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Sommer 2021: Das plant Eurowings ab Österreich

Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings plant derzeit im Sommerflugplan 2021 ab Klagenfurt, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Wien-Schwechat Flüge anzubieten. Der Carrier gewährte Aviation Direct einen Einblick in den aktuellen Planungsstand und weist darauf hin, dass es aufgrund der nicht vorhersehbaren weiteren Pandemie-Entwicklung zu Änderungen kommen könnte. „Natürlich steht ein solches Angebot gerade in Pandemie-Zeiten immer unter Vorbehalt, aber wir wollen unseren Kunden ja zeigen, dass wir nach wie vor an einem attraktiven Streckennetz festhalten“, so ein Eurowings-Sprecher gegenüber Aviation Direct. Je eine Strecke ab Graz, Klagenfurt und Linz Ab Graz beabsichtigt Eurowings im Sommerflugplan 2021 nach Palma de Mallorca zu fliegen. Weitere Linien- oder Charterstrecken sind momentan nicht geplant. Ebenso wird der Carrier die spanische Mittelmeerinsel ab Linz anfliegen. Auch hier sind derzeit keine weiteren Verbindungen geplant. von nach Linie/Charter Graz Palma de Mallorca Linie Linz Palma de Mallorca Linie In Kärnten gab es durchaus Hoffnungen darauf, dass Eurowings die von Lauda eingestellte Palma-Strecke übernehmen könnte. Das ist laut der vom Carrier übermittelten Streckenliste derzeit aber nicht geplant. So wird es ab Klagenfurt bei der Verbindung nach Köln/Bonn, die momentan aufgrund der Pandemie pausiert, bleiben. von nach Linie/Charter Klagenfurt Köln/Bonn Linie Charterflüge ab Innsbruck Ab Innsbruck wird Eurowings im Charter für Tour Operator tätig sein. Dabei ist geplant, das ab Tirol die Ferienziele Heraklion, Kos, Palma de Mallorca und Lamezia Terme bedient werden. Die Aufnahme von Linienverbindungen ist derzeit nicht geplant. Der Mitbewerber Tradeair wird übrigens heuer statt Avanti Air mit Fokker 100 im Auftrag von Idealtours fliegen. von nach Linie/Charter

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Austrian Airlines rechnet mit FFP2-Pflicht

Einfache MNS-Masken haben in Österreich ab 25. Jänner 2021 in vielen Bereichen ausgedient. Die Bundesregierung will, dass ab diesem Tag unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln FFP2-Masken getragen werden müssen. Laut Gesundheitsministerium gilt dies auch in Flugzeugen. Austrian Airlines geht davon aus, dass ab 25. Jänner 2021 das Tragen von FFP2-Masken vorgeschrieben werden muss. Allerdings geht es der AUA wie vielen österreichischen Betrieben: Außer der mündlichen Ankündigung der Regierung rund um Sebastian Kurz ist noch nichts bekannt. Die entsprechende Verordnung ist noch gar nicht im Bundesgesetzblatt publiziert worden. Eine Sprecherin der Austrian Airlines sagte gegenüber Aviation Direct: „Wir warten zu dem Thema noch auf entsprechende Bestätigung seitens der Behörden, gehen aber davon aus, dass das auch für uns gilt“. Die Angelegenheit hat allerdings einen Haken, denn aufgrund internationaler Abkommen kann die österreichische Regierung nur Airlines mit österreichischer Zulassung zur FFP2-Pflicht verdonnern. Bei ausländischen Carriern – ausgenommen im Inlandsverkehr – ist das nicht möglich. Näheres dazu in diesem Artikel.

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Österreich: FFP2-Masken auch in Flugzeugen

