August 2, 2021

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August 2, 2021

Norse Atlantic will noch mehr Dreamliner

Noch ist das Startup Norse Atlantic Airways keine Meile geflogen, doch stockte man bereits die künftige Langstreckenflotte aus. Das Unternehmen, hinter dem unter anderem die ehemaligen Norwegian-Manager Norwegian-Chefs Björn Kjos und Björn Kise stehen, hat sich zwei weitere Boeing 787 gesichert. Norse Atlantic plant gegen Jahresende erstmals abzuheben. Dabei will man mit sieben Dreamlinern an den Start zu gehen. Das geplante Geschäftsmodell ist jenem, mit dem Kjos bei Norwegian gescheitert ist, sehr ähnlich. Er will einen Neustart mit einem neuen Langstrecken-Lowcoster durchführen. Dabei denken die Firmengründer auch gleich ganz groß, denn man sicherte sich bereits sechs Boeing 787-9 und drei Boeing 787-8. Insgesamt will man die Flotte bis zum kommenden Jahr auf 15 Langstreckenjets dieses Typs ausbauen. Sämtliche Maschinen werden mit ungewöhnlich langen Laufzeiten geleast.

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Inlandsflüge: Griechenland verlängert Corona-Regeln

Die Regierung Griechenlands verlängert die Corona-Reiseregeln zwischen dem Festland und den Inseln bis mindestens 9. August 2021. Dies geht aus einem seitens der Luftfahrtbehörde herausgegebenem Notam hervor. Konkret hat das zur Folge, dass auf Inlandsflügen zwischen dem Festland und den Inseln weiterhin der so genannte 3G-Nachweis erforderlich ist. Anerkannt werden dabei: Vollständige Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt; Negativer Antigenschnelltest (maximal 48 Stunden alt) bzw. negativer PCR-Befund (maximal 72 Stunden alt) oder eine Bestätigung über eine überstandene Covid-Erkrankung, die maximal 180 Tage alt sein darf. Für Umsteiger von Bedeutung ist der Umstand, dass Getestete ihre Zertifikate aus dem Ausland mitbringen müssen. Es gibt keine Möglichkeit sich während dem Transfer testen zu lassen. Fliegt man innerhalb Griechenlands Point-to-Point vom Festland auf eine Insel, so können selbstverständlich auch die Befunde, die man vor Ort bei einer Station bekommen hat, vorgelegt werden. Eine weitere Ausnahme gibt es für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Diese dürfen auch das Ergebnis eines selbst durchgeführten Antigen-Schnelltests vorweisen. Dieser darf frühestens 24 Stunden vor dem Abflug durchgeführt werden. Für Flugreisende, die von Inseln aus auf das Festland fliegen wollen, gibt es weiterhin nur die Empfehlung, dass zumindest ein Selbst-Schnelltestbefund durchgeführt werden sollte. Dazu ist ein Deklarationsformular ausfüllen. Selbiges müssen übrigens auch Jugendliche, die sich selbst getestet haben, ausfüllen und während der Reise mitführen. Das Formular ist unter diesem Link zum Download bereitgestellt.

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Indien greift Spicejet und Go First unter die Flügel

Der indische Staat greift Spicejet und Go First mit Notbürgschaften für Überbrückungskredite unter die Arme. Luftfahrtminister Kumar Singh bestätigte dies im Rahmen der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage. Demnach bürgt Indien bei Spicejet für umgerechnet 17,1 Millionen U.S.-Dollar und bei Go First für 3,4 Millionen U.S.-Dollar. Die Garantien wurden jeweils um den 16. Juli 2021 ausgestellt und haben die dritte Runde der lokalen Coronahilfen als Rechtsgrundlage. Der Minister erklärte weiters, dass Indien im Bereich Cargo stark zulegen konnte. So soll das weltweite Volumen, das von indischen Unternehmen befördert wurde, von zwei Prozent auf 19 Prozent gestiegen sein. Unter anderem Spicejet funktionierte einige Passagierflugzeuge zu so genannten Preightern um.

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Umfrage: 49 Prozent der Österreicher fordern mehr Klimaschutz

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sich rund 49 Prozent der Österreicher dafür aussprechen, dass sich die österreichische Bundesregierung in den nächsten Monaten verstärkt den Themen Klima- und Umweltschutz widmen soll. Einige sind gar der Ansicht, dass dieser Komplex rund um Corona regelrecht untergegangen ist. Die Befragung wurde vom Institut Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil durchgeführt und zeigt auch, dass sich 48 Prozent der Teilnehmer dafür aussprechen, dass die Bundesregierung dem Themenkomplex Zuwanderung/Asyl oder die Belebung der Wirtschaft bzw. Arbeitsmarkt mehr Priorität einräumen sollte. Wichtig ist den Befragten außerdem die Entwicklung im Bildungswesen (41 Prozent) oder die Lösung sozialer Probleme (39 Prozent). Laut Unique Research wurden 500 Personen mit Wohnsitz in Österreich befragt. Die Schwankungsbreite liegt bei vier Prozentpunkten.

