Juli 12, 2021

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Juli 12, 2021

Flughafen Kabul bald unter türkischer Führung?

Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar und sein US-Kollege Lloyd Austin haben bei einer Zusammenkunft über den Flughafen von Kabul nach dem NATO-Abzug aus Afghanistan gesprochen. Wie das Pentagon in einer Erklärung mitteilt, hätten beide Minister die Bedeutung einer angemessenen Sicherheit am Flughafen bekräftigt. Dem türkischen Verteidigungsministerium zufolge, habe Ankara angeboten, den Flughafen nach dem Abzug der NATO zu betreiben und zu bewachen. Die Sicherheit des Flughafens sei der Schlüssel für die Operationen der diplomatischen Vertretungen aus Afghanistan nach dem Abzug. Das berichtet aero.de.

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Play nun an der Börse und mit zwei A321neo

Die isländische Fluggesellschaft Play hat ihren zweiten Airbus A321neo eingeflottet. Dieser trägt die Registrierung TF-PLA und ist 3,5 Jahre alt. Das Flugzeug stand zuvor bei Interjet im Einsatz und wird von AerCap geleast. Mit der TF-AEW, die von selbigem Lessor bezogen wurde, nahm die isländische Neugründung kürzlich den Linienflugbetrieb auf. Auch dieser Airbus A321neo flog zuvor für die mexikanische Interjet. Die dritte Maschine wird baugleich sein und hat identes Vorleben. Die Seriennummer ist 7945, die Registrierung steht allerdings noch nicht fest. Play gab auch bekannt, dass man nun an der Nasdaq Nordic First North Growth Market Island gelistet ist. Damit hat die junge Fluggesellschaft den Börsengang vollzogen und die Papiere werden jetzt gehandelt. Ab Keflavik bietet Play diverse Ziele innerhalb Europas an. In Deutschland steuert man Berlin-Brandenburg an und im Winter 2021 sind auch Flüge ins österreichische Salzburg geplant.

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Tipps: Vorsicht bei Lebensmitteln aus dem Urlaub

Eine leckere Wurst oder einen wohlschmeckenden Käse aus dem Urlaub in einem Nicht-EU-Land in die Europäische Union mitzunehmen ist überhaupt keine gute Idee. In vielen Fällen “kassiert” der heimische Zoll die Waren ein und führt sie der Vernichtung zu. Wenigstens gibt es oftmals nur eine mündliche Ermahnung, aber keine Strafe. Der Hintergrund für diese Maßnahme ist simpel: Zur Vermeidung von Krankheiten und Seuchen unterliegt die Einfuhr von Lebensmitteln, besonders tierischen Ursprungs, strengen Vorschriften. Diese sind im gesamten Schengen-Gebiet gleich, wobei es punktuell nationale Verschärfungen gibt. Das heißt konkret, dass man sich unbedingt vorab über die Homepage des jeweiligen Zollamts informieren muss, ob man das gewünschte Lebensmittel überhaupt ins Heimatland einführen darf. Kommt man nach dem Lesen der Zollinformationen im Internet zu keinem klaren Ergebnis, sollte man auf keinen Fall zögern und die Hotlines, die ersichtlich sind anrufen oder aber eine Auskunft beim für den Heimatairport zuständigen Zollamt einholen. Die Beamten sind im Regelfall sehr hilfreich und eine gute Auskunft von der richtigen, offiziellen Stelle kann bei der Rückkunft aus dem Urlaub viel Ärger und möglicherweise sogar Geld sparen. Es wäre doch schade, wenn das gute Lebensmittel vernichtet werden muss und man im Extremfall sogar eine Strafe wegen eines Einfuhrvergehens bezahlen müsste. Zoll kassierte heuer 18,5 Tonnen Lebensmittel ein An den Haaren herbeigezogen ist das nämlich nicht, denn das österreichische Finanzministerium teilte mit, dass allein im ersten Halbjahr 2021 der Zoll rund 18,5 Tonnen Lebensmittel einkassieren musste. Im gesamten Vorjahr waren es “nur” 13,6 Tonnen, die vernichtet werden mussten. Seit Beginn

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Tipps: Muss man wegen Corona immer zum Check-in-Schalter?

