März 13, 2021

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März 13, 2021

Neuer Lockdown: Malta hakt Osterurlaube ab

Der kleinste Mitgliedsstaat der Europäischen Union, Malta, befindet sich seit Donnerstag, dem 11. März 2021, erneut in einem Lockdown. Die Regierung verfügte die Schließung nahezu aller nicht-lebensnotwendiger Einrichtung für mindestens vier Wochen. Damit sind Osterurlaube defacto nicht möglich. Malta gestattet weiterhin die Einreise aus verschiedenen Ländern, jedoch muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Allerdings dürfte es Urlaubern ziemlich langweilig werden, denn Gastronomie, Handel, touristische Einrichtungen, Kirchen, Museen, Schulen, Friseure, Fitnessstudios und Sportstätten sind geschlossen. Lediglich lebensnotwendige Geschäfte dürfen offenhalten. Die Gastronomie darf nur Take-Away anbieten. Die Bewegungsfreiheit der Maltesen ist ebenfalls eingeschränkt, denn das Reisen zwischen den drei Inseln ist nur noch mit Einschränkungen zulässig. Das wirkt sich kaum auf Comino aus, da dort ohnehin nur vier Menschen leben, jedoch stark auf Gozo. Beispielsweise ist die Nutzung der Fähren zu beruflichen Zwecken gestattet, für einen bloßen Ausflug jedoch nicht. Dadurch soll die Verbreitung zwischen den drei Inseln eingedämmt werden. Infektionen auch ohne „Einschleppungen“ stark gestiegen Die Republik Malta verzeichnete in den letzten Wochen einen starken Anstieg der Infektionszahlen. Dabei spielen „Einschleppungen aus dem Ausland“ faktisch gar keine Rolle, denn der Flugverkehr ist auf einem historischen Minimum. Auch auf dem Seeweg sind die Verbindungen stark ausgedünnt. Der kleine Mittelmeerstaat kam bislang glimpflich durch die Krise, verzeichnete jedoch zuletzt rund 500 Infektionen pro Tag. Bei der letzten Volkszählung, die im Jahr 2019 durchgeführt wurde, hatte Malta 514.564 Bewohner. Der 14-Tages-Inzidenzwert wird von den Behörden mit 751 pro 100.000 Einwohner angegeben. Im Gegensatz zum Lockdown des

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German Airways steigt ins Wartungsgeschäft ein

Die Fluggesellschaft German Airways (vormals WDL) nutzt am Flughafen Köln/Bonn künftig den Hangar 2. Künftig will man auch Line- und Base- Maintenance Dienstleistungen für andere Fluggesellschaften anbieten. Bislang nutzte das Unternehmen den kleineren Hangar 6. Die neue Halle ist 3.500 Quadratmeter groß und laut German Airways optimal für die Bedürfnisse des Embraer 190 geeignet. Diese sollen nicht vollständig in den Hangar 6 gepasst haben. In der neuen Werft können die Jets jetzt auch bei geschlossenen Toren gewartet werden. Zum Gebäude gehören zudem weitere 800 Quadratmeter Büro-, Werkstatt- und Lagerräume Am neuen Standort will German Airways zudem das Wartungsgeschäft mit anderen Fluggesellschaften für die Embraer E190 forcieren und weiter ausbauen, das Unternehmen ist bereits für mehrere andere Fluggesellschaften als Dienstleister für die Line- und Base-Maintenance tätig. Im Hangar 2 werden darüber hinaus auch Flächen an Partnerunternehmen untervermietet – zum Beispiel an Air Alliance. Auch die Privatflugzeugflotte der German Airways wird im Hangar 2 untergebracht sein: Derzeit ist die erste Pilatus PC12 in den behördlichen Genehmigungsverfahren für die Personenbeförderung. Das „Silver Pony“ genannte Flugzeug wird im Sommer durch eine weitere PC12 ergänzt. Mit diesen Flugzeugen wird German Airways individuelle Flüge für Unternehmen und Privatpersonen anbieten. Die Turboprops sind mit bis zu acht Passagiersitzen ausgestattet.

