Unfall

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Taube „erzwingt“ Notlandung von Tiroler Rettungshubschrauber

Eine Taube verursachte in der Nacht von Samstag, dass ein in Tirol stationierter Rettungshubschrauber eine Notlandung in Bayern absolvieren musste. Der Helikopter „RK-2“ der ARA Flugrettung befand sich auf dem Weg von Augsburg nach Reutte, wo man einen Patienten hingebracht hatte. An Bord der Maschine befanden sich nach Angaben der Polizeidirektion vier Personen. Diese blieben unverletzt. Die Notlandung konnte durch die Piloten erfolgreich vollzogen werden. Der verantwortliche Kapitän gab an, dass der Hubschrauber gegen 22 Uhr 40 mit einer Taube kollidiert ist. Diese ist so ungünstig gegen die Cockpitscheibe geschlagen, dass diese erheblich beschädigt wurde. Aus Sicherheitsgründen entschied die Crew, dass umgehend gelandet werden muss. Dies wurde in Bidingen (Ostallgäu) erfolgreich vollzogen. Während dem Flug befand sich kein Patient an Bord, da das Fluggerät „ferry“ auf dem Rückweg nach Reutte war. Die Besatzung wurde anschließend per Taxi nach Tirol nach Hause gebracht. Die Polizei erklärte weiters, dass der Vorfall als Flugunfall eingestuft wurde und daher durch die deutsche BFU untersucht wird. Die ARA-Flugrettung ist eine Tochter der deutschen DRF und betreibt in Österreich zwei Notfallhubschrauber. Diese sind in Fresach (Kärnten) und Reutte (Tirol) stationiert. Immer wieder kommt es vor, dass Patienten auf dem Luftweg auch ins Ausland gebracht werden. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, jedoch stets medizinisch indiziert.

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Dublin: Bugfahrwerk von Ryanair-B737 versagte bei der Landung

Am 9. April 2023 erlitt die von Ryanair betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DHH während der Landung in Dublin eine schwere Beschädigung des Bugfahrwerks. Dies hatte zur Folge, dass die Piste 28 einige Zeit blockiert war. Während dieser Zeit mussten ankommende Flüge nach Shannon umgeleitet werden. Die Passagiere von Ryanair-Flug FR5542 wurden mit Bussen zum Terminal gebracht. Aufgrund des Vorfalls wurde der Notfall erklärt. Auch aus diesem Grund musste der Flugverkehr am irischen Hauptstadtflughafen temporär eingeschränkt werden. Offiziellen Angaben nach sollen alle Passagiere und Besatzungsmitglieder die Boeing 737-800 unverletzt verlassen haben. Was das Versagen des Bugfahrwerks ausgelöst hat, ist noch vollkommen unklar. Die irische Flugunfallermittlungsbehörde hat bereits ihre Arbeit aufgenommen. Die EI-DHH wurde einige Zeit nach dem Vorfall auf einen sicheren Platz auf dem Areal des Dublin Airports geschleppt.

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Tuifly Belgium: Boeing 737-800 erlitt Tailstrike in Amsterdam

Eigentlich sollte am 27. Februar 2023 mit der Boeing 737-800, die die Registrierung OO-JAY trägt, der Tuifly-Belgium-Flug OR1631 von Amsterdam nach Gran Canaria durchgeführt werden. Aufgrund eines Tailstrikes musste der Mittelstreckenjet nach rund einer halben Stunde wieder in Schiphol landen. Während dem Startvorgang erlitt der Mittelstreckenjet aus noch unklarer Ursache einen Tailstrike. Da die Piloten eine mögliche erhebliche Beschädigung, die Auswirkungen auf die Flugsicherheit haben hätte können, nicht ausschließen konnten, entschiedenen sie sich zur Rücklandung auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol. Diese wurde erfolgreich absolviert. Alle Crewmitglieder und Passagiere konnten die OO-JAY sicher verlassen. Der betroffene Jet wurde anschließend einer umfangreichen Überprüfung durch technisches Fachpersonal unterzogen. Allerdings hatte der Vorfall für die Reisenden den unschönen Nebeneffekt, dass sich ihre Ankunft in Gran Canaria um etwa sechs Stunden verzögert hat. Tuifly Belgium überstellte zunächst die OO-JAF von Brüssel nach Amsterdam. Anschließend wurden die Fluggäste nach Gran Canaria geflogen. Das Ersatzflugzeug ist dann aber nicht nach Schiphol zurück, sondern flog als OR660 nach Groningen. Die OO-JAY, die am 27. Februar 2023 in Amsterdam den Tailstrike erlitten hatte, wurde zwischenzeitlich von Technikern repariert. Unter der Flugnummer TFL097F überstellte der Carrier diese Boeing 737-800 am 28. Februar 2023 zurück zur Homebase Brüssel.