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Auch German Airways fliegt nicht mehr für Green Airlines

Der Ticketvermarkter Green Airlines steht jetzt ganz ohne „Airline-Partner“ da, denn German Airways teilte am Montag mit, dass man mit sofortiger Wirkung nicht mehr für diesen Auftraggeber fliegen wird. Zuletzt war man nur noch auf Köln-Paderborn-Sylt für Green Airlines unterwegs. „German Airways beendet mit sofortiger Wirkung die Kooperation mit Green Airlines für Strecken von und nach Sylt. Sie war vor wenigen Tagen bereits stark zurückgefahren worden. Der Grund hierfür sind unterschiedliche Auffassungen zu dem gemeinsam geschlossenen Kooperationsvertrag“, ist in der Medienmitteilung der Zeitfracht-Tochter zu lesen.“ Nach Air Alsie, die nie für Green Airlines abgehoben ist, Chalair, PAD Aviation, Alk Air und Just Us Air, die bestritt je einen Vertrag unterschrieben zu haben, hat man nun einen weiteren „Airline-Partner“ verloren. Da der Ticketvermarkter selbst keine Fluggesellschaft ist, kann man keine Flüge in Eigenregie durchführen. German Airways wird jedenfalls nicht mehr für Green Airlines fliegen und ersucht betroffene Passagiere, dass diese sich mit ihren Anliegen ausschließlich an ihren Ticketverkäufer wenden.

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Deutschland: Kostenloses Storno bei Reisewarnungen bald Geschichte?

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass in Deutschland rund 60 Prozent der Touristiker davon ausgehen, dass Reisewarnungen künftig zu keiner kostenfreien Stornomöglichkeit führen werden. Hintergrund ist, dass Alltours in einem solchen Fall nur noch dann zurücktreten oder umbuchen lässt, wenn zuvor das Flex-Paket gekauft wurde. An der Befragung, die von ReiseVor9 durchgeführt wurde, haben sich 600 Personen, die bei Veranstaltern und Reisebüros arbeiten, beteiligt. Offenbar tritt langsam, aber sicher ein was viele befürchtet haben: Die Regierungen haben das Mittel der Reisewarnung im Zuge der Coronapandemie dermaßen inflationär und wenig nachvollziehbar angewandt, so dass die abschreckende Wirkung verloren gegangen ist. Alltours preschte vergangene Woche mit der Ankündigung, dass im Falle von Reisewarnungen nur noch dann kostenlos storniert oder umgebucht werden kann, wenn zuvor ein kostenpflichtiges Flex-Paket gekauft wurde, vor. Bislang war es übliche Praxis, dass man zurücktreten oder aber auf ein anderes Ziel umbuchen konnte. Die Umfrage von ReiseVor9 zeigt aber auch ein interessantes Ergebnis: Rund die Hälfte der teilnehmenden Mitarbeiter von Tour Operators sind der Ansicht, dass sich das Verhältnis zwischen Reisewarnungen und Stornoregeln ändern wird. Bei jenen, die in Reisebüros arbeiten, glauben das sogar zwei Drittel.

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England schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Personen, die aus der Europäischen Union kommend in den Landesteil England des Vereinigten Königreichs einreisen wollen, unterliegen – sofern die vollständige Impfung nachgewiesen werden kann – seit Montag keiner Quarantäne mehr. Für Schottland, Wales und Nordirland können abweichende Einreisebestimmungen gelten. Das Vereinigte Königreich praktizierte bislang harte Einreiseregeln und stufte die meisten Mitglieder der EU zumindest gelb ein. Dies hat auch für eigene Staatsbürger eine Quarantänepflicht ausgelöst. Gegen die so genannte „Reiseampel“ haben diverse Fluggesellschaften, Airports und Reiseveranstalter erfolglos geklagt. Nun lockert man die Bestimmungen und lässt zumindest vollständig geimpfte Personen wieder ohne Absonderung einreisen. England beschränkt dies vorerst auf die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika. Es gibt aber auch eine Ausnahme: Hat man sich zuvor in Frankreich aufgehalten, so kann man auch als Geimpfter nicht von der neuen Regelung profitieren. Dies wird seitens der UK-Regierung mit der Beta-Variante des Coronavirus begründet. Anerkannt werden sämtliche Impfstoffe, die von der EMA, FDA oder der Gesundheitsbehörde des Vereinigten Königreichs zugelassen sind. Abgesehen von AstraZeneca ist die Liste ohnehin fast deckungsgleich. Es gilt darauf hinzuweisen, dass die seitens der UK-Regierung verkündete Lockerung primär für England gilt. Schottland, Wales und Nordirland erlassen ihre eigenen Einreisebestimmungen, die abweichen können. Daher sollten sich Reisende mit Ziel Vereinigtes Königreich unbedingt rechtzeitig vor dem Abflug über eventuelle regionale Abweichungen informieren.