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Frankreich: Volotea expandiert nach Algerien

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea kündigt eine umfangreiche Expansion in Richtung Algerien an. Ab drei französischen Flughäfen sollen ab September insgesamt acht Routen neu aufgenommen werden. Die meisten wurden vormals von Aigle Azur, die im September 2019 den Flugbetrieb einstellen musste, bedient. Gleichzeitig tritt Volotea in den Wettbewerb mit Air Algerie, denn mit Ausnahme von Marseille-Sétif sind alle Routen im Streckennetz des algerischen Carriers zu finden. Für den spanischen Billigflieger könnten die Strecken durchaus vorteilhaft sein, denn die Distanzen sind vergleichsweise kurz, was Lowcostern grundsätzlich entgegenkommt, da so mehr Umläufe pro Tag pro Fluggerät möglich sind. Die neuen Strecken auf einen Blick: Abflugort Zielort Frequenz Aufnahme Bordeaux Algiers 2x wöchentlich 16.09.2021 Lyon Sétif 3x wöchentlich 17.09.2021 Marseille Annaba 2x wöchentlich 18.09.2021 Marseille Béjaïa 2x wöchentlich 18.09.2021 Marseille Constantine 2x wöchentlich 18.09.2021 Marseille Oran 4x wöchentlich 16.09.2021 Marseille Sétif 3x wöchentlich 16.09.2021 Marseille Tlemcen 2x wöchentlich 17.09.2021

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1 Jahr Corona: Österreichs Tourismus zieht Bilanz

„Manche Tage merkt man sich ein Leben lang. Für uns im Tourismus gehört der 13. März 2020 dazu“, bemerkt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer zum traurigen Jahrestag der Ankündigung des ersten Covid-19-Lockdowns in Österreich: „Dieser Freitag, der 13., war ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte des österreichischen Tourismus.“ Reitterer forderte in einer ersten Reaktion Maßnahmen zur Sicherstellung der Mitarbeiter-Einkommen. Mit 16. März wurden Hotels in Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg nach dem Epidemiegesetz geschlossen. Noch vor der Schließung der Hotels hebelte der Nationalrat am 15. März die Verpflichtung für den Bund aus, Unternehmen für Covid-19-bedingte Ausfälle zu entschädigen.  So rasch handelte der Gesetzgeber im kommenden Jahr nie wieder. Dafür brauchte es nur ein Betretungsverbot anstelle einer behördlichen Betriebsschließung, das am 4. April folgte und die behördlichen Betriebsschließungen in den vier tourismusintensivsten Bundesländern ablöste. Die Entschädigung für die Schließung bis dahin haben mehr als 90 Prozent der betroffenen Unternehmen bis heute nicht.  Das Ende des öffentlichen Lebens Schon davor war mit dem vorzeitigen Ende der Skisaison, der Flugverbindungen, dem Verbot, öffentliche Orte zu betreten, Grenzschließungen und Landeverboten, dem Wegfall von Festen und Kulturveranstaltungen, also der Reiselust, die Geschäftsgrundlage für die Hotellerie kollabiert. Stadt- und Seminarhotels erzielen seither mit wenigen Ausnahmen praktisch keine Einnahmen mehr. Bundesweit sinken die Nächtigungen von 153 Millionen auf 98 Millionen – auf das Niveau der frühen 70er.   Lockerungen für alle, Hotellerie muss warten Mit Anfang April treten erste Lockerungen in Kraft, die Öffnung für Friseure und Einkaufszentren folgt, die Hotellerie muss bis 29. Mai warten. Die Zahl der Arbeitslosen

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Am Flughafen Leipzig/Halle doppelt so viele Beschäftigte wie vor zehn Jahren

