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Winter: Austrian Airlines plant Innsbruck-Wien zweimal täglich

Die innerösterreichische Flugstrecke von Innsbruck nach Wien spielt nicht nur als Hub-Anbindung eine wichtige Rolle, sondern ist auch eine wichtige Point-to-Point-Route für die Wirtschaft, aber auch die Politik. Auf dem Landweg gestalten sich Tagestrips aufgrund der geografischen Gegebenheiten eher kompliziert. Vergleichbar ist der Bedarf am ehestem mit Altenrhein-Wien. Zwar befindet sich der kleine Airport in der Schweiz, wird jedoch überwiegend von Vorarlbergern genutzt. An Bord der Peoples befinden sich hauptsächliche Geschäftsleute, die Termine in Wien bzw. Vorarlberg haben. Austrian Airlines kennt dieses Geschäft nur zu gut, denn bedingt durch die Übernahme von Rheintalflug kam man zu dieser Strecke und einer Basis in Altenrhein, die erst kürzlich formell aufgelöst wurde. Bedient wird die Route schon länger nicht mehr von der AUA. Das Point-to-Point-Kundensegment auf Innsbruck-Wien-Innsbruck ist absolut vergleichbar. Allerdings gibt es auch viele Umsteiger und Tirol kann in einem gewissen Maß davon profitieren, dass Wintersportler in Wien umsteigen. Lufthansa wird die Frankfurt-Anbindung nicht mehr bedienen und stellt auf einen Shuttlebus nach München um. Das könnte den Konzern zahlreiche Kunden kosten, denn die IAG bietet beispielsweise in London Umstiegsmöglichkeiten an und Air France-KLM in Amsterdam. Der Lufthansa Group verbleibt nur noch das Drehkreuz Wien. Innsbruck-Wien-Innsbruck gilt dem momentanen Stand nach als einzige Strecke innerhalb Österreichs, die aus geografischen Gründen höchstwahrscheinlich nicht auf die Schiene verlagert werden kann. Auf Graz-Wien testet man bereits die Anbindung mittels einer Kooperation mit den Österreichischen Bundesbahnen. Von Salzburg und Linz aus gibt es keine Domestic-Flüge mehr, sondern lediglich die Zusammenarbeit mit der Eisenbahn. Die Klagenfurt-Strecke war in

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Für Airbus ist Wasserstoffantrieb die Zukunft

Airbus-Chef Guillaume Faury sagt der Wasserstofftechnik für Flugzeuge einen Siegeszug voraus. Inzwischen hätten auch vormals skeptische Triebwerksbauer ihre Meinung zu dieser Technik geändert, sagte der Manager am Mittwoch in Toulouse. „Um so wahrscheinlicher, dass andere Hersteller sich dem anschließen werden“, erklärte er – ohne den Hauptrivalen Boeing aus den USA namentlich zu nennen. Airbus will bis zum Jahr 2035 ein marktreifes Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb auf den Markt bringen und damit CO2-neutrales Fliegen möglich machen. „Wir bei Airbus haben uns entschieden, den Stier bei den Hörnern zu packen“, sagte Faury. Je weiter Airbus bei dem Thema vorankomme, desto mehr sehe er sich in der Entscheidung für Wasserstoff bestärkt. Boeing setzt bei dem Ziel der CO2-Neutralität bisher auf den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel – SAF) etwa aus Biomasse in Flugzeugen mit herkömmlichem Antrieb. Faury betrachtet diese hingegen nur als Übergangslösung. Ihr Vorteil: Diese Kraftstoffe können schon jetzt in herkömmlichen Flugzeugen eingesetzt werden. Allerdings stehen sie bisher nur in geringer Menge zur Verfügung und kosten ein Vielfaches von normalem Kerosin. Unterdessen will Airbus alle neuen Flugzeuge aus seinem US-amerikanischen Werk in Mobile (Alabama) mit einem Mix aus herkömmlichem Treibstoff und SAF ausliefern. Losgehen soll es im November. SAF könne den CO2-Ausstoß eines Flugzeugs über dessen gesamte Lebensdauer hinweg um bis zu 80 Prozent senken, sagte der für Amerika zuständige Airbus-Manager Jeff Knittel. Beim Thema Wasserstoffantrieb nahm Faury auch die Politik und andere Unternehmen in die Pflicht. Er werde immer zuversichtlicher, dass das Ziel eines Wasserstoff-Fliegers bis 2035 erreichbar sei. Allerdings könne die Luftfahrtbranche

