Februar 2, 2021

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Februar 2, 2021

Memmingen: Flughafen wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Allgäu Airport musste sich in den letzten Tagen rechtfertigen. Etliche Menschen nah beieinander, ohne Mindestabstand und teilweise auch ohne Maske: ein bulgarischer Fluggast machte in Memmingen diese verheerende Entdeckung und dokumentierte diese Situation auch. Der Mann dürfte relativ aufgebracht darüber gewesen sein. Denn wenig später landeten die Bilder im Münchner Merkur und zwangen die Flughafen-Leitung zu einem Statement. Beim Flughafen heißt es dazu, „in Ausnahmefällen“ könne der vorgeschriebene Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden, beispielsweise bei der Einreise, der Gepäckrückgabe oder beim Boarding. Deshalb sei das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Beschäftigte und Passagiere im gesamten Flughafenterminal Pflicht und es werde darauf an diversen Stellen durch entsprechende Gebotsschilder hingewiesen. Außerdem werde die Einhaltung der Maskenpflicht durch Mitarbeiter und die Landespolizei kontrolliert. Für die Nichteinhaltung der Corona-Regeln durch Passagiere würde der Flughafen keine Verantwortung tragen, berichtet br.de. Das Phänomen des Drängeln liege aber offenbar in der Natur des Menschen und sei durch das Sicherheitspersonal nicht immer zu verhindern.

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Lufthansa streicht Barbados

Die AUA-Mutter nimmt ihre Direktflüge von Frankfurt nach Bridgetown aus dem Programm – zumindest vorerst. Die Karibikinsel zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen der Lufthansa. Doch anscheinend rentiert sich die Strecke in Zeiten von Corona nicht mehr. Einer der Gründe dürfte auch die erst kürzlich erfolgte Einstufung als Risikogebiet sein. Aufgrund dieser Entwicklungen hat die Fluggesellschaft entschieden, die erst im Oktober aufgenommene Direktverbindung von Frankfurt nach Bridgetown auf Barbados zeitweise einzustellen. Diese Strecke wurde aktuell einmal wöchentlich mit einem Airbus A330 bedient, welcher von Brussels Airlines im Auftrag für Eurowings betrieben wird. Nach aktuellem Wissensstand soll mit dem Wechsel zum Sommerflugplan die Strecke wieder aufgenommen werden, berichtet reisetopia.de.

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Österreich: Künftig kein Freitesten aus der Quarantäne

Österreich schafft in Kürze die Möglichkeit, dass man sich nach der Einreise nach fünf Tagen aus der Quarantäne „freitesten“ kann ab. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigte an, dass die „vollen zehn Tage plus Test eingehalten werden müssen“. Auch soll die Anzahl der Ausnahmen zurückgefahren werden. Dies trifft in erster Linie Pendler, denn diese müssen künftig einmal pro Woche einen negativen Testbefund vorweisen. Das kann wahlweise eine Antigen- oder PCR-Testung sein. „Pendler müssen sich künftig auch registrieren“, so Nehammer. „Die permanenten Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien, Ungarn, Slowenien und zur Slowakei bleiben aufrecht. Besonders in Tschechien ist die Situation sehr angespannt“. Laut dem Regierungsmitglied wurden seit 19. Dezember 2020 rund drei Millionen Kontrollen durchgeführt. Rund 200.000 Personen wurden dadurch unter Quarantäne gestellt. „Die Bundesländer fordern vermehrt Unterstützung durch die Polizei bei der Kontrolle, ob die Quarantäne eingehalten wird, an“, erklärt Nehammer, der auch erhöhte Strafen bei der Missachtung der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung in Aussicht stellt. „Jeder, der einreist muss einen negativen Test vorweisen und danach zehn Tage in Quarantäne gehen. Besondere Berufsgruppen wie Pendler sowie Pendler müssen einen negativen Testbefund vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf“, erklärt Innenminister Nehammer. Nähere Details und insbesondere wann Rudolf Anschober (Grüne) die adaptiere Einreiseverordnung in Kraft treten wird, gab Innenminister Nehammer nicht bekannt. In der Vergangenheit ist es wiederholt vorgekommen, dass der Verordnungstext stark von den Ankündigungen der Regierungsmitglieder abgewichen ist. Daher ist es für Reisende und Pendler äußerst ratsam sich ab Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt intensiv mit der Verordnung vertraut zu

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Mallorca: Airport bekommt neue Fluggastbrücken

Der Flughafen Son Sant Joan in Palma de Mallorca bekommt neue und größere Fluggastbrücken.  Der staatliche Betreiber Aenahat jetzt den Auftrag für die beiden Terminals A und D ausgeschrieben. 12 Millionen Euro sollen dafür in die Hand genommen werden. Die meisten deutschen Reisenden werden diese Terminals eher weniger zu Gesicht bekommen, berichtet mallorcazeitung.es. Denn die Flüge nach Deutschland werden im Regelfall über den Terminal C abgewickelt. Kaum wurde die Erweiterung bekannt gegeben, meldeten wurden die ersten kritischen Stimmen laut. Für den Abgeordneten Josep Ferrà der linksregionalen Partei ist das Vorhaben“unverhältnismäßig und unpassend für die Bedürfnisse der Insel, ihrer Wirtschaft und ihrem Wohlbefinden“. Er kritisierte außerdem, dass der Generalplan des Flughafens aus dem Jahr 2001 stammt – und die Umweltgutachtenaus den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