In österreichischen Verkehrsflugzeugen besteht ab 25. Feber 2021 die Verpflichtung zum Tagen einer FFP2-Maske. Erzwingen kann dies die Regierung allerdings nur bei jenen Airlines, die über AOC und Betriebsgenehmigung, die in Österreich ausgestellt wurden sowie im Inlandsverkehr. Bei ausländischen Fluggesellschaften, die im internationalen Flugverkehr tätig sind, ist die Bundesregierung auf den Goodwill der Carrier angewiesen. Aufgrund internationaler Abkommen unterliegen diese nahezu ausschließlich dem Recht ihrer Heimatstaaten. So könnte es dazu kommen, dass Austrian Airlines, Eurowings Europe, Easyjet Europe und Peoples das Tragen von FFP2-Masken verlangen und durchsetzen müssen, jedoch beispielsweise Ryanair, Lauda Europe, Wizzair, Qatar Airways, Lufthansa oder Emirates weiterhin ihre Passagiere mit den einfachen MNS-Masken fliegen lassen können. Zwar will die Bundesregierung, dass ab 25. Feber 2021 in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen, Tanken oder in der Apotheke FFP2-Masken getragen werden müssen, jedoch ist dies im internationalen Flugverkehr bei ausländischen Fluggesellschaften nicht mittels Verordnung umsetzbar. Momentan evaluieren die Fluggesellschaften mit österreichischen Zulassungen die Lage und wollen in den nächsten Tagen die weitere Vorgehensweise gegenüber den Passagieren kommunizieren. Zunächst wird die schriftliche Verordnung abgewartet, da die Aussagen, die seitens österreichischer Regierungsmitglieder während ihrer Pressekonferenzen getätigt werden, wiederholt vom tatsächlichen Text abgewichen sind.

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Wien: Wizz Air nur noch einmal pro Woche nach Teneriffa

Die Basis Wien der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air kehrt derzeit in einen regelrechten Winterschlaf, denn temporär wird nur ein einziges wöchentliches Flugpaar durchgeführt. Alle anderen Strecken ruhen. Im Feber 2021 will der Carrier die Ziele Dortmund, Tirana, Pristina, Suceava und Kiew-Schuljany, wenn auch mit niedriger Frequenz, reaktivieren. Alle übrigen Destinationen sollen – sofern es die Pandemielage und die Nachfrage zulassen – ab März 2021 wiederaufgenommen werden. Ein Überblick über die im Sommerflugplan 2021 geplanten Wizz-Air-Strecken ab Österreich findet sich in diesem Artikel. Zumindest bis 8. Feber 2021 wird der ungarische Billigflieger ab Wien lediglich ein Flugpaar pro Woche durchführen. Dieses findet an Samstagen auf der Teneriffa-Strecke statt. Sofern der Bann für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben wird, soll ab 24. Jänner 2021 wieder zumindest einmal pro Woche die Luton-Route bedient werden. Ob die Regierung das Verbot, das aufgrund einer neuen Mutation des Corona-Virus ausgesprochen wurde, aufheben wird oder nicht, ist unklar. Tendenziell ist mit einer Verlängerung zu rechnen. Wizz Air plant derzeit folgende Routen im Feber 2020 niederfrequent ab Wien zu bedienen: Dortmund – ab 08.02.2021 Tirana – ab 12.02.2021 London-Luton – frühestens ab 24.01.2021 (abhängig vom allgemeinen Bann der Regierung) Pristina – ab 12.02.2021 Suceava – ab 18. Feber 2021 Teneriffa Süd – Strecke wird derzeit einmal wöchentlich bedient Kiew-Schuljany – ab 12. Feber 2021 Alle anderen Routen sollen schrittweise und gestaffelt ab 1. März 2021, abhängig von der Pandemielage und Nachfrage reaktiviert werden.

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Wien: Nur noch fünf Ryanair-Strecken – Wiederausbau ab März 2021 geplant

Die Ryanair Group, der unter anderem Lauda Europe und Buzz angehören, hat ihr Flugangebot ab Wien-Schwechat stark reduziert. Derzeit werden nur fünf Destinationen, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, angeboten. Dabei handelt es sich um die Ziele Charleroi, Lissabon, Kiew-Borispil, Palma de Mallorca und London-Stansted. Die zuletzt genannte Destination wird oneway angeflogen, denn die österreichische Bundesregierung untersagt Nonstop-Passagierflüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Österreich. Das bedeutet, dass die Maschinen mit Fluggästen von Wien nach Stansted fliegen und anschließend leer wieder zurück nach Österreich. Offenbar muss eine gewisse Nachfrage vorhanden sein, denn auch Mitbewerber praktizieren dies genau gleich. Buzz und Lauda Europe führen derzeit gemeinsam zehn wöchentliche Flugpaare pro Woche durch. Die genannte Anzahl berücksichtigt auch die Leerflüge von Stansted nach Wien. Unterm Strich hat das Angebot der Ryanair Group – seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs Ende Juni 2020 – einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ab März 2021 will das Unternehmen zahlreiche Routen wiederaufnehmen und im Sommerflugplan 2021 bedienen. Dazu eine Konzernsprecherin gegenüber Aviation Direct: „Unser aktueller Flugplan und der Flugplan für den Sommer 2021 sind auf unserer Website abgebildet und bleiben abhängig von staatlichen Restriktionen, der Verbrauchernachfrage und den Marktbedingungen. Wir werden die Situation weiter beobachten und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.“ Die Ryanair-Group-Ziele ab Wien auf einen Blick: Destination Status buchbar ab Charleroi 2x wöchentlich laufend Banja Luka eingestellt 29.03.2021 Burgas eingestellt 03.03.2021 Varna eingestellt 30.03.2021 Sofia eingestellt 29.03.2021 Dortmund eingestellt 01.03.2021 Köln/Bonn eingestellt 02.03.2021 Billund eingestellt 01.03.2021 Kopenhagen eingestellt 28.03.2021 Tallinn eingestellt 30.03.2021 Lappeenranta eingestellt 28.03.2021 Beauvais eingestellt 28.03.2021

