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Lufthansa startet digitalen Unterlagen-Check

Lufthansa startet auf Flügen von Frankfurt nach Istanbul sowie von New York-Newark nach Frankfurt und München das digitale Einreichen von Dokumenten. Ab 72 Stunden vor Abflug können Passagiere ihre negativen Covid-Testbefunde sowie die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen über ein Kontaktformular an das „Lufthansa Group Health Entry Support Center“ schicken. Die Fluggesellschaft prüft anschließend die Unterlagen und gibt den Fluggästen ein Feedback, ob diese den aktuell gültigen Einreisebestimmungen entsprechen. Unabhängig davon müssen die Originaldokumente weiterhin auf der Reise mitgeführt werden. Die Inanspruchnahme des Service ist vorerst freiwillig. Noch im März 2021 will Swiss dies auf der Strecke Newark-Zürich einführen. Mittelfristig ist geplant, dass dieses Verfahren konzernweit für alle Flüge ermöglicht wird. Der Konzern will dadurch Check-In und Boarding beschleunigen. Auch sollen künftig digitale Gesundheitspässe in die Reisekette eingebunden werden.

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Zürich: Freispruch für Fluglotsen

Das Zürcher Obergericht hat am Freitag einen Fluglotsen der Flugsicherung Skyguide vom Vorwurf der fahrlässigen Störung des öffentlichen Verkehrs freigesprochen. Am 22. August 2012 kamen sich beim Flughafen Zürich ein Sportflugzeug und eine mit drei Crewmitgliedern und 15 Passagieren besetzte Saab 2000 der Darwin Airlines gefährlich nahe. Die Sportmaschine flog in einem 90-Grad-Winkel direkt auf die Saab-Maschine zu und drehte erst im letzten Moment scharf ab. Der Pilot sah durchs Cockpitfenster, wie die Sportmaschine direkt auf ihn zusteuerte. Dies sei für den Mann der „kritischsten Moment“ seiner Piloten-Karriere gewesen. Daraufhin brachte er den Vorfall zur Anzeige. Und das erstinstanzliche Gericht folgte noch den Argumenten des Staatsanwalts, der eine bedingte Freiheitsstrafe von neun Monaten für den Fluglotsen forderte. In zweiter Instanz kommt dem Beschuldigten jetzt aber zugute, dass er rechtzeitig korrigierend eingegriffen hat. Er habe seine Anweisungen sogar zwei Mal geändert, als er merkte, dass es eng werde, wie watson.ch berichtet. Die Fluglehrerin im Sportflugzeug setzte auf seine Anweisung hin sofort zu einem „right hand orbit“ an, drehte also steil rechts weg. Ein möglicher Zusammenstoß konnte so abgewendet werden, verletzt wurde niemand. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Staatsanwalt kann es noch ans Bundesgericht weiterziehen.

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Swiss bestellt neuen Cargo-Chef

Per 1. April 2021 bestellt Swiss mit Lorenzo Stoll einen neuen Leiter für den Bereich Swiss World Cargo. Er folgt auf Ashwin Bhat, der in der Funktion des Chief Commercial Officers zu Lufthansa Cargo wechseln wird. Stoll war bislang für die Westschweiz und den Swiss-Standort Genf zuständig. In seiner neuen Funktion berichtet er an Chief Financial Officer Markus Binkert. Bhat tritt seinen neuen Posten bei Lufthansa Cargo am 1. März 2021 an. “Ich freue mich sehr, dass wir mit Lorenzo Stoll einen versierten Experten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Er hat massgeblich zum Erfolg des Standorts Genf und zur Positionierung von SWISS als Premiumcarrier beigetragen. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner grossen Erfahrung im Kommerz-, Konsumgüter- und Aviatikbereich unsere Luftfrachtdivision genauso erfolgreich weiterentwickeln wird und wünsche ihm für seine neue Funktion viel Erfolg und Freude”, so Markus Binkert. Die Position des Genf-Leiters soll nachbesetzt werden. Die Suche nach einem geeigneten Manager läuft derzeit.

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Swiss verteidigt Kündigung von Gesamtarbeitsvertrag

In den Augen von Swiss-COO Thomas Frick ist die Aufkündigung des Piloten-Gesamtarbeitsvertrags ein normaler Vorgang in der Sozialpartnerschaft. Er verweist gegenüber der “Sonntagszeitung” auch darauf, dass es für diesen Schritt viel Zuspruch von Seiten der Belegschaft geben soll. Frick räumt aber auch ein, dass es auch “viel Kritik” gibt, die “sicher teils auch gerechtfertigt ist”. Die interne Kommunikation müsse man weiter verbessern, die wohl suboptimal gelaufen ist. Besonders wolle man jetzt auf die Flugzeugführer zugehen, denn diese fühlten sich von der Maßnahme der Swiss-Geschäftsleitung regelrecht überrumpelt. Die Gewerkschaft Aeropers kritisiert die Kündigung des Swiss-Gesamtarbeitsvertrags für Piloten. Aufgrund der Kündigungsfrist endet dieser erst im März 2022. Die Fronten zwischen Arbeitgeber- und -nehmerseite sind nun noch stärker verhärtet. Die Verhandlungen galten bereits zuvor aus festgefahren, wobei sich beide Seiten gegenseitig Vorwürfe machen.

