Vereinigten Staaten

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American Airlines mit erneutem Milliardenverlust

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat in der Corona-Krise im ersten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingeflogen. So rechnet das Management mit einem Fehlbetrag zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Dollar, umgerechnet sind das 1 bis 1,1 Milliarden Euro. Ohne positive Sondereffekte, wie die staatlichen Finanzhilfen für den Erhalt von Jobs, würde sich das Minus sogar auf 2,7 bis 2,8 Milliarden Dollar belaufen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Gesamtjahr 2020 hatte American Airlines einen Nettoverlust von 8,9 Milliarden Dollar verbucht. Trotz der zuletzt verbesserten Zahlen verschiebt American Airlines die Abnahme bestellter neuer Boeing-Flugzeuge um bis zu drei Jahre in die Zukunft. Dabei würde es sich um 37 Maschinen der Typen Boeing 787 „Dreamliner“ und 737 MAX handeln, wie aero.de berichtet.

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Boeing 777-9: Qatar Airways wird wohl Erstkunde

Qatar Airways nimmt die Rolle als Erstbetreiber der 777-9 ein: Die Golf-Airline möchte 2023 die ersten drei Flugzeuge von Boeing erhalten. „Qatar Airways ist Erstkunde der 777X, wir werden unsere ersten drei Flugzeuge 2023 erhalten“, unterstrich Airlinechef Akbar Al-Baker beim Wirtschaftsforum der USA und Katar. Al-Baker setzt sich zudem für die Idee eines neuen Vollfrachters auf Basis der 777-8 ein. Auch die Lufthansa und Emirates hätten als Erstbetreiber vorrücken können, wie aero.de berichtet. Emirates rechnet mit den ersten 777-9 derzeit erst gegen 2024, Lufthansa erwartet 20 777-9 im Lieferzeitraum 2023 bis 2024.  Vier Boeing 777-9 fliegen bei Boeing derzeit im Zulassungsprogramm für den größten Zweistrahler der Welt.

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USA: Eurowings Discover bittet um Fluggenehmigung

Mit insgesamt acht Destinationen möchte der Carrier starten – darunter auch amerikanische Flughäfen. Für die geplanten US-Ziele wurde nun die nötige Fluggenehmigung beantragt. Die Lufthansa Gruppe wird um eine Airline reicher, denn Eurowings Discover erblickt im Juni das Licht der Welt. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die benötigten Genehmigungen zu machen. Die Anträge hierzu seien beim US-Verkehrsministerium bereits eingereicht worden, wie das Portal Reisetopia berichtet. Auch die Betriebserlaubnis in Deutschland würde derzeit noch fehlen. Auf dem Radar der neuen Tochtergesellschaft der AUA-Mutter befinden sich hauptsächlich touristische Langstreckenziele. Zum Start sind insgesamt acht Destinationen geplant, zwei davon in den Vereinigten Staaten. Hier sind die Städte Anchorage in Alaska und Las Vegas in Nevada vorgesehen. Daneben werden auch Ziele in Afrika und der Karibik angesteuert. Zum Einsatz kommen vier Flugzeuge des Typs Airbus A330.

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UPS ordert zehn eVTOLS

UPS wagt sich auf neues Terrain: Der Logistikriese hat zehn eVTOLS bestellt.  DAS global tätige Paket-Dienstunternehmen will die elektrischen Senkrechtstarter ab dem Jahr 2024 testen. Die eVTOLS des Unternehmens Beta Technologies können gut 630 Kilogramm Fracht über 400 Kilometer transportieren. Und: Innerhalb einer Stunde sollen die Batterien aufgeladen sein, wie aero.de berichtet. „Indem wir vertikal starten und landen, können wir relativ kleine UPS-Niederlassungen in ein Mikro-Luftfracht-Netzwerk umwandeln – ohne den Lärm und die Emissionen traditioneller Flugzeuge“, sagte Beta-CEO Kyle Clark. UPS hat sich die Option auf 150 der Fluggeräte gesichert.

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United Airlines stellt wieder Piloten ein

Im Corona-Jahr mussten angeschlagene Fluggesellschaften viele Maßnahmen zur Kostenreduktion in die Wege leiten. So auch United Airlines: Der US-Carrier nahm vorübergehend keine neuen Piloten mehr auf. Damit soll jetzt Schluss sein.  „Wir werden mit rund 300 Piloten beginnen“, verkündete United-Manager Bryan Quigley in einer Mitteilung an die Belegschaft, wie aero.de berichtet. Mit den steigenden Corona-Impfungen nehme die Reisenachfrage wieder stetig zu, begründete Quigley die Entscheidung. Das befähige das Unternehmen dazu, wieder verstärkt an die Zukunft zu denken.  United stellt damit als erste große US-Airline die Weichen für ein Comeback. Allerdings ist es nur ein kleiner Schritt zurück in Richtung Normalbetrieb, von dem die Branche vorerst weit entfernt bleibt. Viele United-Piloten arbeiten noch mit reduziertem Dienstplan und allein seit September 2020 sind laut Quigley fast 1000 in Ruhestand gegangen oder haben das Unternehmen freiwillig verlassen.

