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Finnair leitet Sparmaßnahmen ein

Die in Vantaa bei Helsinki ansässige Airline will ihre Kosten um schätzungsweise 15 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 verringern. Davon werden auch die Personalkosten betroffen sein, wie veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens hervorging. Um die Kosten zu drücken, will Finnair demnach seine Flugzeugflotte reduzieren und auch sein Streckennetz auf den Prüfstand stellen. „Die Veränderungen in unserem Betriebsumfeld erfordern eine neue Strategie und eine erhebliche Erneuerung von Finnair, besonders im Hinblick auf die Kosten“, erklärte Finnair-Chef Topi Manner. Ziel sei es, eine schlankere Fluglinie aufzubauen, die wieder so profitabel wie vor der Corona-Pandemie sein könne. Der Carrier setzt bislang vor allem auf Langstreckenflüge aus Europa nach Asien, das allerdings in der Pandemie stark von Lockdowns etwa in China betroffen war. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat zudem dafür gesorgt, dass die Fluglinie nicht mehr über eine kürzere nördliche Route durch russischen Luftraum fliegen konnte, was die Flugzeit und auch die Treibstoffkosten in die Höhe getrieben hatte.

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Wien: Air Baltic und Vueling fahren Frequenzen zurück

Die Fluggesellschaften Air Baltic und Vueling reduzieren im Winterflugplan 2022/23 ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Beide Carrier fahren die Frequenzen zurück und haben damit Kapazität herausgenommen. Bei Air Baltic sind die Flüge zwischen den Hauptstädten von Lettland und Riga betroffen. Ursprünglich plante man während der Winterperiode 2022/23 mit insgesamt 244 Flügen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers ist ersichtlich, dass man Frequenzen herausgenommen hat. Zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 hat man nun 202 Umläufe geplant. Ähnlich verhält es sich bei der spanischen Billigfluggesellschaft Vueling, die ab Wien die Destination Barcelona bedient. Diese hatte in der Winterperiode 2022/23 ursprünglich 147 Rotationen geplant. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass die IAG-Tochter mittlerweile auf 118 Umläufe reduziert hat. Traditionell werden typische „City-Strecken“ mit touristischem Charakter in der kalten Jahreszeit seltener bedient. Allerdings haben Fluggesellschaften vor der Corona-Pandemie äußerst langfristig geplant, so dass Justierungen eher die Ausnahme waren. Mittlerweile planen die meisten Anbieter nur noch auf ein paar Monate im Voraus und nehmen häufig Anpassungen im Streckennetz vor. Es ist also damit zu rechnen, dass es auch bei Air Baltic und Vueling zu weiteren Änderungen kommen kann. Diese werden sich je nach Nachfrage nach oben oder unten bewegen.

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Wien: Wizz-Air-Flüge ab Dubai erst in „ein paar Wochen“ buchbar

Vergangene Woche kündigte der Billigflieger Wizz Air an, dass im Winterflugplan 2022/23 wieder Nonstop-Flüge zwischen Wien und Dubai angeboten werden sollen. Ein Blick auf die Homepage des Carriers zeigt jedoch den Hinweis „landet in Abu Dhabi“. Während einer Pressekonferenz verkündete Wizz-Air-President Robert Carey, dass man in der bevorstehenden Winterperiode 2022/23 vier wöchentliche Umläufe nach Abu Dhabi sowie drei nach Dubai anbieten wird. Das Reservierungssystem des Billigfliegers bildet diese Ankündigung jedoch nicht ab. Buchbar sind derzeit bis zu acht wöchentliche Rotationen nach Abu Dhabi. Zwar kann man die Destination Dubai ab Wien-Schwechat auswählen, jedoch erscheint im nächsten Buchungsschritt der Hinweis „landet in Abu Dhabi“. Dies lässt auf den ersten Blick die zumindest nicht unbegründete Vermutung zu, dass Wizz Air versuchen könnte die Flüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate auch „als Dubai“ zu vermarkten. Dies wird jedoch seitens der Fluggesellschaft zurückgewiesen. Man erklärt auf Anfrage: „Wizz Air ist gerade dabei den Flugplan für Dubai zu finalisieren. Die Flüge sollten in den kommenden Wochen aktualisiert und richtig im Buchungssystem angezeigt werden.“ Passagiere, die jetzt Flugscheine von Wien nach Abu Dhabi buchen, sollten berücksichtigten, dass sich Wizz Air bei Streichungen äußerst unkooperativ verhält. Der Carrier verweigert unter Hinweis auf seine Allgemeinen Beförderungsbedingungen Ersatzbeförderungen mit anderen Fluggesellschaften, auch wenn man dazu aufgrund der Fluggastrechteverordnung und einem Urteil des Obersten Gerichtshof verpflichtet ist. Der Kundenservice des Carriers suggeriert in Aviation.Direct vorliegenden Fällen, dass lediglich die Erstattung und/oder Umbuchung auf andere Wizz-Air-Flüge möglich sein sollen. Auch beim Abwimmeln von Forderungen bezüglich Ausgleichszahlungen bzw. Auslagen der

