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Nächster Etappensieg für Al Jaber in Rechtsstreit gegen Austrian Airlines

Seit vielen Jahren befinden sich Austrian Airlines und Mohamed Bin Issa Al Jaber in einem Rechtsstreit. Ursprünglich wolle der Unternehmer beim Carrier, den der damalige AUA-Chef Alfred Ötsch öffentlich als „saniert“ bezeichnet hatte, einsteigen. Kurz nach der Aussage des einstigen Generaldirektors kam aber ans Licht, dass die AUA kurz vor der Pleite stand. Zunächst sollte es um rund 80 Millionen Euro gehen, die Al Jaber in Austrian Airlines investieren wollte. Öffentlich wurde er bereits als Retter der AUA gefeiert, jedoch zog er, nachdem er eigenen Angaben nach erkannte wie dramatisch der finanzielle Zustand der Austrian Airlines tatsächlich ist, sein Angebot wieder zurück. Es folgte ein jahrelanger Rechtsstreit in Form gegenseitiger Klagen und Vorwürfe. Die Angelegenheit könnte für Austrian Airlines und indirekt für den Lufthansa-Konzern durchaus teuer werden, denn im Vorjahr unterlag die AUA vor Gericht. In der vergangenen Woche hat das Oberlandesgericht Wien die Berufung der Fluggesellschaft abgewiesen. Auf Anfrage erklärte Austrian Airlines lediglich, dass das Urteil noch nicht rechtkräftig wäre und man daher aufgrund des laufenden Verfahrens keine Stellungnahme abgeben könne. Bis zu eine Milliarde Euro an Schadenersatz will Al Jaber einfordern. Die Summe soll sich aus direkten und indirekten Verlusten, die er während des 15-jährigen Rechtsstreits erlitten hat, zusammensetzen. Ein erheblicher Teil davon dürften Anwalts- und Gerichtskosten sein, denn diese sind angesichts des hohen Streitwerts enorm. Langjähriger Rechtsstreit ist noch nicht beendet „Die Gerichte haben mir einmal mehr Recht gegeben, dass sich der Vorstand der Austrian Airlines rechtswidrig und zum Nachteil aller Aktionäre – und letztlich auch der

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Schwächere Nachfrage: Croatia Airlines kürzt die Frequenzen auf einigen Routen

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines reduziert im Feber 2024 auf einigen Routen ab Zagreb die Frequenzen. Das Ausmaß beträgt etwa sieben Prozent der Gesamtkapazität und auch Ziele in der D-A-CH-Region sind betroffen. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com soll es daran liegen, dass die Nachfrage im Feber 2024 wesentlich geringer ist von Croatia Airlines ursprünglich angenommen. Daher fährt man vorsorglich die Anzahl der wöchentlichen Flüge zurück. Demnach geht es im Feber 2014 nach Wien und Brüssel nur elfmal statt 14 Mal pro Woche. Sarajevo wird auf 12 Umläufe pro Woche gekürzt, Zürich auf 13, Skopje auf 10, München auf 13 und auf Frankfurt man Main nimmt man „nur“ noch 20 Mal pro Woche Kurs. Die Kürzungen sind derzeit für den Feber 2024 befristet.

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Erbil-Raketenbeschuss: Austrian Airlines nutzt Irak-Luftraum weiterhin

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines wird aktuell weiterhin Überflüge über den Irak vornehmen. Beispielsweise nutze OS45 den Luftraum in der Nähe von Erbil, wo in der Nacht Raketenbeschuss herrschte. Dazu ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct: „Die Sicherheit unserer Crews und Fluggäste hat oberste Priorität. Unsere Security-Abteilung evaluiert daher gemeinsam mit der Lufthansa Group Security sowie nationalen und internationalen Behörden laufend die Lage vor Ort. Überflüge über dem Irak können unter Einhaltung von strengen Sicherheitsvorgaben aktuell fortgeführt werden. Die Lage wird laufend bewertet und bei Notwendigkeit werden entsprechende Anpassungen umgesetzt“. Die irakische Region Erbil wurde in der vergangenen Nacht von Raketen, die laut verschiedenen Agenturberichten in iranischen Gruppen stammen sollen, beschossen. Die Angriffe sollen sich vornehmlich gegen Einrichtungen der Vereinigten Staaten von Amerika gerichtet haben.

