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Flughafen Wien senkt PCR-Preise

Der Flughafen Wien-Schwechat senkt die Preise für die im Office Park 3 angebotenen Coronatests. Für PCR-Testungen fallen künftig 69 Euro statt 99 Euro an. Antigen-Untersuchungen schlagen mit 25 Euro zu Buche. PCR-Untersuchungen für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren werden mit 49 Euro berechnet. Für Antigen-Schnelltests in dieser Altersgruppe werden 15 Euro in Rechnung gestellt. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Das Testzentrum ist täglich von 7 Uhr 00 bis 19 Uhr 00 geöffnet. Kostenlose Alternativen in Flughafennähe Personen mit österreichischer Krankenversicherung können alternativ auch die Schnelltests in den Apotheken nutzen. Einige Bundesländer und Gemeinden bieten auch kostenfreie PCR-Testungen an. Der Großhändler Metro bietet in der Nähe des Flughafens im 11. Wiener Gemeindebezirk (Ausfahrt Simmeringer Haide) ebenfalls kostenlose Antigen-Schnelltests an. Diese können ohne Voranmeldung in Anspruch genommen werden, wobei eine Metro-Karte nicht erforderlich ist. In der Bipa-Filiale am Flughafen Wien können ankommende Passagiere ein kostenfreies PCR-Testkit abholen. Die Rückgabe der Probe muss allerdings in einer Filiale der Rewe Group oder an BP-Tankstellen in Wien erfolgen. Der Befund wird durch das Labor Lifebrain per E-Mail zugeschickt. Auch die PCR-Befunde aus der Aktion „Alles gurgelt“ können für Reisen verwendet werden, da diese sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch zugeschickt werden.

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Wien: Reisebüros verzeichnen Steigerung der Nachfrage

Nach der Ankündigung, dass in Österreich ab 19. Mai 2021 Öffnungsschritte gesetzt werden sollen, sind laut Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer die Neubuchungen im touristischen Bereich angestiegen. „Nachdem angekündigt wurde, dass der Grüne Pass das Reisen wieder erleichtern soll, stieg die Nachfrage in den Reisebüros sprunghaft. Viele Wienerinnen und Wiener haben Sehnsucht nach Meeresrauschen und Sand unter den Füßen“, zeichnet Gregor Kadanka, Fachverbandsobmann der Reisebüros der Wirtschaftskammern in Wien und im Bund, ein sommerliches Bild. „Sobald der Bund die neuen Regeln auch festgelegt hat, kann es auch mit den Buchungen losgehen.“ Die WKO bemängelt allerdings, dass noch immer keine Klarheit über die tatsächlichen Einreisebestimmungen für Rückkehrer herrscht. Kadanka dazu: „Mit den derzeitigen Bestimmungen würde ein einwöchiger Urlaub, zwei Wochen Urlaub verschlingen. Hier müssen die bereits angekündigten Erleichterungen mittels grünem Pass auch am 19. Mai umgesetzt werden. Dann steht einem sicheren und entspannten Urlaub nichts mehr im Wege.“

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Wien: Spatenstich für SkyLog-Park absolviert

Am Flughafen Wien-Schwechat wird wieder gebaut: Am Donnerstag wurde der Spatenstich für den SkyLog-Park des Logistikers DLH vorgenommen. Auf einer Fläche von rund 45.000 Quadratmetern werden bis Jahresende fünf Lager- und Industrial-Light-Hallen entstehen. Die Neubauten entstehen am Rande des Areals des Airports nahe Fischamend und sollen speziell für Luftfrachtlogistiger nutzbar gemacht werden. Dabei sollen die jeweilige Nähe zu Airport und zur Autobahn A4 einen Wettbewerbsvorteil bieten, denn das Umladen vom Flugzeug in den LKW und umgekehrt soll zügig absolviert werden können. „Der heutige Spatenstich der DLH ist ein Vorbote des wirtschaftlichen Comebacks Niederösterreichs nach der COVI-19-Krise. Ich freue mich sehr, dass sich DLH entschieden hat, in Niederösterreich zu investieren und hier in der Flughafen-Region ein hochmodernes Logistikzentrum errichten wird. Wir merken, dass aktuell in ganz Niederösterreich eine Vielzahl an Investitionen getätigt werden, die neue Arbeitsplätze schaffen. Alleine unsere Wirtschaftsagentur hat in den ersten vier Monaten des heurigen Jahres 39 Projekte mit über 600 neuen oder gesicherten Arbeitsplätzen begleitet. Gleichzeit ist der aktuelle Impfturbo die beste Konjunktur-Spritze. Je schneller große Teil der Bevölkerung geimpft sind, desto schneller wächst die Wirtschaft. Hier sind wir aktuell auf einem sehr guten Weg“, betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Grundstück vom Flughafen Wien erwerben konnten. Aufgrund der exzellenten Lage und einer von uns geplanten modernen, wie nachhaltigen Bauweise sind wir fest vom Erfolg des Konzeptes überzeugt. Dokumentiert wird dieses durch die bereits erfolgte erste Anmietung von zwei Hallen durch Swissport“, hält Christian Vogt, Geschäftsführer DLH Österreich, fest. „Wir freuen uns,

