
Sebastian Kurz macht sich für Sputnik V stark
Noch im September 2020 schloss Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in einem TV-Interview, das er dem ORF gab, explizit aus, dass der russische Corona-Impfstoff Sputnik V zum Einsatz kommen könnte. Angesichts des Desasters, das die Regierungen der Europäischen Union in Kooperation mit der EU-Kommission fabriziert haben, fordert nun Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Zulassung von Sputnik V und chinesischer Konkurrenzprodukte. Der Politiker appelliert in Richtung der Europäischen Arzneimittelagentur, dass es bei der Zulassung „keine geografischen Tabus“ geben dürfe. In einer schriftlichen Stellungnahme, die er der Austria Presseagentur übermitteln hat lassen, fordert er, dass die EMA „natürlich auch die Zulassung von chinesischen Impfstoffen oder des russischen Impfstoffs prüfen“ solle. Damit bekennt sich – abgesehen von Viktor Orban – der erste Regierungschef eines EU-Staats öffentlich zu Sputnik V und den in China entwickelten Impfstoffen. Ungarn hat dem russischen Produkt bereits eine nationale Notfallzulassung erteilt und beabsichtigt dies auch mit Stoffen aus chinesischer Entwicklung so zu handhaben. Kurz-Aussage deckt sich mit Neos-Forderung In Österreich forderte der Neos-Oppositionspolitiker Loacker, dass Sputnik V geprüft und gegebenenfalls zugelassen werden solle. Bis vor wenigen Wochen wurde der russische Impfstoff von westlichen Medien und Politikern noch regelrecht verspottet. Mittlerweile soll sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Vladimir Putin, in Gesprächen befinden. Ziel soll sein, dass eine Produktion in Lizenz in Deutschland oder in einem anderen europäischen Land erfolgen kann. Derzeit schreiben einschlägige Fachmagazine, dass Sputnik V eine höhere Wirksamkeit als das Billigprodukt von AstraZeneca, auf das die EU, Österreich, Deutschland und








