Mai 26, 2020

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Mai 26, 2020

Deutsche Lauda-Mitarbeiter bangen um Löhne

In Düsseldorf und Stuttgart können laut Rundschreiben des Personalchefs die Mai-Gehälter mangels Finanzmitteln nicht ausbezahlt werden. Das Unternehmen klagt gegen die Entscheidung der Behörde und bittet die Gewerkschaft Verdi um Hilfe. Während in die Fluggesellschaft Lauda in Österreich freiwillig die Kurzarbeit beendete, da die Gewerkschaft Vida den vorgefertigten Kollektivvertrag nicht unterschrieben hat, schmetterte die deutsche Bundesagentur für Arbeit Würzburg den Antrag, um den im Vorfeld analog zu Österreich ebenfalls einiges an Wirbel entstanden, war ab. Das bedeutet, dass sich die deutschen Lauda-Mitarbeiter nicht in Kurzarbeit befinden und das Arbeitsamt auch keine Gelder an das Unternehmen ausbezahlt. Zur Erinnerung: Ende April 2020 drohte Personalchef Robert Wall den Piloten und Flugbegleitern der Bases Düsseldorf und Stuttgart damit, dass man mangels Finanzmitteln die Auszahlung der April-Gehälter nicht mehr vornehmen könnte, es sei denn die Gewerkschaften schließen einen Tarifvertrag Kurzarbeit ab und die Beschäftigten stimmen dafür. Mitarbeiter der deutschen Lauda-Bases erklärten übereinstimmend, dass sie für April 2020 ihre Bezüge in der Höhe des Kurzarbeitergeldes zuzüglich der von Verdi bzw. der Vereinigung Cockpit ausverhandelten Aufstockung erhalten haben. Daraus lässt sich also schließen, dass die Finanzmittel vorhanden waren. Lauda erzielt seitens der Bundesarbeitsagentur Würzburg, die den Antrag bearbeitet, zunächst eine vorläufige Zusage, die fünf Tage später zurückgezogen wurde. Es folgte ein negativer Bescheid, wobei zu den Gründen auf Anfrage weder die Behörde noch das Unternehmen Angaben machten. Geschäftsführer Andreas Gruber bestätigte im Gespräch mit Aviation.Direct lediglich, dass der Antrag auf Kurzarbeit abgelehnt wurde. Man habe ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt und aufgrund des laufenden gerichtlichen

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Reportage: Lauda fliegt erste Maschinen aus

Am Dienstagabend begann die Fluggesellschaft Lauda mit dem Abzug ihrer A320-Flotte. Nach Angaben des Unternehmens werden insgesamt 21 Maschinen dieses Typs auf andere Flughäfen überstellt. Den Anfang machten die OE-IHL, OE-LOX, OE-LOU, und die OE-IBJ. Diese werden künftig auf dem Stansted Airport abgestellt. Die Durchführung der Ferry-Flüge erfolgt durch Piloten der Fluggesellschaft Lauda, die sich für diesen Einsatz freiwillig gemeldet haben. Den Weg zurück nach Österreich werden diese an Bord eines Privatjets antreten. Bereits am Mittwoch sollen acht weitere Maschinen auf den Flughafen Stansted überstellt werden. Bis Ende der Woche will das Unternehmen alle 21 Airbus A320, die auf Airport Wien geparkt waren, ausgeflogen haben. Die Ziele der Maschinen sind Düsseldorf, Stuttgart, Palma und London-Stansted. Ob eine Rückkehr nach Wien erfolgen könnte, ist derzeit ungewiss. Das Unternehmen sagte zu, dass man im Falle des Abschlusses des neuen Kollektivvertrags bis Donnerstagabend die Basis Wien offenhalten wird und rechtzeitig vor der Wiederaufnahme der Linienverbindungen die Jets zurückholen wird. Ob es dazu kommen wird oder ob die heutigen Übersteller den Anfang vom Ende von Lauda in Wien markieren, bleibt daher abzuwarten. Die Wirtschaftskammer Österreich und die Gewerkschaft Vida betonen, dass man sich bemüht eine Lösung, die zum Erhalt der Lauda-Basis Wien führt, zu finden. Die Strecken, die bislang von der österreichischen Airline bedient wurden, sollen im Falle einer Schließung der Base von Ryanair DAC, Malta Air und Buzz übernommen werden. Piloten der Fluggesellschaft Lauda stellten die Impressionen vom heutigen Beginn des Ausfliegens der Wiener Airbus A320-Flotte zur Verfügung. Unter diesem Link ist auch

