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VC-Flughafencheck: MUC und LEJ mit Kopf-an-Kopf-Rennen

Der diesjährige Spitzenreiter im VC-Flughafencheck ist der Airport München, der aufgrund seiner sehr guten Ausstattung, unter anderem mit ILS-DME Sendern auf allen Bahnen, den ersten Platz für sich entscheiden kann. Diese Sender ermöglichen sichere Anflüge auch unter sehr schlechten Wetterbedingungen. Der Flughafen Leipzig-Halle hat aber aufgeholt und durch die Erneuerung der Nordbahn, inkl. der in Deutschland einmalig guten Runway-Beleuchtung an Schnellabrollwegen durch sogenannte RETILs und neue Yellow Runway Edge Lights, ein Ausrufezeichen gesetzt. Auf Platz drei findet sich mit ebenfalls guten Ergebnissen der Flughafen Stuttgart. „Auch wenn der Betrieb an vielen Flughäfen in diesem Jahr erneut mit großen Herausforderungen kämpft, bleibt das Sicherheitsniveau weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Die Flughäfen sind hinsichtlich ihrer Ausrüstung gut auf die zunehmenden Verkehrsbewegungen vorbereitet und investieren darüber hinaus in neues Equipment oder optimieren Abläufe durch systematische Verbesserungen“, so Mattias Baier, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit. „Wir hoffen dennoch, dass der hoffentlich folgende Aufschwung in den kommenden Jahren auch dazu genutzt wird, noch weitreichendere Verbesserungen wie etwa 24/7 Stopbars bzw. Runway Status Lights zu installieren, um weiterhin auf dem Stand der Technik zu bleiben.“ Aber auch einige andere Flughäfen haben beachtenswerte Änderungen eingeführt. Allen voran der Airport Heringsdorf, wo die Anflugbefeuerung erneuert und neue Stopbars installiert wurden. Die Installation der Stopbars ist von entscheidender Bedeutung bei der Vermeidung von Runway Incursions, die eines der primären Gefahrenpotentiale an Flughäfen darstellen. Die Arbeitsgruppe Airport and Ground Environment (AGE) der Vereinigung Cockpit unterzieht die deutschen Verkehrsflughäfen bereits seit 1978 einem jährlichen Sicherheitscheck. Seit 1996 werden auch Regionalflughäfen in

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Korean Air fährt starkes zweites Quartalsergebnis ein

Im zweiten Quartal 2022 hat Korean Air einen Umsatz von knapp 2,6 Milliarden US-Dollar und einen Betriebsgewinn von rund 569 Millionen US-Dollar erzielt. Damit konnten die Fluggesellschaft seine Umsatzzahlen mehr als vervierfachen. Trotz anhaltend hoher Ölpreise und schwankender Wechselkurse im Laufe des zweiten Quartals habe die allmähliche Erholung der Passagiernachfrage und die starke Frachtnachfrage zu besseren Ergebnissen als im Vorjahr geführt, so der Carrier in einer Aussendung. Im Frachtgeschäft konnte Korean Air seine Einnahmen um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und die Lockdowns in China haben die globalen Lieferketten auch im zweiten Quartal beeinträchtigt, dennoch gelang es der Fluggesellschaft durch den Transport dringend benötigte Hilfsgüter, Autoteile, Halbleiter und Elektronik den Gewinn zu maximieren.

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Edelweiss befördert so viele Passagiere wie noch nie zuvor

Die Passagierzahlen von Edelweiss übertreffen im Juli 2022 das Vorkrisenniveau und sind sogar auf einem neuen Höchststand. Noch nie in der Firmengeschichte sind in einem Monat so viele Gäste geflogen wie im vergangenen Monat. Im Juli 2022 beförderte Edelweiss 304.039 Passagiere – das entspricht einer Zunahme von 3 Prozent gegenüber Juli 2019 bei gleichbleibender Sitzauslastung von 84 Prozent. Gleichzeitig stieg die Anzahl der durchgeführten Flüge um 16 Prozent, so der Schweizer Carrier in einer Aussendung. „Unsere Gäste verspüren wieder Ferienreiselust und schenken uns nach der unsicheren Pandemie-Zeit wieder ihr Vertrauen. Wir freuen uns sehr über die überdurchschnittlich positiven Kundenfeedbacks. Dazu beigetragen hat sicher, dass Edelweiss auch diesen Sommer eine zuverlässige Partnerin für Ferienreisende ist“, so Bernd Bauer, CEO von Edelweiss.