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Triebwerks-Todesfall: APU des Embraer 175 war defekt

Die U.S.-amerikanische Flugunfalluntersuchungsbehörde NTSB hat einen ersten Zwischenbericht zum Todesfall jenes Envoy-Air-Mitarbeiters, der am 31. Dezember 2022 in ein Triebwerk der N264NN „eingesaugt“ wurde, veröffentlicht. An besagtem Tag sollte dieser Embraer 175 unter der Flugnummer AA3408 vom Montgomery Regional Airport nach Dallas/Fort Worth fliegen. An Bord befanden sich 59 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Ein Vorfeldarbeiter wurde in ein Triebwerk des Regionaljets eingesogen und kam dadurch ums Leben. Kollegen, die dem Mann sofort zur Hilfe geeilt sind, konnten leider noch noch seinen Tod feststellen. Die Vorbereitungen für den Start wurden wegen dem tragischen Unfall sofort abgebrochen. Passagiere oder Besatzungsmitglieder wurden durch den Unfall, der sich auf dem Vorfeld ereignet hat, nicht verletzt. Der Ramp Agent hat allerdings sein Leben verloren. Die Verantwortlichkeit für den Embraer 175 lag bei Piedmont Airlines, einer Tochtergesellschaft der American Airlines Group. Die operative Durchführung aber bei der Konzernschwester Envoy Air. Nach Angaben des NTSB hatte die E175 eine nicht funktionsfähige Hilfsturbine (Auxiliary Power Unit, APU), weshalb sie bei der Ankunft am Flugsteig nach der vorgeschriebenen zweiminütigen Abkühlphase des Triebwerks mit Bodenstrom betrieben werden musste. Bei der Ankunft des Flugzeugs am Flugsteig waren drei Ramp-Agenten anwesend, und alle drei hielten sich außerhalb des Sicherheitsbereichs auf. Als der Kapitän das zweite (rechte) Triebwerk abschaltete, zeigte das Triebwerks- und Besatzungswarnsystem (EICAS) an, dass die vordere Frachttür geöffnet worden war, obwohl das erste Triebwerk noch in Betrieb war. Der Erste Offizier öffnete sein Cockpitfenster, um den Ramp Agent, der die Frachttür öffnete, darüber zu informieren, dass das linke Triebwerk noch

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Yeti-Airlines-Absturz: ILS-System war nicht in Betrieb

Beim Absturz der ATR72-500 von Yeti Airlines kurz vor dem Flughafen Pokhara soll das ILS-System nicht in Betrieb gewesen sein. Dieses sollte erst im Laufe des Feber 2023 in Betrieb genommen werden. Die Zivilluftfahrtbehörde wird kritisiert, dass diese die Eröffnung des neuen Airports vorschnell genehmigt haben soll. Die Unfallermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Sämtliche Passagiere und Besatzungsmitglieder, die sich an Bord des verunglückten Fluges befunden haben, sind beim Unfall ums Leben gekommen. Zwischenzeitlich wurden die Blackboxes gefunden, die sich derzeit in der Auswertung befinden.

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Nepal: ATR72-500 von Yeti Airlines abgestürzt

Aus noch ungeklärter Ursache ist am Sonntag in Nepal die ATR72-500 mit der Registrierung 9N-ANC angestürzt. Offiziellen Angaben nach befanden sich 68 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder an Bord. Das Turbopropflugzeug wurde von Yeti Airlines betrieben. Die ATR72-500 befand sich unter der Flugnummer YT691 auf dem Weg von Kathmandu nach Pokhara. Der Absturz ereignete am Sonntagvormittag während dem Anflug auf den Zielflughafen. Derzeit heißt es seitens der Behörden, dass keiner der Insassen den Unfall überlebt haben soll. Die Ursache ist noch vollkommen unklar und muss noch von Unfallermittlern erhoben werden. Das nachstehende Video, das offenbar zufällig aufgenommen wurde, zeigt, dass die 9N-ANC unmittelbar vor dem Absturz eine Kurve fliegt. Möglicherweise könnte das Turbopropflugzeug aus unklarer Ursache zu langsam unterwegs gewesen sein und an Auftrieb verloren haben. Generell hat Nepal in Sachen Luftsicherheit keinen guten Ruf. Zahlreiche Airlines, darunter auch die vom Unfall betroffene Yeti Airlines, finden sich auf der so genannten schwarzen Liste der Europäischen Union. Das bedeutet, dass diese die EU-Flughäfen nicht ansteuern dürfen. In Nepal haben sich in den letzten Jahren wiederholt schwere Unfälle ereignet. Beispielsweise verunfallte im Mai 2022 eine DHC-6 Twin Otter von Tara Air. Alle 22 Personen haben dabei ihr Leben verloren.

