Februar 22, 2021

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Februar 22, 2021

BER-Chef fordert Teilentschuldung

Der Hauptstadt-Flughafen steckt nicht erst seit Beginn der CoV-Pandemie in finanziellen Schwierigkeiten. Flughafen-Chef Engelbert Lütke-Daldrup setzt sich deswegen für eine Teilentschuldung ein. Eine 4,5 Milliarden schwere Last trage der FBB infolge des erheblichen Planungs- und Baudesasters. Am 31. Oktober 2020 eröffnet der Flughafen – mit ganzen neun Jahren Verspätung. Ein Unternehmen in solch einer Situation sei „kapitalmarktmäßig eigentlich überfordert“, wie Lütke-Daldrup jetzt vor dem Untersuchungsausschuss BER II des Berliner Abgeordnetenhauses erläuterte. „25 Prozent unserer Erlöse gehen in die Tilgung.“ Allein aus eigener Kraft sei weder in noch nach der Pandemie ein positives Betriebsergebnis zu erreichen. Daher geht der BER-Chef in die Offensive und bringt eine Teilentschuldung ins Spiel. Denn nur so würden schwarze Zahlen Mitte der 2020er Jahre realistisch bleiben. Die Gesamtsumme, die die Eigentümer dafür aufzubringen hätten, läge deutlich unter drei Milliarden Euro. Bislang  hatten sich die Eigentümer eher gegen einen derartigen Schritt gestellt. Unterstützt werde dieser umstrittene Einfall unter anderem von der SPD, berichtet neues-deutschland.de. Deren Obmann im Ausschuss, Jörg Stroedter, stellte klar: „Ich bin absolut dafür, eine Teilentschuldung zu machen.“

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Israel öffnet Türen für Geimpfte und Genesene

Bürger, die gegen das Coronavirus geimpft oder nach einer Erkrankung wieder genesen sind, kann der Zugang zu Kulturveranstaltungen, Lokalen oder Sportstätten nicht mehr verwehrt werden. Diesen Beschluss setzte die Regierung am Sonntag durch. Damit führt Israel Erleichterung für Geimpfte und Genesene ein. Als „Eintrittskarte“ soll dabei der Grüne Pass fungieren. Denn dieser speichert sämtliche gesundheitlichen Informationen und dient als Indikator für die Richtigkeit der Daten. Schon eine Woche nach der zweiten Impfdosis könne der Impfausweis online erstellt werden, so der ORF. Mit diesem Nachweis in der Tasche dürfen Menschen dann wieder Fitnessstudios, Hotels, Theater oder Stadien besuchen. Gesundheitsminister Juli Edelstein schrieb auf Twitter, mehr als 3,2 Millionen Israelis könnten ab sofort diese Vorteile genießen. „Der grüne Pass öffnet das Land schrittweise wieder“, sagte Regierungschef Benjamin Netanjahu am Samstagabend. Die Impfkampagne in Israel ist im Vergleich zu anderen Ländern sehr weit fortgeschritten. Das Land mit seinen 9,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern gilt als Vorreiter. Inzwischen kann sich jeder Bürger im Alter ab 16 Jahren impfen lassen.

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FRA: Drohnen-Sichtung legt Flugbetrieb lahm

Abermals sind am Frankfurter Flughafen Drohnen gesichtet worden. Es kam dabei zu Einschränkungen im Flugverkehr. Drohnen haben am Samstagabend abermals zu Einschränkungen und Verspätungen im Flugverkehr sowie einem Polizeieinsatz geführt. Aufgrund des Vorfalls mussten zwei Flüge annulliert und ein Frachtflug temporär nach Köln umgeleitet werden. Zwei Flüge landeten verspätet. Zudem erhielten 23 Flüge eine Ausnahmegenehmigung vom Nachtflugverbot nach 23 Uhr. Die letzte Maschine startete um 23.29 Uhr. Das berichtet die FAZ. Ein Jäger, der sich in der Nähe der Startbahn 18 West befand, hatte Drohnen zufällig gesichtet und umgehend die Polizei alarmiert. Daraufhin wurde eine Suchaktion eingeleitet – doch ohne Erfolg. Obwohl sogar Einsatzkräfte im gesamten Flughafenbereich weitere Drohnen feststellen konnten, konnten bislang weder die unbemannten Luftfahrzeuge noch die Piloten ausfindig gemacht werden. Deswegen werden nun Zeugen gesucht, einige konnten auch schon befragt werden. Dabei stellte sich heraus, dass die gesichtete Drohne deutlich größer war als eigentlich erlaubt. Die Beamten gehen von einer gezielten Störaktion durch unbekannte Täter aus. Das Strafverfahren läuft.

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BA und Jet2 stocken Türkei-Flüge auf

Die britischen Fluggesellschaften British Airways und Jet2 rechnen wohl mit einer hohen Nachfrage nach Türkei-Urlauben. Denn die Carrier erhöhen die Frequenzen. Die UK-Flieger geben einige Auskünfte über den Sommerflugplan. So werden sie die Kleinstadt Dalaman öfter anfliegen – ab dem 17. Juli ganze 17 Mal pro Woche. Nach dem 23. September werden die wöchentlichen Flüge mit 13 Frequenzen bis November fortgesetzt. Auch Antalya nehmen die Carrier stärker in den Fokus. Demnach würden ab dem 3. März drei Flüge von den Flughäfen Edinburgh und Newcastle und vier Flüge pro Woche von Glasgow nach Antalya durchgeführt, wie hurriyet.de berochtet.