Gerade jetzt in der Urlaubszeit kommt immer wieder die Frage auf, ob man den Check-In-Schalter aufsuchen muss, wenn man nur mit Handgepäck reist oder aber ob die Nutzung des Internet- bzw. App-Check-Ins verpflichtend ist. So ganz einfach und pauschal lässt sich diese Frage gar nicht beantworten. In Zeiten von Corona müssen während der Reise nebst dem Ausweisdokument auch Nachweise über Test, Genesung oder Impfungen mitgeführt werden. Je nach Destination können noch weitere Dinge, beispielsweise das klassische Visum oder spezielle Versicherungen, erforderlich sein. Ob man jedoch diese am Check-In-Schalter vorweisen muss oder nicht, ist äußerst unterschiedlich und kann nicht pauschal bejaht oder verneint werden. Ab zum Check-in-Schalter heißt es dann, wenn einer dieser drei Faktoren zutreffend ist: 1.) Das Zielland hat die Airlines dazu angewiesen, dass die Dokumente vor dem Betreten des Sicherheitsbereichs überprüft werden sollen. 2.) Die Fluggesellschaft will es einfach so. 3.) Der Flughafen des Abflugortes will es so. Bei manchen Airlines findet sich nach dem Abschluss des Web-Check-ins der Hinweis, dass man die Bordkarte unter Vorlage der notwendigen Corona-Reisedokumente am Schalter abholen muss. Da dieser Vorgang mitunter länger dauern kann, sollte man dann ausreichend Zeit einplanen. Ein anderes Beispiel findet sich unter anderem am Flughafen Luqa: Die Web-Bordkarten werden zwar ausgegeben, jedoch sind vor dem Zugang zum Sicherheitsbereich Mitarbeiter positioniert, die alle Reisenden, deren Bordkarten keinen Stempel aufweisen oder aber vom Schalter ein “small paper” mitgegeben wurde, zum Check-in-Schalter für den Docs-Check zurückschicken. Die letzte Variante findet sich eher bei Charterflügen: Es gibt keinen Internet-Check-in und daher müssen

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Skyalps: Zweite Dash 8-400 in Bozen gelandet

Die maltesische Fluggesellschaft Luxwing hat mittlerweile eine zweite DHC Dash 8-400 in den Farben von Skyalps nach Bozen überstellt. Diese trägt die Registrierung 9H-EVA und wird gleichermaßen wie die 9H-BEL für Charterflüge ab Südtirol eingesetzt. Da Skyalps keine Fluggesellschaft ist, sondern Turbopropflugzeuge von Luxwing chartet und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet, ist man auf die Zusammenarbeit mit der maltesischen Airline angewiesen. Die privaten Eigentümer des Flughafens Bozen bauten unter dem Brand, das zumindest ein wenig an die ehemalige Air Alps erinnert, ein Streckennetz auf. Zuvor lag der Linienflugverkehr ab dem Südtiroler Airport über lange Zeit hinweg brach.

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Green Airlines sitzt bei einem Briefkastenvermieter

In den letzten Tagen sorgte der Chartervermarkter Green Airlines neuerlich für Aufsehen, denn in nur einer Woche verlor man gleich zwei “Airline-Partner”. Nach nur wenigen Legs zog die bulgarische Alk Air die fast 30 Jahre alte Boeing 737-300 ab und die rumänische Just Us Air kam erst gar nicht, denn man habe nie einen Vertrag abgeschlossen. Die Folge daraus: Gestrandete Passagiere, die sich gegenüber Medien über das Verhalten von Green Airlines beklagen. Auf der Homepage stellt sich das Unternehmen als Fluggesellschaft dar und präsentiert gar eine Flotte, jedoch besitzt man kein einziges Fluggerät und obendrein ist man keine von einer europäischen Luftfahrtbehörde zugelassene Airline. Dieser Umstand dürfte vielen Ticketkäufern wohl nicht ganz bewusst gewesen sein, denn im Gegensatz zu echten Fluggesellschaften erfolgt keine fortlaufende Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit, von der die Betriebsgenehmigung abhängig ist. Briefkastenservice-Anbieter residiert am Firmensitz Doch bereits die Firmenadresse von Green Airlines wirft viele Fragen auf, denn am Bahnhofsplatz 12 im deutschen Karlsruhe findet sich nicht etwa eine Verwaltung mit Nominated Persons (vormals Postholder), Flugbetriebsleiter und allem was sonst so zu einer Airline gehört, sondern ein Anbieter für Briefkastenadressen und Co-Working-Spaces. Design Offices nennt sich das und auf der Homepage ist unter anderem zu lesen: “Mit einer repräsentativen Geschäftsadresse überzeugen Sie Kunden und Geschäftspartner auf den ersten Blick und steigern damit auch Ihren Unternehmenserfolg. Die DO Address von Design Offices bietet eine Top-Präsenz in einem exklusiven Umfeld und erhöht Ihre Kundenkontakte. Neben einem zuverlässigen Postservice bietet sie Zugang zu einer professionellen Arbeitsumgebung für alle, die geschäftlich viel

