Juni 17, 2020

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Juni 17, 2020

Malta empfängt ab 1. Juli 2020 wieder Urlauber

Der kleinste Mitgliedsstaat der Europäischen Union empfängt in Kürze wieder Urlauber. Vor Ort sind die Corona-Maßnahmen zu beachten. Weder bei der Ein- noch bei der Rückreise ist ab 1. Juli 2020 eine Quarantäne notwendig. Ab 1. Juli 2020 können unter anderem Einwohner aus Österreich, Deutschland und der Schweiz wieder ohne Quarantäne in den Mittelmeerstaat Malta einreisen. Eine 14-tägige Quarantäne ist nach Angaben des Tourismusministeriums ab diesem Tag nicht mehr erforderlich. Seit 16. Juni 2020 ist bei der Wiedereinreise nach Österreich ebenfalls keine Selbstisolation mehr notwendig. Das Tourismusministerium der Republik Malta empfiehlt, dass sich Reisende bei Fragen oder Unklarheiten an die entsprechenden Behörden wenden sollen. Die Botschaften und Konsulate sind hierfür geeignete Anlaufstellen, die kompetente und verbindliche Auskünfte erteilen können. Malta wird strenge Hygieneauflagen in Hotels und Restaurants, aber auch an den Stränden umsetzen. Dies soll zum Schutz der Touristen, aber auch der eigenen Bevölkerung vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus dienen. Auch am Flughafen Luqa werden einige Maßnahmen ergriffen, die von den Reisenden zu beachten sind. Beispielsweise setzt die Flughafen-Wien-AG-Tochter spezielle Wärmebildkameras ein, die Passagiere mit hoher Körpertemperatur automatisch erkennen sollen. Neu ist auch, dass sämtliche Terrassen des Airports bis auf weiteres mit absolutem Rauchverbot versehen wurden. In den Terminals, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften besteht derzeit die Verpflichtung Mund-Nasen-Schutzmasken zu tragen. Nach der Landung auf dem Flughafen Luqa führt die Gesundheitsbehörde stichprobenartige Kontrollen durch. Diese bestehen darin, dass die Körpertemperatur der Reisenden gemessen wird und beim Überschreiten von 37,2 Grad Celsius werden weitere Befragungen durch Beamte des öffentlichen

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Air Malta mit 22 Destinationen im Sommer

Der Staatscarrier kündigt sein Comeback im Linienverkehr an, doch erst vor wenigen Tagen wurden 70 gekündigte Piloten zur Rückgabe ihrer Uniformen aufgefordert. In Müllsäcken wurden diese vor die Air-Malta-Zentrale in Luqa gestellt. Air Malta wird im Sommer 2020 insgesamt 22 Destinationen bedienen. Offiziell wird die Homebase, Luqa, am 1. Juli 2020 wieder geöffnet. An diesem Tag hebt die maltesische Regierung auch die derzeit bestehenden Einreisebeschränkungen für Bürger zahlreicher Länder wieder auf. Ab dem einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta werden am 1. Juli 2020 die Ziele Rom, Lyon, Marseille, Prag, Catania, München, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Zürich und Genf wieder erreichbar sein. Am 15. Juli 2020 werden Amsterdam, Brüssel, Mailand-Malpensa, London-Heathrow, Lissabon, Madrid, Palermo, Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle folgen. Im August will Air Malta auch Manchester wieder bedienen. Mit Madrid nimmt man sogar ein Ziel auf, das mehr als zehn Jahre lang gar nicht angeflogen wurde. Die Destination Luxemburg wird Air Malta nur am 4. und 11. Juli 2020 bedienen. Die günstigsten Flugscheine sollen nach Angaben des Carriers 39 Euro oneway kosten. Im Bereich des Vertriebs kooperiert man auch mit Ryanair, steht jedoch in keiner Verbindung mit Malta Air. Der maltesische Staatscarrier sorgte erst vor wenigen Tagen für regelrechten Wirbel, denn die Anzahl der Piloten wurde fast halbiert. Jene 70, die gekündigt wurden, wurden zur Rückgabe ihrer Uniformen aufgefordert. Da das für Air Malta zuständige Tourismusministerium schwieg, entschieden sich die Betroffenen dazu ihre Dienstkleidung in Einkaufssackerl und teilweise gar in Müllsäcken vor die Firmenzentrale in Luqa zu stellen. Besonders

