Zürich

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Ab Anfang 2023: Emirates fliegt häufiger nach Wien

Golfcarrier Emirates Airline stockt mit Wirksamkeit zum 2. Jänner 2023 die Frequenzen auf der Strecke Dubai-Wien auf. Künftig wird man 14 Umläufe pro Woche anbieten. Diese sollen im Regelfall mit Boeing 777-300ER bedient werden. Momentan bietet Emirates auf dieser Route bis zu elf Umläufe pro Woche an. Ursprünglich war ein Mischbetrieb von Airbus A380 und Boeing 777-300ER geplant. Vorerst soll im Regelfall das zuletzt genannte Muster eingesetzt werden. Änderungen auch in Zürich, Frankfurt, München und Düsseldorf Zu Veränderungen kommt es auch auf den Strecken von Dubai nach Düsseldorf, Frankfurt, München und Zürich. Die zuletzt genannte Stadt soll ab Dezember 2022 mit Boeing 777-300ER und Airbus A380 angesteuert werden. Ursprünglich hatte Emirates geplant, dass Zürich ab diesem 1. Dezember 2022 zweimal täglich mit dem Superjumbo angesteuert wird. Auf der München-Route wird das Kurspaar EK51/52 ab 1. Dezember 2022 mit Boeing 777-300ER anstatt Airbus A380 bedient. In Richtung Frankfurt am Main wird der Golfcarrier ab diesem Termin auf dem Kurs EK47/EK48 Superjumbos in Dreiklassen-Konfiguration einsetzen. Bislang fliegt man mit Maschinen, die mit zwei Beförderungsklassen bestuhlt sind. Ebenso wird man ab 1. Dezember 2022 auf der Düsseldorf-Strecke das Kurspaar EK55/56 nicht mehr mit Airbus A380, sondern mit Boeing 777-300ER bedienen. Ursprünglich hatte man geplant, dass die Superjumbos täglich in Richtung Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden sollen.

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Streik vom Tisch: Swiss einigt sich mit Pilotengewerkschaft

Nach langwierigen Verhandlungen und einer unmissverständlichen Streikdrohung konnten sich die Pilotengewerkschaft Aeropers und die Fluggesellschaft Swiss in der Nacht von Sonntag auf Montag auf die Eckpunkte eines neuen Gesamtarbeitsvertrags einigen. Die Gespräche haben sich lange hingezogen. Über ein Jahr lang haben die Tarifpartner ohne Ergebnis miteinander verhandelt. Seit 1. April 2022 gibt es keinen GAV-Vertrag für die Swiss-Piloten. In einer „Open-End-Sitzung“ konnten die Gewerkschafter und Vertreter der Geschäftsleitung der Fluggesellschaft in der Nacht von Sonntag auf Montag dann doch einen Kompromiss finden. In einer Aussendung hebt Aeropers hervor, dass damit der mögliche Streik vermieden werden konnte. Präsident Clemens Kopetz dazu: „Wir haben immer betont, dass wir eine Lösung am Verhandlungstisch erreichen wollen. Wir haben unser Wort gehalten“. Die Einigung auf die Eckpunkte des neuen Gesamtarbeitsvertrags sieht unter anderem vor, dass es zu Verbesserungen in den Bereichen Planbarkeit des Soziallebens und Salär kommen wird. Aeropers wird nach redaktioneller Ausarbeitung des neuen GAVs diesen ihren Mitgliedern zur Abstimmung vorlegen. „Ich bin froh, dass Aeropers und wir uns nach einem nahezu zwei Jahre andauernden, schwierigen Verhandlungsprozess auf die Eckpunkte für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für das Cockpitpersonal verständigen konnten“, sagt Swiss-CEO Dieter Vranckx. „Das ist ein wichtiger Erfolg für alle Beteiligten, der uns als Unternehmung sowie auch unseren Kundinnen und Kunden wieder die gewohnte Ruhe bringt. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem neuen Gesamtarbeitsvertrag sowohl eine gute Basis für die Zukunft unserer Pilotinnen und Piloten als auch die für Swiss wichtige Stabilität geschaffen haben“. Auch mit den Sozialpartnern des Bodenpersonals konnte Swiss sich

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September 2022: Zürich mit rund 2,3 Millionen Passagieren

Im September 2022 sind exakt 2.322.882 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 68 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber September 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 80 Prozent. Die Anzahl der Lokalpassagiere lag im September 2022 bei 1.639.601. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 29 Prozent, das würde 677.906 Passagiere entsprechen, so der Airport in einer Aussendung. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 29 Prozent auf 20.724 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 85 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug lag mit 134 Fluggästen um 15 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch die Sitzplatzauslastung ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11 Prozentpunkte auf 82 Prozent gestiegen.