Selbst in der Corona-Pandemie halten die Mitteldeutschen Flughäfen an ihrer Belegschaft fest. Das ist vor allem dem anhaltenden Boom im Frachtgeschäft zu verdanken. Am Flughafenstandort Leipzig/Halle (LEJ) ist die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2020 sogar um 7 Prozent gestiegen. 14.667 Menschen waren zuletzt bei der Mitteldeutschen Flughafen AG sowie bei benachbarten Unternehmen und Behörden beschäftigt. 2019 waren es 14.245, ein Plus von 3 Prozent. Das ist die Bilanz, die auch den Flughafenstandort Dresden beinhaltet. Die beiden Flughäfen haben sich im ersten Jahr der Corona-Pandemie unterschiedlich entwickelt. Während in Leipzig/Halle der Boom des Frachtgeschäfts weiter für positive Effekte sorgt, drückt in Dresden der ausbleibende touristische Reiseverkehr erstmals die Zahlen nach unten. Die Zahlen werden jeweils zum 31. Dezember erhoben. Der Flughafen Leipzig/Halle hat im Corona-Jahr die Zahl seiner Beschäftigten um 7 Prozent auf 10.806 gesteigert. Im Vergleich zu 2010 hat sich die Anzahl der Erwerbstätigen damit mehr als verdoppelt. Deutliche Zuwächse verzeichnen besonders die Bereiche Frachtumschlag, Fracht-Fluggesellschaften, Logistik und Speditionen. Gegenüber 2019 stieg die Zahl der in diesen Branchen Beschäftigten am LEJ um 11 Prozent auf rund 8.200.  „Die mitteldeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden zählen zu den bedeutendsten Arbeitsstätten und Wachstumsmotoren der Region, mit Beschäftigungseffekten weit über die Standorte hinaus. Damit die Arbeitsplätze auch in der Pandemie sicher bleiben, brauchen wir den baldigen Neustart im Passagierverkehr. Dazu gehört eine wirksame und gut zu kontrollierende Teststrategie, damit gesundheitlich sichere Mobilität wieder möglich ist“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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Flughafen Zürich muss den Rotstift zücken

Die CoV-Krise machte das letzte Jahr für den Züricher Flughafen zu einem historischen – allerdings im negativen Sinne. Der Schweizer Airport hat 2020 den größten Einbruch der Geschichte verzeichnet. Wegen der Pandemie blieben die Flugzeuge in Kloten zeitweise fast zur Gänze am Boden. Die Infrastruktur musste aber auch bei einem Minimalbetrieb aufrechterhalten werden, sodass Kosteneinsparungen mit dem Ertragsrückgang nicht schritthalten konnten. Entsprechend stand am Ende ein deutlicher Verlust zu Buche. In konkreten Zahlen: Der Umsatz sackte im Geschäftsjahr 2020 um gut 48 Prozent auf 624 Millionen Franken ab. Das Fluggeschäft ging dabei um knapp 67 Prozent auf 222 Millionen zurück. Und im Nichtfluggeschäft lag der Umsatzverlust bei knapp 27 Prozent auf 146 Millionen, wie der Flughafenbetreiber am Freitag mitteilte. Horrende Zahlen für den Flughafen. Verlust etwas tiefer als erwartet Kosteneinsparungen-Maßnahmen und das starke Immobiliengeschäfte genügten nicht, um die Umsatzverluste wettzumachen. Denn noch immer fielen hohe Kosten an, da ja auch bei einem Minimalbetrieb die Infrastruktur am Flughafen in Kloten aufrechterhalten werden musste. Unter dem Strich blieb somit ein Verlust von 69,1 Millionen – nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 309 Millionen zu Buche stand. Überraschend kam der Verlust aber nicht – angesichts des bereits im Vorfeld bekannt gewesenen Passagierrückgangs von knapp 74 Prozent im letzten Jahr. Die Erwartungen der Analysten wurden indes klar übertroffen. Diese gingen noch von einem deutlich höheren Verlust aus. Auf die Ausschüttung einer Dividende wird für 2020 wird unter den gegenwärtigen Umständen erwartungsgemäß verzichtet, nachdem der Flughafenbetreiber zur Schonung der Liquidität bereits die Dividende für 2019

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Schweden: Billigflieger-Airport Skavsta vor der Pleite

