Wizzair

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Wizzair muss den Rotstift zücken

Die ungarische Billigairline hat im abgelaufenen Bilanzjahr tiefrote Zahlen geschrieben – trotzdem stehen die Zeichen langsam, aber sicher auf Erholung. In dem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr steht nach ersten Berechnungen ein Minus von 475 bis 495 Millionen Euro zu Buche, wie der Carrier in seiner Börsenmitteilung bekannt gibt. Der Beginn des neuen Bilanzjahres sei weiterhin von Reisebeschränkungen in der Coronakrise geprägt. Daher erwarte der Vorstand nur eine langsame Erholung. Wegen der Unwägbarkeiten sei eine Prognose nicht möglich. Mit einem Finanzpolster von 1,615 Milliarden Euro sei die Fluggesellschaft aber gut gewappnet.

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Wizzair fliegt Banja Luka an

Der Lowcoster wird die bosnische Stadt von den Flughäfen Dortmund, Basel, Eindhoven und Malmö aus neu bedienen. Banja Luka wird die dritte bosnische Stadt, welche die Fluggesellschaft in ihr Streckennetz aufnimmt. Dabei wird der Juni als Starttermin forciert. Den Anfang machen soll Dortmund, ab dem 3. Juni heben die ersten Wizzair-Maschinen nach Banja Luka ab. Kurze Zeit später, am 6. Juni, starten die Flüge nach Basel, bevor einen Tag später auch Malmö und Eindhoven aktiviert werden. Zuvor hat schon Ryanair Flüge nach BNX angeboten, wegen der CoV-Pandemie wurden jedoch alle Verbindungen bis voraussichtlich Mitte Mai eingestellt.  Auch in Banja Luka sind die Passagierzahlen stark rückläufig. Im ganzen Jahr 2020 wurden nur 43.904 Fluggäste am Airport gezählt – ein Rückgang um mehr als 70 Prozent. Das berichtet Ex-Yu Aviation.

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Ryanair und Wizzair ergattern Slots in Mailand-Linate

Bislang war das Kürzel „LIN“ auf den Piktogrammen auf den Bordkarten von Ryanair eher ein Running Gag, den diesen Airport fliegt der irische Lowcoster gar nicht an. Das wird sich bald ändern, denn man sicherte sich Slots in Mailand-Linate. Auch der Mitbewerber Wizz Air wird auf dem innerstädtischen Airport starten. Ryanair beabsichtigt zunächst die Städte Brüssel und Berlin mit Linate zu verbinden. Der ungarische Konkurrent wird inneritalienisch nach Catania fliegen. Beide Carrier planen die neuen Routen ungefähr Ende Juni aufzunehmen. Über viele Jahre hinweg gelang es Alitalia Lowcoster weitgehend fernzuhalten, da Start- und Landerechte auf diesem Flughafen äußerst rar sind. Lediglich Easyjet konnte sich einige wenige Slots sichern. Die Corona-Pandemie und die angeschlagene Finanzlage von Alitalia haben dazu geführt, dass der italienische Slot-Koordinator aufgrund der Vorschriften der Europäischen Union eine Neuzuweisung der Start und Landerechte in Linate vornehmen musste. Ryanair und Wizz Air befanden sich bereits seit längerer Zeit auf einer Warteliste und bekamen nun den Zuschlag, der noch in der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 genutzt werden muss. Auch Kranich-Konzern bekam Slots zugeteilt Auch die Lufthansa Group, namentlich Air Dolomiti und Austrian Airlines, bekamen laut italienischem Koordinator Start- und Landerechte in Linate zugesprochen. Während die zuerst genannte Airline eine Verbindung nach München anbietet, die aufgestockt werden könnte, ist die AUA derzeit nur in Malpensa tätig. Ob die Kranich-Gruppe die zugeteilten Slots tatsächlich nutzen wird, ist noch offen. Die Region Mailand verfügt über drei internationale Verkehrsflughäfen. Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets und galt bislang als Hochburg der Alitalia. Bergamo wird hauptsächlich