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Sommer 2023: Edelweiss bedient Karibik-Ziele wieder ohne Zwischenstopps

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss wird im Sommerflugplan 2023 nach derzeitigem Stand der Dinge 21 Destinationen in 15 Staaten bedienen. Puerto Plata, Punta Cana, Cancún und Havanna bietet man während der Hauptreisezeit in beide Richtungen nonstop an. Ausgebaut wird insbesondere Richtung USA, Kanada und Costa Rica. Neu wird die Verbindung nach Denver um eine wöchentliche Frequenz auf bis zu drei aufgestockt, Vancouver wird neu sogar bis zu viermal wöchentlich angeflogen. Erhöht wird auch die Anzahl der Flüge nach Costa Rica: Neu wird San José drei Mal pro Woche bedient. Liberia (Guanacaste) wird mit zwei wöchentlichen Flügen in Verbindung mit San José angeflogen. Während der Hauptreisezeit will Edelweiss Air die Karibik-Ziele Havanna, Puerto Plata, Punta Cana und Cancún in beiden Richtungen ohne Zwischenstopps bedienen. Dabei bleibt jedoch die Anzahl der wöchentlichen Flüge unverändert. Montego Bay auf Jamaika wird über den Sommer-Peak ausgesetzt. In den Frühlings- und Herbstferien wird Montego Bay mit einem wöchentlichen Direktflug bedient, jeweils mit Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik. Die Malediven werden im Sommer 2023 mit einer wöchentlichen Frequenz am Samstag bedient. Zusätzliche Flüge gibt es im Frühling und ab den Herbstferien. Wie schon in diesem Jahr wird Edelweiss auch im nächsten Sommer Kilimandscharo und Sansibar in Tansania mit zwei wöchentlichen Flügen ab den Sommerferien bedienen. Fester Bestandteil im Herbst-Programm sind weiterhin die Ferienziele Maskat im Oman sowie Mauritius und die Seychellen. Mauritius und die Seychellen werden auch im Frühling angeflogen, nicht jedoch über die Sommer-Monate. Kapstadt wird nächstes Jahr bereits ab Anfang September und Phuket pünktlich zum Start der

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Swiss lässt auch im Sommer 2023 Air Baltic für sich fliegen

Im Sommerflugplan 2023 plant Swiss rund 85 Prozent der Kapazität, die man in 2019 hatte, ab Genf und Zürich anzubieten. Die Weltease-Zusammenarbeit mit Air Baltic, die in Kürze startet, soll fortgeführt werden. Das Unternehmen erklärt, dass man zur Stabilisierung des Flugangebots auch weiterhin auf ACMI-Partner zurückgreifen wird. Es handelt sich dabei um Helvetic Airways, Air Baltic und Edelweiss Air. Ganzjährig sind sechs Embraer-Jets der zuerstgenannten Fluggesellschaft für Swiss im Einsatz. Im Sommerflugplan 2023 sollen weitere Maschinen eingesetzt werden. Auch lässt man weiterhin von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 fliegen. Edelweiss Air wird zwischen Mai und Oktober 2023 einen Airbus A340 für Swiss betreiben. Dieser soll zwischen Zürich und Montreal eingesetzt werden. Swiss wird eigenen Angaben nach im Bereich der Langstrecke den Fokus auf Nordamerika legen. Mit zunehmender Öffnung sollen auch wieder die Asien-Ziele hochgefahren werden. Im Europa-Verkehr bietet man ab Zürich neu Bristol an und ab Genf fliegt man nach Kopenhagen, Stockholm, Oslo und Hamburg. Insgesamt bietet der Carrier 112 Destinationen, davon 86 Stück ab Zürich und 47 ab Genf an. „Wir sind sehr froh, dass wir unseren Flugplan im kommenden Sommer wie ursprünglich geplant sukzessive auf 85 Prozent der Kapazität von 2019 ausbauen können. Dabei ist unsere oberste Priorität, unseren Fluggästen auch im kommenden Urlaubssommer ein stabiles Flugprogramm anzubieten. Wir haben unsere Schwerpunkte gezielt auf die beliebtesten Ziele gelegt und sind bislang zuversichtlich, dass sich die Nachfragerückkehr nach Flugreisen auch in einem schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld strukturell fortsetzen wird“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour.