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Fliegende AUA-Mitarbeiter werden ab sofort geimpft

Das fliegende Personal der Austrian Airlines erhält ab sofort Impfungen gegen das Coronavirus. Der ursprünglich für April 2021 geplante Start der betrieblichen Immunisierungen wurde von der zuständigen Gesundheitsbehörde des Landes Niederösterreich zunächst verschoben. Der neue Starttermin – 6. Mai 2021 – war zuletzt noch unter Vorbehalt der finalen Entscheidung des Amts. Dieses gab nun grünes Licht, so dass am Donnerstag die ersten fliegenden AUA-Mitarbeiter ihre Erstimpfung erhalten haben. Primär soll das Vakzin von Moderna zum Einsatz kommen, jedoch machten weder das Land Niederösterreich noch die Airline selbst konkrete Angaben zum Impfstoff. Die Zuteilung erfolgt durch die Behörde nach Verfügbarkeit. Gegenüber Aviation Direct bestätigte ein Sprecher der Austrian Airlines, dass die Impfaktion für das fliegende Personal am Donnerstag angelaufen ist. Der Medienreferent sagte: „Die Impfungen für das fliegende Personal der Austrian Airlines sind heute planmäßig gestartet“. Zunächst sind Flugbegleiter und Piloten an der Reihe, da diese eine erhöhte berufliche Auslandstätigkeit haben und im Fall des Kabinenpersonals auch direkter Kundenkontakt vorhanden ist. Die für die Durchführung der österreichischen Impf-Kampagne verantwortlichen Bundesländer forcieren nun in der Phase-III des nationalen Plans so genannte betriebliche Impfungen. Unter diesen Teilbereich fallen auch die Immunisierungen der fliegenden AUA-Mitarbeiter sowie Beschäftigter anderer Verkehrsbetriebe. Das Bodenpersonal der Austrian Airlines ist noch nicht an der Reihe, jedoch ist anzunehmen, dass unter Aufsicht des Landes Niederösterreich eine ähnliche Aktion in Vorbereitung ist.

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AUA-Sprecherin Tanja Gruber wechselt zu den Wiener Linien

Bislang leitete Tanja Gruber die Kommunikation der Austrian Airlines. Ab 1. Juni 2021 wird sie an die Spitze der externen Kommunikation der Wiener Linien übernehmen. Für die AUA war sie rund sieben Jahre als Sprecherin tätig. Die gebürtige Burgenländerin möchte im Team von Wiener Linien Kommunikationschefin Anna Maria Reich-Kellnhofer zukünftig den Fokus noch stärker auf digitale Kommunikation sowie den Themenbereich Nachhaltigkeit legen. „Die Kommunikation der Wiener Linien steht für mich persönlich für Mut, Humor und Weitblick und setzt vor allem im Social Media Bereich österreichweit neue Standards“, erklärt Tanja Gruber. „Gemeinsam mit meinem Team an Kommunikationsprofis freue ich mich Wiens größte Fahrgemeinschaft zukünftig kommunikativ zu begleiten sowie deren Weiterentwicklung aktiv mitzugestalten.“ Tanja Gruber hat an der FHWien Kommunikationswirtschaft studiert sowie einen Marketing MBA an der Lynn University in Florida absolviert. Schon während des Studiums sammelte sie Agenturerfahrung bei Currycom, bevor sie 2014 zu Austrian Airlines wechselte. Dort begann Gruber als Redakteurin der internen Kommunikation. Sie übernahm 2018 die Leitung der Abteilung Communications Distribution & Media Relations und seit Oktober 2020 auch zusätzlich die interimistische Leitung des Corporate Communications Bereichs.

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Mückstein: Impfungen sollen nur sechs Monate gelten

Der neue österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) erklärte im Gesundheitsausschuss des Nationalrats, dass derzeit geplant ist, dass Impfungen gegen das Coronavirus nur für „rund sechs Monate“ zu Erleichterungen führen sollen. Sollte die Bundesregierung das Vorhaben des Ministers umsetzen, so hätte dies durchaus beschwerliche Konsequenzen für Geimpfte. Rund ein halbes Jahr nach ihrer letzten Dosis würden diese Einreiseerleichterungen und Ausnahmen von Testpflichten wieder verlieren. Offenbar baut Mückstein auf eine Aussage des Pfizer-Konzerns, dass man derzeit davon ausgeht, dass nach sechs bis zwölf Monaten eine dritte Dosis notwendig ist und aus heutiger Sicht vermutet wird, dass jährlich nachgeimpft werden muss. Der österreichische Gesundheitsminister sagte weiters, dass momentan geplant ist, dass Nachweise für Genesene rund sechs Monate gültig sein sollen. Positive Antikörpertests sollen für drei Monate zu Erleichterungen bei der Einreise sowie Zutritten führen. Die Gültigkeitsdauer wird ziemlich knapp bemessen, weshalb sich in den nächsten Monaten Engpässe anbahnen könnten.

