Januar 18, 2021

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Januar 18, 2021

Australien öffnet auch 2021 seine Grenzen nicht

Australien bleibt wohl noch länger eine No-go-Zone. Zumindest für Touristen. Denn auch im neuen Jahr will der Kontinent seine Grenzen für den internationalen Reiseverkehr nicht öffnen.  „Ich denke, das ist die große Frage. Aber ich glaube, die Antwort ist Nein“, so der Chefmediziner der australischen Regierung, Brendan Murphy, am Montag. Selbst wenn ein großer Teil der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft sei, könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Geimpften es weiterhin an andere übertragen könnten. „Ich denke, dass es den größten Teil dieses Jahres immer noch erhebliche Grenzbeschränkungen geben wird“, so Murphy. Die ersten Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. So werde Emirates seine Flugaktivitäten in das Land auf noch unbestimmte Zeit einstellen, berichtet Aero. Weitere Nachzügler sind in Anbetracht des praktischen Einreiseverbots zu erwarten. Australien zieht seine strikte Linie konsequent durch. Dies ist unter anderem auch der Grund, weshalb das Land bislang vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen ist. Nur knapp 29.000 Infektionen registrierten die Gesundheitsbehörden bisher.

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Luxaviation Germany legt sich erste Do 328-300 zu

Luxaviation Germany rüstet auf: Der Carrier begrüßt die erste Dornier Do 328-300 in den eigenen Reihen.  Das Flugzeug hat 20 Jahre auf dem Buckel und wurde bis 2018 von Sino Jet betrieben, berichtet CH-Aviation. Das letzte in Deutschland entwickelte und gebaute Verkehrsflugzeug erhält die Registrierung D-BSEA und wurde schon am 11. Dezember ausgeliefert. Auch den Erstflug in den neuen Airline-Farben hat die Maschine bereits hinter sich. Der Twinjet flog dabei von Memmingen nach Zweibrücken. Die Dornier Do 328 mit zwei Propellerturbinen entstand von 1991 an am bayerischen Flughafen Oberpfaffenhofen bei München. Viel Aufmerksamkeit erregte sie jedoch nicht: Der Hersteller Fairchild-Dornier sowie ein Nachfolgeunternehmen verkauften bis 2005 lediglich knapp 220 Exemplare. Nun soll es wohl eine Neuauflage des Flugzeugs in der Version mit Propellerturbinen geben, dem Vernehmen nach soll es am Flughafen Leipzig-Halle entstehen. 

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München: Maskenverweigerer aus Lufthansa-Jet abgeführt

Eine Flugreise ohne Maske endete für einen 51-jährigen Niederländer nicht in Südafrika, sondern auf der Inspektion der Bundespolizei München. Der Lufthansa-Jet befand sich bereits auf dem Weg in Richtung Startbahn, doch der Kapitän entschied sich zur Rückkehr und Beiziehung der Exekutive. Laut Mitteilung der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall am Donnerstagabend auf dem Flughafen München. Der 51-Jährige soll sich trotz mehrfacher Aufforderung durch das Kabinenpersonal geweigert haben einen Mundnasenschutz aufzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Flugzeug bereits auf dem Weg in Richtung Runway. Eine Flugbegleiterin informierte den Kapitän und ersuchte diesen um eine Entscheidung. Diese folgte prompt, denn die Cockpitbesatzung entschied sich zur Rückkehr auf die Parkposition. Über den Funk wurde die Bundespolizei angefordert, die den Niederländer dann mit vier Beamten anrückte und ihn aus dem Verkehrsflugzeug „entfernte“. Die anderen Passagiere konnten dann ihre Reise nach Südafrika fortsetzen, der 51-Jähre wurde auf der Bundespolizeiinspektion verhört. „Der unbelehrbare Fluggast konnte dem startenden Flugzeug nur noch von außen hinterherblicken und wird sich nun wegen einem Verstoß nach dem Luftsicherheitsgesetz verantworten müssen“, so die Bundespolizei Flughafen München in einer Medienmitteilung. Dem Niederländer könnte nun eine empfindliche Geldstrafe blühen.

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ICAO: Weltweiter Flugverkehr um 60 Prozent eingebrochen

Laut der Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) verzeichnete der zivile Passagierflugverkehr im Vorjahr einen Rückgang um 60 Prozent. Weltweit wurden 1,8 Milliarden Fluggäste befördert, wodurch die Branche auf das Niveau des Jahres 2013 zurückgefallen ist. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 flogen weltweit 4,5 Milliarden Fluggäste. Aufgrund der Pandemie ist es wenig überraschend, dass der Löwenanteil des Rückgangs im internationalen Verkehr verzeichnet wurde. Hierfür sind unter anderem harte Einreise- und Quarantänebestimmungen, die sich nachteilig auf die Nachfrage ausgewirkt haben, verantwortlich. Laut ICAO wurden um 74 Prozent weniger Reisende im internationalen Verkehr gezählt. Dagegen war der Einbruch auf Inlandsflügen nicht ganz zu heftig. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation teilte mit, dass dieser sich um etwa die Hälfte reduzierte. Für das laufende Jahr 2021 rechnet die ICAO damit, dass die Nachfrage im ersten Quartal gering bleiben wird. Auch wird nicht ausgeschlossen, dass aufgrund der Verschärfung der Maßnahmen diverser Staaten ein weiterer Rückgang zu verzeichnen sein wird. Mit einer Steigerung rechnet man auf zärtlichem Niveau erst im Frühjahr und Sommer 2021.