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Skyscanner verzeichnet 767 Prozent mehr Buchungen für USA-Flüge

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: die Vereinigten Staaten wollen wieder Touristen durch die Grenze lassen – wenn auch erstmal nur Geimpfte. Mittlerweile spiegelt sich die Vorfreude auf USA-Reisen auch in den Buchungszahlen wider. Nach der Nachricht, dass die USA für vollständig geimpfte Reisende aus der EU und dem Vereinigten Königreich ab November geöffnet wird, verzeichnete das Online-Reiseunternehmen Skyscanner innerhalb von einer Stunde 28 Prozent mehr Traffic auf der deutschen Website. Nicht nur das: Flugbuchungen in die USA von Deutschland aus stiegen am Montag, den 20. September um ganze 767 Prozent im Vergleich zu Sonntag, den 19. September – ein riesen Sprung. Innerhalb kürzester Zeit kletterte die USA auch auf das Podest der meistgebuchte Ziel deutscher Reisender für November und Dezember 2021 und rangiert dort Platz zwei. Platz eins belegt Spanien. „Das ist eine sehr willkommene Nachricht für alle Reisenden, die seit über einem Jahr darauf warten, in die USA fliegen zu können. Die USA waren schon immer ein Top-Ziel für deutsche Reisende. Es überrascht nicht, dass New York die Liste der beliebtesten Reiseziele anführt, gefolgt von den Wintersonnenzielen: Orlando, Los Angeles, Miami und San Francisco. Aus den Daten geht hervor, dass Familien und größere Gruppen Orlando als Reiseziel bevorzugen, während Einzelreisende und Paare sich eher für US-Städtereiseziele entscheiden“, so Skyscanner-Sprecherin Friederike Burge.

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Winter: Hotelplan Suisse bietet kostenlose Storno-Möglichkeiten an

Die kommenden Winterferien können bei Hotelplan Suisse bereits jetzt gebucht werden. In Zusammenarbeit mit Edelweiss bietet der Schweizer Reiseveranstalter flexible Annullationsbedingungen für Reisen bis Ende April 2022 an. Hotelplan Suisse will seinen Kunden weiterhin eine sorglose Ferienplanung ermöglichen. Entsprechend können Pauschalreisen mit der Marke Hotelplan, deren Flüge von Edelweiss ausgeführt werden, bis 21 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenlos annulliert oder umgebucht werden. Das sogenannte MaxiFlex-Angebot gilt für sämtliche Pauschalreisen, die ab sofort bis 31. Dezember 2021 mit einem Reisezeitraum vom 1. November 2021 bis 30. April 2022 gebucht werden. „Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden die bestmögliche Sicherheit bieten, so dass sie ihre bevorstehenden Winterferien bereits jetzt planen können“, sagt Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse.

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Bis 2022: Air Baltic stellt gekündigte Piloten wieder ein

Die lettische Fluggesellschaft möchte bis zum nächsten Sommer 320 zusätzliche Besatzungsmitglieder einstellen – 120 Piloten und 200 Flugbegleiter.  Ein besonderes Augenmerk soll auf die Wiedereinstellung ehemaliger Piloten, die aufgrund der Pandemie entlassen werden mussten, gelegt werden. Natürlich plane das Unternehmen auch mit Absolventen der hauseigenen Pilotakademie.  „Wir freuen uns über eine steigende Nachfrage nach Reisen und fliegen in diesem Jahr verschiedene neue Destinationen an. Im Zuge einer weltweit steigenden Durchimpfungsrate und gelockerten Reisebeschränkungen sind wir bereit, unseren Flugbetrieb wieder an den Gegebenheiten anzupassen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, unsere ehemaligen Mitarbeiter wieder einzustellen und unsere Crew für die nächste Sommersaison um neue Teammitglieder zu erweitern“, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Neben Piloten werd die Fluggesellschaft auch erfahrene Flugbegleiter sowie Kandidaten ohne Vorkenntnisse in der Luftfahrt begrüßen. Der Wiedereinstellungsprozess beginnt im Herbst dieses Jahres und wird schrittweise bis Anfang Sommer 2022 dauern. Insgesamt beschäftigt die Airline derzeit 1366 Mitarbeiter – darunter 200 Piloten und 342 Kabinenpersonal.

