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WEF: Zürich rechnet mit weniger Special Visitors

Am Sonntag, den 22. Mai 2022 beginnt im schweizerischen Davos das Weltwirtschaftsforum. Der Flughafen Zürich wird wieder zahlreiche Special Visitors empfangen, jedoch rechnet man mit weit weniger zusätzlichen Flugbewegungen als in der Vergangenheit. Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos beginnt am Sonntag, 22. Mai 2022, und dauert bis und mit Donnerstag, 26. Mai 2022. In den Tagen vor, während und nach dem WEF werden zusätzliche Flugbewegungen von Business-Jets und Staatsmaschinen erwartet. Dieses Jahr wird mit einer um rund einen Drittel tieferen Anzahl an zusätzlichen Starts und Landungen gerechnet, in der Vergangenheit wurden jeweils rund 1.000 zusätzliche Flugbewegungen verzeichnet. Es werden auch vermehrt politische und sicherheitsrelevante Helikoptertransporte und damit erhöhte Lärmemissionen stattfinden. Auch die Gesamtzahl an Helikopterbewegungen wird insgesamt aber tiefer ausfallen als in den Vorjahren, da es keine zivilen Helikopterbewegungen nach Davos geben wird. Für bereits angemeldete Delegationen stehen reservierte Standplätze zur Verfügung, die je nach Größe des Flugzeuges zugeteilt werden. Die Maschinen der weiteren WEF-Gäste erhalten Zeitfenster von maximal zwei Stunden für das Ein- und Ausladen. Danach müssen sie den Flughafen Zürich verlassen und auf einen Flughafen ihrer Wahl ausweichen. Der Flugplatz Dübendorf wird wieder von zahlreichen Maschinen direkt angeflogen. Für Aviatikfans und Interessierte stehen die regulären Besucherangebote am und um den Flughafen Zürich zur Verfügung – etwa der Spotter-Platz beim Heligrill auf der Westseite des Flughafens Zürich, der Spotter-Platz Oberglatt im Norden oder die Zuschauerterrasse B. Diese hat vom 20. bis 27. Mai 2022 täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet (statt von 10:00 bis 18:00 Uhr).

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Service noch in der Testphase: Swiss holt Gepäck von zuhause ab

In Kooperation mit „Airportr“ testet der Schweizer Carrier einen neuen Gepäckservice. Der Dienstleister holt die Koffer ausgewählter Swiss-Passagiere bis zu 23 Stunden vor dem Flug bei deren Zuhause ab und bringt sie zum Flughafen Zürich. Es handelt sich hierbei um einen Testlauf, für den gezielt Fluggäste über den Newsletter angeschrieben werden. Ob und wann ein entsprechendes Angebot für alle Fluggäste ab Zürich eingeführt wird, ist abhängig vom Erfolg des Testlaufes. Der Service soll dann online buchbar sein und für bis zu zwei Koffer umgerechnet rund 37 Euro kosten, wie das Reiseportal About Travel berichtet. Das Gepäck werde bis zu 23 Stunden vor Abflug zuhause oder im Hotel abgeholt, anschließend versiegelt, zum Flughafen transportiert und für den Flug eingecheckt. Die Koffer reisen dann alleine bis zum Gepäckband am Zielflughafen. Im Angebot sind Genf, London-Heathrow, Berlin-Tegel, Barcelona El Prat, Hamburg, Amsterdam-Schiphol, Düsseldorf und Kopenhagen. Als Abflugort fungiert Zürich.

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Saisonale Strecke: Croatia Airlines nimmt Zürich-Dubrovnik auf

Am 10. Juni 2022 wird Croatia Airlines eine saisonale Nonstop-Verbindung zwischen Zürich und Dubrovnik aufnehmen. Diese soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden. An Bord will man in der Economy- und der Business-Class Spezialitäten aus dem Heimatland des Star-Alliance-Mitglieds servieren. Croatia Airlines bietet auf dieser Route insgesamt fünf verschiedene Tarife an. Eigenen Angaben nach will man damit möglichst viele Passagiere ansprechen und ermöglichen, dass die Reise so weit wie möglich individualisiert werden kann. Dubrovnik ist ein beliebter Ferienort am Mittelmeer. Zahlreiche Fluggesellschaften steuern den örtlichen Airport saisonal an. Croatia Airlines tüftelt angesichts der starken Ryanair-Konkurrenz an der Homebase Zagreb an einer dezentralen Strategie. Man stationiert zunehmend Flugzeuge außerhalb der Hauptstadt und nimmt weitere Strecken im W-Pattern auf.