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Genf: Swiss verlängert Minimalpräsenz

Die Fluggesellschaft Swiss wird noch bis mindestens 27. März 2021 ab Genf lediglich Anbindungen an die Drehkreuze Zürich und Frankfurt am Main anbieten. Die Point-to-Point-Strecken werden weiterhin pausieren. Davon ausgenommen ist Pristina. In Richtung Frankfurt am Main wird es ab Genf sieben wöchentliche Umläufe geben und zum Swiss-Drehkreuz Zürich 13 Rotationen pro Woche. Lediglich das Ziel Pristina soll ab dem Airport in der Westschweiz zumindest einmal wöchentlich angeflogen werden. Swiss verkündete vor wenigen Tagen, dass die Präsenz auf dem Flughafen Genf temporär auf ein Minimalprogramm reduziert wird. Hintergrund sind die verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen der Schweiz. Der Carrier betont allerdings, dass das langfristige Bekenntnis zu diesem Airport aufrecht bleibt und die Wideraufnahme der Routen so bald als möglich erfolgen soll.

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Jänner 2021: 86 Prozent weniger Reisende in Zürich

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Jänner 2021 von 287.767 Passagieren genutzt. Damit verzeichnete der größte Airport der Schweiz im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat einen Rückgang von 86 Prozent. Die Anzahl der lokalen Fluggäste sank im Jänner 2021 um 84,5 Prozent auf 229.080 Reisende. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 19,7 Prozent (-11.4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteiger sank um 91,6 Prozent auf 56.342. Gezählt wurden auch um 73 Prozent weniger Flugbewegungen. Durchgeführt wurden 5.553 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen lag mit 79,4 Reisenden um 34,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Ladefaktor verschlechterte sich um 26,3 Prozentpunkte auf 45,6 Prozent. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Jänner 23.685 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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Swiss bittet alle Passagiere zum Check-In-Schalter

Bei der Fluggesellschaft Swiss müssen nun alle Passagiere, die in Richtung Schweiz fliegen zwingend am Check-In-Schalter vorsprechen. Der Web-Check-In produziert keine Bordkarte mehr, sondern nur mehr eine Bescheinigung, die am Counter vorgewiesen werden kann. An diesem lässt sich der Carrier die negativen PCR-Befunde, die nicht älter als 72 Stunden sein dürfen, vorweisen. Auch am Gate kann es dazu kommen, dass dieser neuerlich gesichtet wird. Weiters müssen alle Passagiere – auch Umsteiger – ein elektronisches Einreisformular ausfüllen. Dieses ist unter diesem Link auf der offiziellen Seite der Eidgenossenschaft abrufbar. „Aufgrund dieser neuen Abläufe kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Fluggäste werden daher gebeten, sich frühzeitig am Flughafen einzufinden und sich vor ihrer Abreise eingehend über die geltenden Bestimmungen zu informieren“, so Swiss in einer Aussendung.

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Piloten: Swiss kündigt Gesamtarbeitsvertrag