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Swiss-Piloten stimmen fast geschlossen für Streiks

Die von der Gewerkschaft Aeropers vertretenen Swiss-Piloten haben fast geschlossen für Streiks gestimmt. Nun setzt man ein Ultimatum: Sollten die nächsten beiden Verhandlungstermine mit Firmenchef Dieter Vranckx zu keiner Annäherung führen, soll die Arbeit niedergelegt werden. Aeropers teilte mit, dass 97,2 Prozent der im Swiss-Cockpit fliegenden Mitglieder an der Urabstimmung teilgenommen haben. Davon hätten 95,9 Prozent ihre Zustimmung zu möglichen Streiks gegeben. Die Gewerkschaft nutzt den Rückhalt ihrer Mitglieder um den Druck auf Geschäftsführer Vranckx zu erhöhen. Öffentlich erklärt man, dass man die für den 22. und 23. Oktober 2023 bereits vereinbarten Gesprächstermine abwarten wird. Sollte es in den Verhandlungen mit dem Swiss-Chef zu keiner signifikanten Annäherung kommen, werde man nur Arbeitsniederlegung aufrufen. „Wir wollen eine Lösung am Verhandlungstisch. Sollte der CEO jedoch auch diese Gelegenheit ungenutzt lassen, sind wir bereit, die berechtigten Interessen unserer Mitglieder mit rechtmäßigen Arbeitskampfmaßnahmen durchzusetzen“, sagt Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbandes. Die Gewerkschaft und Swiss können sich seit längerer Zeit auf keinen neuen Gesamtarbeitsvertrag einigen. Von Arbeitnehmerseite wurden Angebote als unzureichend zurückgewiesen. Seit einiger Zeit haben die Swiss-Piloten keinen gültigen GAV mehr. Diesen Zustand hält man seitens Aeropers für untragbar.

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Zürich: Helvetic legt Flüge nach Harstad/Narvik auf

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways legt im Winterflugplan 2022/23 eine neue Strecke zwischen der Schweiz und Norwegen auf. Man plant zeitlich befristet zwischen Zürich und Harstad/Narvik zu fliegen. Die Route soll zwischen 4. Feber und 11. März 2023 bedient werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt jeweils an Samstagen mit Regionaljets des Typs Embraer 190-E2. Derzeit ist geplant, dass ab Zürich-Kloten jeweils als 2L7412 um 10 Uhr 00 abgehoben werden soll. Die Ankunft in Norwegen soll gegen 14 Uhr 25 erfolgen. Als 2L7413 wird der Embraer 190-E2 von Helvetic Airways den Flughafen Harstad/Narvik um 15 Uhr 10 verlassen und die schweizerische Wirtschaftsmetropole gegen 17 Uhr 45 erreichen. Helvetic Airways betreibt derzeit acht Embraer 190-E2, vier E195-E2 und vier E190. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man die Exemplare des zuletzt genannten Maschinentyp käuflich erworben hat. Zuvor wurden diese geleast. Die Embraer E190 waren vormals unter anderem bei der nicht mehr existierenden Niki im Einsatz.

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Flughafen Zürich zum 19. Mal in Folge als bester Airport Europas ausgezeichnet

Zum 19. Mal in Folge erhält der Flughafen Zürich den World Travel Award als bester Flughafen Europas. In seiner Kategorie ist der Flughafen Zürich damit seit 2004 ungeschlagen. Der Flughafen Zürich wurde im Rahmen der World Travel Awards erneut als bester Flughafen Europas ausgezeichnet. Bewertet wurden nebst der Kundenzufriedenheit auch die Qualitätsstandards von Produkten und Dienstleistungen am und um den Flughafen Zürich. Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG, betont, dass eine solche Konstanz nur dank guter Zusammenarbeit aller Unternehmen am Flughafen Zürich möglich ist: „Wir kommen aus der größten Krise der Geschichte der Luftfahrt. Dass wir auch in dieser Zeit überzeugen können, freut uns sehr. Dies ist vor allem dem grossen Engagement aller Mitarbeitenden und Flughafenpartnern hier am Standort Zürich zu verdanken“.

