April 2, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

April 2, 2021

Mallorca-Effekt: BER verzeichnet leichtes Wachstum

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im März 2021 einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen. Im direkten Vergleich mit Feber 2021 hatte man rund 73.000 Passagiere mir. Gezählt wurden 220.250 Reisende. Ausschlaggebend dürfte die erhöhte Nachfrage in Richtung Palma de Mallorca gewesen sein. Dennoch verharren die Passagierzahlen ein Jahr nach Beginn der weltweiten Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie an allen deutschen Flughäfen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau: Das Passagieraufkommen am BER betrug im Vergleich zum März 2020 nur rund ein Fünftel. Im März des Vorkrisenjahres 2019 wurden an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel noch knapp drei Millionen Passagiere abgefertigt. Im vergangenen März wurden am BER rund 4.000 Flugbewegungen gezählt. Im Vergleich dazu starteten und landeten im März 2020 noch rund 13.000 Maschinen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Im März 2019 waren es mehr als 23.000. In den Frachtanlagen des BER wurden im vergangenen Monat etwa 1.900 Tonnen umgeschlagen. Das sind rund 400 Tonnen mehr als im Februar dieses Jahres. Bei der Luftfracht ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2020 deutlich geringer und beträgt nur 18,2 Prozent. Im März 2020 waren es 2.300 Tonnen Luftfracht, im März 2019 rund 2.800 Tonnen Luftfracht. „Das gesteigerte Interesse an Flügen nach Mallorca unmittelbar nach Aufhebung der Quarantäneregelung spricht für eine hohe aufgestaute Reisebereitschaft. Die Menschen wollen in den Urlaub fliegen. Sie nehmen dafür auch coronabedingte Auflagen wie eine Testpflicht vor dem Abflug in Kauf. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich der Flugverkehr mit einer schlüssigen Test- und Hygienestrategie allmählich wieder erholen kann”, so BER-Chef

weiterlesen »

Ätna spuckt wieder: Catania neuerlich gesperrt

Der Ätna ist seit einigen Wochen unruhig und sorgte immer wieder für kurzzeitige Luftraumsperren. Am Freitag wurde dies erneut schlagend und auch der Betrieb auf dem Flughafen Catania wurde neuerlich aus Sicherheitsgründen eingestellt. Der Vulkan auf Sizilien gilt als äußerst aktiv. Am Donnerstagnachmittag teilte der Catania-Airport mit, dass aufgrund einer rund neun Kilometer hohen Wolke, die im Zuge eines Ausbruchs aus dem Südost-Krater aufgestiegen ist, der Flugverkehr temporär eingestellt werden musste. Man arbeitet an einer Lösung, jedoch hat Sicherheit oberste Priorität. Ausbrüche des Ätna ist absolut keine Seltenheit, wobei man auf Sizilien mit dieser Situation gut umgehen kann. Meistens sind die Einschränkungen für die Luftfahrt nur für die Dauer einiger Stunden oder tage. Derzeit ist der Vulkan in einer besonders aktiven Phase, denn seit Mitte Feber 2021 gab es schon 17 Ausbrüche, so die lokalen Behörden.

weiterlesen »

Luqa: Malta-Air-B737 kracht in Tanklaster

Auf dem Flughafen Luqa krachte eine von Malta Air betriebene Boeing 737-800 in einen Tanklaster. Der Mittelstreckenjet wurde auf dem Areal des Airports geschleppt, wobei sich laut Augenzeugen die Schleppstange gelöst hatte. Der Vorfall ereignete sich am Freitagvormittag. Die in den Farben von Ryanair lackierte Boeing 737-800 machte sich “selbstständig” und touchierte ein geparktes Tankfahrzeug von Skytanking. Fotos, die von Aeronews veröffentlicht wurden, zeigen, dass bloßer Sachschaden entstanden ist. In den letzten Monaten traten auf dem Flughafen Danzig gehäuft Kollisionen zwischen Vorfeldfahrzeugen und geparkten Maschinen von Wizz Air auf. Zunächst steckte ein Servicefahrzeug unter einem Airbus A320 und ein paar Wochen später krachte ein Truck frontal in den Bug. Erst vor wenigen Tagen crashte ein Privatflugzeug eine Saab 340.

weiterlesen »