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Easyjet fordert Industrie und Regierungen zur Zusammenarbeit auf

Die Fluggesellschaft fordert heute Industrie und Regierungen auf, eng zusammenzuarbeiten, um emissionsfreie Technologien zu fördern, die die Branche im kommenden Jahrzehnt und darüber hinaus verändern wird. Zum einen müssten Regierungen die Entwicklung der Wasserstoffversorgung und -infrastruktur an Flughäfen zusammen mit Investitionen in erneuerbare Energien unterstützen, um die Schaffung von grünem Wasserstoff für die Luftfahrt zu fördern. Zweitens sollten nicht nur finanzielle Anreize geboten werden, um die Entwicklung und Verbreitung emissionsfreier Technologien durch Unternehmen zu unterstützen, sondern sie sollten auch die durch Luftverkehrssteuern eingenommenen Mittel in die erforderliche Forschung und Entwicklung investieren. Auch fordert Easyjet Anreize in Form von ermäßigten Luftfahrt- und Flughafengebühren für Carrier, die sich für einen frühzeitigen Einsatz der neuen Technologie entscheiden. Außerdem sollten ihnen Steuerbefreiungen gewährt werden, wenn sie emissionsfreie Flugzeuge einsetzen, und bei der Vergabe von Flughafenslots bevorzugt werden. Abschließend sei es vorrangig notwendig, den richtigen Rahmen zu schaffen, um Fortschritte und Unterstützung für die breite Einführung von emissionsfreien Flugzeugen zu gewährleisten, beispielsweise auf Kurzstreckennetzen. Als Zwischenlösung werde Easyjet Sustainable Aviation Fuels (SAFs) einsetzen. Das Unternehmen sei jedoch überzeugt, dass emissionsfreie Flugzeuge langfristig die nachhaltigste Lösung für Kurzstreckenverbindungen sind. „Dies ist eine aufregende Zeit für die Branche, in der ein wirklich emissionsfreier Flug in greifbare Nähe rückt. Wasserstoff- und elektrisch betriebene Flugzeuge fliegen bereits und Unternehmen wie Airbus haben sich verpflichtet, die Technologie für kommerzielle Flüge zu skalieren und eine Inbetriebnahme in den 2030er Jahren anzustreben. Wir alle müssen also unseren Beitrag leisten, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur für diese aufregenden neuen Flugzeuge bereit ist“, so

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Vorfahrt für Elektro-Taxis am Hamburg Airport

Am Hamburger Flughafen dürfen umweltfreundliche E-Taxis ab heute ganz nach vorn. An den Einstiegszonen direkt vor den Terminals sind die jeweils ersten beiden Plätze künftig für rein elektrisch betriebene Taxis reserviert. Sie erhalten damit eine bessere Startposition für interessierte Fahrgäste. Der Hamburger Airport unterstützt damit das städtische Förderprogramm „Zukunftstaxi“, mit dem Anreize für die umweltfreundliche Elektrifizierung der Hamburger Taxiflotte geschaffen werden. „Vergleicht man das Werben der Taxis um Fahrgäste mit einem Autorennen, so sind die E-Taxis bei uns ab sofort immer in der Pole-Position. Als wichtiges Infrastruktur-Unternehmen in Hamburg leisten wir damit unseren Beitrag, um die Umstellung der Taxiflotte auf umweltfreundlichere Antriebe zu fördern. Die Kombination aus städtischer Förderung bei der Anschaffung, klaren Vorteilen beim Fahrgast-Zustieg und einfach verfügbarer Lade-Infrastruktur macht den Umstieg attraktiv. Auch bei uns am Flughafen forcieren wir mit unserem Mobilitätskonzept den Einsatz alternativer Antriebe: So werden bei uns inzwischen sogar Flugzeuge mit reiner Elektrokraft geschoben und Fluggastreppen mit Solarenergie betrieben“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