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Eurowings Europe könnte Ende Juni wieder abheben

Um den österreichischen Ableger war es in den letzten Monaten sehr ruhig. Nun sagt ein Eurowings-Sprecher, dass der Restart Ende Juni 2020 erfolgen könnte. In den vergangenen Wochen gab es rund um die Lufthansa-Tochter Eurowings so einige Veränderungen, denn die Schließung von Germanwings wurde verkündet, sämtlichen externen Wetlease-Partnern wurden die Verträge gekündigt und in weiterer Folge flog der DHC Dash 8-400-Operator Luftfahrtgesellschaft Walter in die Insolvenz und wird nun abgewickelt. Doch um die österreichische Tochter Eurowings Europe war es sehr ruhig. Die Geschäftsleitung schwieg über die gesamte Corona-Zeit hinweg. Es liegt durchaus auf der Hand, dass es zu Veränderungen kommen muss, denn Austrian Airlines benötigt nun ganz sicher keine Wetlease-Dienstleistungen für den Maschinentyp Airbus A320. Wie wird es also weitergehen? Ein Eurowings-Sprecher brach das Schweigen und sagte: „Wir rechnen damit, dass Eurowings Europe Ende Juni wieder starten wird – die genauen Strecken stehen aktuell noch nicht fest, hier können wir Ihnen sicher in Kürze aber mehr sagen.“ Eine Zukunft soll es also für Eurowings Europe geben, doch wie diese genau aussehen wird, steht offenbar noch nicht fest. Bleiben also die Entwicklungen der nächsten Tage abzuwarten.

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Eurowings zwingt Passagiere den Check-In-Schalter zu nutzen

Die Lufthansa-Tochter fordert dazu auf mittels Web-Check-In „unnötige Kontakte am Flughafen zu vermeiden“, doch statt einer Bordkarte gibt es die Aufforderung diese persönlich am Schalter abzuholen. Das Unternehmen sagt, dass es kein Fehler ist, sondern will, dass „alle Gäste persönlich zum Schalter kommen“. In den letzten Wochen übertrumpfen sich diverse Fluggesellschaften in Presseaussendungen regelrecht gegenseitig in Sachen Vorstellung ihrer Corona-Sicherheitsmaßnahmen. Fast einheitlich wird die Nutzung des Web-Check-ins empfohlen, um Warteschlangen und persönliche Kontakte vermeiden zu können. Bei Eurowings ist die Umsetzung regelrecht absurd, denn der Carrier empfiehlt ausdrücklich die Nutzung des Internet-Check-Ins, doch die Bordkarte muss nun erst recht am Counter abgeholt werden und damit will der Carrier explizit erreichen, dass die „Gäste persönlich zum Schalter kommen“. Per E-Mail fordert die Lufthansa-Tochter explizit zur Nutzung des Web-Check-Ins auf, um „unnötige Kontakte am Flughafen“ zu vermeiden. Hier die so genannte Einladung im O-Ton: Lieber Herr Gruber, checken Sie bereits jetzt für Ihren Flug nach Stuttgart ein. Nutzen Sie dazu unseren Online Check-in, mit dem Sie unnötige Kontakte am Flughafen vermeiden. Ihre Sicherheit und Gesundheit hat für uns am Boden wie in der Luft stets höchste Priorität. Aus diesem Grund haben wir bereits viele Maßnahmen getroffen und so kontinuierlich die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen und an Bord erhöht. Alle wichtigen Informationen zum Thema „Fliegen“ in Corona-Zeiten finden Sie auch noch mal hier. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Flug.“ Während dem Internet-Check-In muss unter anderem bestätigt werden, dass man nicht an COVID-19 erkrankt ist. Beim Klick auf die Bordkarte erhält man allerdings nicht wie

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Salzburg: Wizzair kündigt St. Petersburg an