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Tarifstreit: Swiss-Piloten setzen Streik-Urabstimmung fort

Die von der Gewerkschaft Aeropers vertretenen Piloten legen im Tarifstreit mit der Fluggesellschaft Swiss nach und lehnen die vorgeschlagene Schlichtung ab. Bislang fanden die Angebote der Arbeitgeberseite bei den Arbeitnehmervertretern keinen Anklang. Momentan läuft auch der Abstimmungsprozess über mögliche Streikmaßnahmen. Die Verhandlungen ziehen sich schon lange hin, denn seit 2021 befindet man sich in Gesprächen. Bislang konnte noch keine Einigung erzielt werden. „Während des bisherigen Prozesses haben wir der Geschäftsleitung der Swiss zweimal eine Mediation oder eine Schlichtung angeboten, wobei diese Offerten von Swiss Mal um Mal abgelehnt wurden“, so Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbandes Aeropers. „Wir fragen uns, warum die Geschäftsleitung genau jetzt ein Schlichtungsverfahren als sinnvoll erachtet, nachdem sie diesen Weg bisher konsequent abgelehnt hat“. Auch kreidet die Gewerkschaft der Fluggesellschaft Swiss negativ an, dass man die Anregung für ein Schlichtungsverfahren nur wenige Minuten vor der offiziellen Medienmitteilung erhalten haben. In einer Aussendung stellt Aeropers die „Ernsthaftigkeit der geäußerten Absicht“ in Frage. Auch hält man die mögliche Dauer von 45 Tagen für zu lange. „Die Piloten brauchen jetzt Verbindlichkeit und ein stabiles Umfeld, um ihre Passagiere weiterhin sicher und zuverlässig transportieren zu können. Ich habe deshalb Dieter Vranckx, dem CEO von SWISS, eine abschließende Verhandlungsrunde im kleinen Führungskreis vorgeschlagen, um den bereits viel zu langen und für beide Seiten unproduktiven Verhandlungsprozess zeitnah zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen“, so der Aeropers-Präsident. Die Arbeitnehmervertreter betonen in einem Medienstatement, dass die Abstimmung über einen möglichen Pilotenstreik planmäßig weiterläuft. Allerdings hofft man gleichzeitig auf eine Einigung am Verhandlungstisch. Am 29. September

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Air Malta kürzt Winterflugplan 2022/23 stark

Die Fluggesellschaft Air Malta fährt im Winterflugplan 2022/23 auf vielen Routen die Frequenzen zurück. Davon sind auch Ziele in Deutschland betroffen. Beispielsweise setzt man Berlin temporär aus und die Zukunft der Düsseldorf-Strecke ist gänzlich offen. Selbiges Schicksal droht auch der Genf-Route. Generell ist die Zukunft der staatlichen Fluggesellschaft offen, denn die Regierung verfolgt Pläne diese gemeinsam mit der Konzernschwester Malta MedAir zu schließen und einen kostengünstigeren Nachfolger auf den Markt zu bringen. Auf den maltesischen Inseln kursiert derzeit das Gerücht, dass der neue Carrier, der auf Assets der Malta MedAir basieren soll, unter dem Namen Air Valletta an den Start gehen könnte. Weniger Gatwick – mehr Heathrow Der ursprünglich skizzierte Plan, dass der „harte Schnitt“ bereits Ende Oktober 2022 gesetzt werden könnte, ist zumindest vorläufig vom Tisch. Finanzminister Clyde Caruana sagte zuletzt, dass die Zukunft von Air Malta bis Ende dieses Jahres geklärt sein soll. Dabei hat er aber offen gelassen wie diese genau aussehen wird. Jedenfalls gilt als fix, dass es aufgrund jahrelanger Verluste nicht mehr so weitergehen wird wie bisher. Air Malta hat zwischenzeitlich umfangreiche Reduktionen des Angebots ins Verkaufssystem eingepflegt. Man fährt auf zahlreichen Routen die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen zurück und setzt weitere Strecken zumindest temporär aus. In Richtung Amsterdam halbiert man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf vier Stück. Catania, das sich auf dem benachbarten Sizilien befindet, wird man nur noch zehnmal statt 14 Mal pro Woche ansteuern. Während man London-Gatwick um einen Umlauf auf fünf wöchentliche Frequenzen reduziert, erhöht man nach Heathrow von neun

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