Wien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Wien

„Neue Flybe“ startet mit ehemaliger AUA-Dash 8-400

Die „neue Flybe“ wird mit einer DHC Dash 8-400, die vormals in Diensten der Austrian Airlines stand, starten. Es handelt sich um die OE-LGA, die im Dezember 2020 die Flotte des österreichischen Carriers verlassen hat. Zwischenzeitlich wurde das Turbopropflugzeug im Register des Vereinigten Königreichs als G-CLXC auf Thyme Opco eingetragen. Dieses Unternehmen beantragte Ende 2020 die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung für den Re-Start der ehemaligen Regionalfluggesellschaft Flybe. Derzeit ist die einstige OE-LGA auf dem Flughafen Zagreb abgestellt. Das Regionalverkehrsflugzeug trägt die Seriennummer 4014 und wurde im Jahr 2000 fabrikneu an Tyrolean Airways ausgeliefert. Im Zuge der Fusion der einstigen Regionalfluggesellschaft mit der Konzernmutter stieß diese Dash 8-400 zur AUA. Ausgeflogen wurde die OE-LGA im Dezember 2020.

weiterlesen »

OE-LPA: So sieht es jetzt im AUA-„Frachter“ aus

Aus der Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPA wurden vor einiger Zeit die Sitze der Economy- und Business-Class teilweise entfernt. Austrian Airlines nutzt die Maschine als so genannten „Behelfsfrachter“. Wie es nun innen aussieht und wie sich die „Business“ im Vergleich zu „vor Corona“ verändert hat, zeigen die Fotos in diesem Artikel. Die meisten Fluggesellschaften haben seit etwa März 2020 ein Problem: Die seitens vieler Regierungen aufgrund der Pandemie erlassenen Einreise- und Quarantänebestimmungen haben dazu geführt, dass die Nachfrage – besonders auf der Langstrecke – stark eingebrochen ist. Gleichzeitig besteht immer wieder hoher Bedarf im Cargobereich, denn beispielsweise werden immer wieder Güter wie Masken und Schutzkittel aus China eingeflogen. Die Summe aller Umstände führte dazu, dass zahlreiche Airlines entschieden haben die Sitze aus ihren Passagierflugzeugen auszubauen, um mit dem Fluggerät temporär Fracht zu fliegen. So wurde auch aus der OE-LPA, die im Jahr 1997 an Lauda Air ausgeliefert wurde und durch die Fusion in die AUA-Flotte kam, ein „Frachter auf Zeit“. Vergleichsbild: Business-Class in der OE-LPA „vor Corona“ und jetztDer Langstreckenjet kommt derzeit regelmäßig auf der Strecke Wien-Shanghai-Wien zum Einsatz und bringt diverse Güter nach Österreich. Statt Passagieren mit Maske kann es also durchaus sein, dass palettenweise FFP2-Masken in der Business-Class „sitzen“. Der nachstehende Vergleich zeigt den Unterschied zwischen der AUA-Business-Class für Passagiere („vor Corona“) und der „Business-Class für Fracht“ (momentan in der OE-LPA).

weiterlesen »

Wien: Zoll ertappt Schmuggler mit 74 Chamäleons

Die Beamten der Zollstelle am Flughafen Wien-Schwechat konnten am 20. Jänner 2021 einen 56-jährigen Mann aufgreifen, der 74 artengeschützte Chamäleons in einem Koffer versteckt nach Österreich schmuggeln wollte. Zwei der Tiere waren zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits verendet. Laut Mitteilung des Finanzministeriums kam der Passagier aus Tansania und stieg in Addis Abeda um. Er wählte den so genannten „grünen Kanal“ und wurde von den anwesenden Zollbeamten routinemäßig kontrolliert. Da das Durchleuchten des Gepäckstücks ein verdächtiges Bild ergeben hat, wurde der Koffer geöffnet und intensiver untersucht. So fanden die Zöllner mehrere Verstecke wie Socken und Plastikdosen, in denen sich insgesamt 74 artengeschützte Chamäleons befanden. Die Boxen wurden daraufhin umgehend von der Zollfahndung in den Tiergarten Schönbrunn transportiert und dort von Reptilienexperten des Tiergartens geöffnet. Von den 74 Tieren waren zwei bereits tot und sind offenbar während des Transports von Tansania nach Österreich verendet. Die überlebenden Chamäleons wurden im Tiergarten Schönbrunn untersucht und versorgt. Bei den Tieren handelt es sich sowohl um Jungtiere im Alter von nur einer Woche als auch um erwachsene Chamäleons. Sie stammen den Experten des Tiergartens zufolge aus dem Usambara-Gebirge, eine momentan sehr regenreiche und kühle Region in Tansania. Die Reptilien werden nun in Terrarien untergebracht, die ihre speziellen Bedürfnisse wie hohe Grundfeuchtigkeit sowie eine luftige und kühle Umgebung erfüllen. Den Ermittlungen zufolge waren die Tiere für den tschechischen Markt bestimmt und sollten dort weiterverkauft werden. Der Schwarzmarktwert beträgt rund 37.000 Euro. „Die wichtige Arbeit des Zolls trägt auch regelmäßig dazu bei, Tierleid zu beenden und skrupellosen Tierschmugglern

