Februar 10, 2021

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Februar 10, 2021

Lufthansa Airlines setzen Umbuchungsgebühren weiter aus

Seit Ende August sind sämtliche Tarife von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings gebührenfrei umbuchbar. Ursprünglich galt dieses Tarifangebot bis Februar. Nun wird das Angebot aber erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind nun bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Mai 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Lufthansa Group Airlines ihren Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Der Verzicht auf Umbuchungsgebühren gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen in allen Tarifen. Dies soll allen Kunden der Lufthansa Gruppe eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Mehrkosten können bei Umbuchungen allerdings entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Auch die Umbuchung von Tickets, die bis einschließlich 31. August 2020 ausgestellt wurden, kann nun bis zum 31. Mai 2021 erfolgen.

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Thai Airways setzt Piloten und Flugzeuge vor die Tür

Der finanziell gebeutelten Thai Airways geht so langsam die Luft aus. Aus diesem Grund zieht die Fluggesellschaft jetzt alle Register.  Thai Airways kämpft verzweifelt ums Überleben. Der Flugbetrieb von Thailands Staats-Airline läuft auf absoluter Sparflamme, gerade einmal neun von insgesamt 61 Thai-Maschinen sind derzeit als aktiv gemeldet. Ein Ende scheint nicht in Sicht, zumal sich die Corona-Situation in einigen Ländern trotz Impfung weiter zuspitzt. Deswegen muss nun die eigene Belegschaft dran glauben: Insgesamt 395 Piloten würden vor die Tür gesetzt. Das berichtet unter anderem das Luftfahrtportal „Simple Flying“. Damit wolle die Fluglinie die Kostenstruktur senken und den Sinkflug bremsen.  Darüber hinaus dreht der Carrier auch anderweitig an der Kostenschraube. So soll die Flotte erheblich geschmälert werden. Berichten zufolge sind die Tage der A380 gezählt, allem Anschein nach werden die Superjumbos nicht mehr zurückkehren. Doch nicht nur für die sechs A380 dürfte dies das endgültige Aus bedeuten, auch den A330-Maschinen geht es an den Kragen. Sie werden „dauerhaft gegroundet“ – was in diesem Fall wohl so viel bedeutet wie: sie werden nicht mehr wiederkommen. Alles in allem verabschiedet sich Thai also von 21 Flugzeugen: 15 A330-300 (Durchschnittsalter zehn Jahre) und sechs A380 (im Durchschnitt gut acht Jahre alt). Es ist zudem nicht unwahrscheinlich, dass weitere Flugzeugmodelle in Zukunft folgen könnten.

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Smartline bedient Graz-Stuttgart mit dem Businessjet

Das Vorarlberger Bedarfsluftfahrtunternehmen bedient seit wenigen Tagen im Auftrag eines deutschen Brokers die von Austrian Airlines ausgesetzte Route von Graz nach Stuttgart. Durchgeführt werden zwei Umläufe pro Woche. Zum Einsatz kommen Businessjets des Typs Cessna 525C, die maximal neun Passagiere befördern können. Die Maschinen werden von drei Grazer Unternehmen über den deutschen Broker Pro Sky AG gechartert. Geplant ist, dass bis inklusive 26. März 2021 in dieser Form geflogen wird. Für die Zeit danach hofft man darauf, dass Austrian Airlines die Stuttgart-Strecke reaktiviert. Hintergrund der Maßnahme ist, dass insbesondere die steiermärkischen Betriebe, die im Automobilbereich tätig sind, auf Verbindungen nach Stuttgart angewiesen sind. Dort sitzen die Daimler AG und die Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG – wichtige Auftraggeber der österreichischen Zulieferer. Bedingt dadurch, dass Austrian Airlines die Strecke mangels Nachfrage erneut ausgesetzt hat und auch ab Wien die Frequenzen stark ausgedünnt sind, sind Reisen zwischen Graz und Stuttgart derzeit kompliziert. Abhilfe sollen die Charterflüge schaffen. Freie Plätze können bei Pro Sky AG unter +49 221 9204413 bzw. [email protected] angefragt werden. Unter diesen Kontaktdaten können auch Buchungen vorgenommen werden. Es gibt keinen Verkauf über eine Homepage oder über Reisebüros. Der von Smartline im Auftrag der Pro Sky AG bediente Flugplan bis 26. März 2021: Verkehrstag Mittwoch:Graz-Stuttgart 07 Uhr 00 – 08 Uhr 00Stuttgart-Graz 08 Uhr 45 – 09 Uhr 45 Verkehrstag Freitag:Graz-Stuttgart 17 Uhr 00 – 18 Uhr 00Stuttgart-Graz 18 Uhr 45 – 19 Uhr 45

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Malta: Passagieraufkommen noch tiefer im Keller