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Austrian Airlines: Impfungen sollen am 6. Mai 2021 starten

Sofern die Gesundheitsbehörde den avisierten Termin nicht neuerlich verschiebt, starten am 6. Mai 2021 die Impfungen für das fliegende Personal der Austrian Airlines. Eigentlich strebte man dies schon vor rund vier Wochen an, doch Niederösterreich befand sich damals hinsichtlich des nationalen Covid-Impfplans im Rückstand. Die Folge daraus war, dass die Personen der Phase III, unter die auch Bedienstete von Verkehrsbetrieben und Menschen mit erhöhter beruflicher Auslandstätigkeit fallen, noch nicht dran waren. Daher musste das Land Niederösterreich die AUA-Impfungen absagen und verschieben. Ab 6. Mai 2021 ist es dann zunächst für die fliegenden Mitarbeiter von Austrian Airlines soweit, sofern eben die zuständige Behörde nicht kurzfristig absagen sollte. Dem Vernehmen nach soll primär der Impfstoff von Moderna zum Einsatz kommen. Austrian Airlines wollte diese Information aber weder bestätigen noch dementieren. Die Auswahl des Vakzins erfolgt durch die zuständige Gesundheitsbehörde. Weitere in Österreich zugelassene Impfstoffe sind jene von Biontech/Pfizer, AstraZeneca und Johnson & Johnson. Ein Sprecher der Austrian Airlines erklärte gegenüber Aviation Direct: „Wir planen aktuell, am 6. Mai 2021mit der Impfung unseres fliegenden Personals zu beginnen. Das steht natürlich weiter unter dem Vorbehalt, dass die Termine verschoben werden können, falls entsprechende Impfstoff-Verfügbarkeiten nicht gegeben sind. In der Phase 3 des Impfplans, welcher mit Mai startet, ist eine Priorisierung von Personen mit „beruflich unbedingt erforderlicher grenzüberschreitender Reisetätigkeit“ vorgesehen. Das ist bei unserem fliegenden Personal der Fall. Wir rechnen außerdem damit, dass einzelne Länder in Kürze Einreiseverbote für Personen ohne Impfung erlassen könnten. Aus diesem Grund ist eine zeitnahe Impfung für diesen Teil unseres

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Gewessler will AUA-Strecke Graz-Wien verbieten

Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) verkündete, dass sie im Zuge des geplanten Ausbaus der ÖBB-Südbahn-Strecke Inlandsflüge zwischen Graz und Wien verbieten möchte. Betroffen davon wäre ausschließlich Austrian Airlines, denn einen anderen Operator gibt es nicht. Der Flug zwischen den beiden Städten gehört der Gattung „Ultrakurzstrecke“ an und wird defacto nur von Umsteigern genutzt. Ein reales Point-to-Point-Aufkommen gibt es auf dieser Route nicht. Austrian Airlines und die Österreichischen Bundesbahnen bieten seit einiger Zeit im Inland auf ausgewählten Strecken Kooperationszüge an. Diese tragen eine AUA-Flugnummer und dienen als Ersatz für Flugverbindungen. Langfristig will Austrian Airlines sich aus dem Inlandsgeschäft zurückziehen. Davon ausgenommen ist – zumindest vorläufig – die Innsbruck-Strecke, da aus geografischen Gründen eine Bahnfahrt in die Hauptstadt Tirols sehr zeitaufwendig ist. Linz-Wien und Salzburg-Wien wurden bereits eingestellt. Klagenfurt-Wien sowie Graz-Wien stehen akut auf der Kippe, denn beide Routen sind reine Zubringer und standalone unwirtschaftlich. Verschärft wird dies auch dadurch, dass die AUA in Kürze keine Turbopropflugzeuge in der Flotte haben wird. Die Wirtschaftskammer Steiermark stemmt sich gegen die Verbotspläne von Verkehrsministerin Leonore Gewessler. „Diese Verbindung wird fast ausschließlich als Zubringer genutzt. Hier mit Verboten zu drohen, halten wir sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus umweltpolitischer Sicht für alles andere als sinnvoll“, betonen WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Dadurch würde der Flughafen Graz nämlich als internationale Drehscheibe massiv an Attraktivität verlieren, während viele Flüge nach Deutschland umgeleitet würden bzw. Grazer Businessreisende mit dem Auto nach Wien Schwechat pendeln würden. „Eine solche politische Weichenstellung kann nicht im Sinne unseres