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Einreise mit Impfpflicht: Air Malta wird mit Stornos überschwemmt

Im Callcenter von Air Malta sind in den letzten Tagen sprichwörtlich die Drähte heißgelaufen, denn tausende Passagiere versuchten von der Airline Informationen über die neuen Einreisebestimmungen zu bekommen oder aber ihre Buchungen für den Sommer zu stornieren. Hintergrund: Malta will nur noch vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen lassen. Der Umstand, dass die Regierung auch die Schließung der vielen Sprachschulen für Kinder und Jugendliche angeordnet hat, führt dazu, dass die Tour Operator nun im großen Stil die Bildungsreisen für die jungen Menschen absagen. Gerade für Air Malta sind diese aber ein gutes Geschäft, das nun akut auf der Kippe steht. Besonders der Umstand, dass nur für Kinder bis maximal 12 Jahre ein negativer PCR-Test in Begleitung eines Geimpften anerkannt werden soll, bereitet Airlines und Hoteliers Kopfzerbrechen. Air Malta erklärte gegenüber der Tageszeitung Times of Malta, dass man aufgrund der neuen Einreisebestimmungen (Impfpflicht) mit einem dramatischen Rückgang der Buchungszahlen rechnet. Bereits wenige Stunden nach der Bekanntgabe seitens der Regierung sollen die Drähte im Callcenter regelrecht heiß gelaufen sein. Viele ungeimpfte Passagiere traten mit dem Wunsch um Stornierung an den Carrier heran. Auch von großen Reiseveranstaltern war zu hören, dass der Rücktritt vom Reisevertrag oder aber die Umbuchung in ein anderes Land, zum Beispiel Griechenland, angefragt wurde. Der maltesische Tourismus dürfte demnach vor dem nächsten wirtschaftlichen Totalausfall stehen. UK-Deasater dehnt sich auf andere Quellmärkte aus Erst vor wenigen Tagen war man in Malta glücklich darüber, dass das Vereinigte Königreich den Kleinstaat auf die grüne Liste gesetzt hat, doch die lokale Regierung lässt Briten

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Malta startet digitale Einreiseanmeldung

Das heuer besonders bei deutschen Urlaubern hoch im Kurs stehende Malta hat neue Einreiseformulare eingeführt. Neu ist, dass diese bereits vorab online eingereicht werden können und man – ähnlich wie in Griechenland – einen QR-Code bekommt, der dann beim Boarding und bei der Kontrolle des maltesischen Gesundheitsministeriums vorgezeigt werden muss. Malta bedient sich dabei dem PLF-System, das die Europäische Union bereitgestellt hat. Dieses wird auch vom Nachbarstaat Italien genutzt. Alle anderen EU-Mitglieder setzen lieber auf ihren jeweiligen Eigenbau. Das elektronische Übermitteln der “Einreiseanmeldung” entbindet vom Ausfüllen der Papierformulare und soll laut maltesischem Gesundheitsministerium eine schnellere Einreise ermöglichen. Zum elektronischen PLF-System für Malta gelangt man unter diesem Link. Da Malta in Kürze nur noch Geimpfte einreisen lässt, ist im Zuge des Ausfüllen des elektronischen PLF-Formulars, mit dem gleichzeitig auch die so genannte Health Declaration in einem Aufwasch abgegeben wird, das EU-Impfzertifikat hochzuladen. Dies kann als PDF-Datei erfolgen oder alternativ kann man es auch einfach abfotografieren. Maßgeblich ist, dass der QR-Code des Dokuments gut lesbar ist. Im Gegensatz zu Griechenland bekommt man den QR-Code und die PDF-Datei mit QR-Code sofort per E-Mail übermittelt. Wahlweise kann man den Ausdruck vorzeigen oder aber das Smartphone nutzen. Malta akzeptiert auch weiterhin die klassische Papierform. Wer lieber “analog” einreisen möchte, kann das neue Formular unter diesem Link herunterladen und dann ausgefüllt auf die Flugreise nach Luqa mitnehmen. Der Impfnachweis in Form des EU-Zertifikats kann bei der Kontrolle wahlweise auf Papier oder aber auf dem Smartphone vorgewiesen werden. Bis vor wenigen Wochen musste man bei Malta-Reisen zwei

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