Februar 11, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 11, 2021

Wien: Mercedes geriet vor dem Terminal 3 in Flammen

Auf der Abflugebene vor dem Terminal 3 des Flughafens Wien-Schwechat geriet am Donnerstagabend ein Mercedes Vito aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Das Fahrzeug gehört einem Parkplatzbetreiber, der auch Shuttledienste durchführt. Binnen weniger Momente geriet das Kraftfahrzeug in Vollbrand. Die Betriebsfeuerwehr der Flughafen Wien AG griff rasch ein und löschte den Brand. Durch den Zwischenfall wurde niemand verletzt, auch der Fahrer des Mercedes konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit können Fremdverschulden oder böse Absichten ausgeschlossen werden, es dürfte sich um einen technischen Defekt gehandelt haben. Flughafenchef Julian Jäger dankte auf Facebook der Betriebsfeuerwehr: „‘Brand aus!‘ Soeben hat unsere Feuerwehr-Mannschaft ein brennendes Auto direkt vor dem Terminal am Flughafen Wien – Vienna Airport gelöscht! Zum Glück wurde niemand verletzt. Danke an die Kolleginnen und Kollegen für das rasche Handeln!“.

weiterlesen »

DTM: Wizz Air baut Sommer-Angebot aus

Der Low-Coster verbindet den Verkehrsflughafen mit der Schwarzmeerküste. Zwischen dem 10. Juni und dem 11. September 2021 haben Passagiere die Chance, ab dem Dortmund Airport nach Burgas zu reisen. Wizz Air fliegt die Stadt in Bulgarien dreimal wöchentlich an – und zwar dienstags, donnerstags und samstags. „Damit ermöglichen wir unseren Fluggästen aus Dortmund und der Region während der Sommermonate an die Schwarzmeerküste zu fliegen“, so Wizz Air Sprecher Andras Rado. Die Flüge sind bereits jetzt buchbar. Neben Sofia und Varna ist Burgas die dritte Stadt in Bulgarien, die Reisende direkt ab Dortmund erreichen können. Es ist bereits das 46. Ziel, das Wizz Air im Sommer ab dem Dortmund Airport anfliegen möchte.

weiterlesen »

Paris: Regierung sagt CDG-Terminal 4 ab

Der Flughafen Paris-Charles de Gaulle wird zumindest vorläufig kein viertes Terminal bekommen. Das rund neun Milliarden Euro schwere Bauprojekt ist abgeblasen. Die französische Umweltministerin sagte gegenüber der Tageszeitung Le Monde, dass das Vorhaben „überholt“ ist. Die Regierung ist der Ansicht, dass sich das monströse Bauprojekt nicht mit den momentanen Klimazielen in Einklang bringen lässt. Das vierte Terminal hätte bis spätestens 2037 fertiggestellt werden sollen. Vor der Corona-Pandemie rechnete man mit stark steigendem Fluggastaufkommen, so dass Paris-Charle de Gaulle schon bald wieder an die Kapazitätsgrenze geraten wäre. Dem wollte man eben vorbeugen. Corona hat jedoch dazu geführt, dass der zweitgrößte Flughafen Europas Passagierzahlen hat, die in normalen Zeiten größere Regionalflughäfen haben. Langfristig rechnet man in Frankreich nicht damit, dass die Werte des Rekordjahres 2019 rasch wieder erreicht werden. Gleichzeitig will die Regierung die Gunst der Stunde nutzen und harte Klimaschutzauflagen durchsetzen. Dementsprechend erging an Aéroports de Paris der Auftrag, dass ein neues Zukunftskonzept zu entwerfen ist. In diesem sollen auch die Aspekte des Klimaschutzes eine große Rolle spielen. Insbesondere soll der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß stark reduziert werden. Seitens des Betreibers kommentierte man nüchtern, dass man die Entscheidung der französischen Regierung „zur Kenntnis nimmt“.

weiterlesen »