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„Lowcost zum Apothekerpreis?“ – Austrian Airlines sieht das anders

Passagiere, die auf der Suche nach Flugtickets im Deutschland-Österreich-Verkehr für Mai 2021 sind, werden möglicherweise feststellen, dass Austrian Airlines und konzernverbundene Anbieter die Preise zum Teil stark angezogen haben könnten. Die Nachfrage ist aufgrund beiderseitig bestehenden Quarantänebestimmungen durchaus gering. Austrian Airlines steht seit der Einführung des Paid-Caterings in Fachkreisen in der Kritik, denn dem Unternehmen wird unter anderem vorgeworfen, dass man ein „Lowcost-Produkt zum Apothekerpreis“ anbieten würde. Weiters sind Insider der Ansicht, dass die AUA insbesondere den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air eine regelrechte Steilvorlage liefern würde, da die Produkte – abgesehen von unterschiedlichen Abmessungen beim Handgepäck – deckungsgleich sind. Der Hauptunterschied würde im Preis liegen, denn dieser soll bei der Lufthansa-Tochter tendenziell höher sein. Gegenüber Aviation Direct stellte sich Austrian Airlines der im vorherigen Absatz zusammengefassten Kritik. Ein Sprecher antwortete auf die Frage, ob es tatsächlich zu Preiserhöhungen im Österreich-Deutschland-Verkehr gekommen ist: „Unsere Preise richten sich grundsätzlich nach Angebot und Nachfrage. Es könnte sein, dass auf dem Flug, den du gefunden hast, die günstigeren Buchungsklassen schon voll und nur mehr höherwertige Klassen verfügbar sind. Wir bepreisen grundsätzlich so, dass zumindest Kosten wie Landegebühren pro Passagier abgedeckt sind. Ticketpreise von 10 Euro, bei denen das jedenfalls nicht der Fall ist, halten wir aus Umweltschutz- und wirtschaftlichen Gründen für unverantwortlich“. Die Unterschiede zwischen den Produkten der Lowcost-Konkurrenz (Ryanair und Wizz Air) sowie Austrian Airlines sollen im Detail liegen, so der Medienreferent: „Darüber hinaus gibt es weitere Punkte: Wir bieten mit der Austrian Melangerie zum Beispiel hochwertige, frisch hergestellte Speisen von Do

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Laudamotion: Stansted-Vorfall nun vor dem EuGH

Der Europäische Gerichtshof muss sich mit dem Laudamotion-Triebwerksdefekt und der anschließenden Evakuierung der damaligen OE-LOA befassen. Der Vorfall ereignete sich am 1. März 2019 auf dem Flughafen London-Stansted. Eine Österreicherin verklagt das Unternehmen, da sie aufgrund des Zwischenfalls eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten hat. Die britischen Unfallermittler kritisierten in ihrem Abschlussbericht die ehemalige österreichische Fluggesellschaft heftig. Unter anderem wurde vorgeworfen, dass es der verantwortlichen Senior-Flugbegleiterin an Vorerfahrung gemangelt habe. Ihre Beförderung fand nach weniger als einem Jahr Praxis statt. Auch ist die Behörde der Ansicht, dass die Räumung der Maschine nicht notwendig war und obendrein Anweisungen des Kapitäns missachtet wurden. Die Piloten waren gar überrascht, dass plötzlich Passagiere rund um die Maschine zu sehen waren. Da jedoch das noch funktionierende Triebwerk nicht abgeschaltet war, jedoch die Evakuierung eingeleitet wurde, wurde ein Passagier laut Gerichtsunterlagen „mehrere Meter durch die Luft geschleudert“. Die Dame zog vor Gericht. Eine Insassin der OE-LOA erlitt durch den Vorfall eine posttraumatische Belastungsstörung und reichte Klage beim Bezirksgericht Schwechat (Geschäftszahl: 17 C 1014/19z-7) ein. Die beklagte Laudamotion GmbH hielt es für nicht notwendig der Ladung des Gerichts nachzukommen, so dass die erste Instanz ein Versäumungsurteil erlassen hat. Bedingt durch die Abwesenheit wurde dem Standpunkt der klagenden Partei vollinhaltlich entsprochen. Das Urteil des Bezirksgerichts Schwechat ist mit dem 12. November 2019 datiert. Laudamotion „schwänzte“ erste Gerichtsverhandlung Offenbar wurde der Geschäftsleitung von Laudamotion die Tragweite des Säumnisurteils klar, denn dem Fluggast wurde eine hohe Summe Schadenersatz zugesprochen. Auch können sich daraus kostspielige Haftungen für Folgeschäden ergeben. Dagegen erhob die ehemalige

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