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Dublin: Ryanair-737-800 warnte vor Feuer, das keines war

Am Sonntag musste Ryanair-Flug FR205 aufgrund einer Feuerwarnung einen Notruf absetzen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DWD befand sich auf dem Weg von London-Stansted nach Dublin. Das Flugzeug konnte sicher landen. Der Carrier spricht in einer Stellungnahme von einem “kleinen technischen Problem”. Der 13 Jahre alte Mittelstreckenjet hob um 10 Uhr 18 GMT in Stansted ab. Der Flug verlief rund eine Stunde lang völlig problemlos, ehe nach der Landung folgender Funkspruch abgesetzt wurde: “Mayday, Mayday, Mayday. Ryanair Eight Bravo. Wheel well fire indication request fire service. Just stopped on the runway”. Anschließend bat der Flugzeugführer um Auskunft, ob der Tower Feuer oder Rauch sehen könnte. Dieser antwortete “Negative”. Lediglich am Ende des Bremsvorgangs wäre leichter Rauch sichtbar gewesen. Das Warnsystem der Boeing 737-800 warnte die Piloten vor einem möglichen Brand im Bereich des Fahrwerks. Diese wurde von den Flugzeugführern sehr ernst genommen, so diese in einem weiteren Funkspruch die Feuerwehr mit Nachdruck anforderte und auch darauf hinwies, dass man dringend darum bittet, dass eine Sichtkontrolle vorgenommen wird, um sicher zu gehen, dass eben kein Feuer ausgebrochen ist. Andernfalls werde man die Evakuierung einleiten. Das Team der Feuerwehr des Flughafens Dublin war rasch vor Ort und gab Entwarnung, denn auch mit einer speziellen Wärmebild-Kamera konnte man nichts feststellen. Die Triebwerke wurden abgestellt und eine Sichtkontrolle direkt am Fahrwerk ergab ebenfalls, dass weder Hitze- noch Feuerentwicklung vorhanden ist. Die Maschine wurde anschließend zur Parkposition geschleppt und die wenigen Passagiere konnten die Boeing 737-800 normal verlassen. Laut Feuerwehr bestand keinerlei Gefahr für

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Norwegian-Tochter meldet in Frankreich und Italien Insolvenz an

Der angeschlagene Billigflieger Norwegian Air Shuttle muss weitere Tochtergesellschaften in die Insolvenz schicken. Betroffen sind die Zweigniederlassungen in Frankreich und Italien, über die unter anderem Piloten und Flugbegleiter beschäftigt wurden. Bei Norwegian Air Resources Italy hatte man zuletzt 322 Beschäftigte, deren Jobs akut auf der Kippe stehen. Die Fortführung der Langstreckenbasis Rom-Fiumicino ist aufgrund des Rückzugs von der Long Haul vorgesehen. Dies führt zu erheblicher Kritik seitens der italienischen Gewerkschaften.  Bei Norwegian Air Resources France sind 286 Stellen betroffen.  Auch hier hagelt es Kritik seitens der Arbeitnehmervertreter, denn es sind keinerlei Kündigungsentschädigungen vorgesehen. Stattdessen wird sowohl in Italien als auch in Frankreich Insolvenz angemeldet. Die Basis Paris-Charles de Gaulle wird ebenfalls aufgelassen. Im Vereinigten Königreich teilte kürzlich der Insolvenzverwalter den rund 1.100 Beschäftigten von Norwegian Air UK mit, dass nicht ausreichend Finanzmittel für die Auszahlung der Löhne vorhanden sind. Das Unternehmen wird daher abgewickelt und endgültig geschlossen. Die Vorgehensweise führt zu erheblicher Kritik seitens der Gewerkschaften. Norwegian Air Resources hat seinen Hauptsitz nicht in Norwegen, sondern in Irland. Ähnlich wie die Leiharbeitsfirma Crewlink, die für Ryanair tätig ist, unterhält man in verschiedenen Ländern Zweigniederlassungen, über die das Personal beschäftigt ist. Die irische Leiharbeitsfirma soll liquidiert werden, weshalb mit weiteren Insolvenzen innerhalb des Konzerns zu rechnen ist.

