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Swiss baut vorzeitig Krisenmaßnahmen ab

Swiss wird die vereinbarten Krisenmaßnahmen in der Schweiz vorzeitig schrittweise abbauen. Die Lufthansa-Tochter wird die vereinbarten Krisenmaßnahmen in der Schweiz vorzeitig ab 01.01.2023 schrittweise abbauen. Die finanzielle Lage des Unternehmens habe sich aufgrund der Restrukturierung stabilisiert und zudem sei bezüglich Flugreisen ein positiver Trend auszumachen. Die Modalitäten für die Umsetzung werden in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern finalisiert. Die 2021 eingeleitete Restrukturierung zeige Wirkung und hat das Unternehmen finanziell stabilisiert, so der Carrier in einer Aussendung. „Zwei Jahre Kurzarbeit, Krisenvereinbarungen, Restrukturierung, gepaart mit einem sehr herausfordernden Flugbetrieb haben allen Mitarbeitenden von Swiss viel abverlangt. Vor diesem Hintergrund und der allmählichen Erholung der Nachfrage halten wir es für richtig, die vereinbarten Krisenmassnahmen in der Schweiz vorzeitig ab 01.01.2023 schrittweise abzubauen“, so Swiss-CEO Dieter Vranckx.

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Edelweiss flottet speziellen Airbus A320 ein

Der neuste Flottenzuwachs von Edelweiss zeigt sich in einem ungewohnten Design. Die bekannte rote Nase und der rote Hintergrund auf der Heckflosse wurden durch unzählige rote Hände ersetzt. Sie symbolisieren die helfenden Hände der Lufthansa Group-Hilfsorganisation Help Alliance und von Edelweiss.  Beide Organisationen pflegen seit fünf Jahren eine enge Partnerschaft: „Help Alliance und Edelweiss unterstützen zusammen soziale Projekte an Edelweiss Ferienzielen. Durch unser gemeinsames Engagement konnten wir in den letzten Jahren vor allem jungen Menschen in Costa Rica, Vietnam, Südafrika oder Sri Lanka mit diversen Projekten ein besseres Leben ermöglichen“, so Edelweiss-CEO Bernd Bauer. Der Edelweiss Airbus A320 HB-JLT ist das erste Flugzeug einer Lufthansa Group-Airline, welches in einem dedizierten Design im Zusammenhang mit der Help Alliance unterwegs ist. „Das Flugzeug soll auf unser weltweites soziales Engagement aufmerksam machen und dazu beitragen, dass unsere gemeinnützige Organisation noch bekannter wird. Die Zukunft junger Menschen, die in Armut leben, ist unsere wichtigste Destination“, so Andrea Pernkopf, Geschäftsführerin der Help Alliance. HB-JLT wird auf den Namen „Madrisa“ getauft  Seit sechs Jahren benennt die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft ihre Flugzeuge gemäß dem Motto ‘Wo Edelweiss zuhause ist’ nach Regionen, wo die Königin der Alpenblumen heimisch ist. Das Flugzeug wird auf den Namen ‘Madrisa’ getauft und ist bereits die dritte Maschine, welche nach einer Region im Kanton Graubünden benannt wird. In den nächsten Tagen wird ein weiteres Flugzeug zu Edelweiss stossen; dieses werde allerdings die gewohnte Bemalung aufweisen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Damit hat Edelweiss 12 Airbus A320 in der Flotte.

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Winterstrecke: Easyjet kündigt Zürich-Catania an

Mit Catania legt die Billigfluggesellschaft Easyjet Europe eine zusätzliche Winterstrecke ab Zürich-Kloten auf. Die Route wird ab 1. November 2022 bis vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 angeboten. Easyjet plant derzeit drei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden sollen. Zum Einsatz kommen Flugzeuge von Easyjet Europe, die in Italien stationiert sind. Derzeit besteht die Firmengruppe aus drei Fluggesellschaften: Easyjet UK verfügt über Zulassungen des Vereinigten Königreichs. Aufgrund des Brexits lagerte man das EU-Geschäft in die damals neu ins Leben gerufene Easyjet Europe mit Sitz in Wien aus. Mit Easyjet Switzerland hat man in der Schweiz einen Ableger mit schweizerischen Zulassungen.

