
Air Malta kürzt Winterflugplan 2022/23 stark
Die Fluggesellschaft Air Malta fährt im Winterflugplan 2022/23 auf vielen Routen die Frequenzen zurück. Davon sind auch Ziele in Deutschland betroffen. Beispielsweise setzt man Berlin temporär aus und die Zukunft der Düsseldorf-Strecke ist gänzlich offen. Selbiges Schicksal droht auch der Genf-Route. Generell ist die Zukunft der staatlichen Fluggesellschaft offen, denn die Regierung verfolgt Pläne diese gemeinsam mit der Konzernschwester Malta MedAir zu schließen und einen kostengünstigeren Nachfolger auf den Markt zu bringen. Auf den maltesischen Inseln kursiert derzeit das Gerücht, dass der neue Carrier, der auf Assets der Malta MedAir basieren soll, unter dem Namen Air Valletta an den Start gehen könnte. Weniger Gatwick – mehr Heathrow Der ursprünglich skizzierte Plan, dass der „harte Schnitt“ bereits Ende Oktober 2022 gesetzt werden könnte, ist zumindest vorläufig vom Tisch. Finanzminister Clyde Caruana sagte zuletzt, dass die Zukunft von Air Malta bis Ende dieses Jahres geklärt sein soll. Dabei hat er aber offen gelassen wie diese genau aussehen wird. Jedenfalls gilt als fix, dass es aufgrund jahrelanger Verluste nicht mehr so weitergehen wird wie bisher. Air Malta hat zwischenzeitlich umfangreiche Reduktionen des Angebots ins Verkaufssystem eingepflegt. Man fährt auf zahlreichen Routen die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen zurück und setzt weitere Strecken zumindest temporär aus. In Richtung Amsterdam halbiert man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf vier Stück. Catania, das sich auf dem benachbarten Sizilien befindet, wird man nur noch zehnmal statt 14 Mal pro Woche ansteuern. Während man London-Gatwick um einen Umlauf auf fünf wöchentliche Frequenzen reduziert, erhöht man nach Heathrow von neun



