Juni 10, 2020

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Juni 10, 2020

Österreich adaptiert „schwarze Liste“

Flüge aus den Niederlanden, Frankreich und Italien (ausgenommen Lombardei) sind ab Sonntagabend wieder erlaubt. Gleichzeitig werden Schweden und Portugal gebannt. Auf der mittlerweile durchaus berühmt-berüchtigten „schwarzen Liste“ der Republik Österreich ergeben sich am Sonntag um 22 Uhr 00 Änderungen. Ab diesem Zeitpunkt dürften ankommende Passagierflüge aus Portugal und Schweden nicht mehr auf heimischen Flughäfen landen. Im Gegenzug sind dann Verbindungen aus Frankreich und Italien (mit Ausnahme der Lombardei) wieder erlaubt. Aus folgenden Staaten dürfen Passagierflüge ab Sonntagabend nicht mehr in Österreich landen: Volksrepublik China Iran Lombardei (alle anderen Regionen Italiens sind erlaubt) Weißrussland Portugal Schweden Spanien Vereinigtes Königreich Ukraine Russische Föderation Der Bann ist vorerst bis zum 30. Juni 2020 befristet. Die Ausnahmen sind im NOTAM A1462/20 wie folgt beschrieben: „Flüge im Interesse der Republik Österreich, Frachtflüge, Notfall- und Ambulanzflüge, Ferry-Flüge, Repartitionsflüge, Flüge zum Transport von Saisonarbeitern in der Land- und Forstwirtschaft sowie Gesundheits- und Pflegepersonal.“

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Animawings flottet ersten A320 ein

Das rumänische Start-up Animawings hat sein erstes Flugzeug, eine Airbus A320-Maschine, übernommen. Der 13-jährige Jet verfüge über 174 Economy-Class-Sitze und sei bis Mitte März für Aegean Airlines im Einsatz gewesen, wie ch-aviation.com berichtet. Trotz Corona sollen im Sommer wie geplant Charteflüge stattfinden. Den Flugbetrieb will die Neo-Charterairline aber nur mit einem einzigen Fluggerät aufnehmen. Erst in Zukunft sei eine Vergrößerung der Flotte geplant. Hinter dem Unternehmen stehen unter anderem die niederländische Memento Group und die Fluggesellschaft Orange2Fly.

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Austrian Airlines überprüft Pensionen

Nach öffentlicher Kritik will die Lufthansa-Tochter nun die Höhe der Rentenzahlungen an einen besonders privilegierten Kreis prüfen. In den letzten Tagen kam ans Licht, dass Austrian Airlines nahezu unbemerkt Rückstellungen für 160 Altpensionen in der Höhe von 120 Millionen Euro führt, während die derzeitige Belegschaft Gehaltskürzungen hinnehmen muss. Nun schaltet sich die Fluggesellschaft mit ein in die Diskussion und möchte diese Zahlungen genauer untersuchen. Dabei soll das Ziel sein, auch bei den ehemaligen Angestellten Sparmaßnahmen einzuleiten. Dies sei auch im Einklang mit der nationalen Rechtsordnung, wie orf.at berichtet. „Wir haben mit dem Betriebsrat Bord vereinbart, dass auch die Leistungspensionisten, die im Kollektivvertrag erfasst sind, einen temporären Krisenbeitrag leisten werden“, so ein AUA-Sprecher gegenüber dem Kurier.

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IATA rechnet mit finanziellem Katastrophenjahr

Die Corona-Pandemie wird sich noch lange in den Büchern der Fluggesellschaften bemerkbar machen. Weltweit rechnet der Luftfahrtverband mit rund 75 Milliarden Euro Verlust. Die IATA äußert weiter ihren Unmut über die anhaltende Pandemie und die Folgen für die Branche. Der Dachverband der Fluggesellschaft rechnet heuer mit dem schlimmsten finanziellen Einbruch der Luftfahrtgeschichte: Bis Ende des Jahres dürfe man einen Nettogesamtverlust von nahezu 75 Milliarden Euro erwarten. Nach diesem historischen Tiefpunkt sei zwar mit einer Erholung zu rechnen, diese würde aber nur sukzessive von statten gehen, wie orf.at berichtet. Deswegen rechne man auch im nächsten Jahr mit einem hohen Nettoverlust – 15 Milliarden Euro. Grund dafür sei unter anderem der Umstand, dass Reisende nach dem CoV-Schock nicht in alte Reisegewohnheiten zurückkehren würden.