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Taiwan erleichtert die Einreise

Nach Japan und Korea erleichtert ein weiteres fernöstliches Land die Einreise für Touristen: Ab dem 12. September 2022 hebt Taiwan die zu Corona eingeführte Visumpflicht wieder auf.  Diesen Schritt gab gemäß dem Online-Portal fvw das Seuchenbekämpfungszentrum Central Epidemic Command Center (CECC) bekannt. Die Visumbefreiung gilt für Staatsangehörige der europäischen Länder, der Vereinigten Staaten, Kanadas, Neuseelands, Australiens und der diplomatischen Verbündeten Taiwans. Damit sind die Staaten gemeint, welche Taiwan als unabhängigen Staat anerkennen und offizielle diplomatische Kontakte pflegen. Wie es von Seiten des CECC verlautet, will man auf diese Weise „den internationalen Trends gerecht werden und ein Gleichgewicht zwischen den Erfordernissen der Seuchenvorbeugung und der Förderung wirtschaftlicher und sozialer Aktivitäten herstellen“.  Keinesfalls sei der Schritt jedoch in Stein gemeisselt. Alle Grenzmaßnahmen und einschlägigen Maßnahmen zur Epidemie-Prävention würden je nach Entwicklung der Pandemiesituation laufend angepasst. Touristische Gruppenreisen seien allerdings nach wie vor nicht möglich.  Weiterhin gilt, dass alle Taiwan-Reisenden sich ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit oder Herkunftsland nach Einreise drei Tage in Isolation zu begeben haben mit anschliessenden vier Tagen verschärfter Selbstkontrolle. Hier ist bei notwendigem Verlassen der Unterkunft ein Schnelltest erforderlich, Kontakte sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Ansonsten hat die Quarantäne in einer von der Regierung bestimmten Quarantäneunterkunft (Hotel) zu erfolgen. Die Isolation im Quarantänehotel muss in einem Einzelzimmer erfolgen. Die Kosten sowohl für anfallende Covid-19-Tests als auch einer eventuellen Covid-19-Behandlung muss der Reisende tragen.Direkt nach der Einreise am Flughafen ist zwingend ein weiterer PCR-Test erforderlich. Der Test wird durch das Flughafenpersonal organisiert.

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Passagierzahl am BER auf konstantem Niveau

Die Zahl der Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg ist weiterhin konstant. Im vergangenen August starteten und landeten 1,94 Millionen Fluggäste am BER. Damit ist die Zahl der monatlich abgefertigten Passagiere seit Mai 2022 nahezu gleichgeblieben. Im August 2021 nutzten 1,4 Millionen Menschen den BER. Im August des Vor-Corona-Jahres 2019 zählten die damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld 3,2 Millionen Passagiere und damit etwa 40 Prozent mehr als im August 2022. Insgesamt nutzten in den ersten acht Monaten dieses Jahres 12,6 Millionen Menschen den BER, wie der Hauptstadtflughafen in einer Aussendung mitteilt. Im vergangenen Monat starteten und landeten 14.800 Flugzeuge in der Hauptstadtregion und damit 400 weniger als im Juli 2022. Im August 2021 wurden 12.600 Starts und Landungen gezählt, im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 25.000.  Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 2.600 Tonnen Luftfracht umgeschlagen und damit 400 Tonnen mehr als im Vorjahresmonat 2021. Im August 2019 waren es 3.100 Tonnen Luftfracht. „Die Zahl unserer Passagiere bewegt sich weiterhin auf einem stabilen Niveau. Allein während der Ferien haben wir drei Millionen Fluggäste am BER begrüßt. Für den gesamten Sommerreiseverkehr bis Ende August galt: Die Abläufe an unserem Flughafen waren geordnet und weitgehend reibungslos. Die langen und gründlichen Vorbereitungen der Flughafengesellschaft zusammen mit allen ihren Partnern haben sich gelohnt. Für alle Anstrengungen und die hohe Motivation der Mitarbeitenden möchte ich mich herzlich bedanken“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. 