weiterlesen »

Ab Montag: FFP2-Pflicht bei Austrian Airlines

Ab Montag müssen bei Austrian Airlines sämtliche Passagiere über 14 Jahren FFP2-Masken tragen. Die Allgemeinen Beförderungsbedingungen wurden aufgrund der jüngsten Änderung der Covid-Notmaßnahmenverordnung der österreichischen Bundesregierung angepasst. Der Carrier weist in einer Aussendung darauf hin, dass FFP2-Masken mit Ventil nicht zugelassen sind. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren können auch weiterhin eine normale MNS-Maske tragen. Jüngere sind weiterhin von der Verpflichtung ausgenommen. Wer aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen kann, muss ein ärztliches Attest auf einem Formblatt von Austrian Airlines sowie einen negativen Testbefund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Auch die Besatzungen müssen FFP2-Masken tragen. „Reisen und Gesundheitsschutz gehen Hand in Hand. Die umfassenden Schutzmaßnahmen an Bord werden vom großen Teil unserer Passagiere problemlos akzeptiert und umgesetzt. Ich bin überzeugt davon, dass die FFP2 Maske schnell zum neuen Reisebegleiter werden wird“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter.

weiterlesen »

Alexis von Hoensbroech: „AUA hat noch 420 Millionen Euro“

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat derzeit noch etwa 420 Millionen Euro zur Verfügung. Laut Firmenchef Alexis von Hoensbroech befindet man sich „nicht unter dem Businessplan, der die Basis für die Staatshilfe“ war. Man habe „von Anfang an finanzielle Puffer für eine mögliche zweite Welle eingebaut“ und die Liquidität wäre daher gut, betont der AUA-Generaldirektor gegenüber dem Kurier. Allerdings müsse der von ihm geleitete Carrier „eine harte Kostendisziplin“ praktizieren. Einen Ausblick auf die möglichen Entwicklungen im Jahr 2021 will von Hoensbroech allerdings nicht geben. Er hofft jedoch darauf, dass die Impfungen und Schnelltests die „die Wende in der Pandemie bringen. Wenn sich im Sommer die Nachfrage auf 60 bis 70 Prozent des Vorkrisen-Niveaus erholt, dann kommen wir über den Berg“. Der Sommerflugplan 2021 ist noch nicht final. Derzeit befindet man sich mitten in der Planungsphase. Normalerweise macht man dies immer schon im Herbst, doch aufgrund der unvorhersehbaren Pandemie-Entwicklungen versucht Austrian Airlines durch späte Planung so flexibel wie möglich zu bleiben. Derzeit ist die Auslastung katastrophal, denn viele Flüge sind mit weniger als 20 Passagieren unterwegs. Zwar gibt es seltene „Ausrutscher“ nach oben, doch die Nachfrage und damit auch der Landefaktor sind unterirdisch schlecht. Nur sehr wenige Verbindungen haben haben mehr als 20 Reisende an Bord, viele sogar noch weniger. Austrian Airlines hat eigenen Angaben nach die Kapazität auf etwa zehn bis 15 Prozent des Niveaus von Jänner 2020 reduziert. „Die Menschen wollen wieder reisen, wir bekommen gerade viele Buchungen für die Sommerferien. Das stimmt uns optimistisch“, so von Hoensbroech gegenüber dem

weiterlesen »