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Mai: Nur vier Boeings ausgeliefert

Corona und Max-Debakel wirken sich drastisch aus. Die anhaltende Pandemie und das Unglücksmodell 737 Max werden dem US-Luftfahrtkonzern zum Verhängnis. Im letzten Monat lieferte der Flugzeugbauer lediglich vier Verkehrsflugzeuge aus – 26 Exemplare weniger als noch im letzten Jahr. Damit bekommt man die Folgen der Corona-Krise deutlich zu spüren. Doch auch die Auftragslage des Airbus-Rivalen würde sich momentan im Abwärtstrend befinden, wie aero.de berichtet. So konnte man im vergangenen Monat nur neun neue Bestellungen an Land ziehen – darunter seien aber keine Passagiermaschinen. Bis Ende Mai wurden 602 Aufträge storniert.

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Air Serbia kann Etihad-Kredit nicht bezahlen

Der Kredit, den Großaktionär Etihad vor einigen Jahren gewährte, kann aufgrund der Corona-Krise nicht mehr bedient werden. Nun soll eine Lösung ausgehandelt werden. Air Serbia möchte neu verhandeln: Die serbische Fluggesellschaft habe Etihad darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommen könne. Die Golf-Airline ist mit 49 Prozent am Unternehmen beteiligt und hatte diesem in den letzten fünf Jahren zwei Darlehen gewährt. Aufgrund der finanziellen Belastungen ausgelöst durch die Corona-Pandemie könne man diese nicht wie vereinbart zurückzahlen, wie exyuaviation.com berichtet.  Berichten zufolge handle es sich dabei um höhere zweistellige Millionenbeträge. Etihad habe aber schon erste Signale in Richtung des Kreditnehmers gesendet: Die Fluglinie sei bereit, sich auf „sinnvolle Gespräche“ einzulassen, um ein neues Zahlungsziel zu vereinbaren. Überdies erklärte die serbische Regierung zu Beginn der Krise, die angeschlagene Luftfahrtindustrie im Land bestmöglich unterstützen zu wollen. Die Überwindung bestehender Verluste und Erleichterungen bei Steuerabgaben würden in erster Linie forciert werden.

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Mai: Lichtblick in Berlin

Immerhin ein bisschen mehr Fluggäste als im April konnten Schönefeld und Tegel im Mai 2020 zählen. Der Flugverkehr an den Berliner Flughäfen bewegte sich im Mai weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Nach dem drastischen Einbruch der Passagierzahlen in den Vormonaten zeigten sich aber dennoch – wenn auch recht kleine – Anzeichen der Erholung. So starteten und landeten an den Flughäfen Schönefeld und Tegel im April 51.979 Menschen. Damit haben sich die Fluggastzahlen im Vergleich zum April zwar nahezu verdoppelt, liegen aber gegenüber dem Vorjahresmonat nur bei 1,6 Prozent.  „Auch der Mai war für die Flughafengesellschaft ein verlorener Monat. Zwar zieht der Flugverkehr nach Wochen des Stillstands ganz langsam wieder an, erreicht aber erst gegen Monatsende 2 bis 4 Prozent des Vorjahreswertes. Für die kommenden Wochen erwarten wir, dass der Flugverkehr schrittweise weiter anzieht. Wir sind an beiden Flughäfen gut darauf vorbereitet, die steigende Anzahl der Flüge unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln sicher durchzuführen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Frachtverkehr habe im Mai hingegen einen vergleichsweise weniger starken Rückgang verzeichnet, wie man mitteilt. Insgesamt wurden im vergangenen Monat 961 Tonnen Luftfracht über die beiden Flughäfen abgewickelt. Ein Minus von 68,9 Prozent. In Tegel waren es rund 7 Tonnen (minus 99,6 Prozent) Luftfracht, in Schönefeld 954 Tonnen (minus 14,4 Prozent).