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Edelweiss fliegt wieder nach Kanada

Edelweiss hat gestern nach über zwei Jahren wieder Kanada angeflogen. Traditionell wurde der Flug am Flughafen Zürich mit einem sogenannten Ribbon Cut gefeiert. Noch bis Ende Mai fliegt Edelweiss jeweils sonntags nach Vancouver. Ab Juni wird Vancouver zweimal wöchentlich angeflogen. Mit Calgary folgt am 12. Juni die zweite Feriendestination in Kanada. Sie wird im Juni ein Mal und ab Juli zwei Mal wöchentlich angeflogen. Mit dem Start von Denver am 13. Juni ist das Nordamerika-Programm von Edelweiss für diesen Sommer komplett. Edelweiss bietet diesen Sommer auf der Kurz- und Mittelstrecke 59 Destinationen in 19 Länderund auf der Langstrecke 19 Destinationen in 13 Länder an. Darunter sind auch sechs Ferienziele auf der Kurz- und Mittelstrecke, welche Edelweiss diesem Sommer neu anfliegt: Bilbao seit dem 27. März, Cork ab 15. April, Pisa ab 3. Juni, Bergen ab 4. Juni, Newquay (Cornwall) ab 3. Juli und Ponta Delgada (Azoren) ab 11. Juli.

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Zürich: Bombendrohung gegen Embraer 190-E2 von Helvetic Airways

Swiss-Flug LX1343, durchgeführt von Helvetic Airways mit dem Embraer 190-E2 mit der Registrierung HB-AZF erklärte am Montagvormittag gegen 11 Uhr 25 Luftnotlage. Die Maschine sandte den Transpondercode 7700 aus. Es gab eine Bombendrohung gegen die schweizerische Fluggesellschaft. Der Embraer 190-E2 befand sich im Auftrag von Swiss auf dem Weg von Warschau-Chopin nach Zürich-Kloten. Einige Minuten vor der sicheren Landung erklärte die Cockpit-Crew aus unklarer Ursache Luftnotlage. Der von Helvetic Airways betriebene Regionaljet konnte sicher auf dem größten Airport der Schweiz landen. Dort wurden Flugzeug, Passagiere und Besatzung von einem Großaufgebot der Polizei empfangen. Nach Angaben der Fluggesellschaft konnten alle Insassen die HB-AZF kurz vor 12 Uhr 00 sicher verlassen. Die Kantonspolizei nahm das Helvetic-Flugzeug anschließend genau unter die Lupe. Dazu war ein Großaufgebot rund um den Embraer 190-E2 im Einsatz. Der Carrier erklärte ohne Nennung weiterer Details zunächst: „Die Maschine des Typs Embraer E190-E2 landete ohne Zwischenfall auf der Piste 14 am Flughafen Zürich. Kurz vor 12 Uhr haben die Passagiere sowie die Crew das Flugzeug über Treppen verlassen“. Um 11 Uhr 26 soll auch der Embraer 190-E2 mit der Registrierung HB-AZD den Transpondercode 7700 ausgesandt haben. Dies scheint jedoch eine Fehlinformation zu sein, denn das betroffene Flugzeug ist im Gegensatz zur HB-AZF normal im Einsatz und führte unmittelbar nach der Landung einen Flug nach Frankfurt am Main durch. Die HB-AZF befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Zürich. Der Airport deaktivierte unmittelbar nach Bekanntwerden, dass es möglicherweise ein Problem im Zusammenhang mit Flug LX1343 geben könnte, die Webcams. Die Kantonspolizei

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Zürich: Delta reaktiviert tägliche New-York-Flüge