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Keine Verlängerung: Delta gibt die Mittelsitze wieder frei

Delta-Kunden können haben ab dem 1. Mai wieder die freie Wahl: Erstmalig seit Beginn der Pandemie hebt die US-Fluggesellschaft die geblockten Mittelsitze wieder auf und bietet alle Plätze zum Verkauf an. Delta hat ein ganzes Jahr lang die Mittelsitze blockiert. Während andere Airlines das bereits seit langer Zeit aufgegeben haben, hat der amerikanische Carrier es stoisch durchgehalten. Angesichts der hohen Durchimpfungsraten beendet man mit 01.Mai diese Maßnahme. Doch auch die Nachfrage erholt sich offenbar bei Delta Air Lines. Die Entscheidung des Carriers, Mittelsitze zu blockieren, um so den nötigen Sicherheitsabstand einhalten zu können, habe viele Reisende im letzten Jahr dazu bewegt, sich für Delta zu entscheiden, so Delta-Chef Ed Bastian. „Während des vergangenen Jahres haben wir unseren Service umgestaltet, um die Gesundheit, Sicherheit sowie den Komfort der Gäste während der Reise zu gewährleisten. Jetzt, da Impfungen immer weiter verbreitet sind und das Vertrauen ins Reisen steigt, sind wir bereit, unseren Kunden dabei zu helfen, ihr normales Leben zurück zu gewinnen“, so Ed Bastian weiter. 

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Dreamliner: Norse Atlantic holt sich erste Flugzeuge

Der neue norwegische Langstrecken-Lowcoster wurde erst kürzlich von drei Investoren gegründet. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Maschinen in Richtung USA abheben – doch welche Maschinen?  Denn die neu gegründete Fluggesellschaft redete bis jetzt nur von Reisezielen.  Als erste Ziele wurden Los Angeles, Miami und New York genannt. Mit welchen Flugzeugen der Carrier diese ansteuern möchte, wurde nie gesagt. Bis jetzt. Denn gestern wurde bekannt, dass sich Norse Atlantic Airways und Aercap geeinigt haben.  Das Leasingunternehmen würde der Airline eigenen Angaben zufolge sechs gebrauchte Boeing 787-8 und drei 787-9 zur Verfügung stellen. Die Lieferungen würden noch bis Ende des Jahres stattfinden. „Die 787 ist das perfekte Flugzeug für Norse Atlantic Airways, um sich als moderne Langstrecken-Billigfluggesellschaft zu etablieren. Wir freuen uns, ihnen ihre ersten Flugzeuge liefern zu können“, so Peter Anderson, Chief Commercial Officer bei Aercap.

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Korean Air: Mit Travel Pass in die Vereinigten Staaten

Nach einem internen Probelauf im April wagt sich Korean Air mit dem Travel Pass der IATA an die Öffentlichkeit. Der digitale Reisepass wird im Mai auf der Flugverbindung Incheon-Los Angeles (KE011) zum Einsatz kommen. Der erste Schritt bei „Test & Fly“ sehe demnach für Passagiere einen COVID-19-Antigentest im Testzentrum des Flughafens Incheon vor. Sie erhalten die Testergebnisse dann innerhalb einer Stunde über die Travel Pass Mobile App, die vorinstalliert werden muss. „Die Partnerschaft mit Korean Air zur Erprobung des IATA Travel Pass ist ein wichtiger Meilenstein, um den Regierungen das Vertrauen zu geben, die Reisebranche neu zu starten. Gemeinsam zeigen wir auf, dass die Luftfahrt Lösungen entwickeln kann, die zuverlässig sicherstellen, dass die Passagiere die Reiseanforderungen erfüllen“, erklärt Nick Careen, IATA Senior Vice President, Airport, Passenger, Cargo and Security.

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MUC: Argo Al wird erster „LabCampus“-Kunde

Nächster großer Meilenstein für das am Flughafen München entstehende Innovationszentrum LabCampus: Argo AI, ein US-amerikanisches Technologieunternehmen im Bereich des autonomen Fahrens, wird erster Kunde. Das 2016 gegründete Unternehmen wird eine Teststrecke am Münchner Flughafen einrichten sowie Flächen im ersten LabCampus Bürogebäude LAB 48 anmieten, dessen Eröffnung für 2022 geplant ist. Auf der Teststrecke, die unweit der Flugzeugwartungshallen im Südwesten des Airports entstehen soll, sollen die autonom fahrenden Fahrzeuge unter realitätsnahen Bedingungen in unterschiedlichen Verkehrssituationen erprobt werden, informiert der Airport. „Dieser Vertragsabschluss verdeutlicht das enorme Potenzial des LabCampus als Thinktank und Testlabor für zukunftsweisende Mobilitätskonzepte. Das Engagement von Argo AI ist deshalb auch ein wichtiges Signal an alle anderen Unternehmen, die von den enormen Chancen dieses Innovationszentrums profitieren können“, so Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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Boeing: Iran Air fragt Auftragsstaus ab

Iran Air bestellte im Jahr 2016 rund 80 Flugzeuge beim US-amerikanischen Flugzeugbauer.  Wenig später verhängte der damalige US-Präsident Donald Trump jedoch scharfe Sanktionen gegen den Iran. Und stornierte so indirekt die Groß-Bestellung der Fluggesellschaft – zumindest schwebt sie seitdem im luftleeren Raum. Mit dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten keimt jetzt wieder Hoffnung auf. Iran Air habe in den letzten Tagen Boeing kontaktiert, um sich über den Status der Order zu erkundigen, so simpleflying.com. Derzeit bremsen verhängte US-Sanktionen die Geschäftsbeziehungen der beiden Länder, sehr zum Leid des Flugzeugherstellers. Denn wie dieser mitteilt, hätte der Deal dem Unternehmen über 16,5 Milliarden US-Dollar eingebracht. Geld, welches Boeing besonders in Corona-Zeiten nötig hat. Bei der Bestellung würde es sich hauptsächlich um Flugzeuge des Typs 737 MAX und 777 handeln.

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