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AUA evaluiert USA-Aufstockung

Austrian Airlines begrüßt die Öffnung der Vereinigten Staaten von Amerika für vollständig geimpfte Personen. Der Carrier bietet 16 Umläufe zu zwei U.S.-Städten an. „Wir begrüßen die Entscheidung der amerikanischen Regierung. Nach über 20 Monaten ist die Öffnung für vollständig geimpfte EU-Reisende ein wichtiger Schritt in Richtung Wiederherstellung der globalen Reisefreiheit“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Gleichzeitig bringt die Aufhebung des Einreisestopps auch einen wichtigen Schub für die Luftfahrt im transatlantischen Flugverkehr und damit die Möglichkeit zur Rückkehr zu einem Angebot auf Vorkrisenniveau“. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct: “Mit zwei Flughäfen in New York sowie Washington und Chicago bietet Austrian Airlines im November ein Flugangebot mit 16 wöchentlichen Verbindungen zwischen dem Hub Wien und den USA an. Die Nachfrage wird laufend evaluiert und das Angebot kann im Bedarfsfall weiter ausgebaut werden.”

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Emirates erhöht Flugfrequenzen in die USA

Die Golf-Airline stockt ihre Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten bis Oktober auf fast 80 Prozent und bis Dezember auf mehr als 90 Prozent des Vorkrisen-Niveaus. Ab Oktober wird Emirates 78 wöchentliche Flüge zu zwölf Zielen in den USA anbieten, wobei die Zahl der wöchentlichen Flüge nach Boston, Dallas, New York, San Francisco, Seattle und Washington DC wie folgt erhöht wird: Boston, Dallas, San Francisco, Seattle und Washington DC werden auf fünf Flüge pro Woche erhöht – bisher standen jeweils vier Flüge zu Buche. Auch New York bekommt einen zusätzlichen Flug und wird damit mit 19 wöchentlichen Flügen bedient (einschließlich der Flüge zwischen Mailand und New York). Dem Unternehmen zufolge hätten Reisende zunehmend Lust, wieder in den Flieger zu steigen. Auch das Interesse von US-Reisenden an einem Besuch in Dubai sei gestiegen.

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Ryanair: Dalaman und Trapani ab Bratislava und Krakau ab Wien

Die Ryanair Group will im Sommerflugplan 2022 die Destination Krakau ab Wien-Schwechat reaktivieren. Diese wurde ehemals von Laudamotion bedient, jedoch mangels Nachfrage aufgegeben. Die Wiederaufnahmen von Strecken, die unter dem Brand der mittlerweile nicht mehr existierenden österreichischen Fluggesellschaften gefloppt sind, scheint Ryanair ab Wien zu fokussieren. Beispielsweise waren Paphos, Amman, Agadir und Krakau bei Laudamotion nicht erfolgreich. Ryanair will es unter eigener Marke nochmals wagen. Die Krakau-Strecke soll dem derzeitigen Planungsstand nach am 5. Juli 2022 aufgenommen werden von viermal wöchentlich bedient werden. Als Fluggerät kommen Maschinen der Konzerntöchter Buzz und Lauda Europe zum Einsatz. In Krakau hat der polnische Ryanair-Ableger derzeit zwei Boeing 737 Max 200 in eigener Livery stationiert. Trapani und Dalaman ab Bratislava Die Basis in der slowakischen Hauptstadt wurde während der Corona-Pandemie von Ryanair DAC auf Buzz umgestellt. Das bedeutet konkret, dass die Maschinen nun von der polnischen Tochter im Auftrag der irischen Schwester betrieben werden. Ab diesem Airport plant der irische Konzern die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung nach Dalaman. Diese soll im Zeitraum von 29. März bis 29. Oktober 2022 zweimal pro Woche bedient werden. Weiters soll Trapani im Sommerflugplan 2022 mit zwei wöchentlichen Umläufen bedient werden. Die Destination Dalaman war nebst weiteren Zielen in der Türkei als Laudamotion im Sommerflugplan 2020 ab Wien geplant. Im Zuge der Umstellung auf FR-Flugnummern und in der weiteren Folge der Umflaggung auf Lauda Europe wurden die Pläne – zumindest vorläufig – fallen gelassen.

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