Unfall

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Letzte gebaute PC-6 auf Auslieferungsflug abgestürzt

Eigentlich hätte die PK-SNF die letzte jemals gebaute Pilatus PC-6 werden sollen. Die Maschine wurde Anfang dieser Woche von Smart Aviation aus Indonesien übernommen. Allerdings ist diese dort nie angekommen, denn am Donnerstag stürzte das Flugzeug in der Nähe von Kreta ab. Die Unfallursache ist vollkommen unklar. Die Piloten haben jedoch zuvor einen Notruf absetzen können. Pikant: Die PK-SNF befand sich auf dem offiziellen Auslieferungsflug in Richtung Indonesien. Aus technischen Gründen muss dieser gestaffelt durchgeführt werden. Am Donnerstag sollte es von Heraklion aus in Richtung Ägypten gehen. Dort ist die PC-6 aber nie angekommen. Kurz nach dem Start traten Probleme auf. Der Absturz des betroffenen Flugzeuges wurde von Hersteller Pilatus offiziell bestätigt. Die Unfallursache ist vollkommen unklar und wird derzeit von Ermittlern untersucht.

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USA: Kleinflugzeug in Strommast gekracht

In den Vereinigten Staaten von Amerika ist am Sonntagabend ein Kleinflugzeug in einen Hochspannungsmasten gekracht. Die Maschine steckte in der Leitung fest. Der Pilot und seine Begleitperson haben den Unfall überlebt. Das kleine Flugzeug verhedderte sich in der Stromleitung. Dies hatte zur Folge, dass rund 100.000 Haushalte temporär ohne Energieversorgung waren. Die „Bruchlandung“ geschah rund 35 Kilometer von Washington entfernt. Die Bergung bzw. Befreiung der Insassen war äußerst kompliziert und zog sich über mehrere Stunden hin.

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Kanada: Flair-Boeing 737 machte unfreiwilligen Ausflug ins Grüne

Am Freitag, den 25. November 2022, ist die Boeing 737-800 mit der Registrierung C-FFLC, betrieben von der kanadischen Billigfluggesellschaft Flair Airlines, auf dem Waterloo International Airport von der Piste abgekommen. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer F8501 auf dem Weg von Vancouver nach Waterloo. Bis zur Landung ist der Flug ohne Auffälligkeiten verlaufen. Am frühen Morgen des 25. November 2022 setzte die C-FFLC auf Piste 26 zur Landung an. Es gelang den Piloten jedoch nicht auszurollen und wie üblich von der Runway abzureden. Die Boeing 737-800 geriet am Ende der Piste in weichen Grund und blieb dort stecken. An Bord befanden sich 134 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Alle konnten das Flugzeug unverletzt verlassen. Erst kürzlich blieb ein Beluga XL nach einer Landung im Schlamm stecken. Die Maschine musste äußerst mühsam aus ihrer misslichen Lage befreit werden, wobei die Crew unverletzt geblieben ist.

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Schwerer Unfall in Lima: A320neo stößt mit Feuerwehrfahrzeug zusammen

Auf dem Flughafen Lima ist es am 18. November 2022 zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Airbus A320neo von Latam Chile kollidierte auf der Runway mit einem Feuerwehrfahrtzeug. An Bord der CC-BHB gab es mehrere verletzte Personen und bei der Feuerwehr sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Lokale Medien berichten, dass die Feuerwehr verabsäumt habe eine Querungserlaubnis für die Start- und Landebahn einzuholen. Dies wurde noch nicht offiziell bestätigt, jedoch dürfte die Tragödie mit hoher Wahrscheinlichkeit an mangelhafter Kommunikation gelegen haben. Es ist nicht gerade alltäglich, dass ein Flugzeug während dem Beschleunigen für den Start in einen Löschzug krachen. Piloten, die eine Freigabe erhalten, müssen nicht damit rechnen auf ein derartiges Hindernis zu stoßen. Die Möglichkeiten zum Ausweichen sind für Verkehrsflugzeuge faktisch nicht vorhanden. Zufällig von Standkameras und Augenzeugen aufgenommene Videos zeigen, dass der Airbus A320neo während dem Beschleunigungsvorgang mit hoher Geschwindigkeit in das Feuerwehrfahrzeug gekracht ist. Dabei geriet das Löschfahrzeug in Brand und mindestens zwei Feuerwehrmitarbeiter haben ihr Leben verloren. Der Den Piloten der CC-BHB ist es gelungen, dass diese den Airbus A320neo, der schwer beschädigt ist, zum Stillstand bringen konnten. Die 102 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet lebendig verlassen, jedoch erlitten eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Personen zum Teil schwere Verletzungen. In nachstehend eingebettetem Video ist der Unfall ersichtlich:

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Italien: Sieben Tote bei Hubschrauberabsturz

Bei einem Hubschrauberabsturz in Süditalien sind am Samstag sieben Personen ums Leben gekommen. Raffaele Piemontese, Vizepräsident der Region Apulien, bestätigte, dass es leider keine Überlebenden gibt. Der Helikopter eines privaten Betreibers war am Samstagvormittag mit einem Arzt, einer slowenischen Familie und zwei Piloten an Bord vom Radar verschwunden. Im Bereich der möglichen Absturzstelle wurde sofort mit der Suche begonnen. Letztlich sind alle Insassen des A109 ums Leben gekommen.

