April 16, 2021

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April 16, 2021

Austrian Airlines startet A319-Ausflottung im Juli 2021

Ende Mai 2021 wird Austrian Airlines die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 abgeschlossen haben. Anschließend geht es den Airbus A319 sprichwörtlich an den Kragen, denn diese werden schrittweise aus der Produktion genommen und an die Konzernschwester Lufthansa Cityline übergeben. Der erste A319 wird im Juli 2021 die Flotte von Austrian Airlines verlassen. Anschließend soll ab August 2021 pro Monat eine Einheit aus der Produktion genommen werden. Derzeit verfügt die österreichische Fluggesellschaft über sieben Mittelstreckenjets dieses Typs. Das durchschnittliche Alter beträgt 16,3 Jahre. Betroffen von der Ausflottung bzw. Umflottung zu Lufthansa Cityline sind nachstehende Maschinen: OE-LDA (Seriennummer: 2131) OE-LDB (Seriennummer: 2174) OE-LDC (Seriennummer: 2262) OE-LDD (Seriennummer: 2416) OE-LDE (Seriennummer: 2494) OE-LDF (Seriennummer: 2547) OE-LDG (Seriennummer: 2852) „Die Flieger gehen an die Lufthansa CityLine. Die erste Maschine soll Austrian Airlines im Juli verlassen. Ab August wird dann monatlich bis zum Ende des Jahres je ein Flieger aus dem Betrieb genommen und nach den notwendigen Checks überstellt. Der Einsatz der Flugzeuge bei Lufthansa CityLine ist ab Jänner 2022 vorgesehen“, so ein Austrian-Airlines-Sprecher gegenüber Aviation Direct.

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AUA: Letzter Dash-Flug führt nach Innsbruck

Eigentlich wollte Austrian Airlines bereits Ende März 2021 sämtliche Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 stillgelegt haben. Es kam aber anders, denn zwei Einheiten erhielten eine kurzfristige „Verlängerung“. Am 31. Mai 2021 soll aber endgültig Schluss sein, bestätigte ein Sprecher gegenüber Aviation Direct. Mittlerweile wurde auch fixiert auf welcher Strecke letztmalig das Muster DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen wird. Ein Sprecher sagte gegenüber Aviation Direct: „Der Letztflug soll am 31. Mai als OS 905/6 von Wien nach Innsbruck und zurück stattfinden“. Anschließend werden auch die letzten beiden Turboprops stillgelegt und für die Übergabe an andere Betreiber vorbereitet. Mit der Ausflottung der letzten beiden Maschinen des Typs DHC Dash 8-400 endet bei Austrian Airlines eine langjährige Ära, denn die einstige Tochtergesellschaft Tyrolean verdankt ihren Aufstieg Turbopropflugzeugen aus dem Hause de Havilland. Einst hatte man auch so ziemlich alle Vorgängervarianten in Betrieb.

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Thyme Opco bekräftigt Flybe-Neustart

Der geplante Neustart der insolventen Regionalfluggesellschaft Flybe verlief bislang holprig. Nun bekräftigten Thyme Opco und der Insolvenzverwalter die Pläne zum Neustart. Das Unternehmen wird als „Flybe Ltd.“ auftreten und soll im Sommer 2021 zahlreiche ehemalige Flybe-Routen reaktivieren. Die Regionalfluggesellschaft musste im März 2020 Insolvenz anmelden. Cyrus Capital erwarb im Herbst 2020 einige Assets aus der Masse. Unter dem Namen Thyme Opco suchte man bei der britischen Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsbewilligung an. Die Zertifikate von Flybe waren weiterhin aufrecht. Geplant war, dass die Slots auf die Neugründung übertragen werden sollen, doch die CAA legte sich quer. Die Betriebsgenehmigung wurde erst vor wenigen Wochen endgültig suspendiert. Genau diese Angelegenheit ist noch nicht ausgestanden, denn Thyme Opco legte gegen den Beschluss der CAA ein Rechtsmittel ein. Daran hängt viel, denn die als besonders wertvoll betrachteten Slots in Heathrow scheinen für den Start der „neuen Flybe“ besonders wichtig zu sein. Der tatsächliche Neustart der Regionalfluggesellschaft dürfte daher primär von der Entscheidung der Zivilluftfahrtbehörde abhängen. Als erstes Fluggerät hat man bereits die ehemalige OE-LGA als G-CLXC ins britische Register eingetragen. Diese DHC Dash 8-400 flog zuletzt für Austrian Airlines.