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind am Airport Luqa, der maltesischen Tochtergesellschaft der Flughafen Wien AG, enorm. Mehr als 70 Prozent der Flugstrecken liegen brach. Für den Inselstaat ist das durchaus problematisch, denn dieser ist zunehmend von der Außenwelt abgehängt. Das „Einschleppen von Infektionen“ spielt aufgrund des äußerst geringen Angebots kaum mehr eine Rolle, doch der Mangel an Passagierflügen macht auch die Logistik immer komplizierter. Normalerweise fliegt in den Cargoräumen der Maschinen viel Fracht und Post mit. Zum Teil müssen die Güter nun aufwendige Umwege nehmen, um auf die maltesischen Inseln gelangen zu können. Jene Destinationen, die noch bedient werden, sind stark ausgedünnt. Beispielsweise wurde Rom im Jänner 2020 noch mit 27 wöchentlichen Umläufen bedient. Heuer waren es jedoch nur acht Rotationen und zwar im gesamten Monat Jänner und nicht pro Woche. Die Folge daraus ist, dass das Passagieraufkommen um 90 Prozent zurückgegangen ist und der Jänner 2021 der schwächste Monat seit der Wiedereröffnung im Juli 2020 war. Gezählt wurden lediglich 38.938 Fluggäste. Normalerweise hat Luqa im Winter diese Passagieranzahl in drei Tagen erreicht. Doch die Aussichten auf Feber 2021 sind noch miserabler, denn viele Routen, darunter auch Wien, pausieren und Homebase-Carrier Air Malta kündigte erst kürzlich eine nochmalige Reduktion des Flugplans an. Grund: Mangelnde Nachfrage.

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Air Malta will sich auf profitable Routen fokussieren

Ohne die Nennung tiefgehender Details kündigte Air-Malta-Chairman David Curmi am Dienstag an, dass unprofitable Routen gestrichen werden. Auch sollen die Lohnkosten gedrückt werden, um den Staatscarrier finanziell über Wasser halten zu können. Der Firmenchef meinte auch, dass die Corona-Krise der Airline finanziell regelrecht die Hosen ausgezogen habe. In den nächsten Monaten werde es sehr schwierig über die Runden zu kommen. Bedient werden momentan ohnehin nur noch acht Strecken und jene, die nicht profitabel sind, sollen gestrichen werden. Auch bei einem vorgesehenen Wiederausbau des Flugangebots sollen die schwächeren Routen nicht mehr reaktiviert werden. Curmi will Air Malta zunächst auf „Kerndestinationen“ konzentrieren. Er sagte jedoch nicht welche Ziele das sind und gab auch keinerlei Hinweise darauf welche Destinationen dem Rotstift zum Opfer fallen werden. Generell hat sich der Manager nur minimalistisch in die Karten blicken lassen. Dies ist zumindest ein Indiz dafür, dass viele Entscheidungen noch gar nicht gefallen sind. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte im Nachgang, dass man sich in der nahen Zukunft auf Italien, Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich konzentrieren wird. Löhne könnten abermals gekürzt werden Air Malta kürzte vor einigen Monaten die Gehälter des Personals. Betroffen waren in erster Linie Flugbegleiter und Piloten. Nun will Curmi abermals die Kosten in diesem Bereich senken. Ursprünglich hätte man in diesem Bereich 50 Millionen Euro pro Jahr ausgegeben. Das wäre viel zu viel und es müssten so rasch wie möglich wettbewerbsfähige Löhne her. Wie der Chairman der staatlichen Fluggesellschaft das umsetzen will, sagte er natürlich nicht. Auch ging er nicht darauf

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Singapore konvertiert Dreamliner-Order in B777-9

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing und Singapore Airlines haben sich darauf geeinigt, dass eine bestehende Order über 14 B787-10 in elf B777-9 umgewandelt wird. Für den Hersteller dürfte der Deal vorteilhaft sein, denn das 777X-Programm strauchelt. Die Fluggesellschaft trat aufgrund der Corona-Pandemie sowohl mit Airbus als auch mit Boeing in Verhandlungen. Ziel der Gespräche war die Auslieferung von bestellten Flugzeugen nach hinten verschieben zu können. SIngapore Airlines teilte nun mit, dass man sich mit den Amerikanern hinsichtlich einer Konvertierung einig wurde. Unter dem Strich aller Maßnahmen steht, dass Ausgaben in der Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro um einige Jahre verschoben wurden. „Die Vereinbarungen mit Airbus und Boeing sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, um die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen“, so Singapore-Airlines-Chef Goh Choon Phong. Betroffen sind die Festbestellungen über 35 Maschinen der A320-Reihe, 15 A350, 31 737-Max, 20 787 und 31 777X.

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Deutschland will Personen aus Österreich scharf kontrollieren

Der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem wortgewaltigen bayerischen Ministerpräsidenten, Markus Söder (CSU), passt es offensichtlich überhaupt nicht in den Kram, dass Österreich am Montag einige Lockerungen vorgenommen hat. Als „verantwortungslos“ bezeichneten deutsche Politiker die Entscheidung im Nachbarland. Die Grenzkontrollen sollen nun „massiv verstärkt“ werden, denn man meint so verhindern zu können, dass die in Tirol vermehrt aufgetretene südafrikanische Mutation des Coronavirus nach Bayern „überschwappt“. Es soll sowohl auf Haupt- als auch auf Nebenstrecken am Landweg sowie auf dem Luftweg verstärkt kontrolliert werden. Zunächst setzt diesen Schritt jedoch nur Bayern. Indes scheint Bundeskanzlerin Angela Merkel den deutschen Lockdown bis mindestens 1. März 2021 verlängern zu wollen. Deutsche Medien berichten dies, wobei die Abstimmungen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer noch laufen. In Österreich wurden bezüglich Tirol seitens der Regierung harte Maßnahmen ergriffen. Ab Freitag darf das Bundesland nur noch mit einem negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, verlassen werden. Näheres dazu in diesem Artikel. Deutschland stellt auch die Schließung der Grenze in den Raum.