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Brussels gibt letzte A330-200 ab

Brussels Airlines schickt seinen letzte Airbus-Maschine der Modellreihe A330-200 in Rente. Die belgische Lufthansa-Tochter verabschiedet sich von dem Flugzeug mit der Registrierung OO-SFZ. Damit wurde auch die letzte A330-200 ausgeflogen, heute Mittag ging es für den Flieger zum Flughafen Twente im niederländischen Enschende. Dort soll er in Einzelteile zerstückelt und die Ersatzteile anschließend verkauft werden. Diesen Prozess würde vor Ort  das auf Flugzeugabbau spezialisierte Unternehmen AELS übernehmen, wie simpleflying.com berichtet. Die verbleibende Langstreckenflotte von Brussels besteht jetzt ausschließlich aus zwölf Airbus A330-300 mit einem Durchschnittsalter von 13,8 Jahren.

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Airbus: Kürzung der Arbeitszeit soll Jobs in Wales retten

Die Krise kostete schon zu viele Kündigungen. Der europäische Flugzeugbauer Airbus möchte in Wales nun keine weiteren Arbeitsplätze abbauen.  Stattdessen soll die Arbeitszeit der gesamten Belegschaft ein ganzes Jahr lang um zehn Prozent reduziert werden. Darüber werde derzeit am Standort Broughton abgestimmt, so simpleflying.com. Ausgehandelt habe diese Maßnahme die zuständige Arbeitnehmervertretung Unite. Denn dadurch würden Hunderte Arbeitsstellen gerettet werden. „Die verheerende Coronavirus-Krise kostete uns bereits fast 1.000 hochwertige Arbeitsplätze. Wir können es uns nicht leisten, mehr zu verlieren “, so Peter Hughes, Regionalsekretär von Unite Wales. Die Auswirkungen seien dabei natürlich spürbar, aber geringer Natur: nur 6,6 Prozent des Gehalts würden die Mitarbeiter monatlich verlieren. Und das sei immer noch besser, als den Job ganz los zu sein, zumal die Kürzung auf ein Jahr begrenz ist.

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Schneechaos: Flugverkehr rund um New York steht still

Ein heftiger Schneesturm sorgt im Nordosten der Vereinigten Staaten für Unruhe. Die Flughäfen im Umland, darunter die drei Flughäfen der Weltstadt New York, musste schon tausende Flüge aus dem Programm nehmen. New Yorks Bürgermeister rief den Notstand aus, Straßen wurden für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen freigehalten, alle nicht notwendigen Fahrten eingeschränkt. In der Großstadt wurden bis zu 60 Zentimeter Schnee erwartet. Der nationale Wetterdienst warnte für die gesamte Nordostküste von Virginia bis Maine vor heftigem Schneefall und starken Winden. Die Behörde sprach von „Blizzard-ähnlichen Zuständen“, die womöglich bis Mittwoch andauern könnten und besonders den Flugverkehr gänzlich lahmlegen. Betroffene Fluggesellschaften würden derzeit ihre Passagiere informieren und Umbuchungsmöglichkeiten schaffen, so simpleflying.com. 

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Thomas Cook Balearics geht in die Liquidation

Die spanische Fluggesellschaft Thomas Cook Balearics wird aufgelöst. Dies teilte Firmenchef Alvaro Middelmann in einem Mitarbeiterrundschreiben mit. In dem Rundschreiben ist zu lesen, dass die Coronapandemie den Bestrebungen zur Reaktivierung ein Ende gesetzt hätten. Der Carrier hatte zuletzt noch rund 90 Mitarbeiter. „Wie Sie wissen war 2020 von der Covid19-Viruspandemie geprägt. Leider hat diese Pandemie allen TCAB-Reaktivierungsplänen ein Ende gesetzt. Der Investor Roland Ehrsam und der Verwaltungsrat haben keine Mühe gescheut, um das Ziel eines neuen TCAB zu erreichen“, zitiert das Portal Preferente aus dem Anschreiben von Middelmann. „Bis zum Ende wurden intensive Gespräche geführt. Leider sind die möglichen positiven Ergebnisse der Verhandlungen mit neuen Investoren kurzfristig nicht konvertierbar. Die Liquiditätssituation und die nach wie vor sehr negativen Aussichten im Luftverkehrssektor haben zu der sehr bedauerlichen Entscheidung geführt die Auflösung des Unternehmens zu beantragen“. Im Mai 2020 war die von Roland Ehrsam geleitete Panaf-Firmengruppe bei der spanischen Airlinetochter der insolventen Thomas Cook eingestiegen. Vormals flog der Carrier fast ausschließlich für Condor, jedoch wurde die Zusammenarbeit beendet. Ehrsam war zuvor unter anderem bei Rostock Airways aktiv und war zeitweise an der Übernahme von Air Alps und Intersky interessiert, jedoch entschied er sich gegen den Kauf. Laut Preferente schrumpfte die Flotte von Thomas Cook Balearics auf zuletzt zwei Airbus A320-200 zusammen. Einige Maschinen mussten an die deutsche Condor abgegeben werden, andere gingen zurück zu den Lessoren. Wohin der Carrier nach einem Restart hätte fliegen sollen, wurde vermutlich aufgrund der Pandemie nie groß vorgestellt.

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