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Ab 16. Juni 2020: Freies Reisen in 31 Länder

Österreich wird ab 16. Juni 2020 die Reisefreiheit mit insgesamt 31 Staaten, darunter auch einige Nicht-EU-Länder, wiederherstellen. Das bedeutet, dass bei der Einreise in diese Staaten keine Quarantäne notwendig sein wird. Auch bei der Rückkunft nach Österreich wird alles wie in der Zeit vor Corona ablaufen. Im Schengen-Raum werden keine Passkontrollen stattfinden, bei Non-Schengen-Destinationen die normalen Einreiseformalitäten. Auf der Liste der „offenen Länder“ befinden sich auch zahlreiche beliebte Urlaubsziele wie Italien, Kroatien, Slowenien, Malta, Bulgarien, Zypern und Griechenland. Zu Spanien, Portugal, Schweden und Großbritannien wird man sich laut Erklärung von Außenminister Schallenberg auch weiterhin nicht öffnen. Bei Rückkunft aus diesen Staaten ist in Österreich weiterhin eine Quarantäne oder die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests notwendig. In Aussicht wurde allerdings gestellt, dass möglicherweise eine Öffnung zu Spanien per 1. Juli 2020 erfolgen könnte, denn an dem genannten Tag will sich der südwesteuropäische Staat öffnen. Schallenberg appelliert jedoch weiterhin an die Bevölkerung, dass diese behutsam und mit Hausverstand mit der Reisefreiheit umgehen solle und hofft darauf, dass nicht nochmals eine große Rückholaktion gestartet werden muss. Über Reisewarnungen informiert das Außenministerium regelmäßig auf der Homepage. Mit nachstehenden Ländern besteht ab 16. Mai 2020 vollständige Reisefreiheit: Deutschland Liechtenstein Schweiz Slowakei Slowenien Island Ungarn Belgien Luxemburg Polen Kroatien Italien (Reisewarnung für die Lombardei bleibt aufrecht) Dänemark und Färöer Inseln Finnland Estland Frankreich Lettland Litauen Malta Niederlande Norwegen Tschechien Bulgarien Rumänien Zypern Irland Andorra Monaco San Marino Vatikanstadt Griechenland

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VC will Lufthansa-Rettung unterstützen

350 Millionen Euro wollen die Piloten der Lufthansa als freiwilligen Krisenbeitrag leisten, doch bislang hat die Vereinigung Cockpit keine Antwort erhalten. Am Donnerstag findet ein Gipfel statt. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bekräftigt in einer Aussendung das bereits Ende April vorgelegte Angebot. Demnach sind die Flugzeugführer dazu bereit auf rund 350 Millionen Euro an Gehaltszahlungen zu verzichten, um den Kranich in der Luft zu halten. Am Donnerstag soll ein zweiter Tarifpartnergipfel stattfinden. „Bereits vor über einem Monat hat die VC ein Paket im Wert von knapp 350 Millionen Euro auf den Tisch gelegt, das der Konzernvorstand bislang nicht angenommen hat. Angesichts dieses substanziellen Angebots erwartet die VC, dass mit diesem Beitrag anstehende Projekte partnerschaftlich angegangen werden. Eine Verwendung dieses Beitrags zur Auslagerung von Arbeitsplätzen zu schlechteren Bedingungen ist völlig inakzeptabel“, so die Vereinigung Cockpit in einer Aussendung. „Wir wollen den Kranich in der Luft halten. Wegen der bestehenden Schwierigkeiten sind wir bereit, unser Paket im angebotenen Umfang und ohne weitere Bedingungen zunächst bis Ende 2020 umzusetzen.“ so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit.

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Ljubljana: Croatia Airlines vor Basis-Eröffnung

Verlaufen alle Gespräche positiv, so könnte Croatia Airlines schon bald zwei Flugzeuge in der slowenischen Hauptstadt stationieren. Nachdem die Pläne einen neuen Staatscarrier für Slowenien aufzubauen wieder in der Schublade verschwunden sind, befindet sich das Verkehrsministerium nun in Gesprächen mit dem staatlichen Carrier des Nachbarlands Kroatien. Dieser könnte eine Basis, die aus bis zu zwei Maschinen besteht, in Ljubljana errichten. Ex-Yu-Aviation.com berichtet unter Berufung auf den Carrier, aber auch den Flughafenbetreiber Fraport, dass es vielversprechende Gespräche gibt. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen, jedenfalls soll es auf beiden Seiten großes Interesse geben. Auch sollen mögliche Unterstützungsleistungen seitens des Verkehrsministeriums im Gespräch sein, berichtet das Medium.

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