Wizzair

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Schweden: Billigflieger-Airport Skavsta vor der Pleite

Aufgrund der Corona-Pandemie steht die Existenz zweier Flughäfen im Großraum Stockholm akut auf der Kippe. Die Regierung will den innerstädtischen Airport Bromma schließen, was durchaus schon länger bekannt ist. Nun geht dem von Billigfluggesellschaften genutzten Flughafen Skavsta das Geld aus. Natürlich stellt sich die Frage wozu Stockholm eigentlich vier Flughäfen braucht. Betrachtet man aber die Lage der vier Airports genauer, so wird rasch klar, dass es sich um zwei „echte Stockholmer“ und zwei „Marketingpackungen“ handelt. Bromma befindet sich innerhalb des Stadtgebiets und wird hauptsächlich von Regionalfluggesellschaften genutzt, da die Piste vergleichsweise kurz ist. Arlanda ist der Großflughafen, wo auch SAS eine Basis unterhält. Stockholm-Skavsta wurde früher passend als Nyköping bezeichnet, denn von dieser Stadt befindet sich der Airport nur sieben Kilometer entfernt. Aus Marketinggründen nahm man dann den Namen der schwedischen Hauptstadt an. Das kommt insbesondere Ryanair und Wizzair gerade recht, denn diese vermarkten den abgelegenen Airport ohne mit der Wimper zu zucken als „Stockholm“. Eine mindestens 80-minütige Busfahrt trennt Skavsta von der schwedischen Hauptstadt. Billigflieger sind die Hauptkunden Da dieser Flughafen fast ausschließlich von Ryanair und Wizzair genutzt wird, die dafür bekannt sind, dass um jeden Cent lange verhandelt wird, ist es nicht verwunderlich, dass das aufgrund der Pandemie reduzierte Angebot die Finanzen des Airports in der schwedischen Pampa massiv unter Druck setzt. Daraus macht auch Geschäftsführer Cédric Fechter keinen Hehl, denn gegenüber der TV-Station SVT sagte er, dass ohne zusätzliches Geld die Insolvenz droht. Das könnte – sofern sich dann kein Käufer findet – sogar zur Abwicklung und

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Wien: Wizz Air kündigt Chania an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air kündigt mit Chania eine neue Strecke ab Wien-Schwechat an. Diese soll am 13. Juni 2021 aufgenommen und vorerst zweimal pro Woche bedient werden. „Die Österreicherinnen und Österreicher wollen endlich wieder reisen und einen entspannenden Urlaub am Strand genießen. Daher gehen wir davon aus, dass die Nachfrage im Sommer wieder steigen wird. Mit den spannenden neuen Destinationen, natürlich immer unter Berücksichtig der aktuellen Reisebestimmungen, bieten wir günstige Flüge für Erholung in einer turbulenten Zeit“, so András Rado, Senior Corporate Communications Manager bei Wizz Air. Der Carrier wird somit auch auf dieser Route in direkten Wettbewerb mit Ryanair treten. Der irische Lowcoster hat diese Route, durchgeführt von der Tochtergesellschaft Lauda Europe, ebenfalls im Programm. Ob sich dies in Form eines Preiskampfs positiv für die Passagiere auswirken wird, gilt es abzuwarten. Die neue Wizz-Air-Strecke ab Wien auf einen Blick: Route  Flugtage  Preis ab  Erstflug  Wien-Chania (Kreta)  Donnerstag, Samstag  39,99 EUR  13. Juni 2021

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SAF-Quoten: Billigflieger wollen Langstrecke einbeziehen

Unter anderem die Fluggesellschaften Ryanair, Easyjet, Wizzair, Loganair und Jet2 fordern in einem gemeinsamen Brief an die EU-Kommission, dass nicht nur Kurzstreckenflüge von der Nutzungsverpflichtung für nachhaltige Treibstoffe erfasst werden sollen, sondern auch die Long Haul. Man sieht im derzeitigen Vorgehen der EU-Kommission nicht nur eine Wettbewerbsverzerrung, sondern auch die Gefahr, dass die Dekarbonisierung ad-absurdum geführt werde. Die unterzeichnenden Fluggesellschaften verweisen darauf, dass der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß auf der Long Haul wesentlich größer sein soll. Daher sollte auch dieses Segment von den so genannten SAF-Quoten erfasst werden. „Es gibt keine Logik, Langstreckenflüge von den SAF-Nutzungsverpflichtungen auszuschließen, da dies die einzige Möglichkeit ist, den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren“, wird Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary in einer Aussendung zitiert. Ob der Vorstoß der Billigfluggesellschaften in Brüssel Erfolg haben wird, das gilt es abzuwarten.