Teurer Otto-Abgang verärgert AUA-Belegschaft

Der Abgang von Andreas Otto, der zuletzt bei Austrian Airlines als Chief Commercial Officer fungierte, sorgt innerhalb der Belegschaft weiter für Verärgerung. Hintergrund ist, dass der Manager im Zuge seiner vorzeitigen Vertragsauflösung exorbitant hohe Ansprüche stellt. Die AUA kostet es mehr als eine Million Euro. Per Umlaufbeschluss fixierte der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Christine Foerster bereits die Details der Beendigung der Zusammenarbeit mit Andreas Otto. Obwohl dieser selbst gekündigt hat, muss ihm Austrian Airlines mehr als eine Million Euro bezahlen, berichtet der Kurier. Das einstige Vorstandsmitglied wäre nach den Lufthansa-Regularien ohnehin in zwei Jahren in Richtung Pension „ausgemustert“ worden. Der Kurier meint, dass der vorzeitige Ausstieg für Andreas Otto finanziell attraktiver war, denn die Auflagen des deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds greifen vollständig erst im laufenden Geschäftsjahr. Demnach können bei vorzeitiger Vertragsauflösung bis zum 31. Dezember 2020 Ansprüche geltend gemacht werden. Und genau das soll Otto laut Kurier auch gemacht haben. Nun soll eine Einigung erzielt worden sein, die besagt, dass er die restliche Vertragslaufzeit und die Boni ausbezahlt bekommen. Im Sommer 2020 sorgten die Prämien, die sich der Vorstand unmittelbar vor der Auszahlung der Staatshilfe gönnte, für ein politisches Erdbeben. Erst auf Druck von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) bezahlte man diese zurück und willigte einer Stundung ein. Vollständig verzichtet hat kein einziges AUA-Vorstandsmitglied. Innerhalb von Austrian Airlines sorgt der finanziell teure Abgang von Andreas Otto für ziemlichen Unmut, denn das Unternehmen soll einvernehmliche Vertragsauflösungen bei normalen Mitarbeitern verweigern auf Dienstnehmer-Kündigungen drängen, jedoch bei besagtem Vorstandsmitglied trotz Eigenkündigung die restliche Vertragslaufzeit plus

weiterlesen »

Korean Air macht Stadtbüros dicht

Das Skyteam-Mitglied Korean Air schließt die Stadtbüros in Wien, Zürich, Rom, Mailand, Madrid und Frankfurt am Main. Der Carrier will sich angesichts der Corona-Pandemie neu aufstellen und künftig stark auf direkte Kommunikation setzen. In Europa werden die Büros in London, Paris, Amsterdam und Prag erhalten bleiben. Teilweise erfolgt eine Integration der Stadtbüros in jene an den Airports. Die Ansprechpartner sollen laut Mitteilung des Carriers unverändert bleiben. Ob es durch diese Maßnahme auch zum Abbau von Stellen kommen wird, teilte Korean Air nicht mit.

weiterlesen »

Laudamotion: Gericht kippt Klausel zur „Familien-Abzocke“

Erneut kassierte Laudamotion vor dem Landesgericht Korneuburg in erster Instanz eine Schlappe: Das Gericht kippte insgesamt sieben Klauseln im Zusammenhang mit kostenpflichtigen Sitzplatzreservierungen. Das Urteil hat aber eher symbolischen Charakter, denn mittlerweile sind der Flugbetrieb eingestellt und die Zulassungen zurückgegeben. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) zog im Auftrag des Sozialministeriums erneut gegen die Laudamotion GmbH vor Gericht. Unter anderem wurde gegen eine Klausel bezüglich Gebühren für Sitzplatzreservierungen bei Familienbuchungen, aber auch die Möglichkeit seitens Laudamotion, zugewiesene Plätze wieder zu ändern. Das Landesgericht (LG) Korneuburg befand alle eingeklagten Klauseln für unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Klausel sieht für Erwachsene, die mit einem Kind reisen, das jünger als 12 Jahre ist, eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung vor. Da Kinder unter 12 den AGB der Laudamotion zufolge von einem Erwachsenen begleitet werden und neben diesem sitzen müssen, fällt diese zusätzliche Reservierungsgebühr in jedem Fall an. Für das LG Korneuburg ist diese Regelung unzulässig. Es wird hier für eine zwingend in Anspruch zu nehmende Leistung, die eine vertragliche Nebenleistungspflicht der Laudamotion festlegt, ein gesondertes Entgelt abverlangt. Die Klausel ist gröblich benachteiligend, weil Reisenden mit Kindern durch diese obligatorische Sitzplatzreservierung höhere Kosten entstehen. Die tatsächliche Höhe der Kosten einer Sitzplatzreservierung bei Familienbuchungen blieb im Übrigen unklar. Denn das Unternehmen bezifferte diese in den AGB mit 4 Euro, in einer Gebührentabelle mit sechs Euro. „Es ist nicht einzusehen, dass Laudamotion zusätzliches Körberlgeld kassiert, wenn Eltern während des Fluges neben ihren Kindern sitzen“, kritisiert Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Es ist erfreulich, dass

weiterlesen »