Die Fluggesellschaft Swiss fährt im Ringen um eine Krisenvereinbarung mit den Piloten die nächste Eskalationsstufe und kündigt den Gesamtarbeitsvertrag. Die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Aeropers wurden ergebnislos beendet. Über den Verlauf der Gespräche gibt es unterschiedliche Ansichten. Swiss wirft den Arbeitnehmervertretern vor, dass diese „nicht zu ausreichenden Zugeständnissen während der Krisenjahre“ bereit waren, die Gewerkschaft sieht es genau umgekehrt. Jedenfalls kündigte die Fluggesellschaft den Gesamtarbeitsvertrag – vergleichbar mit einem Kollektivvertrag – auf. Bedingung durch die Kündigungsfristen endet dieser am 31. März 2022. Die Corona-Pandemie traf auch Swiss hart. Der Carrier schrieb im Jahr 2020 einen operativen Verlust in der Höhe von 400 Millionen Schweizer Franken. Die Lufthansa-Tochter wurde mit einem Notkredit in der Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken gerettet. Für den überwiegenden Teil des Darlehens haftet die Eidgenossenschaft. Kosteneinsparungen will die Fluggesellschaft beim Personal erzielen. So wurden mit den Sozialpartnern der Boden- und Kabinenmitarbeitenden mehrjährige Krisenvereinbarungen abgeschlossen. Unterschiedliche Verhandlungsziele Mit den Piloten wurde man sich bislang nicht einig. Der Carrier geht davon aus, dass man in den nächsten Jahren einen Überhang an Flugzeugführern haben wird. Swiss will einen neuen Gesamtarbeitsvertrag ausverhandeln. Die Gewerkschaft will jedoch zunächst temporäre Krisenvereinbarungen schließen, jedoch die ursprüngliche Vereinbarung weiterlaufen lassen. Die Fronten sind also verhärtet. „Ohne substantielle Beiträge und erweiterte Handlungsmöglichkeiten während der Corona-Krise ist es aus unserer Sicht unternehmerisch nicht zu verantworten, den aktuellen Gesamtarbeitsvertrag beizubehalten“, erklärt Thomas Frick, Chief Operating Officer von Swiss. „Wir bekennen uns zur Sozialpartnerschaft und sind überzeugt, gemeinsam mit Aeropers einen neuen krisentauglichen und zukunftsfähigen Gesamtarbeitsvertrag für Pilotinnen

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Helvetic-Mitarbeiter tanzen in Jerusalema-Video

In ihrer Freizeit produzierten Mitarbeiter der Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways eine eigene Version der Jerusalema Dance Challenge. Diese wurde bereits auf dem Video-Portal YouTube veröffentlicht. Nach einem internen Aufruf meldeten sich zahlreiche Mitarbeitende aus Cockpit und Kabine, um auf freiwilliger Basis mitzumachen. Fast dreißig Mitarbeitende wurden ausgewählt, um zum Song „Jerusalema“ des südafrikanischen Sängers, DJs und Produzenten Master KG zu tanzen. Initiiert von der angolanischen Tanztruppe „Fenomenos do Semba“ im Februar 2020 auf YouTube, ist die Challenge vor allem dank des sozialen Netzwerks TikTok viral geworden. Seitdem hat die Challenge zahlreiche Videos inspiriert, in denen Tausende von Menschen auf der ganzen Welt zu sehen sind, die die berühmte Choreografie ausführen. „Wir fliegen derzeit relativ wenig und wollten unsere freie Zeit kreativ nutzen. So konnten wir unser Team-Spirit auf konstruktive und spielerische Art und Weise stärken“, erklärt Sara Müllhaupt, Cabin Attendant bei Helvetic und Initiatorin des Projekts. Als Head of Cabin Crew der Schweizer Airline unterstützt Franz Lindauer den Ansatz: „Dieses Projekt zeigt einmal mehr den Zusammenhalt und die positive Einstellung unseres fliegenden Personals – trotz der aktuellen Turbulenzen in der Branche“. Der ausschließlich mit internen Ressourcen und in der Freizeit produzierte Clip wurde Mitte Januar von Angsumalin Frank (Senior Cabin Attendant) und Peter Strohmeier (Maintenance) erstellt. Gedreht wurde in den Gebäuden des Flughafens Zürich, auf dem Rollfeld und im Wartungshangar der Helvetic Airways – insgesamt fast zwölf Stunden an drei Tagen. Das Video wurde vor dem Inkrafttreten der neuen Maßnahmen des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus am 18. Januar 2021 produziert.

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Chair Airlines führt Paid-Catering ein

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair bittet ab 1. April 2021 für Speisen und Getränke zur Kasse. Der Carrier ersetzt den bislang inkludierten Bordservice durch Paid-Catering. Im Frühjahr werden Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines dies ebenfalls auf der Kurz- und Mittelstrecke einführen. Der Ferienflieger servierte bislang auf längeren Flügen alkoholfreie Getränke und warme Speisen kostenfrei. Auf den Kurzstreckenverbindungen waren zumindest ein Snack und Getränke im Flugpreis inkludiert. Mit 1. April 2021 ändert sich das. An Bord können beispielsweise Chips, Schokolade und eine warme Pizza käuflich erworben werden. Auch für Durstlöscher mit ohne Alkohol bittet Chair dann zur Kasse. Wer warme Speisen – abgesehen von der Pizza – oder Salate haben möchte, muss diese mindestens 24 Stunden vorher online bestellen. Auch besteht die Möglichkeit diese im Zuge der Flugbuchung mitzukaufen. Chair Airlines ging aus dem schweizerischen Ableger von Germania hervor. Die polnische Charterfluggesellschaft hält 49 Prozent. Die Mehrheit befindet sich in den Händen einer Schwestergesellschaft des schweizerischen Reisebüros Air Prishtina, für das auch zahlreiche Flüge durchgeführt werden.

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