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Carsten Spohr: Lufthansa reaktiviert fünf weitere A340 und Swiss holt A330 zurück

Im Sommer 2023 will Lufthansa-Chef Carsten Spohr bis zu fünf Airbus A380 in die Luft bringen. Diese sollen voraussichtlich ab München eingesetzt werden. Noch ist nicht endgültig entschieden, ob man drei oder vier Superjumbos einsetzen und einen als Backup bereithalten wird. Im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung erklärte der Firmenchef auch, dass für den Sommerflugplan 2023 fünf weitere Airbus A340-600 reaktiviert werden sollen. Die Tochtergesellschaft Swiss soll jene A330, die momentan in Jordanien abgestellt sind, wieder in den Liniendienst stellen. Weiters räumte Spohr gegenüber der Belegschaft ein, dass man im Zuge der Freiwilligenprogramme zu viele Mitarbeiter abgebaut habe. Derzeit würde man zusätzlich darunter leiden, dass man viele Krankenstände habe. Dieses Problem haben auch Flughäfen und andere Partner. Auf den Lieferketten gibt es ebenfalls aufgrund des Personalmangels Unregelmäßigkeiten. Der Lufthansa-Konzernchef ist aber auch der Ansicht, dass es nichts bringt, wenn sich alle Beteiligten „gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben“. Es hätten alle – Flughäfen, Airlines, Reisebüros und Politik – Fehler gemacht. Die Geschwindigkeit der Erholung der Nachfrage wäre von allen „massiv unterschätzt“ worden. Schockiert zeigte sich Carsten Spohr aber über einen ganz anderen Umstand. Das Verhalten mancher Passagiere habe sich drastisch in Richtung Aggressivität gegenüber Mitarbeitern verändert. Es wäre in der Firmengeschichte einmalig, dass Sicherheitskräfte angeheuert werden mussten, um die Lufthansa-Beschäftigten zu schützen. Die Äußerung des Kranich-Chefs deckt sich mit Berichten von Lufthansa- und Flughafenmitarbeitern sowie fliegendem Personal diverser Airlines – inklusive LH. Gegenüber Aviation.Direct wurde immer wieder erklärt, dass man mit Beschimpfungen, Drohungen, aggressiver Wortwahl und zum Teil sogar körperlichen Attacken konfrontiert ist.

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Swiss streicht weitere 676 Flüge im Sommerflugplan 2022

Wegen akutem Personalmangel dünnt die Fluggesellschaft Swiss den Sommerflugplan 2022 weiter aus. Zusätzlich zu den kürzlich kommunizierten und wiederholt erweiterten Streichungen nimmt man nun bis inklusive Oktober 2022 Verbindungen aus dem Flugplan. Swiss ist der Ansicht, dass Streiks an einigen Flughäfen in Europa sowie bei manchen Flugsicherungen die Situation mit Blick auf die Reisesaison im Hochsommer zusätzlich verschärfen würde. Die externen Faktoren, die zum hausgemachten Personalmangel dazu kommen, sollen „unmittelbare Auswirkungen auf die operationelle Stabilität von Swiss“ haben. Die Geschäftsleitung hat sich dazu entschieden, dass im Zeitraum von August bis inklusive Oktober 2022 das Flugangebot weiter gekürzt wird. „Damit begegnet SWISS dem systemischen Industrierisiko und trägt zur Entlastung ihres Flugplans sowie des Gesamtsystems in der Schweiz bei. So wird das Risiko kurzfristiger Annullationen oder Flugplanänderungen minimiert. Die Streichungen im Umfang von rund 2 Prozent des geplanten Flugprogramms erfolgen durch weitere Reduzierungen von Frequenzen“, so die Lufthansa-Tochter in einer Medienerklärung. Auch wird man weiterhin nicht selbst zwischen Wien und Zürich fliegen. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen diese bis voraussichtlich bis Ende Winterflugplan 2022/23 von der österreichischen Konzernschwester Austrian Airlines durchgeführt werden. Von den geplanten 31.414 Flügen im Zeitraum August bis Oktober streicht Swiss 676 Flüge. Die Flugplananpassungen können je nach Strecke auch Auswirkungen auf die Frachtkapazität haben. Um mögliche Auswirkungen zu reduzieren, prüft die Lufthansa-Tochter die punktuelle Durchführung von reinen Frachtflügen. „Das komplexe Aviatiksystem in Europa und weltweit befindet sich aktuell am operativen Anschlag. Angesichts der sich noch weiter verschärfenden Rahmenbedingungen und um unserer Verantwortung gegenüber unseren Fluggästen in vorausschauender Weise