Bombardier stellt Learjet-Produktion ein

Seit Jahrzehnten ist der Learjet ein fester Begriff als Privatjet. Nun ist Schluss, denn Bombardier wird im vierten Quartal 2021 die Produktion einstellen. Das Muster kam im Jahr 1963 auf den Markt und wurde ständig weiterentwickelt. Ausgeliefert wurden seither mehr als 3.000 Einheiten. Bombardier befindet sich im Bereich Aerospace schon seit einiger Zeit auf dem Rückzug. Die CSeries wurde an Airbus veräußerst, die Dash-Reihe landete bei Longview und tritt wieder als DHC auf und die CRJs landeten bei Mitsubishi. Verblieben ist bislang die Businessjet-Sparte. Mit der Einstellung des Learjet-Programms, das laut Bombardier zu wenig abwirft, verkleinert sich auch dieser Bereich erheblich. Die Aerospace-Abteilung des Konzerns hat nicht wirklich eine Tradition, sondern entstand aus einem Sammelsurium kleinerer Hersteller, die übernommen wurden. Genau so geschah es auch bei Learjet, denn das Unternehmen wurde im Jahr 1990 aufgekauft. Die Vorzeichen für dieses Muster sind seit einigen Jahren denkbar schlecht, denn Bombardier übernahm sich finanziell mit der CSeries, während sich die in die Jahre gekommenen Modelle CRJ und Dash-8 zu Ladenhütern entwickelten. Im Jahr 2015 wurde auch der Learjet 85 abgeblasen. Dies hatte zur Folge das rund 1.000 Mitarbeiter in den Werken Kansas und Querétaro abgebaut werden mussten. Auch kostete das abgesagte Muster den Konzern viel Geld. In Zukunft will man sich auf die anderen Businessjet-Muster konzentrieren. Bombardier-Chef Éric Martel zur Einstellung des Learjets: „Angesichts der zusehends herausfordernden Marktentwicklung haben wir diese schwierige Entscheidung getroffen“.

weiterlesen »

Singapore führt erste „geimpfte“ Flüge durch

Die Fluggesellschaften Singapore Airlines, Silk Air und Scoot führten am Donnerstag die ersten Flüge mit Besatzungen, die gegen Covid-19 geimpft sind durch. Die Regierung von Singapur hat dem Luftfahrtsektor bei der Impfung des Landes Priorität eingeräumt. Die ersten Flüge mit ausnahmslos geimpften Besatzungsmitgliedern an Bord sind der SIA-Flug SQ956, der am 11. Februar 2021 um 09:30 Uhr Lokalzeit von Singapur nach Jakarta, Indonesien, abgeflogen ist, Flug TR606 von Scoot, der um 09:30 Uhr Ortszeit nach Bangkok, Thailand, gestartet ist sowie Flug MI608 von SilkAir, der um 16:30 Uhr Lokalzeit nach Phnom Penh, Kambodscha, abfliegen wird. Laut einer Medienerklärung sollen sich mehr als 90 Prozent des Kabinenpersonals und der Piloten für das Impfprogramm angemeldet haben. Dazu Konzernchef Goh Choon Phong: „Wir sind durch die hohe Akzeptanz des Impfstoffs bei unseren Kollegen sehr ermutigt. Impfungen sind der Schlüssel zur Wiederöffnung der Grenzen und zur Stärkung des Reisevertrauens, zusammen mit robusten Testsystemen und den weitreichenden Sicherheitsmaßnahmen, die am Boden und in der Luft durchgeführt werden. Sie bieten mehr Schutz für unsere Mitarbeiter und geben unseren Kunden eine zusätzliche Sicherheit“.

weiterlesen »

