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AUA poltert gegen Flugverbote und bucht Passagiere auf Umsteigeflüge um

Eine ungewohnt klare Ansage an die österreichische Bundesregierung macht Austrian Airlines in Sachen Landeverbote für Nonstopflüge, die im Vereinigten Königreich bzw. in Südafrika gestartet sind: Man wird die betroffenen Passagiere einfach auf Umsteigeverbindungen umbuchen, so dass diese „weiterhin ungehindert nach Österreich einreisen“ können. Das von Rudolf Anschober (Grüne) geführte Gesundheitsministerium verlängert – wie berichtet – den Bann für Nonstopflüge mit Passagieren, die in UK bzw. Südafrika gestartet sind, um vorerst zwei Wochen. Erfasst sind allerdings ausschließlich Nonstopflüge und nicht Umsteigeverbindungen. Das bedeutet konkret, dass Personen aus dem Vereinigten Königreich bzw. Südafrika weiterhin nach Österreich fliegen können, sofern sie in einem anderen Staat auf eine andere Maschine umsteigen. Daher hält Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech den von Anschober durchgesetzten Bann für wirkungslos. „Landeverbote sind unverhältnismäßig und wirkungslos. Wir fordern flächendeckende Einreisekontrollen mittels Corona Test nach der Ankunft für alle Reisenden aus diesen Gebieten, unabhängig von ihrer Flugroute“, so der AUA-Generaldirektor. Der Carrier wird aufgrund der von der österreichischen Bundesregierung angeordneten Maßnahme bis vorerst 24. Jänner 2020 sämtliche Flüge von UK und Südafrika aus nach Österreich streichen. In die umgekehrte Richtung darf geflogen werden und das hat die AUA auch vor: „Die Flüge nach Großbritannien können bis auf einzelne Verbindungen durchgeführt werden, jedoch müssen bis zum genannten Datum alle Rückflüge von London Heathrow nach Wien gestrichen werden. Austrian Airlines hat der österreichischen Bundesregierung angeboten, erneut für Repatriierungsflüge zur Verfügung zu stehen – eine entsprechende Genehmigung dafür wurde bisher nicht erteilt“, schreibt das Unternehmen in einer Aussendung. Letztlich bedeutet das, dass Austrian Airlines von

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Österreich verlängert Bann für UK- und Südafrika-Flüge

Die österreichische Regierung verlängert die Landeverbote für Passagierflugzeuge, die im Vereinigten Königreich bzw. Südafrika gestartet sind, um vorerst zwei Wochen. Der Bann wäre eigentlich am 10. Jänner 2021 ausgelaufen. Das Sozialministerium hält es allerdings für notwendig die Maßnahme aufrecht zu erhalten. Das für die Piloten und Fluggesellschaften notwendige NOTAM wurde noch nicht publiziert. Dieser Schritt soll allerdings zeitnah nachgeholt werden. Aufgrund einer neuen Virusmutation untersagt Österreich ankommende Passagierflüge (nonstop), die in Südafrika bzw. im Vereinigten Königreich gestartet sind. Umsteigeverbindungen sind allerdings von diesem Bann nicht erfasst.

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Sommer 2021: Easyjet konzentriert sich in Österreich auf Innsbruck und Wien