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Erstkunde: Wizz Air kauft Lufthansa-Software

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air ist der erste Kunde der Technical Logbook Lösung der Lufthansa-Tochter Aviatar. Durch die neu entwickelte Anwendung wird Wizz Air den manuellen und papierbasierten Prozess der Erfassung von technischen Problemen während des Fluges/am Boden ersetzen und die digitale Lösung für die Zusammenarbeit zwischen Cockpit-Crew und Wartungspersonal implementieren. Das Technical Logbook bietet vorausgefüllte Textblöcke und automatisierte Eingabemasken, mit deren Hilfe technische Probleme des Flugzeugs während des Fluges und am Boden erfasst werden können. Es ersetzt damit zeitaufwändige manuelle Einträge in Papierbücher und verbessert die Datenqualität sowie die Transparenz. Die neue Anwendung funktioniert mit jedem Hardware-Gerät (z.B. Tablet, Smartphone oder Desktop-Computer) und bietet den Piloten jederzeit und überall Zugriff auf den Flugzeugstatus. Außerdem bietet sie Back-up-Prozesse für den Fall von Konnektivitätsproblemen. Die Verfügbarkeit von Daten in Echtzeit, die direkt mit dem M&E-System (Maintenance and Engineering System) verbunden sind, gewährleistet die Wartung bei der Ankunft und ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Pilot und Wartung – was zu geringeren Durchlaufzeiten und Kosten führt. Darüber hinaus hilft die standardisierte Datenstruktur den Fluggesellschaften Einblicke in Trendanalysen zu gewinnen. „Wir verfolgen das Ziel, eine papierfreie Airline zu werden und unseren ökologischen Fußabdruck weiter deutlich zu reduzieren. Deshalb freuen wir uns, als Erstkunde die Technical Logbook-Lösung von Aviatar in Partnerschaft mit Lufthansa Technik einzuführen. Aviatars Technical Logbook wird Wizz Air dabei helfen, diese Ziele zu erreichen, indem es ein vollständig papierloses Cockpit für unsere Crews und auch für die Wartung ermöglicht. Aufgrund der vollständigen Integration mit AMOS, d.h. auch einem Live-Feed ins MOC (Maintenance Operations

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Wizz Air: Passagierzahlen noch weiter im Keller

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air verzeichnete im Feber 2021 neuerlich einen Passagierrückgang. Befördert wurden 382.928 Reisende. Im direkten Vergleich mit Jänner 2021 hatte man somit um rund 33 Prozent weniger Fluggäste an Bord. Im Vorjahr waren die Kalendermonate Jänner und Feber von der Corona-Pandemie nicht betroffen. Wizz Air beförderte damals jeweils über drei Millionen Passagiere. Vergleicht man den Wert von Feber 2021 mit dem Vorjahresmonat so liegt der Rückgang bei etwa 87 Prozent. Die Verkehrszahlen des Lowcosters sind seit einigen Monaten wieder rückläufig. Dies dürfte auch eine Ursache dafür sein, dass die Wiederaufnahme zahlreicher Routen ab Wien weit nach hinten verschobenen wurde. Das Comeback in Salzburg wird ebenfalls später und noch dazu verkleinert ausfallen.