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Eurowings streicht 300 Stellen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings expandierte in den letzten Jahren äußerst rasant. Doch damit ist vorläufig Schluss, denn sowohl die Flotte als auch der Mitarbeiterstand sollen reduziert werden. In der Verwaltung werden 300 von 1.000 Stellen gestrichen, erklärte Firmenchef Jens Bischof in der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung Düsseldorf. Der Personalabbau bei Eurowings soll auch dazu beitragen, dass der Mutterkonzern die Rückzahlung des milliardenschweren Hilfspakets der Bundesregierung „möglichst rasch“ stemmen kann. Über das fliegende Personal sprach der Manager nur wenig. Dies wäre auch noch davon abhängig wie viele Germanwings-Mitarbeiter bei Lufthansa bzw. Eurowings unterkommen können. Die Verkehrsleistung das Vorjahres werde man – so Bischof – frühestens wieder im Jahr 2023 erreichen können. Für das bevorstehende Jahr 2021 rechnet der Eurowings-Geschäftsführer mit etwa 90 Maschinen. 2019 hatte die Lufthansa-Tochter 139 Flugzeuge im Einsatz. Momentan schreibt der Billigflieger einen täglichen Verlust in der Höhe von zwei Millionen Euro. Diese konnte man nicht kompensieren, so Bischof.

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Sparpaket von AUA-Bodenpersonal angenommen

Das Bodenpersonal der Austrian Airlines stimmte mit einer deutlichen Mehrheit von 90,14 Prozent dem zwischen Betriebsrat/GPA-DJP und Vorstand ausverhandelten Sparpaket. Nach Angaben der Gewerkschaft nahmen von den etwa 3.000 Beschäftigten 73,19 Prozent an der Abstimmung teil. „Diese hohe Zustimmung zeigt, dass die Beschäftigten bereit sind, einen substantiellen Beitrag in Form von Gehaltsverzicht und Aussetzen der Gehaltsvalorisierung für die Zukunft des Unternehmens AUA zu leisten. Damit haben sie großes Verantwortungsbewusstsein gezeigt und dafür gebührt ihnen großer Dank“, so Rene Pfister AUA-Betriebsratsvorsitzender Boden. „Es ist zu hoffen, dass es nun gelingt, durch eine Staatshilfe mit entsprechenden Garantien, sowie Beiträgen der übrigen Partner, nicht nur den Weiterbestand der AUA zu sichern, sondern damit auch die wichtige Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien für den Wirtschafts-, Kongress- und Tourismusstandort zu erhalten und auszubauen“, erklärt GPA-DJP Bundesgeschäftsführer Karl Dürtscher. „Die hohe Zustimmung ist für uns Auftrag und Verpflichtung weiterhin konsequent für die Interessen der Beschäftigten einzutreten, aber dabei auch das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren“, betonen Dürtscher und Pfister.

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Easyjet-Vorstand bleibt im Amt

57 Prozent der Easyjet-Aktionäre lehnten den Plan von Firmengründer Stelios Haji-Ioannou ab. Eigentlich wollte er den Vorstand rund um CEO Johan Lundgren stürzen. Daraus wurde nichts. Eigentlich wollte Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou den Vorstand des Billigfliegers sprichwörtlich absägen, doch die Aktionäre stimmten seinen Plänen nicht zu. Der Geschäftsmann hält etwa 34 Prozent an Easyjet und sorgt in unregelmäßigen Abständen für öffentlichen Wirbel. Zuletzt schrieb er sogar eine Art „Kopfgeld“ für Insiderinformationen im Zusammenhang mit der Airbus-Bestellung aus. Easyjet teilte mit, dass 57 Prozent der stimmberechtigten Teilhaber gegen den Antrag von Stelios Haji-Ioannou gestimmt haben. Damit bleibt die Unternehmensführung im Amt. Zwischenzeitlich kündigte Finanzchef Andrew Findley aber auch an, dass er seinen laufenden Vertrag nicht mehr verlängern wird und somit im Jahr 2021 ausscheiden wird.

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O’Leary will gegen Lufthansa-Hilfe klagen