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Ab 1. Feber 2021: Emirates stockt Wien-Dubai auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt die Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Wien v.v. per 1. Feber 2021 auf fünf Flugpaare pro Woche auf. Die zusätzliche Rotation wird laut Mitteilung des Carriers jeweils an Montagen angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Frequenzen auf dieser Route momentan stark eingeschränkt. Derzeit fliegt Emirates an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag. Per 1. Feber 2021 kommt ein Umlauf an Montagen dazu. Buchungen können bereits online und über Reisebüros getätigt werden.

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Zu teuer für Ryanair: Keine Boeing 737 Max für Wien

Die Ryanair Group erteilt Branchengerüchten, dass in Wien im Laufe des Jahres 2021 Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 stationiert werden könnten, eine Absage. Die Begründung des Konzerns ist allerdings kurios, denn die Flughafengebühren und die Ticketabgabe sollen zu hoch sein. „Die Ryanair-Gruppe hat derzeit keine Pläne Boeing Max-Flugzeuge am Flughafen Wien zu stationieren, da die Flughafengebühren zu hoch sind und die neu eingeführte (unlogische) Flugsteuer in Höhe von 12 EUR erhoben wird“, so eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. „Die Kapazitätszuweisung der Ryanair Group wird die effizientesten und kostengünstigsten Flughäfen bevorzugen, die nach drastischen Flottenreduzierungen und Kapazitätskürzungen durch Legacy Airlines – einschließlich der Lufthansa Group – und dem Zusammenbruch vieler anderer Fluggesellschaften in ganz Europa um die Kapazität der Ryanair Group konkurrieren.“

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B767-Ausflottung: AUA verabschiedet OE-LAT

Mit der OE-LAT wird im März die erste Boeing 767-300ER die Flotte von Austrian Airlines verlassen. Die Maschine wurde zuletzt am 10. Jänner 2021 kommerziell eingesetzt und wird nun für die Übergabe und Überstellung in die Vereinigten Staaten von Amerika vorbereitet. Österreich soll das Langstreckenflugzeug voraussichtlich im März 2021 verlassen. Die OE-LAT wurde im Jahr 1991 an Lauda Air, die von Austrian Airlines Anfang der 2000er-Jahre übernommen wurde, ausgeliefert. Nach dem Kauf der von Niki Lauda gegründeten Airline wurden die Boeing 767-300ER in das AOC der AUA übertragen. Heuer werden drei Maschinen dieses Typs die Flotte verlassen. Nebst der OE-LAT handelt es sich um die OE-LAX und die OE-LAW. Laut AUA sollen die beiden zuletzt genannten Boeing 767-300ER „bis Herbst“ ausgeflottet werden. Mit durchschnittlich 28,5 Jahren gehören die drei B767 zu den ältesten Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte. Bis Anfang 2022 werden insgesamt 28 Flugzeuge die Flotte der AUA verlassen haben: Neben den erwähnten drei Boeing 767-300ER werden 18 DHC Dash 8-400 Turboprops sowie sieben A319 Jets ausgeflottet. Zehn der genannten Turboprops haben die Austrian Airlines Flotte bereits verlassen, die acht verbleibenden folgen ab Ende März. Damit wird die Flotte bis Anfang 2022 aus rund 60 Flugzeugen bestehen. Derzeit sind noch acht DHC Dash 8-400 im aktiven Liniendienst.