Nach mehr als zwei Jahren Pause reaktiviert die Fluggesellschaft Delta am 15. Mai 2022 die Nonstop-Verbindung zwischen New York JFK und Zürich. Der Carrier wird vorerst täglich fliegen und bietet am Hub JFK zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterreise innerhalb der USA an. „Aufgrund der langjährigen Geschäfts- und Tourismusbeziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten verzeichnen wir eine starke Nachfrage, da viele unserer einheimischen Kunden die USA wieder besuchen. Die Schweiz ist auch ein beliebtes Urlaubsziel für US-Urlauber und unser Flug wird dazu beitragen, den Einreiseverkehr außerhalb der Skisaison anzukurbeln“, so Nicolas Ferri, Deltas Vice President für Europa, den Nahen Osten, Afrika und Indien. „Unsere Kunden können an Bord eine Vielzahl von neuen Produkt- und Serviceverbesserungen genießen, darunter eine Reihe von nachhaltigen Angeboten.“ Vor der Pandemie besuchten im Jahr 2019 jährlich 1,1 Millionen US-Bürger die Schweiz, während 474.550 Schweizer in die Vereinigten Staaten reisten. Daten der Schweizerischen Eidgenossenschaft zeigen auch, dass die USA nach Deutschland der zweitgrößte Exportmarkt für die Schweiz sind – die Exporte nach Nordamerika haben sich zwischen 2010 und 2020 sogar verdoppelt. Zu den wichtigsten Branchen gehören Chemie, Präzisionsinstrumente, Maschinen und Elektronik. Deltas Flüge zwischen Zürich und New York-JFK: Flugnummer Abflug Ankunft Delta 53 Zürich um 13:40 New York-JFK um 16:45 Delta 52 New York-JFK um 20:20 Zürich um 10:30 (nächster Tag)

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ZRH: Bettina Kunz wird Kommunikationschefin

Per 1. Juni 2022 übernimmt Bettina Kunz, bisherige Senior Mediensprecherin der Flughafen Zürich AG, die Leitung von Corporate Communications. Sie folgt auf Manuela Staub, die zu diesem Zeitpunkt als Chief People & Communications Officer Mitglied der Geschäftsleitung wird. Bettina Kunz arbeitet seit sieben Jahren in der Kommunikationsbranche, die letzten zwei Jahre als Senior Mediensprecherin bei der Flughafen Zürich AG und davor in der politischen Kommunikation der kantonalen Verwaltung Thurgau. Sie war außerdem von 2010 bis 2015 als Redaktorin und Reporterin bei der SRF Tagessschau tätig. In ihrer neuen Funktion verantwortet Bettina Kunz mit Jahrgang 1986 die Leitung von Corporate Communications, zu der auch die Abteilung Customer Relations der Flughafen Zürich AG gehört.  Weiterhin zum Mediensprecherinnenteam gehört nebst der langjährigen Senior Mediensprecherin Jasmin Bodmer-Breu (seit 2008) auch Elena Stern, die per 1. Februar 2022 von der Unternehmenskommunikation der Swiss zum Unternehmen stieß.  Wie bereits im März kommuniziert, wird die bisherige Leiterin Corporate Communications, Manuela Staub, neu als Geschäftsleitungsmitglied den Bereich „People und Communications“ führen. Nebst Corporate Communications gehören Public Affairs, Human Ressources, Visitor Services und Events sowie People & Organizational Development dazu. 

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Flughafen Zürich mit Passagierplus im April

Im letzten Monat flogen 1,8 Millionen Personen über den Flughafen Zürich. Das sind 465 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des letzten Jahres. Besonders über die Ostertage und die Frühlingsferien habe der Flughafen Tageshöchstwerte verzeichnet, wie man sie zuletzt im März 2020 gesehen hatte, teilte der Flughafenbetreiber mit. Zugenommen hat sowohl die Zahl der Lokal- als auch der Transitpassagiere, wie es weiter heißt. Dabei nahm die Zahl der Umsteigepassagiere mit 665 Prozent nochmals merklich stärker zu als die Zahl der lokalen Passagiere (+428 Prozent). Vergleicht man die Zahlen über drei Jahre, zeigt sich allerdings, dass der Flughafen nach wie vor unter einer massiven Passagierflaute leidet. Die Zahlen erreichten erst zwei Drittel des Niveaus vom März 2019. Die Anzahl Flugbewegungen hat sich mit knapp 18’000 Starts und Landungen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich erhöht (+164 Prozent). Damit wurden schon wieder fast drei Viertel der An- und Abflüge von 2019 erreicht. Demnach waren die Flugzeuge auch wieder stärker ausgelastet. Sie waren im Schnitt zu drei Vierteln gefüllt. Im Schnitt sassen 122,5 Passagiere an Bord. Im April des vergangenen Jahres waren es lediglich 81,3. Wie bereits in den Vormonaten war die Fracht auch im April äußerst stark. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich gut 37.000 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit April 2019 wurde 1 Prozent weniger Fracht abgewickelt. 