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Budapest: Wizz Air vor Aufnahme von Peking-Flügen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary könnte noch heuer Flüge zwischen Budapest und Peking aufnehmen. Da die Reichweite der Flotte nicht ausreichend ist, soll ein Zwischenstopp in Nur-Sultan eingelegt werden. Die Verbindung in die kasachische Hauptstadt soll im Juni 2021 reaktiviert werden. Damit Wizz Air Hungary von Budapest über Nur-Sultan nach Peking fliegen kann, müssen die Regierungen zunächst entsprechende Abkommen unterfertigten. In diesem Zusammenhang äußerte sich der ungarische Außenminister, Péter Szijjártó, wie folgt: „Die direkte Luftverbindung zwischen den Hauptstädten Budapest und Nur-Sultan wird im Juni dieses Jahres reaktiviert. Der Flug Budapest-Nur-Sultan-Peking wird ebenfalls gestartet“. Wizz Air selbst gibt sich noch bedecket. Zunächst muss auf diplomatischer Ebene geklärt werden, ob zwischen Nur-Sultan und Peking Tickets verkauft werden oder aber nur von Budapest aus. Ein Abkommen zwischen Ungarn und China wurde bislang nicht unterzeichnet. Dieses ist aber notwendig, da zwischen der Europäischen Union und China kein Open-Skies-Abkommen vorhanden ist. Bereits vor der Corona-Pandemie wurde Wizz Air immer wieder nachgesagt, dass Flüge mit Zwischenstopp in St. Petersburg und/oder Nur-Sultan geplant sind. Bis dato wurde jedoch nichts umgesetzt, wobei hierfür primär die Corona-Pandemie verantwortlich sein dürfte. Es bleibt also abzuwarten, ob Wizz Air die erste echte Langstreckendestionation aufnehmen wird oder nicht. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 vorgesehen.

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Wizz Air konnte im März 2021 leicht zulegen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im März 2021 streckennetzweit 480.203 Passagiere befördern. Im Direkten Vergleich mit Feber 2021 konnte man sich um etwa 25 Prozent steigern. Gegenüber dem Vorjahresmonat, der nur teilweise von der Corona-Pandemie betroffen war, beträgt der Rückgang 72,62 Prozent. Die Auslastung entwickelte sich bei Wizz Air im ersten Quartal 2021 unterschiedlich. Im Jänner meldete man 61 Prozent, im Feber 69,8 Prozent und zuletzt im März wurde der Ladefaktor mit 62,5 Prozent kommuniziert. Dem gegenüberstehen Werte zwischen 90,2 Prozent und 93 Prozent, die in den Vorjahresmonaten erzielt wurden.

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József Váradi: „AUA-Staatshilfe ist Verschwendung von Steuergeld“

Im Sommer 2021 wird es aufgrund von Überkapazitäten gepaart mit zurückhaltender Nachfrage besonders billige Flugtickets ab Wien-Schwechat geben. Mittelfristig rechnet Wizz Air aber mit einer Konsolidierung des Markts und damit auch mit steigenden Preisen. Dies erklärte Airline-Chef József Váradi im Gespräch mit der Tageszeitung “Der Standard”. Die momentane Marktlage in Wien beschreibt der Manager als “schlecht” und verweist darauf, dass es beispielsweise in Rumänien, Algerien, Mazedonien, Serbien und Skandinavien besser läuft. In Österreich soll die Nachfrage bei etwa zehn Prozent des Niveaus vor der Krise liegen, in den zuvor genannten Märkten bei 35 Prozent. Besonders kritisch sieht Váradi die Staatshilfe, die Austrian Airlines gewährt wurde. Diese bezeichnet er im Gespräch mit dem Standard als “Verschwendung von Steuergeld”. Wien und Salzburg sind in der Strategie von Wizz Air wichtige Märkte. Man strebt in Österreich weiterhin einen Marktanteil von rund 20 Prozent an. Im Sommer 2021 sind momentan Städtereisen so gut wie gar nicht gefragt. Viel mehr würden – so Váradi – die Passagiere verstärkt Flüge ans Mittelmeer buchen. Zwar rechnet der Airline-Manager mit einer anziehenden Nachfrage, jedoch hat man aus finanzieller Sicht das Jahr 2021 bereits abgehakt. Váradi geht davon aus, dass Wizz Air auch heuer einen signifikanten Verlust schreiben wird. Sofern die Impfungen voranschreiten rechnet er für das kommende Jahr mit einem Gewinn. Angesprochen auf die von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) geplante Mindestpreise für Flugtickets, holte der Wizz-Air-Chef gegenüber dem Standard zum verbalen Rundumschlag gegen den Mitbewerber Austrian Airlines aus: “Jeder Kilometer, den ein Passagier mit AUA fliegt, ist

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Sommer: Bis zu 34 Destinationen ab Karlsruhe/Baden-Baden

Die am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden tätigen Airlines wollen in der am Sonntag startenden Sommerflugplanperiode rund 34 Destinationen anbieten. Wie viele es tatsächlich werden ist laut Airport aufgrund der dynamischen Pandemielage noch offen. Nach aktuellem Stand bedient Ryanair beispielsweise wieder neben den beliebten Städtezielen wie Barcelona, Rom oder London auch das marokkanische Fès als neues Ziel. Wizz Air hat zusätzlich Cluj-Napoca und Pristina neu in das Flugangebot ab FKB aufgenommen. Eurowings nimmt tägliche Flüge nach Mallorca ins Programm und Corendon Airlines wird Antalya, Heraklion und Rhodos bedienen. Ebenfalls nach Antalya wird Freebird Airlines fliegen. Ab dem 1. April 2021 ist eine Corona-Teststation täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr und zu den Flugzeiten besetzt. Durchgeführt werden dort sowohl Corona-Antigen-Schnelltests als auch PCR-Tests für Selbstzahler. Alle weiteren Informationen zur Anmeldung, Terminabsprache, Kosten und Auswertungsdauer erhalten Sie auf der Homepage www.ambulance-europa.de.

