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Arbeiterkammer Niederösterreich wickelt Vermögen des letzten Laudamotion-Betriebsrats ab

Lange wurde vor Gericht darum gestritten, ob eine Betriebsratswahl bei Laudamotion rechtens war oder nicht. Nun wickelt die Arbeiterkammer Niederösterreich den so genannten Betriebsratsfonds Laudamotion ab. Das genannte Unternehmen ist seit der Wintersaison 2020nicht mehr als Fluggesellschaft tätig. Man beschäftigt kein fliegendes Personal mehr und mittlerweile sind auch die Betriebsräte nicht mehr für die nunmehrige Ryanair-Tochter tätig. Da es keinen Betriebsrat mehr gibt, kommt die Arbeiterkammer Niederösterreich ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Abwicklung des Vermögens, das die letzten gewählten Arbeitnehmervertreter hinterlassen haben, nach. Konkret bedeutet das, dass das noch vorhandene Geld unter den ehemaligen Beschäftigten aufgeteilt wird. Daher erhalten diese Anschreiben der AK NÖ, in dem sie gebeten werden eine Bankverbindung sowie einen Identitätsnachweis per E-Mail oder Post an die Arbeiterkammer zu übermitteln. Anschließend soll der zustehende Anteil auf das Konto des ehemaligen Mitarbeiters ausbezahlt werden. Über die genaue Höhe machte die AK NÖ allerdings keine Angaben. Es dürfte wohl auch davon abhängen wie viele ehemalige Beschäftigte sich melden und ihren Teil beanspruchen. Seit Herbst 2020 ist die im maltesischen Pieta ansässige Lauda Europe Ltd als Fluggesellschaft aktiv. Diese ist eine Neugründung und kein direkter Rechtsnachfolger der Laudamotion GmbH, denn diese existiert weiterhin.

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13 neue Mechatronik-Lehrlinge starten bei Austrian Airlines in die Berufswelt

Anfang September sind 13 neue Mechatronik-Lehrlinge in der Austrian Technik in die Berufswelt gestartet. Unter ihnen sind erstmals auch zwei Lehrlinge, die Austrian im Rahmen einer Ausbildungskooperation mit „Jugend am Werk“ im Team willkommen heißt. „Die Lehrlingsausbildung nimmt auch nach 25 Jahren weiterhin einen hohen Stellenwert für uns ein. Zum einen, um selbst Fachkräfte von morgen auszubilden, zum anderen um mit jungen, engagierten Talenten neue Ideen und Innovationen ins Unternehmen zu bringen und der Jugend berufliche Perspektiven zu bieten“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino, der die neuen Auszubildenden heute persönlich begrüßte. Mit dem beginnenden Lehrjahr 2022 sind aktuell insgesamt 32 Auszubildende bei Austrian im Bereich „Mechatronik-Fertigungstechnik“ beschäftigt. In der 3,5-jährigen Ausbildung, die mit Matura kombinierbar ist, werden die Auszubildenden in der eigenen Lehrlingswerkstätte am Flughafen Wien sowohl von den Lehrlingsausbildnern als auch vom gesamten Technik-Team betreut, gefordert und gefördert. Erst im April 2022 haben 11 Lehrlinge ihre Abschlussprüfung erfolgreich absolviert. Während zwei davon sich nach der Lehre für ein Studium entschieden haben, sind die übrigen neun seither als fertig ausgebildete Fachkräfte in der Austrian Technik beschäftigt. Für das nächste Lehrjahr sollen sogar bis zu 24 Auszubildende aufgenommen werden. Bewerbungen sind ab Jahresende 2022 möglich. 

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Air Moldova fliegt ab Oktober wieder nach Russland

Air Moldova hat die Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Moskau und Chisinau ab dem 1. Oktober angekündigt. Im Februar wurde die Verbindung infolge des Ukraine-Krieges auf Eis gelegt. Bis dato gab es auch keinerlei Anzeichen, dass die Airline den Flughafen wieder anfliegen möchte. Ganz im Gegenteil. Seit Tagen liebäugeln Medien darüber, welches Land als nächstes von den Russen überfallen würde. Ganz oben auf der Liste: die Republik Moldau. Ausgerechnet Air Moldova wird am 1. Oktober die Flugverbindung nach Moskau wieder aufnehmen. Die Flüge sind bereits auf der Website des Carrier zur Buchung freigeschaltet. Die Maschinen der Fluggesellschaft heben demnach montags, dienstags, donnerstags, freitags und samstags in Richtung Moskau ab, wobei jeden Tag zwei Flüge angeboten werden – insgesamt also zehn Abflüge pro Woche. „Air Moldova wird den Flugbetrieb nach Moskau ab dem 1. Oktober wieder aufnehmen, nachdem er im Februar 2022 eingestellt wurde. Diese Entscheidung ist das Ergebnis zahlreicher Anfragen von Bürgern der Republik Moldau, die sich in der Russischen Föderation aufhalten und nach Hause zurückkehren möchten“, heißt es vonseiten der Fluggesellschaft. Vor dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine hatte die Fluglinie neben Flügen nach Moskau auch Flüge nach St. Petersburg und Krasnodar angeboten. Noch hat Air Moldova nicht durchsickern lassen, ob die Flüge zu den beiden letztgenannten russischen Städten in Zukunft wieder aufnehmen werden.

