Zürich

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Helvetic wird mit mindestens sechs Maschinen für Swiss fliegen

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways wird im Sommerflugplan 2022 mit insgesamt sechs Embraer-Jets im Auftrag von Swiss fliegen. Dabei kommen – wie berichtet – erstmals auch E195-E2 zum Einsatz. Vor der Corona-Pandemie war Helvetic mit acht Embraer 190-E1 für die Lufthansa-Tochter in der Luft. Die stark abgesunkene Nachfrage führte zum temporären Aussetzen des Wetleases, das jedoch rasch – in reduziertem Umfang – wieder angelaufen ist. Derzeit fliegt man mit dem Maschinentyp Embraer 190-E2 für Swiss. Wie berichtet wird Helvetic Airways in Kürze auch mit zwei Einheiten der größten Variante E195-E2 im Wetlease für die schweizerische Lufthansa-Tochter fliegen. Swiss bestätigte auf Anfrage, dass man vorläufig sechs Embraer-Jets der Regionalfluggesellschaft einmieten wird. Es wird ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass im Verlauf der nächsten Monate noch weitere dazu kommen könnten. Im Vorjahr gab es Gerüchte, dass Helvetic Airways ab Stuttgart für Eurowings fliegen könnte. Diesen Auftrag konnte man nicht an Land ziehen, denn der Lufthansa-Billigableger entschied sich für fünf Airbus A220-300 von Air Baltic, die in Düsseldorf stationiert werden. Weiters wird Avion Express sieben A320 ab Stuttgart und drei ab Düsseldorf betreiben. Ein weiterer Wetlease-Partner ist Tuifly.

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Lufthansa Group setzt Ukraine-Flüge teilweise aus

Die Lufthansa Group steuert die ukrainischen Flughäfen Odessa und Kiew-Borispil bis auf Weiteres nicht mehr an. Seit Montag sind die Verbindungen von Swiss, Austrian Airlines und Lufthansa auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Offiziell erklärte man, dass man vorerst bis Ende Feber 2022 nicht nach Borispil und Odessa fliegen wird. Das Ziel Lwiw ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken aufgrund der aktuellen Lage. Bereits zuvor stelle KLM die Ukraine-Verbindungen temporär ein. Zuvor hatten unter anderem Deutschland und Österreich offizielle Reisewarnungen ausgesprochen und ihre Staatsbürger zum Verlassen der Ukraine aufgefordert. Angesichts des Umstands, dass immer mehr Flugverbindungen eingestellt werden, wird dies ein immer komplizierteres Unterfangen. Leasinggesellschaften haben einige Flugzeuge ukrainischer Fluggesellschaften kassiert, da große Versicherungen den Deckungsschutz im Lauftraum der Ukraine verweigern. Beispielsweise musste Bees Airline die komplette Flotte in die EU ausfliegen. Die Billigfluggesellschaft Ryanair erklärte auf Anfrage, dass man jene Ukraine-Ziele, die noch bedient werden, auch weiterhin anfliegen wird. Man beobachtet die weitere Entwicklung der Lage sehr genau und entscheidet kurzfristig.

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Atlas Air fliegt mit zwei Boeing 747-8F für Kühne+Nagel