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Flughafen Weeze begrüßte 178.000 Passagiere in der Ferienzeit

Der Flughafen Weeze hat die nordrhein-westfälische Ferienzeit erfolgreich hinter sich gebracht. Insgesamt 178.000 Passagiere hat der Airport gezählt – damit nähert man sich dem Vor-Corona-Niveau aus dem Jahr 2019 (192.000) wieder an. Während derzeit Berichte über Engpässe an großen Flughäfen in Westeuropa an der Tagesordnung sind, verlief die Abfertigung am Airport Weeze eigenen Angaben zufolge auch in Spitzenzeiten reibungslos. „Bei uns arbeitet ein eingespieltes Team und auch über die Corona-Zeit sind nahezu alle Beschäftigten an Bord geblieben. Das ist einer der Gründe, weshalb wir unseren Gästen einen stressfreien und angenehmen Start in den Urlaub bieten können.“, sagt Geschäftsführer Sebastian Papst. Nachdem viele Gäste aufgrund der Berichterstattungen Reservezeit eingeplant haben, reicht es am Airport Weeze auch weiterhin, wenn die Passagiere sich spätestens zwei Stunden vor dem Abflug am Check-In einfinden, so der Flughafenchef. Für Marokko-Reisende seien es zweieinhalb Stunden.  Auch in den nächsten Tagen werde am Flughafen in Weeze unverändert Hochkonjunktur herrschen. Der Grund: In einigen niederländischen Provinzen dauern die Sommerferien an, viele Niederländer starten von Deutschland aus in den Urlaub. Daher dauert die Feriensaison am Airport Weeze neun Wochen. Während dieser Zeit werden insgesamt 280.000 Flugreisende erwartet, so der Airport.

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Gegen fünf Euro Aufzahlung: Vienna Lounge akzeptiert nun Dragon Pass

Vor wenigen Wochen wurde am Flughafen Wien-Schwechat die Vienna Lounge, die sich im Obergeschoss des Terminals 2 befindet, eröffnet. Für heftige Kritik seitens Passagieren sorgt der Umstand, dass Loungekarten wie Priority Pass, Dragon Pass oder Loungekey nicht akzeptiert werden. Zumindest was den chinesischen Dragon Pass anbelangt ist es nun zu einer Änderung gekommen. Teilnehmer dieses Programms bekommen nun Zutritt in die Vienna Lounge, die der größte exklusive Wartebereich am Flughafen Wien-Schwechat ist. Allerdings hat die Akzeptanz von Dragon Pass einen Haken, denn unabhängig vom gewählten Mitgliedschaftspaket muss man bei Nutzung der neuen Lounge am Flughafen Wien-Schwechat einen Aufpreis bezahlen. Konkret bedeutet das, dass Dragon-Pass-Teilnehmer wie gewohnt einen Loungebesuch von ihrem Kontingent abgebucht bekommen, jedoch am Counter des von der Flughafen Wien AG betriebenen exklusiven Wartebereichs einen Aufpreis in der Höhe von fünf Euro bezahlen müssen. Je nachdem was man für ein Verrechnungsmodell mit Dragon Pass hat, kann dies sogar dazu führen, dass die Nutzung dieser Loungekarte teurer kommt als der reguläre „Aktionstarif“ von 32 Euro, der ebenfalls an Ort und Stelle zu bezahlen ist. Bei der Inanspruchnahme der Sky Lounge und der Austrian-Airlines-Business-Lounge, die sich im Terminal 3 des Wiener Flughafens befinden, müssen Dragon-Pass-Nutzer keinen Aufpreis bezahlen. Die Flughafen Wien AG hält die Vienna Lounge für besonders hochwertig, weshalb die marktführenden Loungeprogramme aufgrund höherer Kosten eher zurückhaltend sind. Mit Priority Pass bekommt man auch weiterhin keinen Zutritt in die Vienna Lounge. Aviation.Direct hat vor einigen Wochen die sich am Wiener Flughafen befindlichen Lounges von Austrian Airlines (Business Schengen), Sky Lounge