DJ Kuzey legt in Helvetic-Hangar auf

Der Schweizer DJ Kuzey legte kürzlich im Hangar von Helvetic Airways auf. Am 12. März 2021 wurden die Aufzeichnungen für ein Video, das am Ostermontag ausgestrahlt wird, durchgeführt. Während dieser war kein Publikum anwesend. Mit der Ausstrahlung dieses Elektro-Sets im Deep-House-Stil nächste Woche hält die Welt des Nachtlebens Einzug in die Wohnzimmer des Schweizer und des internationalen Publikums. Was den Event ganz besonders macht? Ein einzigartiges Dekor mit einem kleinen Teil der Embraer-E190-E2-Flotte von Helvetic Airways im Hintergrund sowie mit der allerersten Ankunft von HB-AZH in Zürich. “Es ist ein echtes Privileg, meine künstlerische Tätigkeit fortsetzen zu können – erst recht ineinem solchen Umfeld. Etwas Exklusiveres kann man sich kaum vorstellen”, sagt Kuzey. “Mit der Unterstützung dieses Projekts und der Bereitstellung unserer Infrastruktur wollten wir einen positiven Beitrag inmitten der COVID-19-Pandemie leisten, aber auch unsere Sympathie für die Welt der Kultur zeigen», erklärt René Mamet, Chief Operating Officer (Part 145) der Schweizer Fluglinie. Der einstündige Stream wird am Montagabend (Ostermontag), 5. April 2021, um 19:00 Uhr auf enjy.tv (powered by Swisscom blue TV) und gleichzeitig als Audio auf RadioDeep ausgestrahlt.

weiterlesen »

Deutschland: Scheuer fordert Verlängerung der Testpflicht

Die generelle Testpflicht für alle Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ist erst wenige Tage in Kraft. Nun fordert Mautminister Andreas Scheuer (CSU), dass diese noch lange beibehalten werden soll. Dies erklärte das Regierungsmitglied unter anderem gegenüber der DPA. Der deutsche Verkehrsminister ist der Ansicht, dass die vorerst bis zum 12. Mai 2021 befristete Regelung verlängert werden muss. Scheuer hält die generelle Testpflicht für eine “wichtige Brücke”, um die Zeit bis zur Durchimpfung der Weltbevölkerung überbrücken zu können. Weiters meint er, dass sich das Verfahren in den nächsten Wochen einpendeln werde und dann von den Passagieren als selbstverständlich betrachtet wird. Die Einführung der Testpflicht für sämtliche Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ist ein typischer Fall von Anlassgesetzgebung. Nach der Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen hätten Rückkehrer weder Test noch Quarantäne benötigt. Daraufhin schossen die Buchungszahlen rund um Ostern in die Höhe. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) forderte zeitweise gar ein Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland, jedoch wurde daraus dann, dass alle Personen, die mit dem Flugzeug in die Bundesrepublik fliegen, bereits vor dem Abflug einen negativen Covid-Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen müssen.

weiterlesen »

Willie Walsh steht nun an der IATA-Spitze

Beim Weltluftfahrtverband IATA ist es zum bereits vor einiger Zeit angekündigten Führungswechsel gekommen. An der Spitze steht nun der ehemalige IAG-Chef Willie Walsh. Dieser legte seine Funktion im Vorjahr zurück, hielt jedoch die “Pension” nicht lange aus und hat sich zum neuen Präsidenten der IATA wählen lassen. Walsh ist Nachfolger von Alexandre de Juniac, der vor seiner Führungsposition beim Weltluftfahrtverband der Air France-KLM-Gruppe vorstand. “Das IATA-Team konzentriert sich voll darauf, die Reisefreiheit wieder herzustellen, die Fluggesellschaften Milliarden Menschen in der ganzen Welt ermöglichen”, so der neue IATA-Generaldirektor. Weiters sagte Walsh: “Fluggesellschaften setzten alles daran, einen sicheren, effizienten und nachhaltigen Service zu bieten”.

weiterlesen »

UFO wirft Lufthansa „Ausnutzen der Krise“ vor

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO sieht die Haltung der EU-Kommission und des Bundeskartellamts hinsichtlich der von Lufthansa aufgekündigten Zubringerflüge für Condor positiv. Die Arbeitnehmervertreter verweisen darauf, dass man bereits wiederholt das Verhalten des Kranichs kritisiert habe. Nun wirft UFO auch vor: “Der Lufthansa-Konzern versucht die Krise auf tariflicher und politischer Ebene zu nutzen”. “Die Aussage ‘Es war uns nicht bewusst, dass es so schlecht um Condor steht’ irritiert uns hochgradig. Nähmen wir diese Aussage ernst, so würden wir den Aktionären empfehlen, sich aufgrund der offensichtlich grundlegend mangelnden Expertise, um die Auswahl des Managements noch einmal Gedanken zu machen”, so der Leiter Tarifpolitik bei UFO, Rainer Bauer zu einer Äußerung eines Sprechers des Kranich-Konzerns. “Vielmehr scheint es aber so, dass die Lufthansa, die an vielen Stellen bereits bewiesen hat, diese Krise für den Ausbau der eigenen Marktmacht und zur Aushöhlung von Arbeits- und Vergütungsbedingungen zu nutzen, nun zurückrudern muss, weil sie den Bogen überspannt hat. Schon seit einigen Jahren plant Lufthansa wieder das Segment der touristischen Langstrecke stärker in den Fokus zu rücken. Dafür musste die Condor verdrängt werden, deren touristischen Ziele man gerne mit der eigenen Marke Eurowings Discover besetzen will”, so Bauer weiter.   “Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie der Lufthansa-Konzern diese Krise versucht zu nutzen. Jahrelang hatte man sich durch Neugründung und Zukäufe von AOCs darauf vorbereitet, Unternehmen intern konkurrieren zu lassen, um die gewerkschaftliche Vertretung zu Zugeständnissen zu nötigen, die eine Abwärtsspirale von Arbeitsbedingungen und Vergütungen zum Ziel hatten. Die Corona-Krise half dem Konzern ohne Möglichkeit eines

weiterlesen »