Aufgrund der Corona-Pandemie steht die Existenz zweier Flughäfen im Großraum Stockholm akut auf der Kippe. Die Regierung will den innerstädtischen Airport Bromma schließen, was durchaus schon länger bekannt ist. Nun geht dem von Billigfluggesellschaften genutzten Flughafen Skavsta das Geld aus. Natürlich stellt sich die Frage wozu Stockholm eigentlich vier Flughäfen braucht. Betrachtet man aber die Lage der vier Airports genauer, so wird rasch klar, dass es sich um zwei „echte Stockholmer“ und zwei „Marketingpackungen“ handelt. Bromma befindet sich innerhalb des Stadtgebiets und wird hauptsächlich von Regionalfluggesellschaften genutzt, da die Piste vergleichsweise kurz ist. Arlanda ist der Großflughafen, wo auch SAS eine Basis unterhält. Stockholm-Skavsta wurde früher passend als Nyköping bezeichnet, denn von dieser Stadt befindet sich der Airport nur sieben Kilometer entfernt. Aus Marketinggründen nahm man dann den Namen der schwedischen Hauptstadt an. Das kommt insbesondere Ryanair und Wizzair gerade recht, denn diese vermarkten den abgelegenen Airport ohne mit der Wimper zu zucken als „Stockholm“. Eine mindestens 80-minütige Busfahrt trennt Skavsta von der schwedischen Hauptstadt. Billigflieger sind die Hauptkunden Da dieser Flughafen fast ausschließlich von Ryanair und Wizzair genutzt wird, die dafür bekannt sind, dass um jeden Cent lange verhandelt wird, ist es nicht verwunderlich, dass das aufgrund der Pandemie reduzierte Angebot die Finanzen des Airports in der schwedischen Pampa massiv unter Druck setzt. Daraus macht auch Geschäftsführer Cédric Fechter keinen Hehl, denn gegenüber der TV-Station SVT sagte er, dass ohne zusätzliches Geld die Insolvenz droht. Das könnte – sofern sich dann kein Käufer findet – sogar zur Abwicklung und

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Touristik: Spanien rechnet mit 50 Prozent von 2019

Noch halten sich Europas Politiker damit zurück wieder für „Urlaub im Inland“ zu werben, denn es steht heuer noch mehr auf dem Spiel als im Vorjahr. Die Touristik-Branche sowie die Airlines sind finanziell massiv angeschlagen und können mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen zweiten „Seuchensommer“ verkraften. Doch die Vorzeichen auf eine „normale Saison“ stehen nicht gerade rosig. Auf der virtuellen Messe ITB Now verbreiten Vertreter von Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern und Tourismusverbänden enorm viel Optimismus. Fast könnte man glauben, dass in wenigen Wochen der ganze Corona-Spuk vorbei sein wird und dann wieder die ganze Welt bereist werden kann. Zumindest innerhalb der Europäischen Union werden große Hoffnungen auf den so genannten „Green Pass“ gesetzt. Allerdings werden viele Menschen bis zu den Sommerferien gar keine Möglichkeit zur vollständigen Impfung haben. Die jüngsten Probleme mit dem Vakzin von AstraZeneca könnten sich zumindest kurzfristig gesehen noch problematisch auswirken. Sommer 2020 könnte sich wiederholen Rückblick: Insbesondere im März, April und Mai 2020 haben Regierungsmitglieder in Österreich und Deutschland das Schreckensgespenst verbreitet, dass Urlaube im Ausland nicht möglich sein werden und man doch bitte im Inland buchen soll. In der Alpenrepublik war das ein Rohrkrepierer, denn der Rückgang der ausländischen Besucher konnte nicht durch Inlandstouristen kompensiert werden. Selbst in diesem Segment gab es herbe Rückgänge, da sich offensichtlich viele für Urlaub auf Balkonien entschieden haben. Ab Mitte Juni 2020, spätestens jedoch ab Anfang Juli 2020, waren die Grenzen von so gut wie allen Urlaubsländern offen. Es war problemlos möglich Urlaube am Strand zu verbringen, doch damals haben sich noch viele

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Nürnberg: Mallorca soll den Restart pushen