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Bodenpersonal: Gewerkschaft klagt Swiss wegen Krisen-GAV

Die Gewerkschaft SEV-Gata, die Teile des Swiss-Bodenpersonals vertritt, hat eine Klage gegen die Lufthansa-Tochter Swiss eingebracht. Hintergrund ist, dass die Geschäftsleitung den so genannten Krisen-Gesamtarbeitsvertrag, der im Zuge der Pandemie ausverhandelt wurde, aktiviert hat.  Die Arbeitnehmervertreter sind aber der Ansicht, dass die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Der Krisen-GAV sieht unter anderem niedrigere Löhne vor. Laut SEV-Gata wäre vereinbart worden, dass die Aktivierung erst dann erfolgen kann, wenn die Schweiz die Corona-Kurzarbeit generell beendet. Swiss habe die Arbeitsmarktmaßnahme aus freien Stücken verlassen und die Kurzarbeit Anfang März 2022 beendet. Rechtlich wäre diese noch bis Ende Juni 2022 möglich gewesen, so die Arbeitnehmervertreter. SEV-Gata wirft der Geschäftsleitung vor, dass diese auf dem Rücken der Belegschaft den Gewinn maximieren wolle. Beispielsweise wären im Bereich des Bodenpersonals zuerst 100 Mitarbeiter gekündigt worden und dann 50 neue zu niedrigeren Lohnkonditionen eingestellt worden. Swiss hat die von der Gewerkschaft erklärte Klage eigenen Angaben nach noch nicht zugestellt bekommen und kann sich daher nicht zu den Vorwürfen äußern.

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Quartalszahlen: Swiss mit 47,4 Millionen Franken Verlust

Die Fluggesellschaft Swiss verzeichnete im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 47,4 Millionen Schweizer Franken. Dieser liegt um rund 75 Prozent unter jenem, den man im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte. Die operativen Erträge haben sich auf 712 Millionen Schweizer Franken verdoppelt. Swiss machen aber gleichzeitig die stark gestiegenen Kerosinpreise zu schaffen. Dennoch ist man aus heutiger Sicht der Ansicht, dass man im Gesamtjahr 2022 eine schwarze Null einfliegen kann. Angesichts einer positiven Entwicklung der Liquiditätssituation plant die Lufthansa-Tochter im zweiten Quartal eine Umschuldung des Bankenkredits vorzunehmen. „Die deutliche Ergebnisverbesserung, die wir gegenüber Vorjahr erwirtschaften konnten, und der positive Cashflow stimmen uns zuversichtlich und bestätigen uns in unserem Ziel, das Gesamtjahr 2022 mit einer schwarzen Null abzuschließen“, so Finanzchef Markus Binkert. In den letzten drei Monaten ist es Swiss gelungen, den gezogenen Betrag des zu 85 Prozent vom Bund verbürgten Bankenkredits in Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken weiter deutlich zu reduzieren. Der Swiss-CFO erläutert dazu: „Der stabile Geschäftsverlauf sowie die positive Entwicklung unserer Liquiditätssituation erlauben es uns, nun Finanzierungsalternativen für die Ablösung des Bankenkredits in Betracht zu ziehen. Vorausgesetzt, die weitere geopolitische Entwicklung lässt es zu, streben wir eine Umschuldung im Lauf des zweiten Quartals an.“ 1,8 Millionen Passagiere im ersten Quartal 2022 Im ersten Quartal 2022 beförderte Swiss insgesamt über 1,8 Mio. Passagiere und damit knapp 6,5 Mal mehr als im Vorjahr. Dennoch liegen die Passagierzahlen immer noch deutlich unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Total führte die Lufthansa-Tochter über 18.300 Flüge durch, was

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