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Qatar Airways fliegt öfter nach Saudi-Arabien

Qatar Airways wird ab dem 22. August 2022 mit drei wöchentlichen Flügen ihr fünftes Ziel im Königreich Saudi-Arabien, Qassim, wieder anfliegen. Ab dem 2. September 2022 wird die Fluggesellschaft die Zahl der wöchentlichen Flüge auf vier erhöhen. Die Golfairline wird außerdem ab dem 18. August 2022 vier zusätzliche wöchentliche Flüge nach Riad einführen, wodurch sich die Gesamtzahl der wöchentlichen Flüge auf 20 erhöht, um der wachsenden Nachfrage nach ein- und ausgehenden Reisen gerecht zu werden. Qatar Airways bietet derzeit 93 wöchentliche Flüge zu vier wichtigen Städten im Königreich Saudi-Arabien an. Mit der Aufnahme von Qassim und den vier zusätzlichen Flügen nach Riyadh erhöht sich die Zahl der wöchentlichen Flüge von Qatar Airways in das Königreich Saudi-Arabien auf 101 Non-Stop-Flüge. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel.

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Airbus liefert im Juli weniger Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer hat im Juli nach Engpässen bei Zulieferern deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als im Monat zuvor. Airbus übergab im abgelaufenen Monat 46 Verkehrsjets an seine Kunden nach 60 Stück im Juni, wie der Konzern mitteilt. Weil die Zulieferer mit ihren Lieferungen kaum hinterherkommen, hatte Airbus-Chef Guillaume Faury seine Pläne für 2022 Ende Juli gekappt und rechnet statt mit 720 nur noch mit 700 Auslieferungen. Unterdessen holte der Hersteller im Juli Aufträge über 401 neue Maschinen herein, davon gehen fast 300 Maschinen nach China. Im Gegenzug verbuchte Airbus Stornierungen über vier Jets. Noch im Auftragsbuch enthalten ist eine verbliebene Bestellung der arabischen Fluggesellschaft Qatar Airways über 19 Großraumflugzeuge vom Typ A350. Branchenkreisen zufolge habe der Hersteller den Vertrag mit seiner Großkundin nach monatelangem öffentlichen Streit über Schäden an der Oberfläche mehrerer Maschinen der Reihe jedoch inzwischen gekündigt, wie das Luftfahrtportal Airliners berichtet. Qatar Airways hatte den weltgrößten Flugzeugbauer im Dezember in London wegen der Mängel auf Schadenersatz verklagt und diese öffentlich als Sicherheitsproblem bezeichnet. Airbus und die europäische Luftfahrtbehörde Easa beurteilten die Sache jedoch anders. Der Hersteller hatte angeboten, die Schäden auf eigene Kosten zu beheben, Qatar Airways hatte dies jedoch abgelehnt.