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Volotea flottet fünf Ex-Air-Asia-A320 ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea flottet seit diesem Jahr gebrauchte Airbus A320 ein. Insgesamt hat man sich 15 Exemplare gesichert. Dabei bleibt es aber nicht, denn man organisierte sich fünf weitere, die vormals bei Air Asia im Einsatz waren. Im Winter überraschte Volotea damit, dass die Flotte um 15 Airbus A320 erweitert wird. Mittlerweile besteht die Teilflotte aus 13 Einheiten. Der Billigflieger sicherte sich schon fünf weitere Exemplare, so dass man künftig 20 Maschinen dieses Typs betreiben wird. Es handelt sich ausnahmslos um gebrauchte Leasingflugzeuge. Derzeit überbrückt Volotea den „Mangel“ an Airbus A320 mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen. So sind momentan Smartlynx und Smartlynx Malta mit insgesamt sechs Maschinen für den spanischen Billigflieger im Einsatz. Es handelt sich um die A320 mit den Registrierungen YL-LCS, 9H-SLD, 9H-SLE, 9H-SLH, 9H-SLI und 9H-SLK. Neu zur eigenen Flotte stoßen nachstehende Airbus A320: EC-NOQ (ex PK-AXF), EC-NOR (ex PK-AXI), EC-NOS (ex PK-AXJ), EC-NOY (ex 9M-AFB) und EC-NON (ex HS-ABG). Die genannten Flugzeuge wurden bis zuletzt von Air Asia (Malaysia), Air Asia Indonesia und Thai Air Asia betrieben und sollen im Laufe des Jahres über die jeweiligen Leasinggeber an Volotea übergeben werden.

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Stuttgart: Flughafenchefin Freitag tritt vorzeitig ab

Der Aufsichtsrat des Stuttgarter Flughafens muss sich nach einem neuen Geschäftsführer umsehen, denn Firmenchefin Arina Freitag wird das Unternehmen mit Jahresende auf eigenen Wunsch verlassen. Ihr Vertrag wäre noch bis Ende 2022 gelaufen. Der größte Airport des Landes Baden-Württemberg teilte am Montag mit, dass Geschäftsführerin Ariana Freitag, die seit 2017 im Amt ist, den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung ihres Arbeitsvertrags gebeten hat. Regulär wäre dieser noch bis September 2022 gelaufen. Nicht betroffen ist das Mandat von Co-Geschäftsführer Walter Schoefer, der unverändert im Amt bleibt. „Wir bedauern sehr, dass Dr. Arina Freitag sich nun anderen Aufgaben widmen wird. Der Flughafen verliert damit eine kompetente und sehr innovative Geschäftsführerin. Sie hat dem Unternehmen wertvolle Impulse gegeben und die Entwicklung der letzten vier Jahre entscheidend mitgeprägt. So hat sie dafür gesorgt, dass ein neues, transparentes und auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Entgeltsystem entwickelt wurde. Auch dem künftigen Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Flugverkehr hat Frau Dr. Freitag den Boden bereitet. Als Krisenmanagerin hat sie entscheidend dazu beigetragen, das Unternehmen auch in finanziell schwierigen Zeiten verantwortungsvoll zu führen und die Arbeitsplätze zu sichern. Dazu hat sie im Sinne des fairportSTR in ihrem Geschäftsbereich viele Nachhaltigkeitsimpulse gesetzt. Das ist wichtig, damit der Flughafen sein Ziel, klimaneutral zu werden, erreicht“, erklärt BW-Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne), der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats ist.

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Kroatien: Tourismus fast auf Vorkriseniveau

Das Land hat im Juli 3,7 Millionen Ankünfte von Touristen und rund 25 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Davon waren 21,6 Millionen von Ausländern und 3,3 Millionen von kroatischen Urlaubsgästen. Zum Juli 2020 stiegen die Ankünfte um 47 Prozent und die Übernachtungen um 33 Prozent. Verglichen mit dem Vorkrisenmonat Juli 2019 würden bei den Ankünften 80 Prozent des damaligen Niveaus erreicht, bei den Übernachtungen 81 Prozent. Das berichtet der ORF. Österreichische Urlauber spielen im Ländern-Ranking ganz vorne mit. Rund 1,9 Millionen Reisende aus der Alpenrepublik besuchten das Land in diesem Sommer.

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