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Berlin: Ryanair plant 45 Sommer-Ziele

Bedingt durch die – zumindest offiziell – temporäre Schließung des BER-Terminals 5 („Ex-Schönefeld“) zogen auch die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air in den im Oktober 2020 eröffneten Neubau um.  Der irische Lowcoster ist der Ansicht, dass man Reisenden nun ein „neues und effizientes Erlebnis im T1 bieten kann“. Ryanair plant laut Mitteilung im Sommerflugplan 2021 rund 45 Destinationen ab Berlin-Brandenburg anzubieten. „Wir freuen uns sehr, unseren Flugverkehr in Berlin in das neue Gebäude am Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg zu verlegen. Ryanair-Kunden können die gleichen fantastischen, günstigen Tarife und die gleiche praktische Lage in einem neuen Terminal, in dem man sich leicht zurechtfindet, genießen. Nachdem wir bereits seit mehr als 15 Jahren Flüge von Berlin an den Flughäfen Schönefeld und Tegel angeboten haben, freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Berlin Brandenburg in den kommenden Jahren“, so Sprecherin Tanja Ehrlich.

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Wien-Rom: Ryanair und Wizz Air vor doppeltem Preiskampf

Die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair planen einen harten Preiskampf zwischen Wien und Rom. Vor einiger Zeit kündigte der ungarische Lowcoster an, dass nicht nur der Flughafen Fiumicino, sondern auch Ciampino ab der österreichischen Hauptstadt angeflogen werden soll. Ryanair zieht nach und will die Strecke „doppeln“. Rom verfügt über zwei Airports: Den Großflughafen FIumicino, der sich ein wenig weiter als der kleinere Ciampino Airport von der Innenstadt entfernt befindet. Die beiden Billigflieger wollen künftig ab Wien beide Airports Roms ansteuern. Ob hierfür überhaupt ein Bedarf vorhanden ist, wird sich zeigen. Jedenfalls ist es ein Indiz dafür, dass der Preiskampf fortgeführt werden werden soll. Dies setzt allerdings voraus, dass Ryanair nicht zuvor Lauda Europe aus Wien abzieht. Ein Blick auf den überwiegend von Lauda Europe, Buzz und Malta Air durchgeführten Ryanair-Sommerflugplan ab Wien zeigt, dass der Konzern massiv ausgedünnt hat. Viele Destinationen werden erheblich später als zuletzt angekündigt aufgenommen. Auch beliebte Ferienstrecken wie Ibiza sind erst unmittelbar zum Beginn der Sommerferien in Wien und Niederösterreich zur Reaktivierung vorgesehen. Generell lässt sich zusammenfassend feststellen, dass im März und April nur sehr wenige Strecken reaktiviert werden sollen. Anschließend folgen drei Wellen: Anfang Mai, Anfang Juni und Anfang Juli. Die Frequenzen sind – ähnlich wie bei Wizz Air – zu Beginn sehr gering. Der Corona-Pandemie sind aber auch viele Strecken komplett zum Opfer gefallen. Entweder wurden diese nie aufgenommen, beispielsweise Türkei-Routen, Beirut und zusätzliche Ukraine-Ziele oder wurden nicht mehr reaktiviert, beispielsweise Stuttgart, Agadir und Marrakesch. Ryanair-Sommerflugplan ab Wien:(Stand: 24. Feber 2021) Destination Frequenz buchbar ab

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Dortmund: Wizz Air kündigt 41 Winter-Ziele an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant im Winter 2021/22 insgesamt 41 Destinationen ab Dortmund anzufliegen. Der Flugplan wurde inzwischen zur Buchung freigegeben. Angeboten werden Flüge in 23 Länder. „Wir wollen damit auch ein Zeichen der Hoffnung setzen“, erläutert Wizz Air Pressesprecher Andras Rado. Generell blicke man mit Optimismus auf die zweite Jahreshälfte und wolle deshalb schon jetzt Reisewünsche ermöglichen. Der Carrier unterhält in Dortmund die bislang einzige Basis in Deutschland. Folgende Ziele plant  Wizz Air im Winterflugplan 2021/22: Albanien: Tirana Bosnien und Herzegowina: Sarajevo, Tuzla Bulgarien: Sofia, Varna Georgien: Kutaissi Griechenland: Athen, Thessaloniki Island: Reykjavik Italien: Catania (Sizilien) Kosovo: Pristina Lettland: Riga Litauen: Vilnius Marokko: Marrakesch Moldawien: Chisinau Montenegro: Podgorica Nordmazedonien: Ohrid, Skopje Polen: Breslau, Danzig, Katowitz, Olsztyn-Mazury Portugal: Lissabon, Porto Rumänien: Bukarest, Cluj, Iasi, Sibiu, Suceava, Timisoara, Targu Mures Serbien: Belgrad, Nis Spanien: Fuerteventura Ukraine: Kharkow, Kiev, Lemberg, Saporischschja Ungarn: Budapest Zypern: Larnaka Österreich: Wien