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Verdi und Eurowings schließen Krisentarifvertrag ab

Die Gewerkschaft Verdi und Eurowings haben sich auf eine Krisenvereinbarung geeinigt. Dieser soll sowohl den Flugbegleitern als auch dem Bodenpersonal eine Beschäftigungsgarantie bis März 2022 bringen. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Gehälter um fünf Prozent gesenkt werden. Auch die Weihnachts- und Urlaubsgelder wird es während der Gültigkeit des Krisentarifvertrags nicht geben. Zusätzlich wird auf eine Gratifikation in der Höhe von 100 Euro verzichtet sowie die Beiträge an die betriebliche Altersvorsorge werden temporär ausgesetzt. Verdi befindet sich bei anderen Konzernairlines in „intensiven Verhandlungen“. Ziel ist es auch, dass möglichst viele Flugbegleiter, die vor der Kündigung stehen, bei Eurowings unterkommen können. Beim Boden- und Technikpersonal soll nur einmalig auf das Urlaubsgeld verzichtet werden. Weiters erhalten diese Berufsgruppen im Jahr 2021 weniger Urlaubstage. Diese Beschäftigungsgruppen haben laut Verdi den Krisentarifvertrag bereits angenommen. Die von Verdi vertretenen Flugbegleiter sind noch bis zum 22. Jänner 2021 zur Abstimmung aufgerufen. „Nach harten und monatelangen Verhandlungen ist es nicht nur gelungen die Arbeitsplätze in der Eurowings am Boden und in der Kabine durch ausgewogene Krisenbeiträge im Konzern zu sichern. Wir setzen uns auch dafür ein, möglichst vielen Kabinenbeschäftigten aus der Lufthansa Group durch Einstellungen bei Eurowings eine berufliche Perspektive zu schaffen. Wir führen dazu bereits Tarifverhandlungen. Wir fordern eine finanzielle Anerkennung der bisherigen Berufserfahrung im Konzern“, so Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky.

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Salzburg hatte 61,01 Prozent weniger Passagiere

Der Flughafen Salzburg fertigte im Vorjahr 669.790 Passagiere ab – im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 ein Rückgang um 61,01 Prozent. Die Anzahl der kommerziellen Flugbewegungen reduzierte sich um 59,88 Prozent auf 6.670 Starts oder Landungen. Auch im Frachtbereich musste der zweitgrößte Airport Österreichs einen 10,76-prozentigen Rückgang auf 8.166 Kilogramm verzeichnen. Im Linienverkehr nutzten 499.402 Reisende und somit um 62,58 Prozent weniger das Angebot ab Salzburg. Der touristische Verkehr reduzierte sich um 55,57 Prozent auf 170.388 Passagiere. „Als uns die ersten Nachrichten vom Ausbruch einer Epidemie erreichten, waren wir – ähnlich wie bei der Vogelgrippe oder SARS – darauf eingestellt, strengere Auflagen, wie etwa das Auslegen von Seuchenteppichen, befolgen zu müssen. Mit den tatsächlichen Auswirkungen dieser Pandemie, die den Luftverkehr nahezu zum Stillstand brachten, konnte damals allerdings noch niemand rechnen“, so Geschäftsführerin Bettina Ganghofer. Nach der weitgehenden Einstellung der Flugangebote aufgrund des ersten Lockdowns gab es in Salzburg zunächst eine Jubelmeldung: Wizz Air nahm einige Strecken auf. Doch die Freude währte nur kurz, denn mittlerweile ruht das Angebot des ungarischen Billigfliegers. Eine Wiederaufnahme ist jedoch für den Sommerflugplan 2021 angestrebt. Airport fühlt sich von AUA „ungerecht behandelt“ In Salzburg ist man aber auch enttäuscht von Austrian Airlines, denn die Lufthansa-Tochter zog sich vollständig zurück. Damit ist der Airport nicht mehr an das Drehkreuz Wien angebunden. Als Alternative stehen Eisenbahnverbindungen zur Verfügung. Diese sollen jedoch dem Vernehmen nach nur sehr spärlich genutzt werden. „Der Salzburger Flughafen wurde durch die Covid-19-Pandemie nicht nur direkt, sondern auch indirekt massiv getroffen.

