Juni 28, 2021

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Juni 28, 2021

Ryanair tilgt Lauda-Relikte am Flughafen Wien

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat am Flughafen Wien die letzten für Reisende offensichtlichen Relikte der Laudamotion entfernt. Werbeplakate an der Ein- und Ausfahrt sowie überdimensionale Leuchtreklame auf einer Seitenwand des Bahnhofs wurden entfernt und durch Sujets von Ryanair ersetzt. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Juni 2020 wurde das Lauda-Liniennetz, das unter dem OE-Code ab Wien, Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca angeboten wurde, eingestellt. Die Konzernschwester Ryanair DAC hat den Großteil der Strecken übernommen. Laudamotion fungierte als Wetlease-Tochter, ehe gegen Jahresende AOC und Betriebsgenehmigung zurückgegeben wurden. Als Nachfolger wurde die maltesische Lauda Europe ins Leben gerufen. Abgesehen von Charterflügen ist diese ausschließlich im Wetlease für die Konzernschwester Ryanair DAC unterwegs. Die einstigen Lauda Bases in Düsseldorf und Stuttgart wurden geschlossen. Lauda Europe unterhält Stützpunkte in Wien, Zadar, Zagreb und Palma de Mallorca. Die Marke Lauda wird nicht mehr für die Vermarktung von Flugtickets genutzt. Firmenchef David O’Brien dementierte zuletzt im Gespräch, dass die Nutzung des Brands komplett aufgegeben wurde. Während die Verkaufshomepage von Laudamotion schon länger deaktiviert und zu Ryanair umgeleitet wurde, stellte Lauda Europe erst vor wenigen Wochen eine eigene Page ins Netz. Beim Technikbetrieb am Flughafen Wien wurden die Lauda-Logos ebenfalls abmontiert.

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Nach Lockerungen: Easyjet stockt Balearen und Malta ab UK deutlich auf

Wie schnell Fluggesellschaften auf die Aufhebung von Quarantänepflichten reagieren können, zeigt das jüngste Beispiel Easyjet. Unter anderem Malta und die Balearen wurden auf die grüne Liste verschoben und just legt die Billigfluggesellschaft neue Strecken und zusätzliche 50.000 Sitze auf. Unter anderem wird der Lowcoster neu ab Bristol und London-Luton nach Luqa fliegen. Ab Gatwick und Manchester werden die Frequenzen deutlich angehoben. Auch Palma de Mallorca will Easyjet nun deutlich häufiger ab dem Vereinigten Königreich anfliegen. Das Angebot wird auf 82 Umläufe pro Woche, die ab Gatwick, Luton, Belfast, Glasgow, Edinburgh, Bristol, Manchester und Liverpool durchgeführt werden sollen, aufgestockt. Mahon steht ab Bristol, Gatwick, Luton und Manchester nun 25 Mal pro Woche im Flugplan. Ibzia stockt Easyjet auf 40 wöchentliche Umläufe auf. Angeboten wird die Mittelmeerinsel ab Gatwick, Bristol, Belfast, Luton und Manchester. Bei Easyjet sieht man die Lockerungen zwar positiv, jedoch gehen diese der Firmenleitung nicht weit genug: „Obwohl wir die Aufnahme von Malta, Madeira und den Balearen in die Grüne Liste begrüßen, ist dies immer noch nicht die sichere und nachhaltige Wiedereröffnung des Reiseverkehrs, die die Regierung versprochen hat. Diese eingeschränkte Wiedereröffnung ist durch die Daten nicht gerechtfertigt. Die Wissenschaft zeigt, dass Reisen in viele europäische Länder nur sehr geringe Auswirkungen auf den Krankenhausaufenthalt haben würden, und dies ist jetzt umso mehr der Fall, als die Covid-Fälle in Europa zurückgegangen sind und viele Länder niedrigere Infektionsraten als Großbritannien aufweisen. Wir werden zusätzliche Flüge zu diesen Zielen hinzufügen, um so viele Menschen wie möglich mitzunehmen“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren.

