Unfall

Weitere Artikel aus der Rubrik

Unfall

Malu Aviation: Airline-Chef bei Absturz von Short 360-300 ums Leben gekommen

Am Donnerstag ist es in der Nähe von Shabunda (Demokratische Republik Kongo) zum Absturz einer Short 360-300 gekommen. Die 9S-GPS, ein fast 33 Jahre altes Turbopropflugzeug, verunfallte etwa 14,8 Kilometer von der genannten Stadt entfernt. Nach Angaben der Fluggesellschaft Malu Aviation ist bei diesem Unfall auch Firmenchef und Flugkapitän Jean Marion ums Leben gekommen. Das Turbopropflugzeug hatte nebst Fracht auch zwei Passagiere an Bord. Über die genaue Anzahl der Personen, die durch den Absturz ums Leben gekommen sind, gibt es unterschiedliche Angaben. Fest steht jedoch, dass Besatzung und Fluggäste leider nicht überlebt haben. Die Unfallursache ist noch unklar und wird derzeit ermittelt. Die 9S-GPS war zum Zeitpunkt des Absturzes 32 Jahre und 11 Monate alt. Der fatale Unfall ereignete sich etwa 14,8 Kilometer von Shabunda entfernt. Ende der 1980er bis Mitte der 1990er-Jahre war diese Short 360-300 in Deutschland für Rheinland Air Service in der Luft.

weiterlesen »

Russland: Azimuth-Superjet kollidiert bei Landung mit Reh

Am 1. November 2021 kollidierte der von Azimuth betriebene Sukhoi SSJ-100-95 mit der Registrierung RA-89180 auf dem Flughafen Pskov mit einem Reh. Dabei ist Sachschaden am Fluggerät entstanden. Flug A4 101 befand sich auf dem Weg von Krasnodar nach Pskov. Bei der Landung machten der Superjet und ein Reh ungewollte Bekanntschaft miteinander. Das Flugzeug wurde dabei beschädigt und vermutlich hat das Tier den Zwischenfall nicht überlebt. Laut Rosaviatsia soll die RA-89180 Beschädigungen im Bereich der Tragfläche auf der rechten Seite erlitten haben. Auch das Triebwerk soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Ein Video auf YouTube, das von Aviation Herald hochgeladen wurde, zeigt auch, dass diese Bereiche stark blutverschmiert sind. An Bord befanden sich sechs Crewmitglieder und 96 Passagiere, die allesamt den Superjet unverletzt verlassen konnten.

weiterlesen »

Cluj: FlyEgypt ruiniert sich bei Landung vier Reifen

Im rumänischen Cluj erlitt am 15. Oktober 2021 eine Boeing 737-700 von FlyEgypt einen Landeunfall, bei dem die vier Haupträder des Fahrwerks beschädigt wurden. Die Maschine ist als FT3103 aus Hurghada kommend eingeflogen. Die Boeing 737-700 mit der Registrierung SU-TMM setzte gegen 19 Uhr 12 Lokalzeit äußerst hart auf der Runway auf. Dabei wurden die vier Hauptreifen des Fahrwerks ruiniert. Laut Airportia sollen Funken und Flammen sichtbar gewesen sein. An Bord befanden sich 113 Personen, wobei es keinerlei Opfer und keine ernsthaft Verletzten gibt. Der Tower veranlasste die umgehende Schließung der Start- und Landebahn. An Ort und Stelle wurden die beschädigten Räder ausgetauscht und die Maschine mittels eines Schleppers von der Runway entfernt. Die SU-TMM befand sich für rund 20,5 Stunden am Boden, denn nach der Reparatur musste der Mittelstreckenjet umfangreich überprüft werden. Mittlerweile ist die Maschine wieder im Einsatz und wurde unter anderem in Berlin gesehen.

weiterlesen »

USA: MD-87 verunglückt und ausgebrannt – Alle haben überlebt

Am Houston Executive Airport ist es am Dienstag zu einem schweren Unfall gekommen. Eine als Businessjet betriebene McDonnell Douglas MD-87 stürzte kurz nach dem Ende der Piste ab und geriet in Flammen. Die 18 Passagiere und drei Crewmitglieder hatten vermutlich einen besonders aktiven Schutzengel, denn alle haben das Unglück überlebt. Der für das County zuständige Sheriff bestätigte, dass alle Fluggäste und Besatzungsmitglieder die Unglücksmaschine lebend verlassen haben können. Noch dazu sollen sich zur zwei Personen leicht verletzt haben. Diese wurden in einem naheliegenden Krankenhaus behandelt. Angesichts der Bilder und Videos, die von der Unfallmaschine im Internet kursieren und durch U.S.-amerikanische Medien gegangen sind, gleicht es einem Wunder, dass dieser Unfall zum Glück kein einziges Opfer forderte. Was genau passiert ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Es ist derweil noch unklar, ob die N987AK überhaupt abgehoben ist oder dermaßen langsam, dass sie den Zaun rund 300 Meter nach dem Pistenende durchschlagen hat. Weiters wurden durch den Unfall einige Versorgungsleitungen, beispielsweise Strom, zerstört. Dies hatte zur Folge, dass einige Dörfer ohne Energieversorgung waren. Die betroffene McDonnell Douglas MD-87 war zum Zeitpunkt des Vorfalls 33 Jahre alt und wurde ursprünglich an Finnair ausgeliefert. Momentan war die N987AK auf die 987 Investments eines bekannten Immobilienunternehmers eingetragen. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg vom Houston Executive Airport nach Boston. Es handelte sich um keinen Linienflug, sondern um einen so genannten Executive Charter. Die NTSB hat die Unfallermittlungen bereits aufgenommen. Es kursieren zwar bereits zahlreiche Spekulationen, jedoch gilt es hinsichtlich der Ursache die Ergebnisse der

