Februar 18, 2021

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Februar 18, 2021

Prag: Gericht ordnet Freigabe zweier CSA-ATR72-500 an

Das Bezirksgericht Prag VI ordnete die Freigabe jener beiden ATR72-500 von CSA an, die durch den sich indirekt im Staatseigentum befindlichen Wartungsbetrieb Czech Airlines Technics wegen unbezahlter Rechnungen an die Kette gelegt wurden. Die beiden Unternehmen haben – abgesehen von der Geschäftsbeziehung und den ähnlichen Firmennamen – keine Gemeinsamkeiten. CSA Czech Airlines befindet sich im Eigentum der Smartwings Group und der Wartungsbetrieb gehört über Zwischengesellschaften der Tschechischen Republik. Wegen offener Forderungen verweigerte man die Herausgabe der beiden ATR72-500. CSA musste deshalb kurzfristig Flüge streichen, jedoch verwies der Wartungsbetrieb darauf, dass die Smartwings Gruppe dies auch mit anderen Maschinen hätte kompensieren können. Laut Sprecherin Vladimíra Dufková gab das Gericht dem Einwand von CSA, dass Luftfahrtunternehmen aufgrund einer staatlichen Anordnung besonders geschützt sind, statt. Czech Airlines Technics wurde auch untersagt in der Zukunft ähnliche Maßnahmen zu setzen. Ausgestanden ist die Sache allerdings noch nicht, denn der MRO-Betrieb kündigte bereits ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung in erster Instanz an.

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Lufthansa-Flugschule: VC verurteilt Bremen-Schließung

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hält die Schließung der praktischen Pilotenausbildung in Bremen für “einen Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiter”. Lufthansa verkündete am Mittwoch, dass diese künftig in Rostock-Laage durchgeführt werden soll. „Die Entscheidung der Lufthansa ist ein Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bremen. Wir halten sie für einen schweren Fehler, da der Konzern damit einen ungeheuren Qualitäts- und Kompetenzverlust erleidet, den man nicht mehr einfach wett machen kann. Es ist uns völlig unverständlich, warum man diese – im besten Sinne des Wortes – Kaderschmiede nun so ausbluten lässt”, so Markus Wahl, Vorsitzender der VC. “Die aktuelle Krise ist aber nicht der eigentliche Beweggrund, sondern nur ein Vorwand für das Vorgehen der Lufthansa. Hier wird gerade alles für eine Tarifflucht getan, die unabhängig von der Corona-Krise gegen die Beschäftigten durchgedrückt werden soll. Wir sehen die vom Unternehmen so gern und oft beschworene Tarifpartnerschaft mit Füßen getreten und verurteilen dieses Vorgehen aufs Schärfste”. Weit über 100 Flugschüler haben bereits eine Klage gegen Lufthansa eingereicht. Auch bei der Cargotochter knirscht es mittlerweile, denn diese soll verkleinert werden, jedoch gleichzeitig ist vorgesehen, dass die Beteiligung Aerologic wachsen könnte. Der Wechsel vom Fracht-Cockpit in jene der Passagier-A340 wird höchstwahrscheinlich nicht möglich sein, da dieses Muster keine lange Zukunft haben wird. “Es ist eine Konzernstrategie, dass zu jedem Tarifbetrieb eine nicht-tarifierte Plattform in Konkurrenz aufgebaut wird. Das sehen wir nicht nur in der Pilotenausbildung, sondern auch im Projekt Ocean für Passagierflüge und im Frachtbereich, in dem Aerologic neben Lufthansa Cargo

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Corona-Lage: Slowakei bittet EU-Partner um Hilfe

Die Slowakei stellt aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Land ein offizielles Hilfegesuch an die Europäische Union. Damit löst man die Mechanismen gegenseitigen Beistands in zivilen Notsituationen aus. Dieses ist in den Verträgen verankert und verpflichtet die anderen Mitglieder der Slowakei unter die Arme zu greifen. Laut staatlicher Nachrichtenagentur Tasr benötigt das von der der Pandemie schwer getroffene Land zusätzliche Ärzte und Krankenpfleger. Beantragt wurde die Entsendung von mindestens zehn Medizinern und 25 Pflegekräften. Zuletzt benötigte Portugal die Unterstützung der EU-Mitglieder. Beispielsweise Österreich und Deutschland halfen sowohl mit Ärzten als auch mit der Übernahme von Patienten aus. Diese wurden in Krankenhäuser in den beiden EU-Staaten überstellt und dort behandelt. Das slowakische Gesundheitsministerium erklärte am Mittwoch, dass eine nachträgliche Aufstockung des Hilfegesuchs nicht ausgeschlossen werden kann. Dies hänge von der weiteren Entwicklung der Pandemie in der slowakischen Republik ab. Dieser Staat kam zunächst äußerst glimpflich durch die erste Corona-Welle, verzeichnet jedoch seit Herbst 2020 stark steigende Zahlen und viele Tote. Die Regierung in Bratislava versucht nun mit der Anforderung von Hilfe der EU-Partner einen durchaus möglichen Kollaps des Gesundheitssystems zu vermeiden. Zuletzt kündigte die Slowakei in einer Art Verzweiflungsaktion auch die drastische Verschärfung der Einreisebestimmungen an und protestierte gleichzeitig gegen Deutschland, denn die Bundesrepublik hat ein weitgehendes Einreiseverbot für Personen aus der Slowakei erlassen. Beide Staaten haben jedoch eine Reihe von Ausnahmen. Im Land mit Bratislava als Hauptstadt soll die britische Mutation B.1.1.7 derzeit die Mehrheit der Infektionen ausmachen.

