Januar 4, 2021

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Januar 4, 2021

Sommer: Warmwasserprogramm nimmt langsam Gestalt an

Die nächsten Wochen und Monate werden möglicherweise für den Erfolg oder Misserfolg der Sommersaison 2021 entscheidend sein. Wenig verwunderlich verhalten sich viele Airlines bei ihren Planungen für die warme Jahreszeit im heurigen Jahr noch zurückhaltend und versuchen ihre Entscheidungen so spät wie möglich zu treffen. Der mögliche “Schlüssel zum Erfolg” liegt in zwei Faktoren, die seitens der Fluggesellschaften nur minimal bis überhaupt nicht beeinflussbar sind. In erster Linie sind es die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die wiederum ein maßgeblicher Faktor für die Flugreisennachfrage auf dem Markt sind. Niemand kann jetzt sagen, ob potentielle Passagiere sofort wieder ins Ausland reisen wollen oder ob diese sich – aus welchen Gründen auch immer – weiterhin zurückhalten werden. Genau deswegen verhalten sich die Airlines zurückhaltend, mit anderen Worten ausgedrückt: Man will und muss flexibel bleiben. Dementsprechend ist der Ausblick in den Sommer 2021 noch äußerst unvollständig und gleicht eher einem Blick in die Glaskugel, denn Änderungen, Absagen, aber auch die Aufnahme neuer Strecken sind jederzeit möglich. Erste neue Strecken werden ab Wien angekündigt Ab Wien möchte die rumänische Blueair bis zu zehnmal pro Woche eine Verbindung nach Bukarest bedienen. Diese soll mit Boeing 737-800 ab dem 28.03.2021 aufgenommen werden.  Corendon plant ab der Hauptstadt die Ziele Hurghada, Izmir, Kayseri, Antalya und Heraklion anzubieten. Es handelt sich um saisonale Verbindungen, die schrittweise ab Anfang Mai 2021 aufgenommen werden sollen. Derzeit plant der Carrier ab Wien die zuvor genannten Ziele je zweimal pro Woche anzufliegen und zu folgenden Zeitpunkten aufzunehmen: Hurghada: 1. Mai 2021; Izmir: 19. Juni

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Austrian Airlines mit erstem Wiederausbauplan für 2021

Austrian Airlines kehrt nun, nach der Weihnachts- und Neujahreszeit, wieder zum Minimalprogramm zurück. Laut einem Sprecher werden im Jänner und Feber 2021 nur rund 15 bis 20 Prozent der Vorjahreskapazität angeboten. Auch die Inlandsstrecke zwischen Klagenfurt und Wien wird wieder pausiert. Dies hat für den Kärntner Airport erhebliche Auswirkungen, denn dieser verliert nicht nur die Hub-Anbindung, sondern steht wieder einige Wochen gänzlich ohne Linienflüge da. Eurowings plant die Reaktivierung der Köln/Bonn-Strecke erst mit 1. März 2021. Die Konzernschwester Austrian Airlines beabsichtigt ab 27. Feber 2021 wieder nach Wien zu fliegen. Die von Transavia geplante Rotterdam-Route wurde abgesagt und scheint nicht mehr in den Flugplänen auf. Die Betriebszeiten des Airports Klagenfurt sind bereits stark eingeschränkt, so dass nicht damit zu rechnen ist, dass sich bis Ende Feber 2021 etwas an dieser Situation ändern wird. Das Minimalprogramm der Austrian Airlines besteht streckennetzweit aus 40 Destinationen, die ab Wien angeboten werden. Das “aufgestockte Minimalprogramm”, das Austrian Airlines in der Weihnachts- und Neujahreszeit durchgeführt hat, bestand laut einem Sprecher übrigens aus 60 Zielen. Die dezentralen Deutschland-Flüge ab Graz (Düsseldorf, Stuttgart) und Linz (Düsseldorf) werden bis mindestens Ende Feber 2021 pausiert. Ab dem steiermärkischen Airport scheiterte im Spätherbst 2020 die Reaktivierung, denn beide Routen mussten nach kurzer Zeit mangels Nachfrage wieder eingestellt werden. Zumindest einmal wurde gar ein Flug von Graz nach Stuttgart mit nur zwei Passagieren an Bord der DHC Dash 8-400 durchgeführt. Ab Linz befindet sich die Düsseldorf-Strecke seit März 2020 im Tiefschlaf.  „Die Wiederaufnahme der Flüge aus Graz nach Stuttgart und Düsseldorf

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Lumiwings kündigt Basis in Forli an

Die griechische Charterfluggesellschaft Lumiwings beabsichtigt ab dem italienischen Forli in das Liniengeschäft einzusteigen. Zunächst soll eine Nonstop-Verbindung nach Trapani aufgenommen werden. Diese ist für den Sommerflugplan 2021 geplant, jedoch lässt das Unternehmen in einer Mitteilung eine vorzeitige Aufnahme im Winter 2021 offen. Der Flughafen Forli ist seit längerer Zeit auf der Suche nach Carriern, die mit größerem Fluggerät aktiv sind. CH-Aviation.com schreibt, dass dies zuletzt vor rund sieben Jahren von Wizzair angeboten wurde. Air Dolomiti verschob aufgrund der Corona-Pandemie die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München auf den 1. Feber 2021. Lumiwings verfügt momentan über eine einzelne Boeing 737-300. Diese soll in Forli stationiert werden. Neben Trapani kündigt das griechische Luftfahrtunternehmen auch Verbindungen nach Palermo, Kattowitz, Korfu, Santorini, Neapel, Krakau, Prag, Rhodos, Heraklion, Kefallina, Odessa und Arad an. Buchbar sind die Flüge allerdings noch nicht. Der Carrier kündigt auf seiner Internetseite an, dass dies bald der Fall sein soll. Lumiwings wurde im Jahr 2015 gegründet und war bislang als Charter- und ACMI-Anbieter aktiv.