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Prag: Smartwings nimmt St. Petersburg auf

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings beabsichtigt am 29. April 2021 die Flugverbindung zwischen Prag und St. Petersburg zu reaktivieren. Diese soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Aus streckenrechtlichen Gründen muss man aber zu einer bemerkenswerten Konstruktion greifen. Die Tochtergesellschaft CSA musste vor wenigen Wochen Insolvenz anmelden. Die Zukunft des ehemaligen Flagcarriers der einstigen Tschechoslowakei hängt an einem seidenen Faden. Vorsorglich wurde bereits der gesamten Belegschaft die Kündigung ausgesprochen. Doch nun braucht Smartwings die Tochter, denn diese verfügt über die entsprechenden Streckenrechte für Prag-St. Petersburg. Daher wird eine Art „virtueller Codeshare“ geschaffen. Auf dem Papier handelt es sich um CSA-Flüge, die operativ von Smartwings durchgeführt werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 737-800 vorgesehen. Vermarktet wird die Verbindung allerdings als Smartwings-Flüge so auch entsprechende Flugnummern angelegt wurden. Mittelfristig will sich der Lowcoster selbst um die Rechte für Russland-Flüge bemühen, was im Fall von St. Petersburg keine sonderlich hohe Hürde darstellen wird. In welcher Form die Tochtergesellschaft CSA fortgeführt werden kann, hängt von den Entscheidungen des Gerichts und der Gläubiger ab.

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London: Leasinggeber verklagt Spicejet

Wilmington Trust und zwei weitere Lessoren ziehen in London gegen die indische Billigfluggesellschaft Spicejet vor Gericht. Es geht um eine Summe von 16,2 Millionen U.S.-Dollar, die der Carrier den Lessoren schulden soll. Die klagende Partei drängt darauf, dass der Fall aufgrund der Aktenlage ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung entschieden werden soll, berichtet CH-Aviation.com unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Die Gegenseite hingegen argumentiert, dass zunächst Vergleichsverhandlungen durchgeführt werden sollen, jedoch auf eine mündliche Verhandlung nicht verzichtet werden darf. Spicejet handelte sich in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe von Klagen ein. Beispielsweise unterlag man in erster Instanz gegen den kanadischen Flugzeugbauer de Havilland. Dieser machte nicht geleistete Anzahlungen für bestellte DHC Dash 8-400 als Schadenersatz geltend und obsiegte. Spicejet kündigte an, dass das Rechtsmittel der Berufung erhoben wird. In der Luftfahrt wird häufig das Vereinigte Königreich als Gerichtsort für Streitigkeiten vereinbart.

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Eurowings soll wieder auf Expansionskurs gehen

Vor der Corona-Pandemie expandierte Eurowings äußerst schnell, möglicherweise sogar zu schnell. Das Ziel war einen paneuropäischen Carrier zu schaffen, doch bislang wurden außerhalb Deutschlands lediglich in Salzburg, Pristina und Palma Bases eröffnet. Jene in Wien-Schwechat wurde defacto geschlossen. Im Zuge des virtuell abgehaltenen Capa-Meetings kündigte Firmenchef Jens Bischof an, dass in den nächsten Jahren die Weichen wieder auf Expansion gestellt werden sollen. Eurowings soll stark außerhalb Deutschlands wachsen. Den Fokus wird man weniger auf Geschäftsreisende legen, sondern verstärkt im Leisure-Segment fischen. „Wir haben weitere Stützpunkte eröffnet, wie in Salzburg und Wien, in Pristina und auch in Palma de Mallorca. Und jetzt werden wir immer europaweiter und fügen diesen mehr Basen hinzu“, so Bischof während dem Capa-Meeting. Die Basis Wien existiert zwar auf dem Papier, jedoch wurde das Flugangebot auf den Deutschland-Österreich-Verkehr reduziert und das bereits vor der Corona-Pandemie. Über die Zukunft des Wetlease-Vertrags zwischen Austrian Airlines und Eurowings Europe ist derzeit nichts bekannt. Bischof sieht den von ihm geleiteten Carrier auf Augenhöhe mit dem Mitbewerber Easyjet. Hinsichtlich Ryanair meinte er, dass man nicht billiger sein kann als die Iren und müsse sich da auch nichts vormachen. Allerdings will man besser sein als Ryanair. Hinsichtlich der optionalen Extras sieht man sich besser aufgestellt als die Konkurrenz. „Wir sind vielleicht ein bisschen teurer, aber unsere Umsatzposition ist auch ein bisschen besser als die eines Ryanair, und das spiegelt sich in unserer Rentabilität wider, wenn wir aus dieser Situation von Corona herauskommen“, so Jens Bischof.