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Deutschland: Altmaier erntet Kritik Anti-Buchungstipp

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sorgt in der Reisebranche mit der Aussage, dass er von Reisebuchungen für die Sommermonate abrät. Das Regierungsmitglied betonte gleichzeitig, dass der Wirtschaftsminister keine Empfehlungen abgibt, meinte jedoch gegenüber Bild TV, dass wenn man verreisen will, noch einige Zeit abwarten sollte. Angesprochen auf den Umstand, dass die Bundesrepublik Deutschland bedingt durch die Tui-Rettungsmaßnahmen selbst Reiseunternehmer ist, meinte er, dass man diesen nicht als Unternehmer betreiben würde, sondern beim Überleben helfen würde. Dies mache man, so Altmaier, damit Menschen in Deutschland auch künftig vereisen können. „Und im Übrigen tun wir alles damit Klarheit herrscht sobald wie möglich“, so der deutsche Wirtschaftsminister. Mit seinem Ratschlag, den als Privatperson und nicht als Regierungsmitglied erteilt habe, machte sich Altmaier in der Reisebranche durchaus unbeliebt. Diverse Verbände äußerten Kritik an dieser „Empfehlung unter Freunden“ und halten den Auftritt von Altmaier für das falsche Signal. Verwiesen wird auch darauf, dass Touristik und Fluggesellschaften auf das Sommergeschäft angewiesen ist. Auch hagelte es seitens der Opposition im Bundestag wenige freundliche Worte.

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Eskalation: Lauda verweigert wieder Mitflug – NOTAM missachtet

Am Sonntag haben Ryanair und die durchführende Tochtergesellschaft Lauda Europe erneut zahlreichen Passagieren die Beförderung auf Flug FR500 von Wien nach Palma de Mallorca verweigert. Wie bereits am Freitag behauptete man schon wieder, dass RNA-PCR-Labortests in Spanien nicht zur Einreise berechtigten und pochte auf RT-PCR-Befunde. Das Außenministerium Spaniens bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass RNA-PCR-Labortests, die in der Europäischen Union ausgestellt wurden, zur Einreise berechtigen, sofern diese das „Ablaufdatum“ nicht überschritten haben. Es werden RT-PCR, RT-LAMP, TMA und andere molekularbiologische Verfahren, darunter eben auch RNA-PCR, anerkannt. Ergebnisse von Schnelltests und andere Testmethoden, die nicht einheitlich in der EU standardisiert sind, berechtigen nicht zur Einreise. Weiters wurde auf die unmissverständlichen Darstellungen auf den Homepages des Gesundheitsministeriums und auf der behördlichen Homepage, auf der die Einreiseanmeldung getätigt werden muss, verwiesen. “The required SARS-CoV-2 AIDT will be the PCR (COVID-19 RT-PCR) and other molecular viral RNA detection techniques with equivalent reliability for the detection of SARS-CoV-2. In this regard, Transcription-Mediated Amplification (TMA) and Reverse Transcriptase LoopMediated Isothermal Amplification (RT-LAMP) tests are also accepted. Other diagnostic tests such as rapid serology tests, rapid antigen detection tests or high performance serological tests (ELISA, CLIA, ECLIA) will not be admissible, as long as their harmonized use is not accepted across the European Union”, schreibt das spanische Gesundheitsministerium in einem offiziellen FAQ, das unter diesem Link heruntergeladen werden kann. Auf der behördlichen Seite, auf der die verpflichtende Einreiseanmeldung getätigt werden muss, ist ebenfalls ausdrücklich festgehalten, dass nicht nur RT-PCR akzeptiert wird: „Ab dem 23. November 2020 müssen alle

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Eurowings Discover: Erste Winterziele ab Frankfurt

Im Winterflugplan 2021/2022 plant Eurowings Discover ab Frankfurt am Main die Destinationen Montego Bay und Varadero anzufliegen. Die Verbindung ist laut einer Mitteilung er Lufthansa Group sowohl unter Eurowings- als auch Lufthansa-Flugnummern buchbar. Gänzlich neu sind die beiden Ziele nicht, jedoch werden diese künftig im Rahmen von Eurowings Discover, die sich auf touristische Langstreckenziele fokussieren soll, angeboten. Das Projekt ist unter Arbeitnehmervertretern massiv umstritten. Der Mitbewerber Condor wirft aufgrund der Kündigung der Zubringerflüge gar den Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung mit Hilfe von staatlichen Finanzmitteln vor. Die Ferienfluggesellschaft erhielt selbst wiederholt Kredite, für die die Bundesrepublik Deutschland haftet.

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