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Pescara: Luxwing stationiert Beech 1900D für Le One

Im Auftrag des Charterunternehmens Le One soll die maltesische Fluggesellschaft Luxwing ab Mitte Juli 2021 Flüge ab dem italienischen Pescara aufnehmen. Die angekündigten Strecken sollen mit einer 19-sitzigen Beech 1900D bedient werden. Neben Zielen innerhalb Italiens sollen auch Dubrovnik, Split, Figari und Corfu mit diesem Maschinentyp angeflogen werden. Zunächst will man am 15. Juli 2021 eine Nonstopverbindung zwischen Pescara und Lamezia Terme aufnehmen. Am 16. Juli 2021 folgen Dubrovnik, Split und Figari. Korfu und Pantelleria folgen einen Tag später. Für September 2021 sind weitere Strecken angekündigt: Genua, Verona und Triest sowie Flüge zwischen Triest und Genua. Da das maltesische Unternehmen Le One keine Fluggesellschaft ist, sondern chartert und dann auf eigene Rechnung verkauft, soll die operative Durchführung durch Luxwing erfolgen. Diese Airline ist in Italien bereits ab Bozen im Auftrag von Skyalps tätig. Während ab Südtirol De Havilland Dash 8-400 zum Einsatz kommen, wird man ab Pescara mit der deutlich kleineren Beech 1900D fliegen. In der Vergangenheit kündigte Le One auch Flüge mit Narrowbodies an. Diese konnten sich nicht sonderlich lange auf dem Markt halten. Diesmal ist die Situation ein wenig anders, denn es handelt sich um subventionierte Routen. Laut Le-One-Chef Stefano Costantini konnte man im Rahmen einer Ausschreibung der Regionalregierung den Zuschlag erlangen. Hinter Le One steht ein spanischer Reiseveranstalter.

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Virusvariantengebiet: Deutschland versalzt Portugal-Urlaube

Ab Dienstag betrachtet Deutschland das gesamte Staatsgebiet von Portugal als so genanntes Virusvariantengebiet. Das hat zur Folge, dass beispielsweise Urlauber nach ihrer Rückkunft in Deutschland für zwei Wochen in Quarantäne müssen – ohne Möglichkeit des „Freitestens“. Die von der Bundesrepublik vorgenommene Umstufung gleicht einer Panikreaktion, denn diese wird unter anderem mit der so genannten Delta-Variante begründet. Diese soll in Portugal rund 50 Prozent aller Neuinfektionen ausmachen. Gleichzeitig ist Deutschlands Verhalten ein Vorgeschmack darauf was Urlaubern auch im Sommer 2021 blühen könnte – Grüner Pass hin oder her. Das jüngste Beispiel zeigt, dass die deutsche Bundesregierung nicht davor zurückschreckt kurzfristige Quarantänen einzuführen. Gerade für Urlauber könnte dies durchaus problematisch werden. Einige Reiseveranstalter holen nun ihre Gäste vorzeitig zurück, um diesen die Absonderung in Deutschland ersparen zu können. Bei der Einreise aus einem so genannten Virusvariantengebiet muss ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Anschließend haben sich die Personen auf dem direkten Weg nach Hause oder in ihre Quarantäneunterkunft zu begeben. Ein weiterer Test ist auf eigene Kosten vorzunehmen, wobei ein negatives Testergebnis die Absonderung nicht beendet. Diese endet erst nach 14 Tagen. Wichtig: Reisende, die aus so genannten „Virusvariantengebieten“ kommen, dürfen in Deutschland zum Zweck der Heimreise keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Deutschland erlässt ein umfangreiches Beförderungsverbot für die Relation Portugal-Deutschland. Defacto dürfen dann nur noch Personen mit deutschem Pass oder Wohnsitz in der Bundesrepublik befördert werden. Bei Virusvariantengebieten ist es so, dass auch Genesene und Geimpfte die 14-tägige Quarantäne anzutreten haben. Es gibt auch für diese keine Möglichkeit sich vorzeitig freizutesten. Im Sommer

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Münster: GP Aviation fliegt neu nach Pristina

Die bulgarische Fluggesellschaft GP Aviation verbindet seit Freitag Münster/Osnabrück zweimal pro Woche mit Pristina. Der Carrier bedient diese Route mit Boeing 737-400. Zielgruppe ist der so genannte ethnische Verkehr. GP Aviaiton wurde im Jahr 2018 gegründet. Der Firmensitz befindet sich im bulgarischen Sofia. Derzeit betreibt man eine Boeing 737-400, die die Registrierung LZ-CRI trägt. Die Maschine ist derzeit 23,7 Jahre alt. Münster/Osnabrück wird an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag angesteuert. Auf dem deutschen Airport unterhält man auch einen Verkaufsschalter für Flugtickets.

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Eurowings ist zurück in Klagenfurt

Seit Samstag ist der Flughafen Klagenfurt wieder an das Eurowings-Netzwerk angeschlossen. Mit Trompete und „Quetschen“ begrüßte der Airport die aus Köln/Bonn kommende Maschine. Künftig werden drei wöchentliche Umläufe angeboten. Eurowings wird vorerst an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Sonntag zwischen Klagenfurt und Köln/Bonn fliegen. Im August 2021 soll auf vier Rotationen pro Woche aufgestockt werden. Der Carrier setzt Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320 ein. „Wir freuen uns sehr, dass Eurowings die Verbindung nach Köln wieder aufgenommen hat. Die Strecke hat jahrelange Tradition und ist eine wichtige Anbindung unter anderem für den Kärntner Tourismus, da viele deutsche Gäste gerne schnell und bequem mit dem Flugzeug anreisen“, so Klagenfurt-Vertriebsleiter Maximilian Wildt.

