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Peoples setzt Altenrhein-Wien bis 14. Feber 2021 aus

Die Regionalfluggesellschaft Peoples setzt den Betrieb der Strecken Altenrhein-Wien bis vorerst 14. Feber 2021 erneut aus. In einer Aussendung begründet das Unternehmen die Entscheidung mit neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie dem dritten Lockdown in Österreich. „Die Geschäftsleitung der Fluglinie People’s sieht sich daher gezwungen, den Flugbetrieb auf der Strecke Altenrhein-Wien bis einschliesslich 14. Februar 2021 auszusetzen. Die dadurch betroffenen Passagiere werden wie üblich durch das People’s Info Center informiert. Die bereits kommunizierten Sonderregelungen für Umbuchungen oder Stornierungen bleiben weiterhin unverändert“, so das Unternehmen in einer Medienerklärung.

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Kurz: „Kostenlose Antigen-Tests für den Urlaub“

Am Freitag verkündete Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) einen neuerlichen Lockdown für die Alpenrepublik. Diesen wird man gegen Ende durch „Freitesten“ verlassen können. Dazu will die Regierung in Kooperation mit den Ländern und dem Bundesheer aufbauen eine engmaschige Testinfrastruktur. Eine Aussage des Politikers ist allerdings verwunderlich, denn er hob hervor, dass man dort künftig auch Testungen für Reisen machen lassen kann. „Jeder wird überall in der Nähe eine Teststation haben, wo man sich kostenfrei testen lassen kann. Viele Länder verlangen für die Einreise ein negatives Testergebnis und man kann sich vor einer Reise dann kostenlos ganz in der Nähe testen lassen“, so Kurz während einer Pressekonferenz. „Wenn man also einen für in den Urlaub fliegen braucht, kann man den schnell und gratis bekommen.“ Bislang propagierte Österreichs Regierung stets, dass nicht notwendige Auslandsreisen unterlassen werden sollen. Ein Verbot hierfür gab es nie, jedoch kommen die beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen bei vielen potentiellen Zielen einem „Defacto-Verbot“ gleich. Die Aussage des Sebastian Kurz, dass die künftigen Testmöglichkeiten auch kostenlos vor Urlaubsreisen in Anspruch genommen werden können, um im Zielland Einreiseerleichterungen zu bekommen, ist daher eine 180-Grad-Kehrtwende seiner bisherigen Äußerungen. Die Angelegenheit hat dennoch einen Haken: Die Regierung beabsichtigt Antigen-Schnelltests durchzuführen. Zwar anerkennt Österreich seit 19. Dezember 2020 die Ergebnisse dieses Testtypus für die Einreise in die Alpenrepublik, jedoch pocht die überwiegende Mehrheit der Staaten weiterhin auf negative PCR-Befunde. Das hat zur Folge, dass die Antigen-Ergebnisse für Reisende wertlos sind, wenn der Zielstaat auf PCR pocht. Auch gilt es zu erwähnen, dass viele Länder

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Austrian Airlines besetzt Management-Positionen neu