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Tansania: ATR42-500 von Precision Air in den Viktoriasee gestürzt

Im Anflug auf den Flughafen Bukoba ist am Sonntagvormittag Precision-Air-Flug PW494, durchgeführt mit der ATR42-500 mit der Registrierung 5H-PWF, in den Viktoriasee gestürzt. Vor Ort sollen schlechte Wetterbedingungen geherrscht haben. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Im Rahmen einer Rettungsaktion konnten zahlreiche Überlebende das Turbopropflugzeug verlassen. Precision Air, die größte private Fluggesellschaft Tansanias, bestätigte den Vorfall und erklärte, dass Flug PW494 betroffen ist. Das Unternehmen schreibt in einem Statement unter anderem, dass die betroffene Flugverbindung „in einen Unfall verwickelt gewesen, als es sich dem Flughafen Bukoba näherte“. Details wollte man zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht nennen. „Es ist uns gelungen, eine ganze Reihe von Menschen zu retten. Als sich das Flugzeug etwa 100 Meter in der Luft befand, kam es zu Problemen und schlechtem Wetter. Es regnete und das Flugzeug stürzte ins Wasser“, so Polizeikommandant William Mwampaghale in einer ersten Reaktion. Die lokalen Behörden haben eine Rettungsaktion eingeleitet. Zunächst konnten 15 Personen gerettet werden, wobei vorerst unklar war wie viele Personen an Bord waren. Flug PW494 hob am Sonntagvormittag in Dar es Salaam ab und befand sich auf dem Weg nach Bukoba. Während dem Anflug auf den Zielflughafen sollen starke Stürme und Regenfälle geherrscht haben. Nach Angaben des Regionalkommissars Albert Chalamila befanden sich 43 Personen an Bord des Flugzeugs, darunter 39 Passagiere, zwei Piloten und zwei Flugbegleiter. „Während wir hier sprechen, haben wir es geschafft, 26 Menschen zu retten, die in unser Referenzkrankenhaus gebracht wurden. Die Rettungsaktion dauert noch an und wir stehen in Kontakt mit den Piloten. Piloten

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Nach zwei Vorfällen: Korean Air überprüft gesamte A330-Flotte

Nach zwei Vorfällen innerhalb einer Woche mit Flugzeugen des Typs Airbus A330, darunter eine Landebahnabweichung, nimmt Korean Air sämtliche Flugzeugen des Typs vorläufig aus dem Verkehr. Die Flugzeuge sollen umfassend gecheckt werden. Flug KE631 mit 162 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern an Bord kam am 23. Oktober 2022 nach der Landung bei schlechtem Wetter von der Startbahn des internationalen Flughafens Mactan-Cebu (CEB) auf den Philippinen ab. Das Flugzeug befand sich bei seinem dritten Landeversuch, nachdem es zweimal einen Go-around durchgeführt hatte. Der Airbus A330-300 HL7525 erlitt Totalschaden. Eine Woche später musste die Flottenschwester HL7702 Flug 401 nach Sydney noch im Steigflug abbrechen – ein Triebwerksdefekt mit Flammenschlag zwang die Crew zur Rückkehr nach Seoul. Beide Vorfälle blieben ohne Personenschaden – Korean Air zieht aber Konsequenzen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ setzt die Airline den A330-Betrieb für einen gründlichen Check aller 24 Flugzeuge vorübergehend aus. Darüber hinaus werden sechs ältere A330, darunter das Flugzeug aus Cebu, die Flotte verlassen.

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Iberia-Flieger bei Zwischenfall in Düsseldorf schwer beschädigt

Ein Airbus A320neo von der spanischen Fluggesellschaft hatte hat eine Landung in Düsseldorf spät abgebrochen – das Heck setzte beim Durchstarten auf der Landebahn auf. Iberia-Flug 3140 aus Madrid ringt im Endanflug auf 23R mit Windböen, im letzten Moment bricht die Crew die Landung ab und startet durch. Im zweiten Anlauf bringen die Piloten den Airbus A320neo sicher zur Landung – beim Durchstartmanöver hat sich die EC-NDN allerdings das Heck zerschrammt. Nach aero.de-Informationen weist der Airbus aus dem Baujahr 2019 einen größeren Tailstrike-Schaden auf. Das Flugzeug befindet sich derzeit immer noch am Boden in Düsseldorf, der Rückflug wurde gestrichen. Die Passagiere wurden auf den Flug IB-3133 umgebucht und erreichten Madrid mit einer Verspätung von etwa 9,5 Stunden. Möglicherweise müssen an der A320neo auch Teile des Hauptfahrwerks ersetzt werden, auf die beim ersten Landeversuch hohe Kräfte einwirkten.