Die U.S.-amerikanische Atlas Air wird ab dem dritten Quartal 2022 mit Boeing 747-8F im Auftrag der Spedition Kühne+Nagel fliegen. Laut Erklärung handelt es sich um die beiden letzten Einheiten, die von Boeing hergestellt werden. Die erste Boeing 747-8F soll ab dem dritten Quartal 2022 für Kühne+Nagel eingesetzt werden. Im vierten Quartal 2022 kommt eine zweite, baugleiche Maschine ins Charter für den Logistiker. Betrieben werden die beiden Langstrecken-Frachter durch Atlas Air. „Als Marktführer in der Luftfracht baut Kühne+Nagel sein dediziertes Charternetzwerk weiter aus, um Kunden mit Lösungen für langfristige Planung und qualitativ hochwertigen Service zu unterstützen. Wir sind stolz darauf, mit Atlas Air zusammenzuarbeiten und diese beiden neuen Boeing 747-8F in unser bereits umfangreiches globales Kapazitätsangebot aufzunehmen“, so Yngve Ruud, Vorstandsmitglied der Spedition. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Kühne+Nagel auszubauen, indem wir dedizierte Kapazitäten für ihr wachsendes globales Luftfrachtnetzwerk bereitstellen“, sagte John W. Dietrich, President und Chief Executive Officer von Atlas Air Worldwide. „Die Boeing 747-8F spielt eine unglaublich wichtige Rolle in der globalen Luftfracht, mit fortschrittlicher Technologie, die einen geringeren Treibstoffverbrauch, eine höhere Kapazität und eine einzigartige Bugladefähigkeit ermöglicht. Wir freuen uns darauf, diese beiden 747 in Empfang zu nehmen und sie für Kühne+Nagel zu betreiben, um ihr Netzwerk für die kommenden Jahre zu unterstützen.“

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Jänner: Fast 900.000 Fluggäste am Flughafen Zürich

Im ersten Monat des neuen Jahres sind 898.084 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 212,1 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber Januar 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 42,1 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Januar 2022 bei 622.334. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 30,4 Prozent was 271.978 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 129, 4 Prozent auf 12.741 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeige, dass die Flugbewegungen 58,8 Prozent des Niveaus von 2019 betragen, wie der Airport mitteilt. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 8,8 Prozentpunkte auf 54,4 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Januar 32.236 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 36,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Januar 2019 wurde 8,2 Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Zürich: Blue Islands führt Charter auf die Kanalinseln durch

Der Tour Operator Rolf Meier Reisen bietet heuer wieder Charterflüge von Zürich nach Jersey und Guernsey an. Diese werden im Zeitraum von 14. Mai bis 3. September 2022 von der Fluggesellschaft Blue Islands durchgeführt. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man diese Flüge in den Jahren 2020 und 2021 nicht im Programm. Da sich nun die Einreisebestimmungen beiderseitig gelocket haben, entschied man sich für das Comeback, so Geschäftsführer Walter Fink gegenüber Travel Inside. Die Charterflüge, die jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden, sollen mit 68-sitzigen ATR 72-500 von Blue Islands operiert werden. Die beiden Kanalinseln werden mit einem Flug bedient, so dass es je nachdem welche Insel man bucht, zu einer Zwischenlandung kommen kann.

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Air Montenegro kündigt Zürich und Prag an

Die Fluggesellschaft Air Montenegro kündigt für den Sommerflugplan 2022 die Aufnahme von zwei neuen Strecken an. Dabei handelt es sich um Podgorica-Zürich und Tivat-Prag. Die schweizerische Handelsmetropole soll ab dem 8. April 2022 dreimal wöchentlich angesteuert werden. Zwischen 14. Juni 2022 und 8. Oktober 2022 will Air Montenegro saisonal zwischen Tivat und Prag fliegen. Kürzlich wurden neue Verbindungen in Richtung Frankreich angekündigt. Das Unternehmen teilte weiters mit, dass auf den Bestandsstrecken nach Istanbul, Banja Luka, Ljubljana und Belgrad die Frequenzen erhöht werden sollen. Das Ausmaß der Aufstockungen ist je nach Destination unterschiedlich stark ausgeprägt.

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Royal Jordanian fliegt wieder in die Schweiz

Die nationale Fluggesellschaft Jordaniens will wieder in die Schweiz fliegen. Ab April fliegt die jordanische Fluggesellschaft zwei Dreiecks-Rotationen pro Woche ab Amman, jeweils mittwochs nach Genf und Zürich, samstags jeweils umgekehrt zuerst nach Zürich und dann nach Genf. Eingesetzt werden Flugzeuge aus der Airbus-320-Familie in unterschiedlicher Größe, je nach Auslastung. Das berichtet das Touristikportal About Travel. Der Carrier hat ihre Flüge nach Zürich und Genf bei Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 eingestellt. In der Schweiz beschäftigt sie heute insgesamt acht Personen, sechs davon in Genf, zwei in Zürich.