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Neue Anschober-Verordnung macht grenzüberschreitenden Paaren das Leben zur Hölle

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober veröffentlichte am Dienstag die jüngste Verschärfung der Einreisebestimmungen. Dies enthält für Personen, die nahe Angehörige oder Lebens- bzw. Ehepartner im Ausland haben, eine drastische Verschärfung. Das Wort „Wiedereinreise“ wurde gestrichen. Das hat fatale Folgen, denn bislang waren Personen, die im Rahmen eines regelmäßigen Pendlerverkehrs, also mindestens einmal pro Monat, enge Familienangehörige oder ihren Lebens- oder Ehepartner besucht haben, von der Quarantänepflicht ausgenommen. Nun schafft Anschober (Grüne) einen besonders absurden Umstand, der nachstehend dargestellt wird. Angenommen ein Mann wohnt in Österreich und seine Lebenspartnerin in Deutschland. Bislang konnten diese sich aufgrund des § 8 Abs. 2 Z. 4 beiderseitig quarantänefrei besuchen. Voraussetzung dafür war, dass dies mindestens einmal pro Monat stattfindet und bei der Kontrolle glaubhaft gemacht wird. Nun tritt der vollkommen weltfremde und absurde Umstand ein, dass die Frau aufgrund der Rechtslage in Deutschland und dem jüngsten Wurf von Rudolf Anschober ihren Partner in Österreich quarantänefrei besuchen darf, nicht jedoch umgekehrt. Der Mann müsste nach der Rückkehr aus Deutschland in Österreich eine zehntägige Quarantäne antreten. Das bewirkt dieser klitzekleine Satz, den der grüne Minister um Bundesgesetzblatt veröffentlicht hat: „In § 8 Abs. 2 Z 2, 3 und 4 entfällt jeweils die Wortfolge ‚oder Wiedereinreise’“. Verpflichtende Einreiseanmeldung landet direkt beim örtlichen Gesundheitsamt Ab Freitag ist – wie berichtet – eine elektronische Einreisevoranmeldung verpflichtend. Laut Verordnungstext werden dabei die nachstehenden Daten, die 28 Tage lang gespeichert werden sollen, abgefragt: „(1) Personen, die nach Österreich einreisen, sind verpflichtet, vor der Einreise durch Registrierung folgende Daten gemäß § 25a

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Zulassung von Laudamotion endgültig annulliert

Die Laudamotion GmbH ist nun als Fluggesellschaft endgültig Geschichte, denn die Rückgabe der Betriebsgenehmigung und des AOCs wurden nun auch behördlich vom österreichischen Verkehrsministerium und der Austro Control vollzogen. Damit ist der Niki-Nachfolger auch formell keine Airline mehr. Der Flugbetrieb von Laudamotion wurde bereits Mitte Oktober 2020 endgültig eingestellt. Das Unternehmen teilte am 16. Dezember 2020 mit, dass die Betriebsgenehmigung und das AOC freiwillig zurückgegeben werden. Diese Ankündigung wurde in die Tat umgesetzt und daraus resultierend wurden die Dokumente auf Antrag der Laudamotion GmbH annulliert. Das hat zur Folge, dass dieses Unternehmen nun keine Fluggesellschaft mehr ist. Firmenangaben nach soll die Laudamotion GmbH als Firma weiter bestehen und in kleinem Umfang administrative Dienstleistungen für Konzerngesellschaften innerhalb der Ryanair Group durchführen. Was das genau sein soll, sagte man freilich nicht. Flugzeuge mit dem Schriftzug Lauda am Rumpf sind jedoch weiterhin in der Luft. Konzernmutter Ryanair gründete einen Nachfolger mit Sitz in Pietá (Malta). Sämtliche A320-Maschinen, die zuvor von Laudamotion betrieben wurden, tragen nun maltesische Registrierungen. Lauda Europe steht nicht unter der Aufsicht der österreichischen Behörden, sondern unter jener der Republik Malta. Die zuvor von Laudamotion betriebenen Bases Stuttgart und Düsseldorf wurden nicht übernommen, das dortige Personal wurde gekündigt. Lauda Europe unterhält in Palma de Mallorca und Wien stationierte Flugzeuge. Im Sommerflugplan 2021 soll in Zadar und/oder an anderen Orten eine weitere Basis eröffnet werden. Man fliegt ausschließlich im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC und unterhält keine Linienflüge auf eigene Rechnung.

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