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Wizz Air verschiebt auch Salzburg-Comeback

Die Rückkehr der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair zum zweitgrößten Flughafen Österreichs, Salzburg, wird nicht nur deutlich kleiner ausfallen, sondern abermals verschoben. Nun will Ende April 2021 zurückkehren. Der Billigflieger startete im Sommer 2020 diverse Strecken nach Salzburg, zog sich jedoch ohne Kommunikation nach wenigen Wochen wieder zurück. Die angekündigten Routen nach Kiew-Schuljany und St. Petersburg wurden bis dato nicht aufgenommen. Das Comeback wird kleiner ausfallen, denn mit Ausnahme von Varna sind alle Balkan-Ziele aus dem Salzburger Wizz-Air-Flugplan entfernt worden. Die Erstflüge nach Kiew und St. Petersburg sollten eigentlich im September 2020 stattfinden, jedoch wurden diese wiederholt verschoben. Nun kündigt Wizzair diese für den 19. April 2021 bzw. 30. April 2021 an. Am 26. April 2021 sollen Flüge nach Varna aufgenommen werden. Ob die Termine diesmal halten, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu Wien stationiert der Billigflieger in Salzburg keine Flugzeuge. Die drei Ziele werden mit Maschinen, die ihre Basis in anderen Städten haben, angeflogen. Wizz-Air-Flugziele ab Salzburg (Stand: 23.02.2021): Destination Frequenz Startdatum Varna 2x 26.04.2021 St. Petersburg 4x 30.04.2021 Kiew Schuljany 2x 19.04.2021

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Wien: Wizz Air verschiebt Wiederaufnahme-Termine

Derzeit bedient die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air ab Wien nur drei Destinationen. Zu einer großen Wiederaufnahme pünktlich zum Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 wird es – wenig überraschend – nicht kommen. Der Carrier verschob die Reaktivierung bzw. Neuaufnahme fast aller Routen nach hinten. Zum Teil will sich Wizz Air erst Mitte Juni 2021 auf derzeit brachliegende Stecken stürzen. Ein besonderes krasses Beispiel ist Saporischschja, das im Sommerflugplan 2020 als neue Route angekündigt war. Der Carrier verschob den Erstflug immer wieder und kündigt die ukrainische Destination nun für den 3. Juni 2021 an. Sollte dieser Termin halten, so hat man aufgrund der Pandemie rund ein Jahr Verspätung. Ein Blick auf die Planungen der Wizz Air zeigt, dass der Billigflieger äußerst konservativ und zurückhaltend plant. Fast alle Strecken werden niederfrequent gestartet. Erst ein tieferer Blick in den Flugplan zeigt, dass in den Folgemonaten nach der Reaktivierung auch eine Aufstockung angedacht ist. Ob dies nunmehrigen Aufnahmetermine und die anschließend geplanten Frequenzerhöhungen diesmal halten, ist offen. Aufgrund der unklaren Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie und der nur sehr langsam voranschreitenden Impfungen wäre eine neuerliche Adaptierung des Wizz-Air-Flugplans keine Überraschung. Mit Stand 23. Feber 2021 plant Wizz Air folgende Ziele ab Wien: Destination Frequenz Startdatum Tirana 1x 03.04.2021 Eriwan 1x 28.03.2021 Charleroi 4x 01.06.2021 Tuzla 2x 27.04.2021 Burgas 2x 14.06.2021 Varna 2x 27.04.2021 Billund 1x 28.03.2021 Dortmund 2x laufend Köln/Bonn 2x 28.03.2021 Tallinn 2x 03.05.2021 Nizza 1x 02.04.2021 Kutaissi 2x 27.04.2021 Athen 2x 28.03.2021 Heraklion 3x 31.05.2021 Korfu 2x 15.06.2021 Mykonos 2x 15.06.2021 Rhodos 2x 15.06.2021 Santorini

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