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird die Präsenz in Österreich im Sommerflugplan 2021 – im direkten Vergleich mit dem Angebot „vor Corona“ – deutlich reduzieren. Derzeit plant das Unternehmen nicht die Routen ab Graz und Salzburg zu reaktivieren. Ab der Mozartstadt soll jedoch im Winter 2021/22 wieder nach Deutschland geflogen werden. Easyjet gewährte Aviation Direct einen ersten Einblick in die für den Sommerflugplan 2021 ab österreichischen Flughäfen geplanten Strecken. Aus der übermittelten Liste der Routen geht hervor, dass die Angebote ab Salzburg und Graz nach momentanem Stand im Sommerflugplan 2021 nicht mehr aufgenommen werden sollen. Betroffen sind beispielsweise die Verbindungen nach Berlin. „Grundsätzlich überprüfen wir unseren Flugplan fortlaufend mit dem Ziel, diesen mit den sich ändernden Reisebeschränkungen und der Nachfrage in Einklang zu bringen. Wir behalten uns stets vor, unser Flugprogramm flexibel hochzufahren, sollte die Nachfrage vorhanden sein“, so eine Sprecherin des Unternehmens. Ab Salzburg sollen die Deutschland-Strecken nach Berlin und Hamburg wieder im Winterflugplan 2021/22 bedient werden. Das Angebot ist bereits buchbar, so der Carrier. Auch in Wien-Schwechat wird der Carrier mit einem reduzierten Angebot in den Sommerflugplan 2021 gehen. Derzeit sind nur noch vier Routen ab dem größten Airport Österreichs geplant. Generell wird Easyjet die Präsenz in der Alpenrepublik auf die Flughäfen Innsbruck und Wien konzentrieren. Die nachstehend dargestellte Streckenliste wurde von der Billigfluggesellschaft auf Anfrage an Aviation Direct übermittelt und stellt den Planungsstand vom 8. Jänner 2021 dar. Änderungen sind aufgrund der derzeit unklaren Situation rund um Corona und die Einreise- und Quarantänebestimmungen jederzeit möglich. geplante Easyjet-Strecken ab Innsbruck:

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Schnelltests: AUA entscheidet im Jänner 2021 über neues Konzept

Seit 15. Dezember 2020 führt Austrian Airlines keine verpflichtenden Antigen-Schnelltests mehr durch. Bis dahin testete das Lufthansa-Konzernmitglied ein solches Verfahren auf Flügen von/nach Hamburg sowie Berlin. Über eine mögliche Fortführung ist noch keine Entscheidung gefallen. Eine Sprecherin erklärt dazu gegenüber Aviation Direct: “Der Probebetrieb für die Antigen-Schnelltests auf unserer Strecke nach Hamburg ist seit 15. Dezember abgeschlossen. Aktuell sind wir gerade dabei die Erkenntnisse sowie das Kundenfeedback auszuwerten, um daraus das weitere Testkonzept zu gestalten. Rund 600 Personen haben wir während der Testphase in Wien getestet (inkludiert die Flüge nach Berlin & Hamburg). Aus dem Kundenfeedback geht auf jeden Fall hervor, dass der Test so kurz vor dem Abflug das subjektive Sicherheitsgefühl gesteigert hat. Der einfache Registrierungsprozess und der leichte Zugang zum Testzentrum im Terminal wurde von den Kunden ebenfalls sehr geschätzt.” Der “Knackpunkt” so genannten “Tested Flights” war, dass diese den Passagieren keine Einreiseerleichterungen brachten. Deutschland pocht auf PCR-Befunde und auch diese befreien nicht von einer Quarantäne. Österreich anerkennt erst seit dem 19. Dezember 2020 die Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, modifizierte jedoch die Einreiseverordnung dahingehend, dass aus fast allen Ländern der Welt kommend eine Quarantäne angetreten werden muss. Zwar gibt es sowohl in der Bundes- als auch in der Alpenrepublik zahlreiche Ausnahmen, doch können auch diese Fälle nicht von verpflichtenden Antigen-Schnelltests vor jedem Abflug profitieren. Offensichtlich fehlt in Europa der politische Wille ein Verfahren, das Austrian Airlines bis zum 15. Dezember 2020 getestet hat, anzuerkennen. Zu sehr ist man damit beschäftigt nach Möglichkeit alle Reisen zu unterbinden. Dafür spricht auch

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Österreich: Erster Ausblick auf den Wizz-Air-Sommerflugplan 2021