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Santa Ana: Triebwerk von Delta-B757 stieß dichten Qualm aus

Aus noch ungeklärter Ursache trat am 10. Jänner 2023 bei Delta-Flug DL447 während dem Startvorgang in Santa Ana starke Rauchentwicklung auf. Die Piloten haben diesen sofort abgebrochen. Ein Video, das von einem Passagier aufgenommen wurde, zeigt, dass aus dem rechten Triebwerk der Boeing 757 mit der Registrierung N712TW dichter Qualm austritt. Zuvor soll es einen lauten Knall und einen Flammenschlag gegeben haben. Die Maschine wurde anschließend auf eine Parkposition gebracht. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 757 unverletzt verlassen. Die genaue Ursache ist noch unklar. Delta vermutet, dass ein Wartungsfehler vorgelegen haben könnte.

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Barcelona: Bodenfahrzeug in Boeing 737-800 von Transavia France gekracht

Auf dem Flughafen Barcelona machte eine Boeing 737-800 von Transavia France unliebsame Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Offenbar hatte der Fahrer vergessen die Handbremse anzuziehen, so dass es sich selbstständig auf den Weg machte und unter dem Flugzeug strecken bleib. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 21 Uhr 00. Die Maschine befand sich gerade auf dem Flughafen Barcelona und sollte von dort aus nach Paris-Orly fliegen. Allerdings kam es dazu nicht, denn zuvor krachte ein Bodenfahrzeug in die Boeing 737-800. Laut lokalen Medienberichten soll der Fahrer vor dem Aussteigen vergessen haben die Handbremse anzuziehen. Kurz darauf begann das Fahrzeug zu rollen und blieb im Bereich des hinteren Flugzeugrumpfes stecken. Das genaue Ausmaß des Schadens ist noch unklar und wird derzeit von technischem Fachpersonal festgestellt.

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Tailstrike: Airbus A321neo von Indigo beschädigt

Der von der Billigfluggesellschaft Indigo betriebene Airbus A321neo mit der Registrierung VT-ILR erlitt am 3. Jänner 2023 einen Tailstrike. Dabei wurde der Mittelstreckenjet erheblich beschädigt. Derzeit ist noch unklar, ob dieser bereits beim Start in Dhaka oder bei der Landung in Kolkata entstanden ist. Unabhängig davon wurden nach der Ankunft im indischen Kolkata Schäden im Heckbereichs dieses Airbus A321neo festgestellt. Die betroffene Maschine wird momentan von Technikern untersucht und ist reparaturbedürftig. Die Höhe des Sachschadens ist noch offen. Für die Passagiere und Crewmitglieder bestand laut Indigo keine Gefahr. Diese konnten den Mittelstreckenjet nach der Landung regulär und unverletzt verlassen. Nachstehende Fotos, die in Social-Media-Netzwerken verteilt wurden, zeigen die Beschädigungen, die der Airbus A320neo mit der Registrierung VT-ILR am 3. Jänner 2023 erlitten hat:

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Montgomery: Vorfeldarbeiter stirbt in Embraer-175-Triebwerk

Am Flughafen Montgomery im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Alabama hat sich am Nachmittag des 31. Dezember 2022 ein tragischer Unfall ereignet. Ein Vorfeldmitarbeiter wurde aus bislang noch unklarer Ursache in ein Triebwerk eines Embraer 175, der für American Airlines unterwegs war, eingesogen und verlor dadurch sein Leben. Offiziellen Angaben nach passierte der Unfall am 31. Dezember 2022 gegen 15 Uhr 00. Ein Flughafenmitarbeiter, der für die Verladung von Gepäck zuständig war, soll sich nach dem Anlassen der Triebwerke des Embraer 175 noch in deren Nähe befunden haben. Der Mann wurde regelrecht eingesaugt. Zwar machten andere Arbeiter die Cockpitbesatzung sofort auf den Unfall aufmerksam und eilten zur Hilfe, jedoch konnte dem Vorfeldmitarbeiter nicht mehr geholfen werden. Seine Kollegen fanden ihn tot vor. Die NTSB hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, denn es gilt zu klären, ob der Mann sich regelrecht leichtsinnig verhalten hat und sich entgegen der Sicherheitsvorschriften zu nahe am Triebwerk, das gerade eingeschaltet wurde, aufgehalten hat oder aber ob die Piloten dieses ohne entsprechende Freigabe hochgefahren haben. Derzeit lässt sich dazu noch keine Aussage machen, denn die Unfallermittlungen laufen. Seitens der FAA heißt es dazu, dass der Airport aufgrund des Vorfalls für mehrere Stunden gesperrt werden musste und erst gegen 20 Uhr 30 wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Die Passagiere und Crewmitglieder haben den Embraer 175 verlassen. Die Maschine wurde an diesem Tag nicht mehr kommerziell eingesetzt und auch der Flug wurde gestrichen. Die Reisenden wurden auf andere Flüge umgebucht. Die Piloten sollen sich nachdem sie realisiert haben was passiert ist,

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