Europaparlament beschließt neue Slot-Regeln

Das Europaparlament stimmte am Donnerstag für eine Regelung, dass die Airlines im Unionsgebiet im Sommerflugplan 2021 auch dann ihre Slots behalten sollen, wenn sie diese nicht ständig nutzen. Allerdings müssen mindestens 25 Prozent der Start- und Landerechte tatsächlich in Anspruch genommen werden. Normalweise gilt die Vorschrift, dass mindestens 80 Prozent der Slots genutzt werden müssen, andernfalls gehen diese zur Neuvergabe zurück an den Regulator. Konkret wird jetzt vorgeschrieben, dass ein Viertel jener Start- und Landerechte, die vor der Corona-Pandemie gehalten wurden, bedient werden müssen. Bis inklusive 27. März 2021 gilt noch ein kompletter Schutz. Das bedeutet, dass aufgrund der Pandemie alle Slots – auch wenn sie gar nicht genutzt werden – nicht verfallen können. Das Europaparlament will mit der neuen Regelung langsam, aber sicher das alte Prinzip „use it or lose it“ wieder anwenden. Es gibt allerdings auch ein Schlupfloch für die Fluggesellschaften: Diese können kurz vor Beginn des Sommerflugplans jene Start- und Landerechte, die sie voraussichtlich nicht benötigen, temporär zurückgeben. Von jenen, die behalten werden, muss nur die Hälfte genutzt werden. Aus der vorläufigen Rückgabe resultiert noch kein Verlust. Dem Branchenverband Airlines for Europe geht die Regelung noch nicht weit genug. Gefordert wird, dass die Slot-Regeln auch im Sommer 2021 ausgesetzt bleiben.

weiterlesen »

Dublin: A319 von Air Moldova gerichtlich gepfändet

Auf dem Flughafen Dublin wurde am 9. Feber 2021 ein Airbus A319 der Air Moldova aufgrund eines Gerichtsbeschlusses beschlagnahmt. Das auf die Durchführung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte rumänische Unternehmen Just Us Air hat den entsprechenden Antrag gestellt. Nach Angaben des irischen Gerichts geht es um Zahlungsrückstände in der Höhe von 4,2 Millionen Euro, die aus einer ACMI-Tätigkeit von Just Us Air für Air Moldova resultieren sollen. Der Gerichtsbeschluss erging bereits Anfang des Monats. Die zuständigen Behörden sollen laut lokalen Medien Vorkehrungen getroffen haben, dass die Pfändung ohne Öffentlichkeit und Medien vollzogen werden konnte. Die rumänische Just Us Air flog mit der YR-URS zwischen Mai und Oktober 2018 im Auftrag von Air Moldova. Kurz danach wurde der einstige Staatscarrier privatisiert und die Zusammenarbeit mit dem Wetlease-Partner endete. Aus diesem Auftrag sollen der Millionen-Euro-Betrag offen sein. Da alle anderen Versuche das Geld einbringlich zu machen keinen Erfolg hatten, wurde der Antrag auf Pfändung eines Flugzeuges gestellt. Carrier bestätigt die Pfändung Air Moldova bestätigte, dass auf dem Flughafen Dublin ein Airbus A319 gepfändet wurde. Die Schuld dafür sucht man in den Maßnahmen des Vorprivatisierungsmanagements. „Die Schulden entstanden aufgrund einer zweifelhaften Vereinbarung, die von den früheren Leitern der Fluggesellschaft geschlossen wurde. Flugbeschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie führten zu einem Mangel an Betriebskapital, was zur Aussetzung der Zahlungen für die angesammelten Schulden führte“, so ein Sprecher. Betroffen ist die ER-AXL, die am Dienstagabend aus Chisinau kommend in Dublin gelandet ist. Aufgrund der von einem Gericht angeordneten Pfändung befindet sich die Maschine weiterhin auf dem irischen

weiterlesen »