Der bayerische Flughafen Nürnberg kündigt an, dass aufgrund der Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen der erste Palma-Flug am 19. März 2021 abheben soll. Ab April 2021 soll diese Destination wieder mehrmals pro Woche angeboten werden. Mit Beginn des Sommerflugplans  (gültig ab 28. März 2021) sind ab Nürnberg nach und nach wieder bis zu 40 Ziele nonstop erreichbar: Neben den beliebtesten Urlaubsregionen auch Business-Ziele sowie die wichtigsten europäischen Drehkreuze. Demnach sollen unter anderem Corendon, Tuifly, SunExpress, Eurowings, Ryanair und Vueling ihre Angebote schrittweise hochfahren. Im Nürnberger Flugplan stehen die spanischen Ziele Alicante, Barcelona sowie die Kanareninseln Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa sowie die Balearen-Inseln Ibiza und Mallorca. Die Türkei lockt mit den Badeorten Antalya, Dalaman, Izmir, Adana sowie Gazipaza (Alanya). In Italien sind Lamezia Terme, Olbia und Palermo erreichbar. Griechenland ist mit Kos, Korfu, Kreta, Rhodos und Thessaloniki vertreten. Viele der genannten Ziele  sollen bereits zu Pfingsten angeflogen werden, andere folgen im Sommer. Zwei Anbieter auf der Kiew-Strecke Wizz Air wird im Sommerflugplan 2021 die Destinationen Skopje, Bukarest, Sibiu, Cluj und Kiew-Schuljany anbieten. Zusätzlich wird die Hauptstadt der Ukraine auch vom Mitbewerber SkyUp angeboten. Dieser steuert jedoch nicht den innerstädtischen Airport Schuljany (IEV), sondern den weit entfernten Großflughafen Borispil (KBP) an. Unter den großen europäischen Metropolen werden Amsterdam mit KLM, Zürich mit Swiss, Istanbul mit Turkish Airlines, Wien mit Austrian Airlines und Paris mit Air France angesteuert. Lufthansa und Eurowings verbinden Nürnberg mit den Drehkreuzen Frankfurt und Düsseldorf. Auch Hamburg wird bald wieder an die Noris angebunden. 

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Flughafen Dortmund verdoppelte den Verlust

Der Flughafen Dortmund musste im Vorjahr einen 55-prozentigen Rückgang auf 1,2 Millionen Reisende verzeichnen. Das macht sich auch in den Finanzzahlen spürbar, denn laut Medienerklärung beträgt der „Corona-Schaden“ rund elf Millionen Euro. Am Freitag präsentierte Geschäftsführer Ludger van Bebber die Zahlen des Jahres 2020 dem Aufsichtsrat. Das voraussichtliche Jahresergebnis liegt für das Jahr 2020 nun bei minus 21,8 Mio. Euro (2019: minus 10,4 Millionen Euro). Das (EU-)Betriebsergebnis (Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheitliche Kosten) betrug 2020 minus 12 Mio. Euro. „Aufgrund der Corona-Pandemie sanken sowohl die Aviation als auch die Non-Aviation-Erlöse, also z. B. Einnahmen aus dem Parkgeschäft oder Vermietungen, spürbar. Durch Einsparungen auf der anderen Seite, wie beispielsweise der Einführung der Kurzarbeit, der Zurückstellung von Investitionen und Prozessoptimierungen ist ein Covid-19-Schaden von gut 11 Mio. Euro entstanden“, so Ludger van Bebber. „Mit dem Steigen der Passagierzahlen wird sich auch das Jahresergebnis wieder spürbar verbessern. Voraussetzung dafür ist eine deutliche Zunahme der Impfungen und eine gute Teststrategie“. Ein Rettungspaket, das einen Teil des erlittenen finanziellen Schadens ausgleicht, kann der Dortmund Airport derzeit nicht nutzen: „Allein die Vorhaltekosten während des ersten Lockdowns beliefen sich auf fast 5 Mio. Euro. Diese Kosten sind entstanden, weil der Dortmund Airport – wie alle Flughäfen – seine Infrastruktur im staatlichen Interesse geöffnet hatte, um Lieferketten für die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten, um Rückhol-, Ambulanz- und Rettungsflüge durchführen zu können und um systemrelevante Arbeitskräfte zu transportieren. Diese Kosten werden jetzt aber nur 15 Flughäfen erstattet. Sechs – darunter der Dortmund Airport – gehen leer aus. Diese willkürliche

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