Derzeit fliegt Wizz Air ab Wien deutlich weniger als vor der Corona-Pandemie. Ab Salzburg pausiert das Angebot, das kurzzeitig im Sommer 2020 bedient wurde, komplett. Das soll sich aber – sofern es die Pandemielage zulässt – ab April 2021 ändern. Der Lowcoster plant das Programm nach und nach hochzufahren. Aus einer von Wizz Air an Aviation Direct übermittelten Streckenliste für die Basis Wien sowie Salzburg geht hervor, dass ab der Mozartstadt die Ziele Bukarest und Skopje nicht mehr reaktiviert werden sollen. In Wien trifft es Bremen. Die drei genannten Routen sind auch nicht mehr auf der Homepage der Billigfluggesellschaft gelistet. Wizz Air wies im Zuge der Übermittlung der ab Österreich angestrebten Routen ausdrücklich darauf hin, dass diese den Planungsstand vom 7. Jänner 2021 darstellen. Aufgrund der Pandemielage sowie der damit verbundenen Einreise- und Quarantänebestimmungen sind Änderungen jederzeit möglich. Den “finalen” Sommerflugplan 2021 für Salzburg und Wien wird die Fluggesellschaft so spät wie möglich fixieren. Diese Vorgehensweise haben auch die meisten Mitbewerber gewählt. „Wizz Air befolgt die Vorschriften und respektiert alle behördlichen Auflagen und Gesetzte. Der Flugplan in Österreich wird, sobald es die Reisebeschränkungen zulassen, die nicht im Zuständigkeitsbereich von Wizz Air liegen, voll umfänglich durchgeführt. Wir beobachten kontinuierlich die Nachfrage und die geltenden Reisebeschränkungen und aktualisieren die Website entsprechend”, so eine Sprecherin der Billigfluggesellschaft gegenüber Aviation Direct. Ab Salzburg mit Stand 7. Jänner 2021 geplant: (Änderungen jederzeit möglich) Tuzla Varna (Schwarzes Meer) St. Petersburg Belgrad Kiew-Schuljany Larnaka Ab Wien mit Stand 7. Jänner 2021 geplant:(Änderungen jederzeit möglich) Tirana Eriwan Brüssel-Charleroi

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AUA lässt Winzer auf rund 100.000 Weinflaschen sitzen

Eigentlich hätte ein burgenländischer Winzer zwischen Jänner und August 2020 rund 120.000 Flaschen Welschriesling an Austrian Airlines liefern sollen. Es handelte sich um einen prämierten Edelwein, den der Carrier nach nur rund einem Sechstel der vertraglich vereinbarten Menge nicht mehr haben wollte. Der Weinbauer sitzt nun auf unzähligen Flaschen mit AUA-Etikett. Gegenüber dem Österreichischen Rundfunk erklärt Winzer Günther Hautzinger, dass er mit Austrian Airlines ein Verlustgeschäft gemacht habe. Hintergrund der Nichtabnahme durch die Lufthansa-Tochter ist, dass bedingt durch die Coronapandemie das Angebot stark reduziert wurde unter dem Deckmantel der “Kontaktreduktion” lediglich Kaffee, Tee und Wasser ausgeschenkt werden – und das auch nur ab einer gewissen Mindestflugdauer. Ab dem Frühjahr 2021 wird Austrian Airlines selbst dafür zur Kasse bitten, denn die Fluggesellschaft führt erneut ein Paid-Catering-System ein. Zuletzt glich man sich diesbezüglich Anfang der 2000er-Jahre – mit äußerst negativem Kundenfeedback – den Lowcostern an. Der burgenländische Winzer hat aber ein anderes Problem: Die Schließung der Gastronomie und Hotellerie führt dazu, dass der Kreis der Ersatzabnehmer stark eingeschränkt ist. Im Grunde bleiben nur noch Privatkunden übrig, doch diese benötigen nicht ansatzweise das Volumen, das Austrian Airlines ursprünglich bestellt hatte bzw. Wirte an ihre Gäste ausschenken. Laut ORF hofft der Weinbauer auf eine rasche Öffnung und auch darauf, dass im Jahr 2021 die AUA bei ihm wieder Produkte einkauft und der Vertrag diesmal eingehalten wird.