Im Rahmen des aktuellen Strategieprogramms hat Austrian Airlines bereits die Zusammenlegung von Unternehmensbereichen angekündigt, um Synergien innerhalb des Unternehmens besser zu nutzen und Führungspositionen zu reduzieren. Nun wurden der Marketing & Produkt-Bereich der rot-weiß-roten Airline zusammengelegt. Die Leitung des neuen Bereichs Austrian Brand Experience wird ab 1. Februar 2021 Sebastian Lüttmann übernehmen. Lüttmann, der aktuell noch die Passagierbetreuung und Flugzeugabfertigung von Austrian Airlines in Wien leitet, ist damit zukünftig für das gesamte Marketing sowie Produktmanagement der österreichischen Airline verantwortlich. Die beiden Bereiche Erlössteuerung sowie Netzplanung werden ebenfalls zusammengelegt. Der aktuelle Chef der Netzplanung Robert Heusmann wird ab 1. Februar 2021 die Leitung des neu gegründeten Bereiches „Network Management & Revenue Steering“ übernehmen. Heusmann zeichnet somit für die Netzwerkplanung sowie auch die Steuerung der Preise und Erlöse bei Austrian Airlines verantwortlich. Austrian Airlines Vorstandsmitglied Andreas Otto dazu: „Ich freue mich, dass wir mit Sebastian Lüttmann und Robert Heusmann zwei erfahrene Manager aus dem eigenen Haus für neue Positionen gewinnen konnten. Sie gehen den nächsten Karriereschritt in einer äußerst herausfordernden Zeit. Beide sind krisenerprobt und werden mit ihrer Expertise die Neuaufstellung und Modernisierung unserer Austrian Airlines vorantreiben.“ Sebastian Lüttmann (40) übernahm nach seiner Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann sowie dem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre im Jahr 2005 als Referent für Controlling seinen ersten Job bei Lufthansa in Frankfurt. In seiner 11-jährigen Karriere bei Lufthansa war er unter anderem als Assistent des Vorstands Hub Frankfurt & Flight Operations tätig. 2011 wechselte Sebastian Lüttmann in den Bereich Airport Operations and Services nach New York. Bis 2015

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November: Nächtigungen in Wien gehen um 93,3 Prozent zurück

Wiens Nächtigungen im November lagen nicht zuletzt durch den Lockdown mit 92.000 um 93,3 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Von Jänner bis November wurden 4,5 Millionen Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 71,6 Prozent entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe steht derzeit für die Monate Jänner bis Oktober fest: 223,4 Millionen Euro bedeuten einen Rückgang um 73 Prozent. Die meisten Nächtigungen wurden neuerlich aus dem Inland verzeichnet (47.000, -84 Prozent). Die November-Ergebnisse aus den weiteren Herkunftsmärkten sind für Deutschland 12.000 Nächtigungen (-95 Prozent), gefolgt von Italien (2.000, -97 Prozent) und Großbritannien (2.000, -97 Prozent).

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No-Show-Klausel: AUA lenkte erst nach Ladung zur Gerichtsverhandlung ein

Austrian Airlines machte unter Hinweis auf eine umstrittene Klausel in dem Beförderungsbedingungen zwei Konsumenten eine Reise regelrecht zu einer Odysee, die letztlich sogar zu einer Klage des Vereins für Konsumenteninformation im Auftrag des Sozialministeriums führte. Es ging wieder mal um eine „No-Show-Klausel“, die in einigen europäischen Ländern gerichtlich untersagt ist. Austrian Airlines war der Meinung, dass ein Rückflug ersatzlos storniert werden kann, wenn die Passagiere den Hinflug nicht genutzt werden. Selbstredend wurden dann eine Ersatzbeförderung und die Entschädigung gemäß EU-VO 261/2004 verweigert. Dieses kundenfeindliche Verhalten entzürnte nicht nur die beiden Fluggäste, sondern auch das Sozialministerium und den VKI. Da die AUA nicht einlenkte wurde eine Klage eingereicht. Kaum hat die Lufthansa-Tochter die Ladung zum Prozesstermin in den Händen, wurde die Forderung vollständig erfüllt. Sprich: Die AUA hat bezahlt und damit den finanziellen Anspruch anerkannt, um eine Gerichtsverhandlung vermeiden zu können. Laut VKI war die Vorgeschichte wie folgt: Zwei Konsumenten hatten bei der AUA Flüge von Wien nach Split und retour gebucht. Den Hinflug hatten die Fluggäste infolge eines Staus verpasst. Daraufhin sind sie auf andere Weise nach Split gereist. Als sie am Tag der geplanten Rückreise zum Flughafen nach Split kamen, erfuhren sie, dass die AUA den Rückflug storniert hatte. Die Reisenden mussten bei einer anderen Fluglinie einen Flug buchen. Die Konsumenten wandten sich in der Folge hilfesuchend an den VKI. Zunächst versuchte der VKI außergerichtlich eine Lösung herbeizuführen. Die AUA aber lehnte jegliche Zahlung ab. Begründet wurde das damit, dass der Rückflug wegen Nichterscheinens der Verbraucher von der AUA