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Wizz Air beförderte fast 13 Millionen Passagiere in den Sommermonaten

Der ungarische Low-Coster hat zwischen Juni und August mit fast 13 Millionen Passagieren in den Hochsommermonaten einen neuen Rekord aufgestellt. Dies entspricht einem Wachstum von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Laufe des Sommers hat Wizz Air ihr Streckennetz weiter ausgebaut und 63 neue Routen zu 38 verschiedenen Zielen in Europa und darüber hinaus aufgenommen. Die Fluggesellschaft hat zwischen Juni und August 13 neue Airbus-Flugzeuge in Betrieb genommen, wodurch sich die Flotte auf 165 Flugzeuge vergrößert hat. In Wien hat der Carrier erst kürzlich die Stationierung eines fünften Flugzeugs ab Dezember sowie die neue Route nach Madeira bekannt gegeben. „Wir sind stolz darauf, dass wir während der Hochsaison im Sommer eine Rekordzahl von Fluggästen befördert haben, insbesondere angesichts der bekannten Herausforderungen für die gesamte Reisebranche. Die drei Monate waren eine weitere aufregende Expansionsphase mit einigen wichtigen Höhepunkten, darunter die Ankündigung von 20 neuen Strecken aus ganz Europa nach Saudi-Arabien. Darüber hinaus haben wir rechtzeitig zur Wintersaison eine Reihe von Strecken von Basen in ganz Europa neu eröffnet, so dass unsere Kunden noch mehr Auswahl bei der Wahl ihres nächsten Reiseziels haben. Wir möchten uns bei unseren treuen Kunden dafür bedanken, dass sie sich weiterhin für Wizz Air entscheiden, weil sie die günstigen Tarife, das vielfältige Streckennetz, den großartigen Service an Bord und die hocheffizienten Flugzeuge schätzen“, so Evelin Jeckel, Network Officer bei Wizz Air.

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Wien: Buchaktion brachte 21.000 Euro für die Ukraine-Hilfe ein

Gegen eine freie Spende konnten Passagiere im Heinemann-Duty-Free-Shop im Terminal 2 des Flughafens Wien ein kostenloses Buch mitnehmen. Der Spendenerlös wurde der Ukraine-Hilfe von Nachbar in Not übergeben. Zwischen Ende April und Anfang August 2022 wurde von Passagieren die stattliche Summe von 21.000 Euro gespendet. Das Dankeschön für die freie Spende konnte man das von Christian Moser verfasste Buch „Unter Deutschen“ mitnehmen. Die Ausgabe war unkompliziert: In eine Spendenbox konnte ein beliebiger Betrag eingeworfen werden und ein Exemplar der danebenliegenden Bücher mitgenommen werden. Die Spende war völlig freiwillig, denn das Buch an sich war kostenfrei. Immerhin 16.000 Exemplare fanden Leser und angesichts des Spendenbetrags von 21.000 Euro, der an die Ukraine-Hilfe von Nachbar in Not geht, haben die meisten Reisenden wohl einen kleinen Betrag in die Spendenbox eingeworfen. „Jede Unterstützung für die Opfer des Ukraine-Krieges ist wichtig und gemeinsam mit unserem Retailpartner Gebr. Heinemann und Autor Christian Moser möchten wir dazu einen Beitrag leisten. Umso mehr bin ich erfreut, dass wir mit dieser kostenlosen Buchaktion einen Spendenerlös von rund € 21.000,- für die Ukraine-Initiative von Nachbar in Not zusammentragen konnten. Wir bedanken uns bei allen Passagieren, die sich daran beteiligt haben“, freut sich Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Ich bin überwältigt vom Erfolg dieser gemeinsamen Aktion für Nachbar in Not. Besonders freuen mich die Rückmeldungen vieler Leserinnen und Leser, die sich bei mir für die Reiselektüre bedanken und uns zur Idee „Lesen für einen guten Zweck“ gratulieren“, hält Christian Moser, Autor des Buches und selbstständiger Unternehmer fest.

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United Airlines erwartet besseres Geschäft

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat die Prognose für das dritte Quartal wegen einer hohen Nachfrage erhöht. Beim Umsatz im operativen Geschäft rechnet der Konzern jetzt mit einem Anstieg um zwölf Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Jahres 2019, also vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Das berichtet das deutsche Online-Portal Aero. Bisher hatte das Unternehmen mit einem Anstieg um elf Prozent gerechnet. Bei der Marge werde jetzt ein Wert von 10,5 Prozent statt wie bisher 10 Prozent erwartet. Der Grund für die etwas besseren Aussichten sei eine starke Nachfrage in der Urlaubszeit und auch im September laufe das Geschäft gut.