Etihad Airways verschiebt Wien erneut auf die lange Bank

Eigentlich wollte Etihad Airways schon im Mai 2020 eine Nonstopverbindung von Abu Dhabi nach Wien aufnehmen und diese auch rasch ausbauen. Doch daraus wird auch im Sommerflugplan 2021 nichts, denn der Carrier stellte die Pläne vorläufig zurück. Die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Abu Dhabi bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass die Route nicht wie zuletzt angekündigt Ende März 2021 aufgenommen wird. An den Plänen nach Wien zu fliegen hält man aber grundsätzlich fest. Nun strebt Etihad Airways die Aufnahme der Route ab 31. Oktober 2021 an. Nähere Gründe für die Entscheidung nannte die Fluggesellschaft nicht. Etihad Airways kündigte im Vorjahr mitten in der ersten Lockdown-Phase die Aufnahme einer Verbindung von Abu Dhabi nach Wien an. Diese sollte im Mai 2020 gestartet werden, wurde jedoch ohne nähere Kommunikation wiederholt verschoben. Zuletzt wollte man Ende März 2021 starten, doch auch dieser Termin wird seitens des Golfcarriers nicht eingehalten. Derzeit gibt es ab Wien keine Nonstopverbindung nach Abu Dhabi. Die Route wurde in der Vergangenheit kurzzeitig von der mittlerweile nicht mehr existierenden Air-Berlin-Tochter Niki bedient, jedoch mangels Nachfrage wieder eingestellt. Etihad Airways kann derzeit auch über Partner keine Umsteigeverbindungen in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate anbieten.

weiterlesen »

73,9 Prozent weniger Übernachtungen in Wien

Wien zählte aufgrund der Pandemie 2020 4,6 Mio. Nächtigungen und damit um 73,9% weniger als im bisherigen Rekordjahr 2019. Nach starken Zuwächsen im Jänner und Februar verzeichneten sämtliche anderen Monate des Jahres 2020 Rückgänge im hohen zweistelligen Prozentbereich, im Lockdown-Monat Dezember wurden zuletzt nur 76.000 Nächtigungen getätigt (-95,6%). Die Netto-Nächtigungsumsätze der Hotellerie stehen zurzeit für Jänner bis November 2020 fest: 231,5 Mio. Euro bedeuten Rückgänge in der Höhe von 74,4%. Wiens Beherbergungsbetriebe zählten 2020 4.590.000 Nächtigungen (-73,9%) bzw. 2.007.000 Ankünfte (-74,7%). Mit Ausnahme von China, das im Nächtigungsranking 2020 auf den 18 Platz abgestiegen ist, finden sich alle Top-10-Märkte aus 2019 auch 2020 in der Liste, nunmehr ergänzt um Polen. Die Hälfte aller Nächtigungen kam aus zwei Ländern – Österreich (1.278.000, -58%) und Deutschland (1.002.000, -70%), beide Länder trugen jeweils über eine Million Nächtigungen zum Gesamtergebnis bei. Mit einigem Abstand komplettieren Italien (188.000, -78%), Großbritannien (139.000, -81%), Frankreich (127.000, -75%), die USA (123.000, -88%), Spanien (120.000, -82%), die Schweiz (117.000, -75%), Polen (109.000, -58%) und Russland (104.000, -78%) Wiens Top-10 des Vorjahres. Die Umsätze der Beherbergungsbetriebe liegen aktuell für die Monate Jänner bis November 2020 vor. Mit 231.459.000 Euro (-74,4 %) konnten Wiens Beherbergungsbetriebe in diesem Zeitraum um rund drei Viertel weniger erwirtschaften als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten sank im Dezember auf 5,8% (12/2019: 70,6%), jene der Zimmer auf rund 8% (12/2019: rund 91%). Insgesamt waren im Dezember rund 35.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren Lockdown-bedingt rund 32.000 Betten (-47,8%) weniger als im Dezember

weiterlesen »