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Zeitfracht Gruppe: Eine Embraer E190 der German Airways wird Markenbotschafter der neuen Feinkostmarke

Leysieffer, ein Pralinenhersteller mit Sitz in Osnabrück, bekommt im November mit einem German Airways Jet einen neuen Markenbotschafter. Das Flugzeug wird dann im Pralinen-Design an Flughäfen in ganz Europa präsent sein. Das Unternehmen ist seit kurzem Teil der Zeitfracht Gruppe. Die auffällige Bemalung ist möglich, weil die Flotte von German Airways noch in diesem Jahr um zwei Flugzeuge wächst. Die meisten der 100-sitzigen Embraer E190 der zweitältesten deutschen Fluggesellschaft sind derzeit für andere Airlines in Europa unterwegs und fliegen im sogenannten Wetlease in deren Auftrag. Welches der Flugzeuge genau künftig als süßer Botschafter der Osnabrücker Pralinen- und Feinkostmanufaktur unterwegs sein wird, entscheide sich kurzfristig, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die Gestaltung sei nicht so einfach, denn die Produkte von Leysieffer müssen auch aus der Ferne gut erkennbar sein. Daher haben die Gestalter der Zeitfracht-eigenen eCommerce- und Werbeagentur coconad sich schließlich für wenige, dafür größere Produkte entschieden. Die Motive werden auf eigens dafür zugelassenen Folien aufgeklebt. „Wir werden mit unserem neuen Design für Leysieffer rechtzeitig zum Start des Weihnachtsgeschäfts sichtbar sein. Und wir freuen uns schon sehr auf unsere schokoladige Embraer, die hoffentlich vielen Menschen Lust auf Süßes von Leysieffer macht“, so Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways. Leysieffer gehört seit Mitte September dieses Jahres zur Zeitfracht Gruppe. Das Produktportfolio des Unternehmens umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Pralinen, Schokoladen, Kuchen, Torten, Fruchtaufstrichen und Marzipan. Darüber hinaus zählen auch Produkte wie Kaffee, Tee oder alkoholische Getränke zum Sortiment.

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Offene Bewerbertage: Lauda Europe sucht Flugbegleiter in Wien

Die Ryanair-Tochter Lauda Europe befindet sich auf der Suche nach rund 50 neuen Flugbegleitern. In Kooperation mit dem Personaldienstleister Crewlink wird man im September 2022 zwei offene Bewerbertage im Wiener Le Meridien Hotel veranstalten. Am 10. September 2022 und am 24. September 2022 können Interessierte jeweils um 10 Uhr 00 und 15 Uhr 00 zu offenen Bewerbertagen im Hotel Le Meridien Wien, Robert-Stolz Platz 1, 1010 Wien, erscheinen. Alternativ kann unter der E-Mail-Adresse [email protected] ein individueller Termin vereinbart werden. „Unsere Kabinenbesatzung bietet ehrgeizigen Besatzungsmitgliedern aufregende Karrieremöglichkeiten, während sie die beliebtesten Reiseziele Europas erkunden. Wir haben diesen Rekrutierungstag organisiert, um interessierte Kandidaten persönlich zu treffen und ihnen die spannenden und dynamischen Karrieremöglichkeiten bei Europas größter Group Airline zu vermitteln“, so Andrew Swan von Crewlink.

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Lufthansa geht in Last-Minute-Verhandlungen vor nächstem Streik

Vor der Drohkulisse einer zweiten Streikwelle nehmen die AUA-Mutter und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) noch einen Anlauf zur Lösung des Konflikts. Man treffe sich heute zu Verhandlungen, bestätigten beide Seiten in der Früh. Die VC hatte in der Nacht eine zweite Streikwelle ab morgen angekündigt, die nur durch ein „ernstzunehmendes Angebot“ der Lufthansa verhindert werden könne. Unterdessen kündigte die Airline an, in großem Umfang Personal aufbauen zu wollen. Die Verhandlungen haben demnach um 10.00 Uhr begonnen. Bis spätestens 12.00 Uhr müsse entschieden werden, ob für die angedrohten Streiktage ab Mittwoch Flüge gestrichen werden. Dem neuerlichen Streikaufruf zufolge sollen die Abflüge der Lufthansa-Passagiermaschinen aus Deutschland morgen und Donnerstag bestreikt werden. Bei der Frachttochter Lufthansa Cargo ist der Streik von morgen bis Freitag geplant. Bei der ersten Streikwelle am Freitag hatte die Lufthansa das gesamte Programm ihrer Kernairline abgesagt. Mehr als 800 Flüge mit 130.000 betroffenen Passagieren fielen aus und das Unternehmen erlitt nach eigener Aussage einen wirtschaftlichen Schaden von 32 Millionen Euro. Lufthansa will 20.000 Mitarbeiter einstellen Aus rechtlichen Gründen kann die VC nur Arbeitnehmer in Deutschland zum Arbeitskampf aufrufen. Bestreikt werden daher ausschließlich die Abflüge der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie der Lufthansa Cargo von deutschen Flughäfen. Die Tochtergesellschaften Eurowings, Lufthansa Cityline und Eurowings Discover sind von dem Arbeitskampf nicht betroffen. Inmitten des laufenden Streiks gab der Konzern Pläne für einen großen Personalaufbau bekannt. „Fast 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wir bis Ende nächsten Jahres einstellen, das heißt ganz grob 1.000 Mitarbeiter pro Monat“, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei einem Pressegespräch. Dabei