weiterlesen »

Indien: Ex-Air-India-Maschine steckt unter Autobahn-Brücke fest

Ein Boden-Sondertransport ist in Indien gehörig in die Hose gegangen, denn ein ausgemustertes Flugzeug von Air India blieb unter einer Autobahnbrücke strecken. Da die Maschine schon länger außer Dienst gestellt ist, wurde sie verkauft. Eigentlich sollte diese per Sondertransport auf dem Landweg zum Käufer gebracht werden, aber bei der Routenplanung hat die Spedition offensichtlich die Höhe falsch eingeschätzt. So kam es wie es kommen musste: Der Schwertransporter samt Flugzeug auf der Ladefläche blieb auf einer indischen Autobahn unter einer Brücke stecken. In Indien wird bereits heftig darüber diskutiert wer eigentlich für den Vorfall und die verkorkste Planung verantwortlich ist. Der Carrier stellt klar, dass man die betroffene Maschine verkauft habe und der neue Besitzer den Abtransport veranlasst habe. Da Air India nicht mehr Eigentümerin ist, trifft die Verantwortung – aus Sicht der Airline – ausschließlich den Käufer. Die Angelegenheit dürfte aber durchaus problematisch sein, denn laut Augenzeugen soll das stillgelegte Flugzeug schon seit einigen Tagen unter der Brücke feststecken. Möglicherweise wurde die Brücke, die temporär für den Verkehr gesperrt werden musste, erheblich beschädigt, so dass Statiker und Ingenieure zunächst eine Lösung finden müssen, so dass das Bauwerk nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird. In Indien hat man mit Flugzeugen unter Brücken aber schon unfreiwillige Erfahrung gemacht, denn im Jahr 2019 blieb ein Sondertransport mit einer ausgemusterten Maschine der indischen Post ebenfalls unter einer Brücke stecken. Das obenstehende Video zeigt das Air-India-Flugzeug, das momentan unter einer Autobahnbrücke verharrt und jenes unten die einstige Postmaschine, die es im Jahr 2019 traf.

weiterlesen »

Mailand-Linate: Pilatus PC-12 nach dem Start abgestürzt

Am Sonntag ist am Nachmittag in der Nähe des Flughafens Mailand-Linate ein privates Flugzeug des Typs Pilatus PC-12 im Stadtteil San Donato Milanese abgestürzt. Die YR-PDV ging nahe einer Metro-Station in ein Gebäude nieder, das anschließend in Flammen geraten ist. Ersten behördlichen Angaben nach kamen durch den schweren Unfall acht Menschen ums Leben. Die genaue Zahl der Opfer steht allerdings noch nicht endgültig fest. An Bord sollen sich sechs Fluggäste befunden haben. Dem derzeitigen Informationsstand nach haben diese leider nicht überlebt. Die italienischen Behörden haben unter anderem erklärt, dass der Pilot deutscher Staatsbürger gewesen sein soll. Der Co-Pilot, der ebenfalls ums Leben gekommen ist, soll Franzose gewesen sein. Das Kleinflugzeug hätte von Mailand-Linate nach Olbia fliegen sollen. Unter den Opfern soll sich auch ein Kind befinden. Unklar ist die genaue Unfallursache. Fest steht lediglich, dass die PC-12 auf dem Flughafen Linate gestartet ist und unmittelbar danach in so ernsthafte Probleme geraten ist, dass die beiden Piloten den tragischen Absturz nicht haben verhindern können. Augenzeugen berichten, dass sie Flammen am Triebwerk gesehen haben wollen. Weiters beschreiben diese die Szenen als beängstigend und hätten im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht Hilfe zu leisten, in erster Linie durch Herbeirufen von Feuerwehr und Rettung. Mit Löschfahrzeugen wurden die Flammen am Gebäude gelöscht. Angesichts der ersten Fotos, die kursieren, dürfte dieses ein Totalschaden sein. Die Anwohner könnten möglicherweise einer noch größeren Katastrophe entgangen sein, denn in unmittelbarer Nähe der Einsturzstelle befindet sich ein Busbahnhof, der jedoch aufgrund von Umbauarbeiten nicht in Betrieb ist.

weiterlesen »