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Ukraine macht 17,93 Millionen Dollar für Airlines locker

Die Ukraine plant den Airlines mit einer vergleichsweise geringen Summe von 17,93 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel zu greifen. Das Geld, das direkt aus dem Staatsbudget an die Carrier zur Verteilung ansteht, soll insbesondere Arbeitsplätze sichern. „Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs zur Schaffung dieses Haushaltsprogramms wird den Erhalt von Arbeitsplätzen, die Aufrechterhaltung eines angemessenen Lohnniveaus für das Personal der Fluggesellschaft und die Senkung der Kosten des obligatorischen staatlichen Sozialversicherungsfonds bei Arbeitslosigkeit ermöglichen”, so Premierminister Denys Shmyhal gegenüber der Agentur Interfax Ukraine. Weitere Maßnahmen, die gesetzt werden sollen und in den 17,93 Millionen U.S.-Dollar nicht berücksichtigt sind: Jene Airlines, die im Vorjahr Rückholer-Flüge durchgeführt haben, sollen 25 Prozent der ATC- und Flughafengebühren in Borispil und Lviv erstattet bekommen. In diesem Zusammenhang wurden Azur Air Ukraine, SkyUp AIrlines, Windrose Airlines und Ukraine International seitens des Regierungschefs namentlich genannt.

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Tarom vor Abbau von weiteren 700 Stellen

Bei der rumänischen Fluggesellschaft Tarom steht ein großangelegter Personalabbau an, denn im Rahmen des Rettungsplans steht fast jede zweite Stelle akut auf der Kippe. Das Unternehmen beabsichtigt 700 von 1.492 Stellen zu streichen. Mit Widerstands seitens der Gewerkschaften ist allerdings zu rechnen. Tarom verkleinerte sich in den letzten Jahren kontinuierlich, denn zwischen dem Jahr 2000 und Juni 2020 sank die Anzahl der Beschäftigten von etwa 2.900 auf 1.753 ab. Seither wurden weitere 261 Mitarbeiter abgebaut. Der Carrier galt bereits vor der Corona-Pandemie als angeschlagen und wir immer wieder Spielball der lokalen Politik. In Rumänien herrscht ein starker Preiskampf, der unter anderem von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wird. Mit diesem kann die staatliche Fluggesellschaft nur in äußerst bescheidenem Umfang mithalten. Auch die Verkaufsbüros in verschiedenen Ländern sollen aufgelassen werden. Betroffen sind unter anderem Österreich, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande. Tarom begründet diesen Schritt damit, dass der stationäre Ticketvertrieb mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt. Das gilt auch für den Heimatmarkt Rumänien, wo ebenfalls viele eigenbetriebene Büros geschlossen werden sollen. Dieser Prozess, dem zahlreiche Arbeitsplätze zum Opfer fallen, soll bis Mai 2021 abgeschlossen werden.

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Verletzte nach B747-Triebwerksproblem über den Niederlanden

Eigentlich wollte Longtail Aviation am Samstag einen Frachtflug von Maastricht nach New York JFK durchführen, doch aufgrund einer Fehlfunktion des Triebwerks 1 endete die Reise auf dem Flughafen Lüttich. Teile gingen zu Boden und verletzten dort laut lokalen Medienberichten zumindest zwei Personen. Die Boeing 747-412BCF mit der Registrierung VQ-BWT sollte als 6T5504 über den Atlantik fliegen, doch über dem niederländischen Meersen trat eine schwere Fehlfunktion des Triebwerks Nummer 1, das sich auf der linken Seite befindet, auf. Einige Teile wurden abgesprengt und richteten am Boden beträchtlichen Schaden an. Beispielsweise gingen diese auf Häuser und Kraftfahrzeuge nieder. Auch sollen sich zumindest zwei Menschen verletzt haben. Die Polizei Maastricht bestätigte vorerst nur, dass eine Dame am Kopf getroffen wurde. Lokale Medien schreiben jedoch auch, dass ein Kind Verbrennungen erlitten haben soll. Der Kapitän funkte “Pan Pan” und entschied sich zur Sicherheitslandung auf dem belgischen Flughafen Lüttich. Die von Longtail Aviation betriebene Boeing 747 ist 30,1 Jahre alt und wird seit November 2020 betrieben. Der Carrier hat seinen Sitz auf den Bermuda Islands. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt etwa 25 Jahre. Die Ursache der Fehlfunktion ist noch unklar. Die lokalen Unfallermittler haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Die Crew des Frachtflugzeugs wird in Kürze einvernommen werden.

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UA328: Triebwerksteile auf Wohngebiet nahe Denver gefallen

Der United-Airlines-Flug UA328 erlitt am Samstag kurz nach dem Start einen schweren Schaden am rechten Triebwerk. Gegen 13 Uhr 10 Lokalzeit gingen Trümmer über einem Wohngebiet der Stadt Broomflield zu Boden.  Die Boeing 777-200 befand sich auf dem Weg von Denver nach Honolullu und war mit Pratt & Whitney PW4077-Triebwerken ausgerüstet. Augenzeugen berichten, dass Flammen aus dem rechten Antrieb gestoßen sind. An Bord befanden sich inklusive Besatzung 241 Personen. Der Kapitän entschied sich zur Rückkehr auf den Flughafen Denver, wo die N772UA sicher landen konnte. Laut United Airlines soll es keine Verletzte geben. Auch auf dem Boden soll es lediglich Sachschaden geben. Die Zivilluftfahrtbehörde FAA und die Unfallermittler der NTSB klären nun wie es zur Fehlfunktion des Triebwerks kommen konnte. Die Ermittlungen wurden unmittelbar nach der Landung der Boeing 777-200 aufgenommen.

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