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Air Berlin: Börse-Tochter von Insolvenzverwalter auf 497,8 Millionen Euro verklagt

Geht es nach Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther, so soll eine Tochtergesellschaft der Deutschen Börse für Teile der Pleite der Airline haften. Der Jurist brachte am Freitag eine 497,8 Millionen Euro schwere Klage beim Landgericht Frankfurt ein. In einer Medienerklärung begründet der Insolvenzverwalter, dass seiner Ansicht nach die Clearstream Banking AG zur persönlich haftenden Gesellschafterin der Kommanditgesellschaft geworden ist. Air Berlin war ein Konstrukt aus zwei Firmen: Die börsennotierte Air Berlin PLC, mit Sitz im Vereinigten Königreich, fungierte als persönliche haftende Gesellschafterin der Luftverkehrs KG, bei der der Flugbetrieb angesiedelt war. Nach außen hin war es die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG. Laut Lucas Flöther soll der Brexit dazu geführt haben, dass die Aktiengesellschaft britischen Rechts nicht mehr als persönlich haftende Gesellschafterin fungieren kann. Im Aktienregister des Vereinigten Königreichs sind Stammaktien der Deutsche-Börse-Tochter Clearstream Banking AG eingetragen. Es handelt sich dabei um Anteilsscheine, die Anleger bei diesem Unternehmen in Wertpapierdepots hinterlegt haben. Der Insolvenzverwalter leitet daraus ab, dass die Air Berlin PLC nicht mehr als ausländische Gesellschaft mit Verwaltungssitz in Deutschland betrachtet werden kann, sondern aufgrund des Brexits zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts wurde. Flöther ist der Ansicht, dass die Clearstream Banking AG dadurch zur persönlich haftenden Gesellschafterin wurde. Beim Landgericht Frankfurt wurde eine so genannte Leistungs- und Feststellungsklage gegen diese Tochtergesellschaft der Deutsche Börse eingebracht. Auch soll festgestellt werden, ob Clearstream Banking AG für weitere Ansprüche der Gläubiger zur Kasse gebeten werden kann. Flöther schätzt – sofern das Verfahren Erfolg hat – das Volumen auf etwa eine Milliarde Euro.

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Rückkehr vom Urlaub: So kommen Österreicher gratis und legal an Testbefunde

Die Änderung der österreichischen Einreisebestimmungen bringt mit sich, dass auch Antigen-Selbsttests anerkannt werden. Diese müssen jedoch über die entsprechenden Apps bzw. Web-Apps der Bundesländer eingemeldet werden. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Jedes Bundesland hat da so seine eigene Lösung, die komplett unterschiedlich funktioniert, doch Niederösterreich hat etwas auf die Beine gestellt, das insbesondere für Urlaubsreisende praxistauglich ist. Alle Einwohner Österreich können das niederösterreichische Tool nutzen. Ein Wohnsitz in Niederösterreich ist laut Land ausdrücklich nicht notwendig. Was benötigt man für den NÖ-Selbsttest? Antigen-Schnelltest-Kit (z.B. kostenlose „Wohnzimmertests“ aus der Apotheke) Lackstift („Edding“) Sozialversicherungsnummer Smartphone mit Fotofunktion Internetverbindung (z.B. WLAN im Hotel oder Handynetz) Wie funktioniert das? Unter diesem Link beim Land Niederösterreich findet sich die so genannte Web-App. Diese funktioniert direkt im Browser, so dass kein zusätzlicher Download notwendig ist. Im ersten Schritt muss man die Handynummer eingeben und erhält dann einen Code per SMS geschickt. Dieser muss mit dem Lackstift oder einem sonstigen Stift, der auf dem Kunststoff des Testkits gut lesbar ist, auf das Testkit geschrieben werden. Nun führt man den Selbsttest gemäß Anleitung (Packungsbeilage) durch. Nachdem das Ergebnis vorliegt, geht es im System des Landes NÖ weiter. Man ergänzt nun die persönlichen Daten und muss hier den Code, den man per SMS bekommen hat, eingeben. Anschließend müssen über die Web-App zwei Fotos gemacht werden: 1.) Man fotografiert das Ergebnis, das auf dem Kit angezeigt wird, wobei der Code, den man draufgeschrieben hat, gut lesbar sein muss. 2.) Nun ist ein Lackstift von Vorteil, denn das Kit muss „entwertet“

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