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EuGH: Laudamotion haftet für psychische Folgen nach Stansted-Vorfall

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion auch für psychische Schäden haftet. Hintergrund ist die im März 2019 auf dem Flughafen London-Stansted stümperhaft durchgeführte Evakuierung. Eine Frau klagte durch die Instanzen, so dass der Fall letztlich vor dem europäischen Höchstgericht landete. Im März 2019 ereignete sich während dem Start eines von der damaligen Fluggesellschaft Laudamotion betriebenen Airbus A320 ein Defekt des linken Triebwerks. Die Unfalluntersuchung hat ergeben, dass die Evakuierung eigenmächtig von einer Flugbegleiterin gestartet wurde. Der Kapitän hatte den Befehl „on station“ gegeben, jedoch löste die Dame das sofortige Verlassen des A320 aus. Zu diesem Zeitpunkt war das rechte Triebwerk noch in Betrieb. Durch den Jetblast wurde eine Frau mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Dadurch soll sie eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten haben. Von Laudamotion wollte sie entsprechenden Schadenersatz sehen, um unter anderem die Therapiekosten ersetzt zu bekommen. Der Carrier wollte aber nicht bezahlen und vertrat die Ansicht, dass man nur für körperliche Schäden haftet. Der Oberste Gerichtshof hat den Fall dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt. Die Fragestellung lautete, ob eine psychische Beeinträchtigung mit einer Körperverletzung gleichgestellt ist und daraus resultierend die Airline haftet. Die europäischen Höchstrichter haben diese bejaht. Das internationale Luftfahrtübereinkommen sei dahingehend auszulegen, dass „für eine psychische Beeinträchtigung, die ein Fluggast durch einen ‚Unfall‘ im Sinne dieser Bestimmung erlitten hat (…) in gleicher Weise Schadenersatz zu leisten ist wie für eine solche Körperverletzung“. Allerdings liegt die Beweispflicht, dass ein behandlungsbedürftiges psychisches Leiden resultiert ist, beim Passagier. Es muss belegt werden, dass Schwere

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OE-FGR: Österreichischer Businessjet unter mysteriösen Umständen in die Ostsee gestürzt

Der im österreichischen Luftfahrtregister als OE-FGR eingetragene Businessjet des Typs Cessna 551 der deutschen GG Rent GmbH ist unter mysteriösen Umständen in der Ostsee abgestürzt. Zuvor flog die Maschine quer durch Europa ohne auf Funksprüche zu reagieren. Das gegenständliche Flugzeug ist seitens der österreichischen Behörden für so genannte Single-Pilot-Operation zugelassen. Das bedeutet konkret, dass nur ein Pilot im Cockpit sein muss. Die OE-FGR hat laut Radaraufzeichnungen von Flightradar24 den spanischen Flughafen Jerez am Sonntag gegen 12 Uhr 56 (UTC) verlassen. Zunächst sah es nach einem regulären Flug aus. Über die Anzahl der Personen, die sich an Bord befunden haben, gibt es derzeit unterschiedliche Angaben. Laut „Bildzeitung“ soll es sich um ein Ehepaar mit ihrer Tochter sowie den Flugzeugführer gehandelt haben. Das Ziel des Bedarfsfluges war das deutsche Köln. Allerdings landete die OE-FGR nicht auf diesem Airport, sondern flog schnurstracks weiter Richtung Skandinavien. Der Businessjet stürzte etwa 15 Minuten vor 20 Uhr 00 in die Ostsee. Sofort wurden Suchmannschaften losgeschickt und es wurde auch ein Ölfilm gefunden. Auch ein Fährschiff änderte den Kurs, um gegebenenfalls Überlebende retten zu können. Derzeit gibt es aber keine Hinweise darauf, dass es solche gibt. Noch gibt es keine gesicherten Informationen, jedoch zahlreiche Indizien dafür, dass die Insassen bereits vor den Absturz tot waren oder aber zumindest bewusstlos. Die Flugsicherung von Frankreich hatte den Kontakt zur Maschine verloren. Zuvor gab es einen Funkspruch, in dem der Kapitän von Problemen mit dem Kabinendruck berichtete. Alle weiteren Anfragen der ATC wurden nicht mehr beantwortet, jedoch setzte die OE-FGR

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