Drei wöchentliche Flüge von Salzburg nach St. Petersburg bietet der Billigflieger ab Mitte September 2020 an. Bereits am 16. Juli 2020 wird ab Friedrichshafen Belgrad wieder bedient. Ab 18. September 2020 wird der ungarische Billigflieger Wizzair dreimal wöchentlich die Destination St. Petersburg ab Salzburg anbieten. Das günstigste Ticket soll ab 24,99 Euro erhältlich sein. Der Carrier baut damit das Streckennetz ab der Mozartstadt, das erst vor wenigen Tagen angekündigt wurde, weiter aus. Geflogen wird auf der Strecke Salzburg-St. Petersburg ab 18. September 2020 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Dazu Wizzair-Sprecher András Rado: „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme der neuen Strecke von Salzburg nach St. Petersburg, so kurz nach der Aufnahme des Flugbetriebs von Wizz Air am Flughafen Salzburg, bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Salzburg und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen, mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen.“ Belgrad ab Friedrichshafen Ab Friedrichshafen nimmt der ungarische Billigflieder die Destination Belgrad wieder auf. Tuzla und Skopje werden bereits bedient. Die serbische Hauptstadt wird ab dem Bodensee-Airport ab 16. Juli 2020 dreimal wöchentlich angeflogen. “In einer herausfordernden Zeit eine neue Strecke aufzunehmen ist ein starkes Signal für die Nachfrage der Bodensee-Region und die gute Zusammenarbeit des Flughafens mit der Wizz Air. Für die rund

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Sundair hebt ab 1. Juli 2020 wieder ab

Mit dem Restart werden Flüge ab Kassel-Calden, Bremen, Dresden und Berlin angeboten. Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair will Anfang Juli 2020 wieder in Richtung Kreta, Kos, Rhodos, Korfu, Verna, Burgas, Palma de Mallorca, Antalya und zu weiteren Destinationen abheben. Der an der deutschen Rückholungsaktion beteiligte Carrier musste aufgrund der Corona-Pandemie den Flugbetrieb einige Wochen ruhen lassen. „Wir freuen uns darauf unsere Gäste schon bald wieder in ihren wohlverdienten Urlaub fliegen zu können. Es war uns wichtig, dass bei der Erstellung des neuen Sommerflugplans unseren Passagieren eine breite Vielfalt an Destinationen zur Erholung oder für den Aktivurlaub angeboten werden. Wir werden im Laufe des Sommers weitere Ziele des ursprünglichen Angebots sowie Erweiterungen von Frequenzen prüfen“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair GmbH. Nachstehende Destinationen wird der Ferienflieger im Laufe des Juni 2020 aufnehmen: Kassel Bremen Dresden Berlin         Palma de Mallorca(ab 06. Juli) Palma de Mallorca(ab 17. Juli) Palma de Mallorca(ab 18. Juli) Kreta(ab 04. Juli) Kreta(ab 04. Juli) Fuerteventura(ab 17. Juli) Fuerteventura(ab 23. Juli) Kos(ab 02. Juli) Antalya(ab 18. Juli) Kreta(ab 04. Juli) Kreta(ab 12. Juli) Rhodos(ab 02. Juli)   Kos(ab 16. Juli) Kos(ab 19. Juli) Varna(ab 06. Juli)   Rhodos(ab 14. Juli) Rhodos(ab 04. Juli) Burgas(ab 01. Juli)   Antalya(ab 15. Juli) Korfu(ab 21. Juli) Beirut(ab 01. Juli)     Varna(ab 18. Juli) Korfu(ab 04. Juli)     Antalya(ab 17. Juli)  

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Kontrollen: Bundesheer hilft am Flughafen Wien aus