Turkish feiert Comeback in Salzburg

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines ist zurück in Salzburg. Laut Airport befanden sich auf dem “Comeback-Flug” rund 50 Passagiere. Die Route pausierte aufgrund der Corona-Pandemie rund ein Jahr lang. Am Donnerstag kehrte die türkische Fluggesellschaft aus Istanbul kommend zurück. “Die Auswirkungen dieser Pandemie, die das Reisen nahezu zum Stillstand brachte, sind für den Flugverkehr unberechenbar, täglich muss die Branche mit neuen Verordnungen und Beschränkungen kämpfen. Die erste Landung von Turkish Airlines heute in Salzburg ist ein gutes Zeichen. Nicht zuletzt sind wir damit wieder an den großen Hub Istanbul mit seinen weltweiten Destinationen angebunden”, freut sich Flughafenprokurist Christopher Losmann, Bereichsleiter Aviation & Sales. Derzeit nutzen laut Salzburg Airport überwiegend Geschäftsreisende die Istanbul-Strecke. Dennoch soll Hoffnung bestehen, dass im Sommer 2021 beiderseitig die Einreise- und Quarantänebestimmungen gelockert werden, so dass auch Touristen von der Turkish-Airlines-Strecke profitieren können.

weiterlesen »

Emirates flog bislang 220 Tonnen Covid-Impfstoffe

Golfcarrier Emirates Airline hat eigenen Angaben nach bislang rund 50 Millionen Dosen Covid-Impfstoffe durch die Welt geflogen. Weiters befanden sich etwa 100 Tonnen Spritzen an Bord der Flugzeuge. Das Gewicht der Vakzine beziffert der Carrier mit etwa 220 Tonnen, die auf etwa 150 Flügen zu 50 Zielen über Dubai befördert wurden. „Emirates SkyCargo ist stolz darauf, kurz vor dem Weltgesundheitstag den Meilenstein von 50 Millionen COVID-19-Impfstofflieferungen erreicht zu haben. Als sozial verantwortlicher globaler Luftfracht-Carrier waren unsere Anstrengungen im vergangenen Jahr stets darauf ausgerichtet, Menschen auf der ganzen Welt und insbesondere in Entwicklungsländern zu helfen, sich von den verheerenden Auswirkungen der Pandemie zu erholen. Wir haben die Bemühungen der internationalen Luftfrachtindustrie angeführt und mit unseren Partnerorganisationen in Dubai zusammengearbeitet, um die COVID-19-Impfstoffe über Dubai schnell im Rest der Welt zu verteilen”, so Nabil Sultan, Emirates Divisional Senior Vice President. Bereits im Oktober 2020 richtete Emirates SkyCargo an seinem Drehkreuz in Dubai ein EU GDP-zertifiziertes luftseitiges Drehkreuz für die Verteilung von COVID-19-Impfstoffen ein. Mit seiner modernen Infrastruktur und umfangreichen Lagerkapazitäten versetzte sich Emirates SkyCargo in die Lage, große Mengen an COVID-19-Impfstoffen von den Herstellungsorten einzufliegen, die Impfstoffe in Dubai zu lagern und dann regelmäßig Lieferungen an Entwicklungsländer mit eingeschränkter Kühlketteninfrastruktur durchzuführen. Im Januar 2021 schloss sich Emirates SkyCargo mit führenden in Dubai ansässigen Unternehmen, wie DP World, International Humanitarian City und den Dubai Airports zur Dubai Vaccine Logistics Alliance zusammen, um die strategischen Vorteile Dubais als globales Vertriebszentrum für COVID-19-Impfstoffe zu nutzen. Im Februar 2021 unterzeichnete Emirates SkyCargo ein Memorandum of Understanding

weiterlesen »

Indien: Spicejet versilbert 50 Flugzeuge

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet macht rund 50 Maschinen im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Geschäften zu Geld. Mit Avenue Capital wurde ein entsprechender Vertrag unterschrieben, jedoch wurde nicht näher kommuniziert um welche Flugzeuge es sich eigentlich handelt. Naheliegend ist, dass es sich um Maschinen des Typs Boeing 737-Max handeln könnte. Spicejet hat insgesamt 155 Flugzeuge dieser Baureihe bestellt. Ausgeliefert wurden bislang 13 Exemplare. Indien hat bis dato noch keine Wiederzulassung erteilt, jedoch erwartet diese Spicejet innerhalb der nächsten Wochen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Billigflieger einer von De Havilland Aircraft of Canada eingebrachten Klage unterlegen ist. Der Flugzeugbauer zog vor Gericht, weil Spicejet Anzahlungen für bestellte DHC Dash 8-400 nicht geleistet hat. Die Airline kündigte an gegen das Urteil ein Rechtsmittel einlegen zu wollen.

weiterlesen »