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ZRH: Neue Mieter im The Circle

The Circle am Flughafen Zürich hat weitere Mieter gewonnen. Zu ihnen gehört Neoss, ein britischer Hersteller von Implantaten, sowie Beyond Gravity, ein zu RUAG gehörender Zulieferer für die Raumfahrtindustrie. Das Dienstleistungszentrum The Circle am Flughafen Zürich konnte drei neue Mieter anziehen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Zu ihnen gehört unter anderem Neoss, ein Hersteller von Implantaten und anderen Produkten im Dentalbereich. Das britische Unternehmen hat The Circle als den Standort für seine Niederlassung in der Schweiz gewählt. Außerdem wird Beyond Gravity (ehemals RUAG Space) ab Anfang 2023 einen Standort im Circle beziehen. Den Angaben zufolge hat sich die Raumfahrtdivision von RUAG eine rund 27000 Quadratmeter grosse Mietfläche gesichert. Beyond Gravity beliefert die Raumfahrtindustrie in Europa und baut laut Mitteilung auch seine Präsenz in den USA aus. Als dritter neue Mieter konnte die Negishi Sushi Bar gewonnen werden. Das zur Familie Wiesner Gastronomie AG aus Dübendorf ZH gehörende Restaurant soll 2023 eröffnet werden. Seit der Eröffnung des Circle im Herbst 2020 haben sich 46 Unternehmen mit ihren 5000 Mitarbeitenden im Dienstleistungszentrum niedergelassen. The Circle wurde durch eine Miteigentümergemeinschaft realisiert, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind. 

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Zu wenig Personal in Edinburgh: Edelweiss-Pilot lädt Koffer selbst ein

Abgesehen von einigen Kleinstflughäfen, auf denen sich Airlines selbst abfertigen müssen, kommt es nicht sonderlich oft vor, dass Piloten beim Verladen des Reisegepäcks mitanpacken. Damit ein Edelweiss-Flug von Edinburgh nach Zürich pünktlich abheben konnte, half einer der beiden Piloten beim Verladen mit. Am 19. Juni 2022 wollte Edelweiss mit dem Airbus A320 mit der Registrierung HB-IJV von Edinburgh nach Zürich fliegen. Der Bodendienstleister hatte aber offensichtlich zu wenig Personal zur Verfügung. Einer der beiden Piloten ergriff die Initiative und griff den Vorfeldarbeitern unter der Arme. Er half beim Einladen der Koffer mit. Ein Passagier hielt ein kurzes Video fest und postete dieses auf Twitter. Der Cockpit-Crew von Edelweiss war es offensichtlich ein großes Anliegen, dass der Flug pünktlich durchgeführt werden kann. So packte einer der beiden Flugzeugführer einfach selbst mit an und beschleunigte so das Verladen von Gepäckstücken. Edelweiss erklärte dazu unter anderem: „Wir Schweizer sind hilfsbereit und versuchen immer, pünktlich zu sein. Weil unser Pilot den Kollegen der Bodenabfertigung am Flughafen Edinburgh aktiv geholfen hat, konnte der Flug pünktlich in Zürich landen. Dieses Beispiel ist eine Ausnahme. Für einen Piloten haben die Flugvorbereitung und die Sicherheit immer Vorrang. Das trifft natürlich auch in diesem Fall zu.“ Selbstabfertigung ist möglich, aber eher selten Der „Vorfall“ ist aber sinnbildlich für den akuten Personalmangel auf Flughäfen im Vereinigten Königreich. Die Lage ist dort an vielen Airports massiv angespannt. Beispielsweise musste Gatwick erst kürzlich bekanntgeben, dass man mangels Mitarbeitern die Anzahl der täglichen Flüge beschränken muss. Grundsätzlich ist eine Fluggesellschaft nicht verpflichtet die

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Lydia Naef wird Chief Real Estate Officer der Flughafen Zürich AG