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Lufthansa Technik übernimmt Komponentenservice für Smartwings

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings und Lufthansa Technik haben einen umfassenden Total Component Support-Vertrag überfünf Jahre unterzeichnet, der die Reparatur und Überholung von Komponenten für die 30 Boeing 737NG-Flugzeuge der Airline umfasst. Der neue Vertrag umfasse MRO-Leistungen für Komponenten und Poolzugang sowie die Lieferung von Komponenten an ausgewählte internationale Flughäfen in Europa, so das Unternehmen in einer Aussendung. Lufthansa Technik leistet bereits Triebwerksdienstleistungen für die Boeing 737NG-Flotte von Smartwings mit CFM56-7B-Triebwerken sowie Total Components Support-Services für die B737 MAX 8-Flugzeuge von der Airline. „Wir freuen uns sehr, dass Lufthansa Technik uns bei der Komponentenversorgung unserer 737 NG-Flotte unterstützt. Wir haben bereits in der Vergangenheit mit Lufthansa Technik zusammengearbeitet und freuen uns darauf, diese erfolgreiche Kooperation weiter zu vertiefen“, so Ludek Stasek, Technischer Direktor von Smartwings. 

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DTM: Wizz Air nimmt Flugverbindung nach Chisinau wieder auf

Der ungarische Low-Coster fliegt seit dem 6. September wieder auf der Strecke zwischen Chișinău (Republik Moldau) und Dortmund. Die Billigairline nimmt die Flugverbindung in das an Ukraine angrenzende Land wieder auf. Dreimal wöchentlich steht die Verbindung im Programm, dienstags, donnerstags und samstags. Aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Flugverboten konnten auch ab Dortmund vereinzelte Ziele nicht mehr angeflogen werden – dazu gehörte unter anderem die Hauptstadt der Republik Moldau.

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Flughafen Sarajevo knackt eine Million Passagiere

Der Flughafen Sarajevo hat letzte Woche den millionsten Passagier im Jahr 2022 abgefertigt und ist auf dem besten Weg, das verkehrsreichste Jahr aller Zeiten einzufliegen. Allein im August verzeichnete der Airport mit 217.253 abgefertigten Passagieren den verkehrsreichsten Monat aller Zeiten, was einem Anstieg von 21,4 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat vor der Pandemie entspricht. Im Zeitraum von Januar bis August begrüßte der Flughafen Sarajevo exakt 987.662 Reisende, um 20,8 Prozent mehr als 2019. Am vergangenen Samstag, dem 3. September, wurde der millionste Reisende des Jahres abgefertigt. „Die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina war noch nie so gut mit Europa und dem Rest der Welt verbunden, mit Flügen in das Vereinigte Königreich, nach Italien, Frankreich, Belgien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien, in die skandinavischen Märkte und andere“, so eine Flughafen-Sprecherin gegenüber dem Online-Portal Ex-Yu-Aviation. Dabei habe Wizz Air eine tragende Rolle gespielt, die ungarische Airline eröffnete letztes Jahr eine Basis in der bosnischen Hauptstadt und steuerte fortan zahlreiche Ziele in Westeuropa an.

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DTM: Ferienbilanz übertrifft Vorkrisen-Niveau

Im zweiten Quartal, also von April bis Juni, sind knapp 694.000 Passagiere über den Flughafen Dortmund gereist. 391.900 Fluggäste nutzten den Flughafen – so viel wie noch nie in den Sommerferien. Das Passagieraufkommen liege sogar noch zwei Prozent über dem des Top-Jahres 2019 und vier Prozent höher als 2021, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Spitzenreiter bei den Destinationen waren Kattowitz, Palma de Mallorca, Bukarest, Sofia, Wien und das türkische Antalya, das SunExpress auch im kommenden Winter anfliegen wird.  „Wir freuen uns sehr über die äußerst positive Entwicklung“, so Guido Miletic, Leiter Services & Marketing am Dortmund Airport. „Die Vielfalt an Destinationen bietet jedem etwas – sowohl für berufliche, als auch für private Reisen.“  Bereits das zweite Quartal 2022 war von hohen Wachstumsraten geprägt. In den Monaten April, Mai und Juni konnte der Airport 693.798 Reisende begrüßen. Das sind 130 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2021 mit gut 302.000 Fluggästen – und fast wieder so viele wie im Vor-Corona-Jahres 2019 entfernt. Damals waren es knapp 715.000 Passagiere. Weitere Spitzenwerte erzielte der Dortmund Airport im Juni, Juli und August. Allein im Juni zählte der Flughafen mehr als eine Viertelmillion Passagiere – und 4.000 mehr als im selben Monat 2019. Es war der passagierstärkste Juni in der Geschichte des Dortmunder Flughafens. Dessen Werte wurden im Juli sogar getoppt: 263.374 Fluggäste hoben von der Dortmunder Startbahn ab. Im August stiegen die Fluggastzahlen dann noch weiter: Der Dortmund Airport begrüßte 264.416 Passagiere – das ist ein neuer Rekord.

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