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Flughafen Frankfurt erhöht Passagierprognose für 2022

Der Frankfurter Flughafen kann noch immer nicht an die Zahlen von vor der Pandemie anknüpfen. Die Erholung verläuft dennoch dynamischer als je zuvor. Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet daher mit mehr Gewinn im Verlauf des Geschäftsjahres. Trotz des Abfertigungschaos der vergangenen Wochen nutzen wieder deutlich mehr Passagiere den Frankfurter Flughafen. Der börsennotierte Betreiber Fraport hat daher am Dienstag seine Jahresprognose deutlich auf 45 bis 50 Millionen Gäste hochgesetzt. Zuvor war man für das größte deutsche Drehkreuz von 39 bis 46 Millionen Passagieren ausgegangen. Den Rekord markiert das Vor-Corona-Jahr 2019 mit mehr als 70 Millionen Fluggästen. Im Juni wurde erstmals wieder die 5-Millionen-Monatsgrenze überschritten und damit mehr als 75 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Annähernd 21 Millionen Fluggäste nutzten im ersten Halbjahr den Flughafen Frankfurt. Während der Wert weiter um 38 Prozent unter 2019 lag, entsprach dies einem Wachstum von mehr als 220 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Juni lag das Aufkommen erstmals seit Pandemie-Ausbruch bei fast 5 Millionen Passagieren – und damit bei mehr als 75 Prozent des Aufkommens aus dem Rekordjahr 2019. „Diese sehr dynamische Erholung fordert uns operativ extrem viel ab und führt immer wieder zu nicht befriedigenden Unpünktlichkeiten“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, zur aktuellen Lage. „Der im Großen und Ganzen dennoch stabile und geregelte Betrieb zum Auftakt der Sommerferien zeigt, dass die gemeinsam mit unseren Partnern eingeleiteten Maßnahmen in Frankfurt greifen, auch wenn wir noch weit von unseren eigenen Qualitätsanforderungen entfernt sind.“ Cargo-Aufkommen sinkt um 11,5 Prozent Beim Cargo-Volumen erreichte Frankfurt rund 1,0 Millionen Tonnen – ein Minus

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Air Baltic verdoppelt Passagierzahlen im Juli

Im abgelaufenen Monat hat die lettische Fluggesellschaft 414.500 Fluggäste auf 3.670 Flügen befördert, das sind 98 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. „Bislang hat Air Baltic im Jahr 2022 mehr als 1,7 Millionen Passagiere befördert. In diesem Sommer sehen wir auch ein kontinuierliches Wachstum der Reisenachfrage. Angetrieben durch den Freizeitverkehr steigen unsere Passagier- und Flugzahlen jeden Monat weiter an. Leider wirkt sich der Krieg in der Ukraine immer noch negativ auf das Gesamtpassagieraufkommen aus, was sich vor allem auf den Umsteigeverkehr in Riga auswirkt“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Qantas: Führungskräfte sollen am Gepäckband aushelfen

Die Fluglinie Qantas hat mit Kapazitätsproblemem beim Bodenpersonal zu kämpfen – nun sollen die Manager des Konzerns aushelfen. In einer Internen Mitteilung wurden sie aufgefordert, sich für ein dreimonatiges Programm zu melden. Hauptaufgabe sei das Verladen und Sortieren von Koffern, ausgebildet werden soll an den Flughäfen von Sydney und Melbourne, so COO Colin Hughes in der Mitteilung, berichtet der „Guardian“. Der geplante Start ist demnach Mitte August, mindestens 100 Führungskräfte sollen für das Koffersortieren rekrutiert werden. Wie Hughes weiter schreibt, gebe es „keine Erwartung“, dass der Job am Gepäckband zusätzlich zum bisherigen Job erfüllt wird. Zahlreiche Fluglinien kämpfen derzeit mit einer Personalknappheit, zuletzt mehrten sich Berichte über Chaos an den Flughäfen. Im Lockdown wurden bei Qantas mindestens 1.600 Menschen entlassen, die bis dahin für die Koffer der Gäste der Fluglinie zuständig waren, schreibt der „Guardian“ weiter. Die Aufgabe wurden an einen Dienstleister vergeben, unrechtmäßig, wie ein Gericht urteilte. Qantas hat dagegen Berufung eingelegt. Laut einer Qantas-Sprecherin halfen seit Ostern bereits Mitarbeiter aus der Konzernzentrale zu Spitzenzeiten an den Flughäfen aus.

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