Friedrichshafen: Corendon-B737 touchiert Fluggasttreppe

Eine Boeing 737-800 von Corendon Airlines fing sich am Freitagnachmittag auf dem Flughafen Friedrichshafen eine Beschädigung ein. Der Mittelstreckenjet kollidierte aus noch ungeklärter Ursache mit einer Fluggasttreppe. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall während den letzten Metern vor der Parkposition. Dabei wurde eines der Winglets beschädigt. An Bord befanden sich 106 aus der Türkei kommende Personen. Der Rückflug wurde aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt. Techniker mussten zunächst das Ausmaß der Beschädigung begutachten. Corendon Airlines brachte die 179 Passagiere, die in die Türkei fliegen wollten, in Hotels rund um den Flughafen Friedrichshafen unter. Am Samstag wurden diese dann an ihren Zielort geflogen. Ursache und Schadenshöhe sind noch unklar, werden jedoch momentan ermittelt.

weiterlesen »

TAP: Laternenmast „rasiert“ A330-900-Sharklet ab

Der von TAP Air Portugal betriebene Airbus A330-900 mit der Registrierung CS-TUJ erlitt am Freitag auf dem Flughafen Osvaldo Vieira International eine Kollision am Boden. Dabei verlor der Langstreckenjet eines der beiden Sharklets. Die genaue Ursache ist noch unklar und wird derzeit von Unfallermittlern untersucht. Lokale Medien berichten, dass der TAP-A330-900 einen Laternenmast mit dem Sharklet touchiert haben soll. Dies führte dazu, dass das Wingtip abgerissen ist. Die Höhe des Sachschadens ist laut Fluggesellschaft noch unklar. Bei dem Vorfall soll es zu keinen Verletzten gekommen sein. Ein TAP-Sprecher erklärte: „Die 232 Passagiere, die an Bord waren, stiegen reibungslos aus und ihre Sicherheit stand nie auf dem Spiel. Die Ursachen werden ordnungsgemäß untersucht“.

weiterlesen »

Wieder ein Landeunfall am Bodensee Airport

Am Mittwochmittag wurde ein Kleinflugzeug bei der Landung so stark beschädigt, dass es erst neben der Flugbahn zum Stillstand kam. Es ist der zweite Unfall am Flughafen innerhalb weniger Tage. Die Maschine vom Typ Katana (Diamond Aircraft) war in Friedrichshafen zu einem Übungsflug gestartet. An Bord befand sich der Pilot, welcher unverletzt blieb. Allerdings musste der Bodensee-Airport rund eineinhalb Stunden lang gesperrt werden, bis das Flugzeug geborgen werden konnte. In Folge des Landeunfalls wurde ein Alarm ausgelöst, woraufhin die Feuerwehr anrückte. Bereits am vergangenen Wochenende musste der Bodensee Airport aufgrund eines Landeunfall gesperrt werden. Aus Sicht des Flughafengeschäftsführer Herr Claus-Dieter Wehr haben die Einsatzkräfte erneut sehr gute Arbeit geleistet: „Die Alarmierung aller Einsatzkräfte des Flughafens hat erneut, wie bereits am vergangenen Wochenende, reibungslos funktioniert. Wir sind erleichtert, dass dem betroffenen Piloten nichts passiert ist und nur Sachschaden zu verzeichnen war.“ Jetzt werden die Dokumentationen des Vorfalls zur weiteren Untersuchung an die Bundesstelle für Flughafenuntersuchungen (BFU) weitergeleitet, heißt es in der Aussendung.

weiterlesen »

Leipzig: Nach dem Start riss die Frachttür einer DHL-B757 auf

Die von DHL Air UK betriebene Boeing 757 mit der Registrierung G-DHKZ verlor am Samstagvormittag kurz nach dem Start in Leipzig/Halle Teile und eventuell auch Ladegut. Laut einem Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gab es Probleme mit einer Frachttür. Die Maschine kehrte um und ist sicher gelandet. DHL unterhält in Leipzig ein Drehkreuz, so dass Maschinen der Deutsche-Post-Tochter dort so gut wie immer anzutreffen sind. Der Start der G-DHKZ verlief jedoch anders als sonst, denn aus noch ungeklärter Ursache öffnete sich in der Luft eine Frachttür. Laut BFU gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass Fracht verloren gegangen ist. Ganz sicher weiß man es allerdings noch nicht. DHL-Flug QY126 sollte eigentlich nach Frankfurt am Main führen. Aufgrund des Zwischenfalls entschieden sich die Piloten zur Rückkehr nach Leipzig/Halle. Die Boeing 757 landete etwa 20 Minuten nach dem Start. Die BFU stufte den Vorfall als „schwere Störung“ ein und leitete bereits eine Unfallermittlung ein. Diese wird dann auch feststellen wie es dazu kommen konnte, dass sich die Frachttür während dem Flug öffnen konnte. Die G-DHKZ war formell auf European Air Transport Leipzig Flug QY126 im Einsatz. Betreiber der Boeing 757 ist allerdings nicht EAT selbst, sondern DHL Air UK. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war der Frachter 28,8 Jahre alt.

weiterlesen »