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Student Agency: Tschechische Kunden buchen Flüge vermehrt ab Wien und München

Die Regiojet-Konzernmutter Student Agency konnte im Jahr 2023 um 30 Prozent mehr Flugtickets vermitteln als in der Vorperiode. Bei genauer Betrachtung der Zahlen zeigt sich ein interessantes Bild, denn die Flüge wurden vermehrt ab Wien und München angetreten. In Prag verzeichnet der Konzern gar einen Rückgang. Die beliebtesten Reiseziele im Jahr 2023 waren Bangkok, Paris, New York, London, die Malediven, Bali, Dubai, Barcelona, Colombo und Malaga. Die Ticketpreise für europäische Ziele blieben stabil, während die Preise für Langstreckenziele in der ersten Jahreshälfte günstiger waren und in der zweiten Jahreshälfte um 12-22 Prozent stiegen. Im Jahr 2023 haben Student-Agency-Kunden vermehrt Flugtickets ab Wien und München gekauft. Der Anteil der Abflüge ab Prag ist von 62 Prozent auf 57 Prozent gesunken. Der bayerische Airport scheint gefragter als in den Jahren zuvor gewesen zu sein, denn vier Prozent aller verkauften Tickets sind auf diesen Flughafen entfallen. Wien-Schwechat steig von 19 Prozent auf 21 Prozent. Auf der anderen Seite haben Flughäfen wie Frankfurt, Krakau und Kattowitz ihren Anteil am Gesamtumsatz konstant gehalten, der in beiden Vergleichsjahren weniger als ein Prozent beträgt. Meistverkaufte Ziele nach Abflugort Kofferlose Tarife verkürzen die Aufenthaltsdauer Student Agency hat auch festgestellt, dass die so genannten „Light Tarife“, in denen die Beförderung von Aufgabegepäckstücken kostenpflichtig ist, zu einer Reduktion der Aufenthaltsdauer geführt hat. Im Jahr 2023 lag diese durchschnittlich bei 12 Tagen – ein Tag weniger als in der Vorperiode. Die Einkaufsgewohnheiten der Fluggäste haben sich im Jahr 2023 wieder auf den Stand vor der Abschaffung von Flugtickets eingestellt. Flugtickets werden

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Gutscheine zu gewinnen: Wizz Air veranstaltet Schnitzeljagd in Wien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air veranstaltet am 15. Jänner 2024 ein ungewöhnliches Gewinnspiel. Im Rahmen einer Art Schnitzeljagd gibt es insgesamt drei Fluggutscheine im Wert von jeweils 300 Euro zu gewinnen. Auf den Social Media Accounts von Wizz Air werden drei Rätsel gepostet, die den Usern Hinweise auf drei einzigartige Orte in Wien geben, an denen es jeweils einen Gutschein zu gewinnen gibt. Teilnehmer müssen sich dann rasch zur Örtlichkeit begeben. Die erste Person, die einen Wizz-Air-Mitarbeiter dann findet, soll einen Gutschein im Wert von 300 Euro gewinnen. „Wir freuen uns, das neue Jahr mit einer großartigen Aktivierungskampagne für Reisende in Wien zu beginnen. Drei glückliche Gewinnerinnen und Gewinner erhalten die Möglichkeit, mit unseren Gutscheinen das umfangreiche und vielfältige Netzwerk von Wizz Air zu erkunden“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communication Manager von Wizz Air. Rätselnde müssen an einem der drei Orte eine Wizz-Person finden und als erstes das richtige Codewort sagen, um den Preis zu erhalten. Das Codewort, um den Gutschein zu bekommen, wird am Morgen des 15. Jänner 2024 über Instagram Stories bekannt gegeben. Tipps und Hinweise zur Schnitzeljagd durch Wien sind auf Instagram @wizzair zu finden.

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Sommer 2024: Air China stockt Peking-Wien auf

Die Fluggesellschaft Air China erhöht im Sommerflugplan 2024 die Frequenzen auf der Strecke Peking-Wien. Momentan bietet der Carrier drei wöchentliche Umläufe an. Mit Wirksamkeit zum 1. April 2024 fügt man zwei Rotationen hinzu, so dass künftig täglich, ausgenommen Mittwochs und Sonntags, mit Airbus A350-900 geflogen werden soll. In der Hauptstadt der Volksrepublik China wird für die Wien-Flüge der Flughafen Beijing-Capital (PEK) genutzt.