18 Soldaten greifen der Gesundheitsbehörde Bruck/Leitha bei den Kontrollen am Flughafen Wien unter die Arme. Bewaffnet sind die Bundesheerangehörigen dabei allerdings nicht. Am Flughafen Wien-Schwechat kommt seit Montag auch das Bundesheer bei behördlichen Grenzkontrollen zum Einsatz. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums unterstützen derzeit 18 Soldaten der Garde unter der Leitung des Militärkommandos Burgenland die Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha, Niederösterreich. Aktuell landen am Flughafen täglich zwischen 30 und 40 Flugzeuge mit rund 2.500 Passagieren, Tendenz steigend. Die Gesundheitskontrolle findet ganztägig während den vom Flughafen vorgegebenen Dienstzeiten (Flug- und Ankunftszeiten) statt. Es wird bei allen Passagiere die Körpertemperatur gemessen. Bei Fluggästen von Flügen aus den durch die Regierung freigegebenen Staaten wird stichprobenartig gemäß den Vorgaben der Verordnung vom 16. Juni 2020 kontrolliert; alle anderen Flüge werden ausnahmslos überprüft. Bei einem Verdachtsfall oder positiven Fiebertest, werden die Personen durch den Amtsarzt untersucht und weitere Schritte eingeleitet. „Ich konnte mir heute selbst ein Bild vom Einsatz der Soldaten am Flughafen Wien-Schwechat machen. Sie leisten ausgezeichnete Arbeit; die Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen, den Behörden und dem Bundesheer ist bestens. Durch unser gemeinsames Vorgehen sind wir in der Lage, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten – jetzt und in der Zukunft“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. „Die Luftfahrt hebt wieder ab, zahlreiche Airlines nehmen in diesen Wochen ihren Linienflugbetrieb wieder auf. Das Passagieraufkommen wird in den nächsten Wochen zunehmen und das österreichische Bundesheer unterstützt die Behörden bei der Durchführung der Gesundheitskontrollen am Standort. Die Sicherheit der Passagiere und Beschäftigten steht dabei im Vordergrund. Die österreichischen

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Emirates ist zurück in Zürich

Mit Boeing 777 ist der Golfcarrier in die Schweiz zurückgekehrt. Weltweit fliegt Emirates derzeit 30 Ziele an. Ab sofort bietet Emirates Airline ab Zürich-Kloten wieder vier wöchentliche Dubai-Umläufe an. Die Route wird derzeit mit Maschinen des Typs Boeing 777-300ER bedient. Insgesamt fliegt der Carrier 30 Destinationen an. Umstiege in Dubai sind nach Angaben des Unternehmens wieder möglich. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate arbeitet Emirates weiterhin daran, den Flugverkehr zwischen Dubai und der Welt schrittweise wieder aufzunehmen. Fluggäste werden gebeten zu beachten, dass einige Reisebeschränkungen weiterhin bestehen bleiben und Reisende nur dann auf Flügen akzeptiert werden, wenn sie die Anforderungen ihrer Zielländer in Bezug auf die Einreisekriterien erfüllen.

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Corsair schickt Boeing 747-400 in Pension

Die französische Intro-Aviation-Beteiligung ist künftig ein reiner Airbus-Operator. Der letzte Jumbojet wurde Anfang der Woche bereits offiziell ausgeflottet. Corsair sagt „Good Bye“ zu ihren Boeing-Maschinen: Vor zwei Tagen musterte man das letzte noch aktive Boeing 747-400-Flugzeug endgültige aus. Dabei landete sie zuletzt in Paris-Orly. Zuvor habe man noch zwei weitere Exemplare dieses Modells aus der Flotte genommen. Im Zuge der Ausflottung seien die Maschinen nach Kemble (Großbritannien) gebracht worden, wie ch-aviation.com berichtet. Die drei Jumbo-Jets seien zwischen 27 und 28 Jahre alt. Nach dessen Ausscheiden besteht die Flotte nur noch aus Airbus-Maschinen: Eine A330-200 und drei A330-300.

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Smartlynx eröffnet Basis in Prishtina

Nachdem die Germania-Basis insolvenzbedingt aufgelöst wurde und sich Eurowings weitgehend zurückzug, stationiert nun eine lettische Airline zwei Maschinen im Kosovo. Die lettische Charterfluggesellschaft Smartlynx eröffnet eine neue Basis: Zwei Airbus A320-200 werden in Prishtina stationiert. Von der Hauptstadt Kosovos aus werde man beginnend mit dem 1. Juli im Auftrag des heimischen Reiseveranstalters Prishtina Jet planmäßige Charterflüge anbieten. Dabei soll es zwölfmal wöchentlich nach Basel, Mülhausen und Freiburg gehen. Ebenso werde man einmal täglich in Düsseldorf und Stuttgart sowie fünfmal in der Woche in München landen. Wie CH-Aviation erfahren haben möchte, sollen in naher Zukunft auch türkische Reiseziele in das Flugprogramm aufgenommen werden.

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