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České dráhy und Regiojet vor scharfem Wettbewerb zwischen Brno und Flughafen Wien

Erst vor wenigen Wochen hat der private Eisenbahnbetreiber Zugverbindungen ohne Umstieg zwischen Flughafen Wien und Brno aufgenommen. Diese wurden am 1. September 2022 vorläufig eingestellt. Als Ersatz bietet man Zubringer der Österreichischen Bundesbahnen sowie Fernbusse an. Regiojet bot seit Juni 2022 täglich mehrere Züge zwischen dem tschechischen Brno und dem Flughafen Wien-Schwechat an. Die Besonderheit war, dass man nicht umsteigen musste. Bereits zuvor hatte man Fernbusse, jedoch liegt der Fokus in Sachen der Anbindung von Brünn an den Flughafen Wien durchaus auf der Schiene. Bereits im Zuge der Aufnahme der Direktzüge ist Regiojet auch eine Kooperation mit den ÖBB eingegangen. Diese ermöglicht die kombinierte Nutzung von Zügen beider Eisenbahngesellschaften. Für Regiojet-Kunden bedeutet das konkret, dass zwischen Wien Hauptbahnhof und Flughafen Wien-Schwechat vice versa auf bestimmten Verbindungen auf die Railjet-Züge der Staatsbahn umgestiegen werden kann. Diese Kooperation wird fortgeführt, jedoch werden die Garnituren des tschechischen Anbieters vorläufig nicht mehr bis zum Airport geführt. Seitens Regiojet ist von einem „Probebetrieb“ zum Wiener Flughafen die Rede. Der Fahrplan war aufgrund der Trassenzuweisung zum Teil konfus. Die Zusammenarbeit mit den ÖBB sollte mehr Möglichkeiten eröffnen, jedoch ist bei Buchung dieser Verbindungen dann ein Umstieg am Wiener Hauptbahnhof notwendig. Genau diesen sollten die Direktzüge aber ausmerzen. Regiojet bietet weiterhin Fernbusverbindungen ab dem Wiener Flughafen ins tschechische Brno an. Vom Tisch sind die Regiojet-Züge zum Flughafen Wien-Schwechat aber nicht. Mit dem großen Fahrplanwechsel, der europaweit im Dezember 2022 über die Bühne gehen wird, will man wieder Bahnverbindungen ohne Umstieg zwischen Brünn und Flughafen Wien vice versa

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VC zu Ryanair: „Gehaltskürzungen bei gleichzeitiger voller Auslastung müssen enden“

Im Zuge der Corona-Krise mussten die Mitarbeiter von Ryanair harte Einschnitte hinnehmen. Europaweit kritisieren die Pilotinnen und Piloten nun in einem offenen Brief die Gehaltspolitik von Michael O’Leary. Heftige Gehaltseinbußen haben die Crews hart getroffen. Die Pilotinnen und Piloten haben sich darauf verlassen, dass ihre – zusätzlich zur Kurzarbeit implementierte – bis zu zwanzigprozentige Gehaltskürzung schnellstmöglich wieder auf das Niveau vor der Krise angepasst wird. Zu diesem Vertrauen hat auch beigetragen, dass Michael O’Leary sein Gehalt damals freiwillig gekürzt hatte.  In einem offenen Brief kritisieren nun die Pilotinnen und Piloten europaweit den verzerrten Blick des Ryanair Chefs und seines Managements auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Für sich selbst scheint es gut genug, um sich wieder die ursprüngliche Vergütung zu leisten. Von den Mitarbeitenden werden aber weiter Zugeständnisse verlangt.  „Es ist absolut beschämend, wie Herr O’Leary sich durch sein Verhalten von unseren europäischen Werten distanziert und damit grob fahrlässig eine dauerhaft unzufriedene Belegschaft riskiert. Gerade eine Airline in volatilem Umfeld ist aber auf die Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden angewiesen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik. Die Vereinigung Cockpit kritisiert in diesem Zusammenhang die immer weiter um sich greifende Strategie vieler Airlines, Krisen nicht gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bewältigen, sondern unter dem Vorwand von Krisen temporär notwenige Kostensenkungen dauerhaft festschreiben zu wollen. „Andere Branchenriesen wie beispielsweise Southwest Airline gehen mit der Situation anders um und zahlen mittlerweile sogar Boni an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter , um auf dem erfolgreichen Weg nach dem Motto „der Erfolg gehört allen“ in eine

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