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Ostern: 30 Flugziele ab Dortmund

Während der Osterferien sollen am dem deutschen Flughafen Dortmund 30 Flugziele in 20 Ländern angeboten werden. Durchgeführt werden die Verbindungen von Eurowings, Ryanair und Wizz Air. Vor Ort befindet sich auch ein Testzentrum, in dem Einwohner Nordrhein-Westfalens kostenlose Schnelltests machen können. PCR-Untersuchungen sind kostenpflichtig. Der Oster-Flugplan enthält neben Zielen in Rumänien, Polen und der Ukraine sind auch Urlaubsziele wie Mallorca, Thessaloniki und Varna dabei. Wien und Riga werden ab Dortmund ebenfalls angeflogen. „Wir freuen uns, dass die Airlines ihr Angebot über die Osterferien aufgestockt haben und wir unseren Passagieren so eine große Vielfalt an Destinationen bieten können“, erklärt Guido Miletic, Abteilungsleiter Airport Services und Marketing. „Durch die Testinfrastruktur vor Ort und den Einreisebestimmungen und Hygienekonzepten der Urlaubsländer, können Passagiere während der Osterferien verantwortungsvoll reisen.“

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Memmingen rechnet mit 40 Flugzielen

In wenigen Tagen beginnt der Sommerflugplan 2021. Noch ist unklar wie sich der Flickenteppich an Einreise- und Quarantänebestimmungen weiterentwickeln wird. Der Flughafen Memmingen rechnet damit, dass in den nächsten Wochen etwa 40 Flugziele angeboten werden können. „Noch nie war ein neuer Flugplan mit so vielen Fragezeichen versehen, aber auch mit so viel Dynamik. Wir rechnen zwar mit einer langsamen Erholung in Richtung Sommerferien“, erklärt Memmingen-Chef Ralf Schmid. „Doch das ist alles abhängig vom Impfgeschehen, den Inzidenzzahlen und den politischen Rahmenbedingungen bei uns und in den jeweiligen Zielgebieten“- Der Regionalflughafen rechnet damit, dass sich rund um Pfingsten 2021 erste Erholungstendenzen zeigen könnten.  Ab 28. März geht es mit Ryanair nach Mallorca, das nun nach Aufhebung der Reisebeschränkungen für viele Urlauber wieder attraktiv geworden ist. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Airline für Ostern Zusatzflüge aufgelegt. Bereits buchbar sind auch Plätze, wenn Ryanair ab 1. Mai wieder nach Alicante in Spanien und nach Thessaloniki in Griechenland fliegt. Am 2. Mai sollen Jets nach Kreta und nach Faro in Portugal starten. Auch Sardinien, Mallorca und Zadar könnten wieder angeflogen werden. Mit der finnischen Stadt Lappeenranta steht ab 1. Juli ein neues Ziel auf dem Flugplan. Der Korsika-Spezialist Rhomberg plant ab 2. Mai wieder seinen wöchentlichen Flug von Memmingen nach Calvi. Die Fluggesellschaft Wizz Air bleibt, wie in den letzten Monaten, weiter auf Kurs und steuert ab Memmingen erneut zahlreiche Ziele in Osteuropa an. Gerade diese Verbindungen waren auch in Krisenzeiten wichtige Luftbrücken für medizinisches Personal, für Erntehelfer, Studenten und für Verwandte und Freunde.

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Wizz Air: Investor Indigo Partners senkt Beteiligung deutlich ab

Der U.S.-amerikanische Fonds Indigo Partners senkt die Beteiligung an der Wizz Air Group auf unter neun Prozent. Laut Börsenmitteilung wurden 7,69 Millionen Aktien über die Barclays Bank verkauft. Der Aktionär gilt als wichtiger Investor der Billigfluggesellschaft. Der Wert der Transaktion beträgt rund 555 Millionen U.S.-Dollar. Indigo Partners hielt zuvor etwa 17,5 Prozent an der börsennotierten Wizz Air Group. Nun sank die Beteiligung auf 8,5 Prozent ab. Der Verkaufserlös fließt ausschließlich dem Aktionär zu, so dass die Airline nichts erhalten wird. Der Aktienkurz des Billigfliegers gab nach Bekanntwerden der Transaktion stark nach. Indigo Partners und Wizz Air verbindet eine langjährige gemeinsame Geschichte. Seit 2004 ist der Investor bei der Billigfluggesellschaft an Bord, reduzierte jedoch schrittweise die Höhe der Beteiligung. Demnach kommt der nunmehrige Aktienverkauf nicht überraschend. Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Billigfliegers soll die Transaktion nicht haben.

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