Noch gibt es kein grünes Licht für die milliardenschwere Staatshilfe für Lufthansa, doch der Mitbewerber Ryanair kündigt bereits eine Klage gegen diese und die EU-Kommission an. Absolut nicht überraschend kündigt Ryanair-Chef Michael O’Leary an, dass der von ihm geleitete Konzern die Staatshilfe für Lufthansa juristisch bekämpfen will. In den letzten Wochen brachte der irische Billigflieger sprichwörtlich wie am Fließband Klagen gegen Bewilligungen der EU-Kommission ein. Im Fall des Kranichs haben die Wettbewerbshüter noch kein grünes Licht gegeben, jedoch bereiten die Rechtsanwälte des Michael O’Leary bereits die Klage vor dem Europäischen Gerichtshof vor. „Lufthansa ist süchtig nach staatlichen Beihilfen. Wann immer es eine Krise gibt, ist der erste Reflex der Lufthansa, die Hand in die Tasche der deutschen Regierung zu stecken. Während die meisten anderen EU-Luftfahrtunternehmen mit ausschließlich Modellen zur Unterstützung der Lohnzahlung überleben können (wofür wir sehr dankbar sind), beansprucht Lufthansa weitere 9 Mrd. Euro von der deutschen Regierung, 1 Mrd. Euro von der Schweizer Regierung, 800 Mio. Euro von der österreichischen Regierung und 500 Mio. Euro von der belgischen Regierung, während sie durch Europa stolpert und so viele staatliche Beihilfen wie möglich aufnimmt.“ Michael O’Leary Gegenüber Reuters führte der Manager aus, dass die Staatshilfe ermöglichen würde weit unter den Kosten zu verkaufen und insbesondere Ryanair, Lauda, aber auch Easyjet den Wettbewerb massiv erschweren könnte. „Ryanair wird gegen dieses jüngste Beispiel illegaler staatlicher Beihilfen an Lufthansa Berufung einlegen, was den Wettbewerb massiv verzerren wird“, so Michael O’Leary, der an dieser Stelle nicht erwähnte, dass sein Konzern selbst im Vereinigten Königreich

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Wien: Lauda fliegt erste Flugzeuge aus

Erst gestern angekündigt und schon heute verlassen vier Airbus A320 den Flughafen Wien-Schwechat. Drei werden zur Basis Düsseldorf überstellt und vier weitere sollen auf dem Flughafen Stansted abgestellt werden. Am Montag kündigte die Geschäftsleitung der österreichischen Fluggesellschaft Lauda an, dass die derzeit in Wien stationierte Flotte „in den nächsten Tagen“ auf „billigere Flughäfen“ im Vereinigten Königreich und in Spanien ausgeflogen werden soll. Einige Flugzeuge werden auch zu den Bases Düsseldorf und Stuttgart überstellt werden. Nur einen Tag später verlassen bereits sieben Airbus A320 den Wiener Flughafen. Drei Flugzeuge werden ferry nach Düsseldorf überstellt und vier nach London-Stansted. Der Airport im Vereinigten Königreich ist eine äußerst große Basis der Konzernmutter Ryanair. Sollte es noch zu einer Einigung zwischen Vida und Wirtschaftskammer kommen, so wird man die Maschinen zurück nach Wien holen und die Basis offenhalten. Andernfalls übernehmen Boeing 737 der Konzernschwestern Ryanair DAC, Malta Air und Buzz.

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Gericht: Eurowings erleidet „Snack-Schlappe“

Im Vorjahr strich Eurowings Snacks und Getränke im Kurzstrecken-Smarttarif. Dies verärgerte zahlreiche Passagiere. Die Verbraucherzentrale Hamburg zog im Zusammenhang mit einer Bestandsbuchung sogar vor Gericht und obsiegte. Die Zeiten, in denen auf Kurzstreckenflügen inkludierte Gourmet-Menüs in der Economy-Class serviert wurden, sind schon lange vorbei. Dennoch gibt es Passagiere, die Mahlzeiten und Getränke über den Wolken als besonders wichtig oder gar als Entscheidungskriterium bei der Buchung betrachten. Diese Kundengruppe ist zwar mittlerweile recht klein geworden, doch sie ist vorhanden. Eurowings erlitt nun im Zusammenhang mit der Streichung von Snacks und Getränken im Smart-Tarif eine Schlappe vor Gericht. Hintergrund ist, dass die Lufthansa-Tochter im vergangenen Jahr das Service-Konzept in dieser Buchungsklasse änderte. Zuvor waren unter einem ein Getränk und beispielsweise ein belegtes Brot inkludiert. Dies wurde gestrichen und hat auch bereits bestehende Buchungen betroffen. Das sorgte nicht nur bei Passagieren für Verärgerung, sondern veranlasste auch die Verbraucherzentrale Hamburg zu einer Klage. Der Fall landete somit vor Gericht und wurde unter dem Aktenzeichen 34 O 14/20 vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt. In einem so genannten Anerkenntnisurteil wurde festgestellt, dass Airlines eine bei der Buchung vereinbarte Bordverpflegung eben nicht unter Hinweis auf geänderte Beförderungsbedingungen streichen dürfen. Zu einer mündlichen Verhandlung ist es übrigens gar nicht gekommen, denn im schriftlichen Vorverfahren anerkannte der Carrier kurz vor der bereits anberaumten Tagsatzung den Anspruch. Die Verbraucherzentrale verweist in einer Medienerklärung darauf, dass die Abänderung wesentlicher Vertragsinhalte nur einvernehmlich erfolgen kann. Das bedeutet, dass die Fluggesellschaft nicht einseitig ändern kann, sondern die Zustimmung des Passagiers einholen muss. Eurowings

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