Lydia Naef wird per 1. September 2022 Chief Real Estate Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG. Sie tritt damit die Nachfolge von Daniel Scheifele an, der sich entschieden hat, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Der Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG hat Lydia Naef als neue Leiterin Real Estate und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. In dieser Funktion übernimmt sie die Verantwortung für alle Immobilien des Flughafens über den gesamten Lebenszyklus: von der strategischen Planung über die Entwicklung und den Bau bis hin zum Betrieb. Sie ist seit über zehn Jahren bei der Flughafen Zürich AG tätig, aktuell als Leiterin Property & Portfolio Management und Stellvertreterin des heutigen Leiters Real Estate. Dabei verantwortet sie das gesamte Immobilienportfolio und dessen Weiterentwicklung. Davor war sie bei der RESO Partners AG und der Halter AG tätig.  Daniel Scheifele verlässt Flughafen Zürich AG Daniel Scheifele verlässt nach sechs Jahren Ende August die Flughafen Zürich AG, um eine neue Herausforderung als CEO der Firma Rapp AG anzunehmen. Nebst Bauprojekten wie der Erweiterung der landseitigen Passagierflächen oder dem Ausbau der Gepäcksortieranlage verantwortete Daniel Scheifele den Bau und die Inbetriebnahme des Circle sowie die Übernahme des Priora Gebäudeparks. 

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Technische Panne bei Skyguide: Flugverkehr in der Schweiz weitgehend lahmgelegt

Bei der schweizerischen Flugsicherung Skyguide ist es am Mittwoch in der Früh zu einer erheblichen technischen Störung gekommen. Diese hat zur Folge, dass der eidgenössische Luftraum gesperrt werden musste und keine Flüge durchgeführt werden können. „Der Flugbetrieb läuft seit 10:00 Uhr wieder bei 100% Kapazität. Wir empfehlen Passagieren weiterhin, sich bei ihrer Airline über den Status ihres Fluges zu informieren“, so der Zürcher Flughafen kurz nach 10 Uhr 00. „Der Luftraum Schweiz ist wieder geöffnet und der Flugbetrieb von Swiss kann nun nach und nach wieder aufgenommen werden. Erste Swiss-Flugzeuge sind bereits wieder gestartet und gelandet, der Großteil der umgeleiteten Flugzeuge ist auf dem Weg nach Zürich. Eine Normalisierung des Flugbetriebs wird im Laufe des Tages erwartet. Es kann allerdings noch zu Unregelmäßigkeiten kommen. Reisende werden gebeten, sich auf www.swiss.com über den aktuellen Flugstatus zu informieren. Bisher sind 30 Kurzstreckenflüge von und nach Zürich und Genf gestrichen worden, davon sind rund 6400 Fluggäste betroffen. Für die betroffenen Kunden wird nun nach Lösungen, beispielsweise in Form von Umbuchungen, gesucht“, so Swiss um kurz nach 10 Uhr 30. „Der Flugbetrieb am Flughafen Zürich läuft wieder. Der Flugbetrieb ist bis 09:30 Uhr bei 50% Kapazität geplant, ab 09:30 Uhr bei 75% Kapazität. Wir empfehlen Passagieren, die Fluginformationen der Airline zu beachten. Aufgrund eines Systemausfalls von Skyguide waren heute während der Morgenwelle keine Starts oder Landungen am Flughafen Zürich möglich“, so der Flughafen Zürich am Mittwoch kurz nach 9 Uhr 00. In Genf und Zürich können keine Flugzeuge starten oder landen. Abflüge wurden gestrichen

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Fast zwei Millionen Passagiere flogen im Mai über den Flughafen Zürich

Im Mai 2022 sind exakt 1.940.373 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspreche einer Vervierfachung gegenüber derselben Periode des Vorjahres, so der Airport in einer Aussendung. Gegenüber Mai 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei -29 Prozent. Vergleicht man die Zahlen jedoch mit der Zeit vor der Krise, zeigt sich, dass der Flughafen nach wie vor unter einer Passagierflaute leidet. Im Mai 2022 reisten nämlich noch immer knapp 30 Prozent weniger Passagiere über den größten Schweizer Flughafen als im Mai 2019, bevor die Coronapandemie ausbrach. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Mai 2022 bei 1.420.943. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 26 Prozent. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 152 Prozent auf 20.237 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 83 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 120 Fluggästen 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozentpunkte auf 74 Prozent gestiegen. Die Fracht, die schon während der Krise jeweils stark war, legte im Mai um 6 Prozent zu auf gut 35.500 Tonnen. Verglichen mit Mai 2019 wickelte der Flughafen noch 7 Prozent weniger Fracht ab.

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