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S7 Airlines will bei Cyprus Airways aussteigen

Die russische S7 Airlines steht vor dem Verkauf ihrer 36,8-prozentigen Beteiligung, die an Cyprus Airways gehalten wird. Der Carrier will sich angesichts der Coronakrise künftig auf den russischen Markt fokussieren. Das Investment auf Zypern passt nicht mehr zur neuen Strategie. Gegenüber der Agentur Interfax erklärte ein Manager, dass die Beteiligung an Cyprus Airways auf dem Prüfstand steht. Man beabsichtigt diese zu veräußern, nannte jedoch keine näheren Details. Die Zeitung Economy Today schreibt allerdings, dass der Verkauf kurz vor dem Abschluss steht und die zypriotische Airline für „einige Millionen Euro“ an eine „europäische Firmengruppe“ gehen soll. Die heutige Cyprus Airways hat – abgesehen vom Namen – nichts mit dem einstigen Staatscarrier zu tun. Dieser ging im Jahr 2015 pleite. Unter dem ursprünglichen Projektnamen Charlie Airlines baute S7 gemeinsam mit einem Partner eine Neugründung auf. Die Namensrechte wurden aus der Konkursmasse erworben. Der Flugbetrieb wurde im Jahr 2017 aufgenommen. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A319.

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ANA setzt auf Zuckerrohr-Menüschalen

Die japanische Fluggesellschaft ANA wird ab August 2021 die Menüs in der Economy-Class aus Schalten, die aus Bagasse gefertigt wurden, servieren. Dabei handelt es sich um ein Abfallprodukt, das beim Pressvorgang von Zuckerrohr anfällt. Klassische Kunststoffschalen will der Carrier künftig reduziert einsetzen. „Für ANA ist Nachhaltigkeit entscheidend für das, was wir tagtäglich tun. Wir suchen kontinuierlich nach Möglichkeiten, unsere CO2-Bilanz zu verbessern“, sagte Chikako Miyata, Senior Vice President der ANA und Director of Corporate Sustainability. „Wir werden weiterhin alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um die Nachhaltigkeit zu verbessern und damit einen besseren Planeten zu schaffen. Wir ziehen alle innovativen Technologien in Betracht, die es uns ermöglichen, sicher, effizient und effektiv zu arbeiten.“ Im Jahr 2020 hat ANA kunststofffreies Besteck und Strohhalme eingeführt und damit die Menge des verwendeten Kunststoffs bereits um 25 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Kunststoff-Reduktion ist ein zentrales Element der Nachhaltigkeitsstrategie der ANA bis 2050. Das Unternehmen hat sich den UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet und wurde von den Börsenindizes Dow Jones und S&P für die kontinuierliche Führungsrolle im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

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Bozen: Skyalps will mit zwei DHC Dash 8-400 starten

Das Südtiroler Startup Skyalps sicherte sich zwei DHC Dash 8-400, die vormals in Diensten von Flybe standen. Dabei handelt es sich laut Mitteilung des Unternehmens um die Maschinen mit den Seriennummern 4230 und 4237. Leasinggeber ist Chorus Aviation Capital. Der Flugbetrieb soll im Juni 2021 aufgenommen werden. Nebst Flügen in die italienische Hauptstadt Rom plant man auch diverse Feriendestinationen. Bemerkenswert ist, dass Skyalps beabsichtigt sowohl Ciampino als auch Fiumicino anzufliegen. Mittelfristig stehen ab Bozen auch Ziele wie Wien und München in der Pipeline. Da das Unternehmen keine eigenen Zertifikate hat, greift man auf die Dienstleistungen der maltesischen Luxwings zurück. Diese wird die beiden Dash 8-400 betreiben. Aus diesem Grund werden diese im maltesischen Register eingetragen.

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