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Wien: Restart für Emirates Chauffeursservice

Ab 17. Dezember 2020 bietet Emirates Airline für Passagiere der First- und Business-Class in Wien-Schwechat wieder einen inkludierten Chauffeurservice an. Ankommende Passagiere können diesen für bis zu 50 Kilometer nutzen, um beispielsweise ins Hotel oder nach Hause gefahren zu werden. Um den Chauffeurdienst in Anspruch nehmen zu können, ist eine Reservierung notwendig. Diese kann über das Internet, telefonisch oder im Reisebüro gleichzeitig mit der Flugbuchung getätigt werden. Aufgrund der Corona-Maßnahmen dürfen derzeit maximal drei Personen pro Fahrzeug befördert werden. Auf Anfrage sind auch Kindersitze verfügbar.

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AOC und Betriebsgenehmigung von Level Europe sowie Laudamotion weiterhin gültig

Die österreichische Fluggesellschaft Level Europe ist schon seit einigen Monaten nicht mehr in der Luft und musste zwischenzeitlich auch Konkurs anmelden. Der Mitbewerber Laudamotion stellte im Oktober 2020 freiwillig den Flugbetrieb ein. Bei beiden Carriern sind die Zertifikate weiterhin aufrecht, bestätigte das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie schriftlich gegenüber Aviation Direct. Auf dem AOC der Level Europe GmbH ist mit Stand 14. Dezember 2020 weiterhin der Airbus A321 mit der Kennung OE-LCF eingetragen. Das wird sich jedoch bald ändern, denn die Maschine soll als EC-NLZ bei Konzernschwester Vueling in Dienst gestellt werden. Dem Vernehmen nach laufen weiterhin Verhandlungen möglichen Interessenten, die die in die Pleite geflogene IAG-Tochter aus dem Konkurs heraus übernehmen könnten. Die Kanzlei des Masseverwalters wollte hierzu jedoch unter Verweis auf laufende Gespräche nichts sagen. Die Laudamotion GmbH hat für Ryanair als operative Fluggesellschaft ausgedient und wurde bereits durch den maltesischen Nachfolger Lauda Europe Ltd. „ersetzt“. Mit Stand 14. Dezember 2020 sind auf dem AOC noch die Airbus A320 mit den Kennungen OE-IHL und OE-LOO. Die beiden Maschinen sind abgestellt und ob sie nach Malta umgemeldet werden oder an den jeweiligen Leasinggeber zurückgegeben werden, ist unklar, da Ryanair diese Frage nicht beantwortet hat. Bezüglich der Zertifikate der beiden Fluggesellschaften schreibt das für die Aufsicht zuständige BMK formell an Aviation Direct: „Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Abteilung BMK – IV/L4 (Safety-Management und Flugsicherung) nimmt Bezug auf Ihre Anfrage vom 23.11.2020 betreffend der Luftfahrtunternehmen „ Laudamotion GmbH“ und „Level Europe (vormals

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Für 35 Euro: Flughafen Wien bietet Antigen-Schnelltests an

Im Health Center des Flughafens Wien-Schwechat werden nun zum Preis von 35 Euro auch Antigen-Schnelltests durchgeführt. Diese werden ergänzend zu den wesentlich teureren PCR-Tests angeboten. Für die Inanspruchnahme des Schnelltests ist keine Terminreservierung notwendig. Nach dem Rachenabstrich soll der Befund binnen kurzer Zeit auf Deutsch und Englisch an den Probanden zugeschickt werden. Manche Länder anerkennen negative Antigen-Tests für die Erlangung von Einreiserleichterungen. Passagiere sollten sich jedoch unbedingt darüber informieren, ob ein negatives Testergebnis zur quarantänefreien Einreise berechtigt. Das ist in vielen Staaten derzeit nämlich nicht der Fall. Weiters ist es wichtig zu eruieren, ob Antigen-Befunde anerkannt werde oder aber ob ausschließlich PCR-Ergebnisse zugelassen sind. PCR-Tests kosten am Flughafen Wien 120 Euro.