Deutsche Regierung pocht auf „Protz-Terminal“ am BER

Die deutsche Bundesregierung braucht ein „repräsentatives Regierungsterminal“ am Flughafen Berlin-Brandenburg. Koste es was es wolle, es muss einfach her. Man hält am Bau dieser Super-VIP-Abfertigungsanlage eisern fest, geht aus einer Anfragebeantwortung im Bundestag hervor. Doch ähnlich wie beim „zivilen BER“ gibt es auch beim Regierungsterminal massive Bauverzögerungen. Dieses sollte eigentlich schon seit 2011 in Betrieb sein, doch wenn es um Flughäfen in Berlin geht, dann geht alles ein kleines bisschen langsamer. Zuletzt drängte auch die BER-Gesellschaft auf einen anderen Standort, denn man befürchtete Platzprobleme. Zunächst sah es auch danach aus als würde die Regierung auf ihren repräsentativen „Protzbau“, wie in Berlin gescherzt wird, verzichten. Projektkosten haben sich schon verdreifacht Nun hat man aber einen anderen Standort auserkoren und pocht wieder auf das Regierungsterminal. Zwar hat man für rund 70 Millionen Euro ein Interimsgebäude errichtet, doch das ist dem Bund einfach zu wenig. Man will ein repräsentatives Gebäude und keine Übergangslösung ala Tegel-C haben. Die ehemaligen Schönefeld-Gebäude, die Mitte Feber 2021 für voraussichtlich ein Jahr vom Netz gehen sollen, sind nun im Fokus der Regierung. Diese könnte man plattmachen und dort den „repräsentativen Bau“ errichten. Allerdings ist völlig unklar wie lange die BER-Gesellschaft am Terminal 5 festhalten wird. Wann die Regierung ihr Luxus-Gebäude errichten wird, hängt also davon ab wann die BER-Gesellschaft die alten Schönefeld-Terminals endgültig räumt. Im Jahr 2019 wurden für den Abriss und den Neubau schon 344 Millionen Euro im Bundesbudget eingeplant. Die geplanten Baukosten haben sich also seit Anfang der 2000er Jahre bereits verdreifacht. Baubeginn soll nun in

weiterlesen »

Nürnberg: Ural Airlines fliegt 14 Tonnen Schnelltests ein

Mit einem Airbus A320neo brachte die russische Fluggesellschaft Ural Airlines rund 14 Tonnen Corona-Schnelltests von China nach Nürnberg. Eingesetzt wurde die VP-BOP, die eigentlich ein Passagierjet ist, jedoch aufgrund der erhöhten Cargo-Nachfrage auch als Frachter herangezogen wird. Laut Flughafen Nürnberg wurden die Antigen-Tests von einem fränkischen Hersteller und Anbieter von Medizintechnik bestellt. Der Airport betont in einer Aussendung, dass man trotz des geringen Passagieraufkommens rund um die Uhr betriebsbereit ist, damit wichtige Ambulanz-, Rettungs- und Frachtflüge für die Metropolregion Nürnberg durchgeführt werden können.

weiterlesen »

Covid-Flugausfälle: APF holte schon über 1,1 Millionen Euro zurück

Seit der ersten Annullierungswelle von Flügen aufgrund der Covid-19-Pandemie, hält die Einreichung von Schlichtungsanträgen zu Ticketerstattungen die Experten der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) in Atem. Bis Ende Jänner 2021 habe die apf insgesamt über 1.800 Schlichtungsverfahren mit Corona-19-Bezug abgeschlossen und im Zuge dessen insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro an Erstattungen für Betroffene erwirkt. Dabei würden nur neun Verfahren noch nicht abgeschlossen, weil sich die Unternehmen weigern zu zahlen. Hier würden weitere rechtliche Schritte geprüft. Die Beratungs-Agentur warnt zudem vor der Buchung beim Reiseveranstalter. Denn Flugunternehmen hätten eine gesetzliche Mitwirkungspflicht bei den Verfahren der APF und würden dieser in den allermeisten Fällen auch nachkommen. Diese fehlt etwa bei Online-Buchungsplattformen. Das würde immer wieder zu Problemen bei der Rückerstattung von Ticketkosten führen. Daher rät die APF Passagieren unbedingt dazu, direkt bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu buchen.  „Grundsätzlich gilt: Wird ein Flug durch das Flugunternehmen gecancelt, haben betroffene Passagiere gemäß EU-Fluggastrechteverordnung das Recht auf Erstattung des vollen Ticketpreises. Kommt das Unternehmen seiner Verpflichtung nicht nach, kann bei der APF – soweit der geplante Flug im Zuständigkeitsbereich liegt – ein Schlichtungsantrag eingereicht werden“, so Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der APF. Dabei sei der Service für Passagiere immer kostenlos und provisionsfrei – und zwar unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.

weiterlesen »