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Air Canada: Aus zwei Boeing 767-300 werden Frachter

Das kanadische Star-Alliance-Mitglied Air Canada veräußerte im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals zwei Boeing 767-300ER an Cargo Aircraft Management. Die beiden Maschinen werden in Frachter umgewandelt und anschließend vom Carrier auf Cargorouten eingesetzt. Es wird sich dann um die ersten reinen Frachtflugzeuge in der Flotte von Air Canada handeln. Es wird nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Maschinen folgen könnten. Der Umbau wird von Cargo Aircraft Management vorgenommen. In der Vergangenheit hatte das kanadische Luftfahrtunternehmen bereits einige Cargo-Maschinen. Dabei handelte es sich um Douglas DC-8, die jedoch in den 1990er Jahren ausgeflottet wurden. Momentan sind sechs Airbus A330-300 und drei Boeing 777-Maschinen im Cargoverkehr im Einsatz. Dabei handelt es sich um Passagierflugzeuge, die als so genannte „Behelfsfrachter“ fungieren. Diese Vorgehensweise haben aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche Fluggesellschaften gewählt.

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Anleihe: Singapore organisierte sich weitere 500 Millionen Dollar

Für den Verwendungszweck „Ankauf von Flugzeugen“ organisierte sich Singapore Airlines über eine Anleihe 500 Millionen U.S.-Dollar auf dem Kapitalmarkt. Laut Erklärung des Unternehmens war das Papier mit 2,85 Milliarden U.S.-Dollar überzeichnet. Die Laufzeit der Anleihe beträgt 5,5 Jahre bei einer Verzinsung von drei Prozent. „Die Emission stärkt die Liquiditätsposition des Unternehmens weiter und bietet SIA die finanzielle Flexibilität, um mittel- bis langfristiges Wachstum über die Covid-19-Pandemie hinaus zu erzielen“, so der Carrier in einer Aussendung. Im Finanzjahr 2020/2021, das im März endet, organisierte sich Singapore Airlines bislang zehn Milliarden U.S.-Dollar auf dem Kapitalmarkt. Die bislang höchste Anleihe wurde im April 2020 herausgegeben. Das Unternehmen erklärte, dass mit Jahresende von den 6,6 Milliarden U.S-Dollar noch 1,3 Milliarden U.S.-Dollar vorhanden waren.

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Frankfurt: Maskenverweigerer löste Terminalsperre aus

Am Flughafen Frankfurt am Main eskalierte am Freitag ein Zwist zwischen einem Maskenverweigerer und der Bundespolizei. Der laut Exekutive aus Slowenien stammende Mann soll gedroht haben, dass er alle umbringen werde und laut „Allahu Akbar“ gerufen haben. Beim anschließenden Fluchtversuch konnte der Mann von den Beamten überwältigt werden. Die Bundespolizei ging aber kein Risiko ein und zog den Entschärfungsdienst hinzu. Dieser konnte rasch Entwarnung geben, denn es wurde kein Sprengstoff im Gepäck der aggressiven Person gefunden. Dennoch musste der Bereich B des Terminals 1 zeitweise gesperrt werden. Laut Erklärung der Polizei ereignete sich der Vorfall am Freitag gegen 17 Uhr 16. Das nachstehende Video, das von FFM Aktuell auf Instagram veröffentlicht wurde, zeigt wie die Beamten der Bundespolizei Frankfurt den Slowenen stellen.

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Sun-Air schickt Deutschland-Tochter in die Insolvenz

Die Deutschland-Tochter der Regionalfluggesellschaft Sun-Air of Scandinavia, Sun-Air of Germany GmbH, meldete beim Amtsgericht Augsburg Insolvenz an. Ein Gerichtssprecher bestätigte auf Anfrage, dass am 12. Jänner 2021 eine entsprechende Eingabe erfolgt ist. Das deutsche Unternehmen wurde im Jahr 2013 gegründet und ist unter anderem für die Airbus-Firmenshuttles zwischen Augsburg und Marseille zuständig. Durchgeführt werden die Flüge von der dänischen Muttergesellschaft. Die überwiegende Mehrheit des in der Bundesrepublik stationierten Personals ist bei Sun-Air of Germany GmbH angestellt. Der Hintergrund erinnert ein wenig an die Geschichte rund um die Ryanair-Tochter Malta Air: Sun-Air bekam zunächst das Kurzarbeitergeld bewilligt und ausbezahlt. Später jedoch zog das Arbeitsamt den Bescheid wieder zurück und verwies unter anderem darauf, dass es sich um ein ausländisches Unternehmen handeln würde. Bei Malta Air ordnete ein Gericht einstweilig an, dass das Kurzarbeitergeld zu gewähren ist. Laut dänischen Medienberichten rechnet Sun-Air damit, dass das erhaltene Geld zurückbezahlt werden muss. Nun meldete man Insolvenz an und dem deutschen Personal wurde bereits die Kündigung ausgesprochen. Unternehmensangaben nach sollen die für Airbus durchgeführten Flüge ab Augsburg fortgeführt werden. Sun-Air of Germany GmbH war keine Fluggesellschaft, sondern eher eine Art „Leiharbeitsfirma“ für das deutsche Personal, das ausschließlich in Maschinen der Muttergesellschaft unterwegs war. Sun-Air ist Franchisenehmer von British Airways und tritt gegenüber Endkunden unter dem BA-Brand auf.

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