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Sommer: Warmwasserprogramm nimmt langsam Gestalt an

Die nächsten Wochen und Monate werden möglicherweise für den Erfolg oder Misserfolg der Sommersaison 2021 entscheidend sein. Wenig verwunderlich verhalten sich viele Airlines bei ihren Planungen für die warme Jahreszeit im heurigen Jahr noch zurückhaltend und versuchen ihre Entscheidungen so spät wie möglich zu treffen. Der mögliche “Schlüssel zum Erfolg” liegt in zwei Faktoren, die seitens der Fluggesellschaften nur minimal bis überhaupt nicht beeinflussbar sind. In erster Linie sind es die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die wiederum ein maßgeblicher Faktor für die Flugreisennachfrage auf dem Markt sind. Niemand kann jetzt sagen, ob potentielle Passagiere sofort wieder ins Ausland reisen wollen oder ob diese sich – aus welchen Gründen auch immer – weiterhin zurückhalten werden. Genau deswegen verhalten sich die Airlines zurückhaltend, mit anderen Worten ausgedrückt: Man will und muss flexibel bleiben. Dementsprechend ist der Ausblick in den Sommer 2021 noch äußerst unvollständig und gleicht eher einem Blick in die Glaskugel, denn Änderungen, Absagen, aber auch die Aufnahme neuer Strecken sind jederzeit möglich. Erste neue Strecken werden ab Wien angekündigt Ab Wien möchte die rumänische Blueair bis zu zehnmal pro Woche eine Verbindung nach Bukarest bedienen. Diese soll mit Boeing 737-800 ab dem 28.03.2021 aufgenommen werden.  Corendon plant ab der Hauptstadt die Ziele Hurghada, Izmir, Kayseri, Antalya und Heraklion anzubieten. Es handelt sich um saisonale Verbindungen, die schrittweise ab Anfang Mai 2021 aufgenommen werden sollen. Derzeit plant der Carrier ab Wien die zuvor genannten Ziele je zweimal pro Woche anzufliegen und zu folgenden Zeitpunkten aufzunehmen: Hurghada: 1. Mai 2021; Izmir: 19. Juni

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Österreichs „Freitesten“ sammelt Anmeldungen

Österreichs Regierung will die Bevölkerung quasi über die Hintertür zur Teilnahme an Corona-Massentests zwingen. Vorgesehen ist, dass zum Verlassen des “Lockdowns” per 18. Jänner 2021 ein negatives Testergebnis vorliegen muss. Der Plan ist massiv umstritten und könnte gegebenenfalls sogar verfassungswidrig sein. Gesetzlich geregelt ist noch nicht viel. Die Regierungsparteien schickten zwar einen Entwurf in eine “Express-Begutachtung”, doch in diesem ist nicht einmal festgelegt, ob PCR- oder Antigen-Befunde benötigt werden. Die genaue Auslegung will Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) nämlich über Verordnungen und damit ohne parlamentarische Kontrolle regeln. Ob die Opposition dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung macht, bleibt abzuwarten. Die Anmeldungen zum “Freitesten” können am Montag, 4. Jänner 2021, online vorgenommen werden. Davon ausgenommen ist das Bundesland Kärnten, in dem das System erst ab 8. Jänner 2021 freigeschaltet wird. Einige Länder nutzen die EDV-Infrastruktur des Bundes, andere sowie die Stadt Linz ihre eigene. Sämtliche Links finden sich aber unter www.oesterreich-testet.at. Personen, die keinen Internetzugang haben oder Fragen haben, können sich an die kostenfreie Hotline 0800/220330 wenden. Diese steht ebenfalls ab 4. Jänner 2020 zur Verfügung. Da noch nicht genau geregelt ist welchen Vorteil die Teilnahme an der Massentestung bringen wird und insbesondere wie lange der Befundbericht gültig sein wird, wird für weitere Informationen auf die Mitteilungen der Regierung, die vermutlich in diversen Medien publiziert werden, verwiesen. Hinsichtlich möglicher Vorteile im Reiseverkehr wird darauf verwiesen, dass einige wenige Staaten, darunter auch Österreich, Einreiseerleichterungen mit negativem Antigen-Ergebnis gewähren. Da jedoch viele Länder weiterhin auf PCR-Befunde pochen, sollte dies unbedingt vorab erfragt werden.