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Locken mit billigen Koffern: Betrüger missbrauchen Logo der Flughafen Wien AG

Das Logo und der Name des größten Flughafens Österreich, Wien-Schwechat, wird neuerlich von Betrügern missbraucht, um nicht-existierende Dienstleistungen über Facebook und andere Soziale Netzwerke zu „verkaufen“. Die Flughafen Wien AG hat damit nichts zu tun und warnt ausdrücklich davor auf diese dubiosen Angebote einzugehen. Momentan haben es die Betrüger auf Reisende, die auf der Suche nach günstigen Koffern sind, abgesehen. Es ist allgemein bekannt, dass an so ziemlich jedem Airport Jahr für Jahr viele Gepäckstücke „stranden“, die niemals abgeholt werden und auch kein Besitzer ermittelt werden kann. Der simpelste Grund ist zumeist, dass der „Tag“ abgefallen ist und niemand meldet sich, so dass der Koffer dann in der Verwahrstelle auf bessere Zeiten wartet. Reisende haben in Österreich ein Jahr Zeit, um über ihre Fluggesellschaft etwaige Ansprüche geltend zu machen bzw. ihre Koffer, sofern diese gefunden bzw. identifiziert worden sind, nachliefern zu lassen oder alternativ am Airport abzuholen. Aus den verschiedensten Gründen klappt das aber öfter als man glaubt nicht. Nach dieser Frist werden die Koffer gegen Höchstgebot versteigert, wobei der Erlös dann sozialen Zwecken gespendet wird. Diese Kofferauktionen sind durchaus beliebt, denn man steigert auf eine echte Mystery-Box, denn niemand weiß, ob sich darin nur schmutzige Wäsche oder gar wertvolle Gegenstände wie Laptops und Co befinden. Den meisten Teilnehmern geht es aber nur um den Spaß und das Wissen, dass das Gebotene Geld für einen guten Zweck gespendet wird, tut vielen dann auch in der Seele gut. Logo und Name der FWAG werden missbraucht Genau mit diesem Feeling versuchen Betrüger

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Autor Dieter Haselsteiner kündigt neue Bücher an

Der österreichische Buchautor und Luftfahrtexperte Dieter J. F. Haselsteiner hat im Vorjahr insgesamt fünf neue Bücher veröffentlicht. Besonders stolz ist er auf das fast 800-seitge Werk „All you need to know about European Airports“ nach mehr als 18 Monaten intensiver Recherchen. Bei seinen Vorträgen durfte er viele weitere begeisterte Aviatiker kennen lernen und neue Bekanntschaften knüpfen. Mit seinen Gastbeiträgen in den Medien konnte Dieter Haselsteiner dazu beitragen, Themen rund um die kommerzielle Luftfahrt besser verständlich und einem breiteren Publikum zugänglich machen. Für 2024 kündigt Dieter Haselsteiner bereits jetzt folgende Highlights an:

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Smartwings legt neue Charterflüge ab Österreich auf

Im Veranstalterauftrag wird die tschechische Fluggesellschaft Smartwings im Frühjahr 2024 Charterflüge ab Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien durchführen. Ab dem Tiroler Flughafen geht es einmal wöchentlich mit Boeing 737-700 im Zeitraum von 30. April bis 28. Mai 2024 nach Split. Thessaloniki wird für einen Tour Operator ab Anfang April bis Mitte Mai 2024 von Wien, Salzburg und Linz aus angesteuert. Während ab Oberösterreich dreimal wöchentlich geflogen wird, ist ab Wien und Salzburg je ein wöchentlicher Umlauf geplant. Dreimal pro Woche geht es zwischen 4. April und 4. Mai 2024 von Wien nach Ibiza.

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Comeback: Emirates bringt Airbus A380 zurück nach Wien

Golfcarrier Emirates Airline wird ab 21. Feber 2024 wieder den Maschinentyp Airbus A380 zwischen Dubai und Wien-Schwechat einsetzen. Vorerst ist ein Kurspaar betroffen. Laut Emirates Airline kommen übergangsweise Superjumbos, die nicht mit der Premium-Economy-Class ausgerüstet sind, zum Einsatz. Vorerst wird das Kurspaar EK127/128 bis zum 30. März 2024 mit Airbus A380 bedient. Derzeit ist noch völlig offen, ob über dieses Datum hinaus mit den Superjumbos geflogen wird. Dies dürfte auch von der Nachfrage abhängen.

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