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Italien: Ita soll sich auf die Langstrecke fokussieren

Die italienische Regierung steht mit dem Alitalia-Nachfolger Ita aus verschiedenen Gründen ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Die EU-Kommission machte klar, dass die Übernahme des Markennamens und der Slots nicht genehmigungsfähig ist. Auf der anderen Seite stellt sich aufgrund der Pandemie die Frage wohin der neue Carrier eigentlich fliegen soll. Zwar versucht Italien Bedenken hinsichtlich dem Markennamen und der Start- und Landerechte auszuräumen, denn Ita wird wesentlich kleiner ausfallen. Das hat zur Folge, dass in Rom und Linate zahlreiche Slots freiwerden. Wenig überraschend hat der irische Lowcoster Ryanair bereits ein Auge auf diese geworfen. Der Kommission geht das aber nicht weit genug, denn diese ist der Ansicht, dass sich der neue Staatscarrier um die Start- und Landerechte bewerben muss und im Außenauftritt einen anderen Markennamen verwenden muss, um den Anschein der Kontinuität verhindern zu können. Interessanterweise sieht man seitens ITA offenbar die Langstrecke als mögliches starkes Standbein. Diese Einstellung, von der Reuters unter Berufung auf Kreise rund um Ita-Chef Fabio Lazzerini berichtet, überrascht angesichts der Corona-Pandemie. Dieses Segment kann sich momentan aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht gerade einer hohen Nachfrage erfreuen und leidet noch stärker als der innereuropäische Verkehr. Alitalia verbrannte domestic viel Geld Die Probleme der Alitalia sollen auch in den inneritalienischen Strecken zu finden sein, denn auf vielen Routen steht man im Wettbewerb mit Billigfliegern wie Ryanair, Volotea und Blue Air. Das habe zu einem Preiskampf geführt, mit dem Alitalia schlichtweg nicht mithalten kann. Dennoch gab es von der Politik Druck, dass auch Routen, die wegen

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Sommer 2021: Flynas will nach Wien und Salzburg fliegen

Die Billigfluggesellschaft Flynas wird im Sommerflugplan 2021 die österreichischen Flughäfen Salzburg und Wien anfliegen. Die Mozartstadt soll ab Mitte Mai 2021 mit Riyadh und Jeddah verbunden werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 angekündigt. In die österreichische Bundeshauptstadt wird der Carrier die Riyadh-Strecke reaktivieren. Auch Flüge nach Jeddah sind angekündigt, jedoch ist diese Route noch nicht buchbar. Flynas war vor der Corona-Pandemie in Wien präsent, zog sich jedoch auf der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die der Krise geschuldet sind, temporär zurück. Die Aufnahme der Salzburg-Flüge ist im Vorjahr wegen der Pandemie ins Wasser gefallen. Ob Flynas tatsächlich die beiden österreichischen Airports anfliegen wird oder nicht, hängt vom weiteren Fortgang der Pandemie ab. Der Carrier kündigte ab Saudi-Arabien auch neue Strecken nach Albanien, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Aserbaidschan, Georgien und in den Oman an.

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Etihad und Gulf Air rücken näher zusammen

Bahrain und Abu Dhabi wollen künftig in der Luftfahrt wieder enger zusammenarbeiten. Einst unterhielten die beiden Staaten – gemeinsam mit dem Oman und Katar – eine gemeinsame Fluggesellschaft namens Gulf Air, doch Rivalitäten führten dazu, dass jeder seine eigene Airline aufzog.  Gulf Air blieb als Staatscarrier von Bahrain erhalten. Bereits im Jahr 2018 unterzeichneten Etihad Airways eine Absichtserklärung, dass man intensiv zusammenarbeiten möchte. Sonderlich viel ist seither nicht passiert, da es zwischenzeitlich zwischen den beiden Regierungen ein wenig knirschte und die Luftfahrt dies gleich abbekommen hat. Jedenfalls wollen die beiden Airlines nun in einer ersten Phase Codeshare-Flüge deutlich ausbauen und in den Bereichen Wartung und Crewtraining zusammenarbeiten. Auch lotet man derzeit eine enge Kooperation in der Luftfracht aus. „Diese Vereinbarung stärkt die Stärke der laufenden Partnerschaft zwischen unseren beiden Fluggesellschaften. Wir freuen uns darauf, pragmatische Möglichkeiten zu erkunden, wie die beiden Fluggesellschaften zunehmend nahtlos zwischen unseren beiden Hauptstädten zusammenarbeiten, die Vorteile und das Kundenerlebnis für unsere häufigsten Reisenden verbessern und die Reichweite unserer gemeinsamen Netzwerke über unsere Hubs hinaus weiter ausbauen können”, so Etihad-Chef Tony Douglas. „Unsere Beziehung zu Etihad Airways war schon immer eng und heute erreichen wir ein höheres Maß an Zusammenarbeit mit viel mehr Möglichkeiten am Horizont zwischen den nationalen Fluggesellschaften des Königreichs Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese Vereinbarung wird es uns beiden ermöglichen, den Passagieren ein besseres Erlebnis zu bieten und ihre Reisemöglichkeiten zu erweitern”, erklärt Gulf-Air-Chef Waleed AlAlawi. Einst multinationale Zusammenarbeit Gulf Air war ab den 1970er-Jahren die gemeinsame Fluggesellschaft von Katar, Bahrain,

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