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Gericht ordnet endgültige Schließung von Level Europe an

Das Landesgericht Korneuburg ordnete die endgültige Schließung der Level Europe GmbH an. Zuletzt war nur noch der Unternehmensbereich “Nominated Persons” (Postholder) aktiv. Alle anderen Teile wurden bereits in den letzten Monaten durch Beschluss des Konkursgerichts aufgelassen. Die überwiegende Mehrheit der Level-Bediensteten war das fliegende Personal, also Piloten und Flugbegleiter. Diese wurden kurz nach dem Konkursantrag durch den Masseverwalter gekündigt. Im Bereich der Verwaltung wurden noch einige wenige Mitarbeiter weiterbeschäftigt, doch am 1. Oktober 2020 ordnete das Landgericht Korneuburg auch in diesem Bereich die Schließung an. Somit verblieben nur noch die Nominated Persons, die zum Erhalt der Betriebsbewilligung und des AOCs zwingend erforderlich sind. Damit ist seit 22. Dezember 2020 auch Schluss, denn an diesem Tag ordnete das Konkursgericht die endgültige Schließung von Level Europe GmbH an. Damit dürften sich nun auch zumindest kleine Hoffnungen auf eine Übernahme durch einen Investor zerschlagen haben. Der Zeitpunkt der Pleite kam für einen Verkauf denkbar ungünstig, denn aufgrund der allgemeinen Lage rund um die Corona-Pandemie gelten derzeit Luftfahrt und Tourismus als Hochrisiko-Investments. Weiters sind europaweit zahlreiche Fluggesellschaften auf Anfrage äußerst kostengünstig erhältlich, denn die finanzielle Situation ist nahezu überall angespannt. Level Europe hob am 17. Juli 2018 erstmals auf der Strecke Wien-London Gatwick ab. Zum Einsatz kam der Airbus A321 mit der Registrierung OE-LCN. Die Maschine war fast komplett ausgebucht, doch in den nachfolgenden Monaten hatte das damals noch unter dem Namen Anisec Luftfahrt GmbH agierende Unternehmen mit Absatz- und Auslastungsproblemen zu kämpfen. Der starke Wettbewerb, den unter anderem Lauda, Wizzair und Austrian Airlines

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Ab Mittwoch: Österreich bannt Südafrika-Flüge

Die österreichische Regierung untersagt ab Mittwoch auch Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Betroffen ist als derzeit einziger Nonstop-Anbieter defacto nur Austrian Airlines. Das Flugverbot für Verbindungen aus dem Vereinigten Königreich bleibt unverändert aufrecht. Dies geht aus dem NOTAM A3653/20 hervor. Entgegen der Ankündigung von Außenminister Alexander Schallenberg, dass keine weiteren Landeverbote ausgesprochen werden sollen, bedient sich nun die österreichische Regierung wieder dem Bann von Nonstop-Flügen. Verbindungen mit Umstieg, beispielsweise in Istanbul, Dubai oder an anderen Drehkreuzen, sind vom Verbot nicht erfasst und können weiterhin angeboten werden. Dies führt den Bann ad absurdum, da sich Passagiere, die betroffen sind und tatsächlich fliegen wollen, dann einfach auf eine indirekte Flugverbindung umbuchen lassen. Aus Deutschland und der Schweiz soll ein gewisser Druck auf Österreich gekommen sein, denn die Lufthansa Group buchte dem Vernehmen nach im großen Stil Passagiere, die aus Südafrika nach Deutschland oder in die Schweiz reisen wollten, auf Kapstadt-Wien, durchgeführt von Austrian Airlines um. Von der österreichischen Bundeshauptstadt aus gibt es konzerneigene Anschlüsse in die beiden Nachbarländer. Das deutsche Magazin “Der Spiegel” berichtet, dass so viele Personen über dieses “Schlupfloch” von Südafrika nach Deutschland einreisen konnten. Offenbar intervenierte die deutsche Regierung in Wien und diese gab nach. In Südafrika wurde kurz vor Weihnachten ebenfalls eine Mutation des Coronavirus festgestellt. Angeblich soll es sich um selbige wie im Vereinigten Königreich handeln. Deutschland verhängte am 22. Dezember 2020 auch ein Landeverbot für Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Ohne Fluggäste oder nur mit Fracht beladen dürfen die Maschinen weiterhin in Deutschland bzw.

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