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ÖAMTC: Beim Drohnen-Kauf gibt es einiges zu beachten

Bereits seit einigen Jahren stehen Drohnen auf den Wunschzetteln ganz oben. „Doch Vorsicht, Drohnen sind viel mehr als ein Spielzeug“, weiß ÖAMTC-Drohnenexperte Benjamin Hetzendorfer. „Deshalb gibt es auch einige rechtliche Vorgaben, die den Drohnen die Flügel stutzen.“ Aus diesem Grund ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld genau zu überlegen, welche Drohne man wem schenken möchte. „So sind beispielsweise für alle Drohnen über 250 Gramm Abfluggewicht ab 2021 eine verpflichtende Registrierung sowie ein Drohnenführerschein erforderlich“, erklärt Hetzendorfer. „Und diesen Führerschein kann man nicht mitschenken. Den muss der Beschenkte selbst absolvieren.“ Außerdem fallen durch die notwendige Registrierung sowie die Drohnenversicherung zusätzliche Kosten an – auch daran will gedacht sein. Gerade wenn man Kinder mit einer Drohne überraschen möchte, gilt es noch einen weiteren wesentlichen Punkt zu beachten. „Mit wenigen Ausnahmen – z. B. reine Spielzeugdrohnen oder Eigenbau-Drohnen bis 250 g – gibt es ein Mindestalter von 16 Jahren“, so der Experte des Mobilitätsclubs. „Erst ab diesem Alter darf man ohne Aufsicht durch einen Piloten, der alle notwendigen Kompetenznachweise hat, eine Drohne steuern.“ Ausschlaggebend für die Kategorisierung und somit für Vorschriften, die man einhalten muss, ist in der Regel das Abfluggewicht der Drohne. Je schwerer das Fluggerät, desto höher die Anforderungen an den Piloten. Hetzendorfer, der selbst erfahrener Drohnenpilot ist, hat noch einen Tipp für angehende Drohnenpiloten: „Der Winter ist nicht unbedingt die ideale Zeit um Drohne fliegen zu lernen. Propeller können vereisen, Akkus werden schneller leer und mit kalten Fingern macht es auch nur halb so viel Spaß.“ Neue Drohnenvorschriften ab

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November: Abermals deutlicher Rückgang in Wien

Am Flughafen Wien-Schwechat machen sich die Auswirkungen der zum Teil harten Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedener Länder deutlich bemerkbar. Im November 2020 wurden nur noch 181.115 Passagiere gezählt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Minus um 92,4 Prozent. Gruppenweit (Wien, Kosice und Luqa) wurden 22.554 Fluggäste gezählt. Damit liegt der Konzern um 92,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete einen Rückgang um 92,4 Prozent auf 181.115 Reisende. Kumuliert von Jänner bis November 2020 ging das Passagieraufkommen am Standort Flughafen Wien um 74,0 Prozent auf 7.586.101 Reisende zurück. Die Zahl der Lokalpassagiere nahm im November 2020 um 92,6 Prozent ab, die Zahl der Transferpassagiere ging um 92,2 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im November 2020 ein Minus von 79,4 Prozent. Beim Frachtaufkommen gab es ein Minus von 21,8 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im November 2020 um 91,9 Prozent, nach Osteuropa um 92,2 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 93,6 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 92,8 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 91,8 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im November 2020 um 98,2 Prozent zurück. Am Flughafen Malta ging das Passagieraufkommen im November 2020 um 91,9 Prozent zurück und der Flughafen Kosice verzeichnete einen Passagierrückgang um 93,3 Prozent. Die Zahlen auf einen Blick: Flughafen Wien (VIE)   11/2020 Diff.% 01-11/2020 Diff.% Passagiere an+ab+transit 181.115 -92,4 7.586.101 -74,0 Lokalpassagiere an+ab 138.670 -92,6 6.126.216

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