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Royal Air Maroc nimmt Casablanca-Tel Aviv auf

Ab 16. Jänner 2021 wird Royal Air Maroc eine Nonstop-Verbindung nach Tel Aviv aufnehmen. Zunächst sollen vier wöchentliche Flüge mit Boeing 787 ab Casablanca angeboten werden. Derzeit hat man vier 787-8 und vier 787-9 in der Flotte. Marokko hat – im Gegensatz zu den Nachbarn Algerien und Tunesien – offizielle diplomatische Beziehungen mit Israel aufgenommen. Damit folgte man unter anderem den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain. Ob sich Algerien und Tunesien hinsichtlich der Überflüge querlegen werden oder nicht, ist noch unklar. El Al plant jedenfalls ebenfalls zwischen Tel Aviv und Casablanca zu fliegen. Ein genauer Termin für die Aufnahme der Route steht noch nicht fest, jedoch ist grob “Ende des ersten Quartals 2021” angekündigt. Die beiden Carrier beabsichtigten im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung miteinander zu kooperieren.

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Österreichs „Freitesten“ sammelt Anmeldungen

Österreichs Regierung will die Bevölkerung quasi über die Hintertür zur Teilnahme an Corona-Massentests zwingen. Vorgesehen ist, dass zum Verlassen des “Lockdowns” per 18. Jänner 2021 ein negatives Testergebnis vorliegen muss. Der Plan ist massiv umstritten und könnte gegebenenfalls sogar verfassungswidrig sein. Gesetzlich geregelt ist noch nicht viel. Die Regierungsparteien schickten zwar einen Entwurf in eine “Express-Begutachtung”, doch in diesem ist nicht einmal festgelegt, ob PCR- oder Antigen-Befunde benötigt werden. Die genaue Auslegung will Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) nämlich über Verordnungen und damit ohne parlamentarische Kontrolle regeln. Ob die Opposition dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung macht, bleibt abzuwarten. Die Anmeldungen zum “Freitesten” können am Montag, 4. Jänner 2021, online vorgenommen werden. Davon ausgenommen ist das Bundesland Kärnten, in dem das System erst ab 8. Jänner 2021 freigeschaltet wird. Einige Länder nutzen die EDV-Infrastruktur des Bundes, andere sowie die Stadt Linz ihre eigene. Sämtliche Links finden sich aber unter www.oesterreich-testet.at. Personen, die keinen Internetzugang haben oder Fragen haben, können sich an die kostenfreie Hotline 0800/220330 wenden. Diese steht ebenfalls ab 4. Jänner 2020 zur Verfügung. Da noch nicht genau geregelt ist welchen Vorteil die Teilnahme an der Massentestung bringen wird und insbesondere wie lange der Befundbericht gültig sein wird, wird für weitere Informationen auf die Mitteilungen der Regierung, die vermutlich in diversen Medien publiziert werden, verwiesen. Hinsichtlich möglicher Vorteile im Reiseverkehr wird darauf verwiesen, dass einige wenige Staaten, darunter auch Österreich, Einreiseerleichterungen mit negativem Antigen-Ergebnis gewähren. Da jedoch viele Länder weiterhin auf PCR-Befunde pochen, sollte dies unbedingt vorab erfragt werden.

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Volga-Dnepr reaktiviert erste An-124

Die russische Volga-Dnepr Airlines reaktivierte gegen Jahresende 2020 die erste von zehn Antonow An-124. Zuvor wurden diese rund ein Monat lang zum Zwecke umfangreicher Überprüfungen nicht eingesetzt. Im November 2020 musste die RA-82042 nach einem Triebwerksdefekt, der während dem Start auftrat, eine Notlandung vollziehen.  Die Maschine wurde dabei beschädigt, jedoch gab es keine Opfer. Die RA-82077 wurde als erste Einheit wieder in den Frachtdienst gestellt und absolvierte am 26. Dezember 2020 die Strecke Leipzig-Shanghai. Die beiden anderen An-124-Operator, Maximus Airlines und Antonov Airlines, führten übrigens kein temporäres Ground dieses Maschinentyps durch.

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Air Serbia: Etihad-Anteil sinkt auf 18 Prozent

Bedingt durch den Umstand, dass sich die Etihad Aviation Group nicht an der Rekapitalisierung von Air Serbia beteiligt hat, ist die Beteiligung von 49 Prozent auf 18 Prozent gesunken. Die Finanzmittel wurden ausschließlich vom serbischen Staat aufgebracht, so dass dieser nun 82 Prozent hält. Die Zusammenarbeit zwischen Etihad und Air Serbia steht ohnehin kurz vor dem Aus. So stellte der Golfcarrier die Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Abu Dhabi ein und kündigte darüber hinaus die Codeshare-Vereinbarung auf. Die Regierung befindet sich derzeit auf der Suche nach einem neuen Partner und fand bereits erste Interessenten in China. Air Serbia erhielt im Rahmen einer Kapitalerhöhung einen Zuschuss in der Höhe von bis zu 100 Millionen U.S.-Dollar. Weitere 100 Millionen U.S.-Dollar sind bereits für das Jahr 2021 budgetiert. Die Finanzmittel werden als direkte Zuschüsse, über Kapitalerhöhung und in Form von Darlehen eingebracht. Sobald ein Käufer für die 18-prozentige Beteiligung von Etihad Airways gefunden ist, soll sich auch entscheiden in welchem Ausmaß der Staat künftig an Bord sein wird. Die Regierung deutete an, dass man zumindest 51 Prozent halten will.

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