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Lufthansa und Swiss sammeln Klima-Spenden an Bord

Der “Ablasshandel” mit so genannten Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen läuft bei den meisten Fluggesellschaften nicht gerade gut. Extrem wenige Passagiere spenden im Zuge der Buchung oder im Nachgang über eine unabhängige Plattform. Lufthansa versucht nun einen neuen Weg zu gehen. Der Kranich bietet neuerdings den Fluggästen an, dass diese an Bord über das Inflight-Entertainment-System ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Form einer Spende kompensieren können. Bei Lufthansa steht das Angebot ab München auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die über eine WLAN-Internetverbindung verfügungen, zur Verfügung. Auf der Langstrecke testet man sowohl bei der Mainline als auch bei Swiss auf ausgewählten Verbindungen. Das Feature wird Gästen im Onboard-Entertainmentsystem angezeigt. Dort können sie mittels Schiebregler selbst entscheiden, wie sie die CO2-Emissionen ihrer Flugreise ausgleichen möchten: Entweder über nachhaltigen Flugkraftstoff aus biogenen Reststoffen, über hochwertige Klimaschutzprojekte der Non-Profit-Organisation myclimate, oder über eine Kombination beider Optionen. Die Fluggäste können das Angebot kostenfrei über das Internet an Bord auf ihren mobilen Endgeräten nutzen. In der neuen Anwendung können die Passagiere direkt sehen, wie viele Fluggäste bereits die CO2-Emissionen ihrer individuellen Flugreise an diesem Tag ausgeglichen haben und so Teil einer wachsenden Community werden. Ob sich der “digitale Klima-Klingelbeutel” an Bord bewährt, wird sich zeigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte dies dann auch das entscheidende Kriterium sein, ob das Feature konzernweit ausgerollt wird oder nicht.

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Ukraine International kehr nach Wien, Düsseldorf und Zürich zurück

Nach langer Abwesenheit will die Fluggesellschaft Ukraine International im Sommerflugplan ihr Comeback auf dem Flughafen Wien Schwechat sowie in Brüssel, Düsseldorf, Budapest, Helsinki, Kopenhagen, Stockholm, Nizza, Tel Aviv, Warschau, Zürich, Venedig und Vilnius feiern. Derzeit plant das Unternehmen die Wiederaufnahmen schrittweise ab Anfang Juni 2022 vorzunehmen. Manche der genannten Destinationen pausieren bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Andere wurden immer wieder reaktiviert und dann wieder eingestellt. Neuaufnahmen hat man ebenfalls im europäischen Streckennetz geplant: Oslo und Alicante. Auch das Langstreckennetz soll sukzessive hochgefahren werden. Beispielsweise fasst man Flüge in Richtung Nordamerika und Indien ins Auge. Dabei sollen unter anderem die Ziele Toronto und New York City reaktiviert werden und zum Beispiel in Richtung Delhi sollen die Frequenzen angehoben werden.

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Schweiz: Hackerangriff auf Swissport führt zu Verspätungen

Ein Hackerangriff auf den Bodendienstleister Swissport führt in der Schweiz zu Verzögerungen im Flugverkehr. Das Unternehmen, das als Dienstleister für zahlreiche Fluggesellschaften tätig ist, bestätigte den Vorfall. Teile der IT-Infrastruktur sind ausgefallen. Unternehmensangaben nach handelt es sich um einen so genannten Ransomware-Angriff, der bereits gestern gegen 6 Uhr 00 begonnen haben soll. Man habe zwar Gegenmaßnahmen gesetzt, jedoch ist es dennoch zu Einschränkungen gekommen. Beispielsweise sind die Systeme für die Disposition betroffen. Die Folge aus dem Vorfall ist, dass es in der Schweiz zu Verspätungen von Abflügen kommen. Auch die Homepage von Swissport ist betroffen. Die IT-Teams des Anbieters arbeiten mit Hochdruck an der vollständigen Behebung der Probleme.

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