August 23, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

August 23, 2021

Norwegen: Ungeimpfte Deutsche müssen in Quarantäne

Ab sofort lässt Norwegen aus Deutschland kommende Personen nur noch dann ohne Quarantäne einreisen, wenn entweder eine Genesung, die nicht älter als sechs Monate sein darf oder aber die vollständige Impfung nachgewiesen werden kann. Treffen beide Kriterien nicht zu, so ist eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Weiters müssen Personen, die weder geimpft noch genesen sind, bei der Einreise einen negativen Coronatest vorlegen. Dieser darf maximal 24 Stunden alt sein. anerkannt werden sowohl Antigen- als auch PCR-Ergebnisse. Das Dokument darf auch in deutscher Sprache sein. Norwegen verlangt von Genesenen die Vorlage eines Gesundheitszertifikats und Geimpfte müssen ihr digitales EU-Impfzertifikat (wahlweise auf Papier oder auf dem Smartphone) vorlegen. Erst kürzlich verschärfte Norwegen die Einreiseregeln für Kreuzfahrer. Zunächst waren Flugreisende nicht betroffen, jedoch zog man auch auf diesem Verkehrsweg nun nach.

weiterlesen »

Porter-Airlines-Mitarbeiter: Impfen oder alle 72 Stunden testen lassen

Die kanadische Porter Airlines wird künftig von jenen Beschäftigten, die nicht geimpft sind, vor jedem Dienstantritt die Vorlage eines negativen Coronatests verlangen. Dieser darf maximal 72 Stunden alt sein. Geimpfte Mitarbeiter sind davon ausgenommen und müssen lediglich einmalig vorweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft wurden. Alle anderen müssen vor jedem Arbeitstag eine negative Bestätigung vorlegen. Theoretisch müssen diese dann alle drei Tage eine Teststelle aufsuchen. Porter Airlines beabsichtigt ab 8. September 2021 den Flugbetrieb hochzufahren. Ab diesem Termin sollen die neuen Auflagen für die Beschäftigten in Kraft treten. „Wir haben die Verantwortung, einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten. Da Impfstoffe für jeden in Kanada und den USA leicht verfügbar sind und ihre Wirksamkeit nachgewiesen ist, ist eine Impfung oder regelmäßige Tests eine entscheidende Maßnahme zum Schutz der Gesundheit unserer Teammitglieder“, so Firmenchef Michael Deluce.

weiterlesen »

Deutschland: Lufthansa macht zahlreiche Lounges dicht

Unter dem Deckmantel „Corona“ wurden Vielfliegern und Premium-Kunden an vielen Airports Annehmlichkeiten streichen. Vielerorts sind Lounges weiterhin geschlossen oder bieten nur eine minimalistische Auswahl an. Lufthansa will in Deutschland zahlreiche dieser Wartebereiche schließen. Betroffen sind laut einem Bericht von „Der Spiegel“ jene in Bremen, Dresden, Köln/Bonn, Leipzig und Nürnberg. Weiters wird man auch die Lounge in Neu-Delhi endgültig dichtmachen. Weiters schließt man die Aufgabe weiterer Kranich-Wartebereiche nicht aus. Sofern sich Lufthansa mit Star-Alliance-Partnern oder anderen Loungebetreibern einigen kann, sollen künftig diese Lounges zur Verfügung stehen. Wenn nicht, dann gibt’s eben keine mehr. Weiters will Lufthansa künftig keine getrennten Business- und Senator-Lounges anbieten. Diese sollen in Zukunft zusammengelegt werden. Dadurch kommt es zur Auflassung weiterer exklusiver Wartebereiche. In erster Linie sind München und Frankfurt am Main betroffen. Auf dem größten Airport Deutschlands macht man die „First Class Lounge“ temporär dicht. Als Ersatz soll das „First Class Terminal“, das ab 1. September 2021 wieder in Betrieb gehen soll, dienen. Lufthansa erklärt dazu, dass beide Bereiche zu betreiben wirtschaftlich nicht tragfähig wäre. Solle man jedoch in diesem Segment wieder deutlich mehr Passagiere habe, hält man sich die Option offen die Lounge zu reaktivieren.

weiterlesen »

Wien: Zoll erwischte 818 Tierschmuggler

Die am Flughafen Wien tätigen Zöllner konnten seit dem Jahr 2009 in 818 Fällen geschützte Tiere und Pflanzen, die nach Österreich geschmuggelt werden sollten, in Gepäckstücken von Passagieren finden. Dabei war von Papageieneiern über Reptilien und Seepferdchen so ziemlich alles dabei, das unter das Artenhandelsgesetz fällt. Zu den unrühmlichsten Highlights zählen 74 Papageieneier, die 2011 bei 2 Reisenden aus Jamaika in Keksschachteln und einer Kokosnuss verpackt aufgefunden wurden. Die Papageieneier wurden in den Wiener Tiergarten Schönbrunn gebracht und dort ausgebrütet. Mehr als 50 Papageien sind daraus geschlüpft. 2012 wurden bei einem Passagier aus Kairo Potenzpillen vorgefunden, die Geschlechtsorgane von teilweise artengeschützten Tieren enthielten, etwa von Seepferdchen, Schlange, Tiger, oder Affe. Ebenfalls 2012 wurden insgesamt 50 lebende Schildkröten, die einzeln in Socken verpackt worden waren, im Koffer eines Fluggasts aus Hongkong aufgegriffen. Die stark dehydrierten Tiere wurden im Tiergarten Schönbrunn in Wien gesund gepflegt. „Mit dem Tiergarten verbindet den Zoll nicht nur eine bereits seit Jahren bestehende Zusammenarbeit bei der Ausbildung der Artenschutzhunde, Schönbrunn ist nicht zuletzt auch oft Auffangstation für die beschlagnahmten Tiere“, zeigt sich Finanzminister Blümel dankbar für die gute Kooperation zum Wohl der Tiere. Bei einem Reisenden aus Bali wurden 2013 insgesamt 60 Vögel, teilweise in Kartonrollen verpackt, vorgefunden. 21 der Vögel waren geschützten Arten zuzuordnen. Zum Zeitpunkt der Ankunft waren bereits 37 Vögel tot und bei einer Untersuchung wurde der Vogelgrippevirus festgestellt. 2017 wurden bei zwei Fluggästen 359 Stück lebende Kakteen vorgefunden, die der freien Natur in Argentinien bzw. Bolivien entnommen worden waren. „Die wichtige Arbeit des

weiterlesen »

Zu wenige Schalter offen: Ryanair-Passagiere verpassten Flüge in Wien

Am Samstagvormittag ist es auf dem Flughafen Wien-Schwechat zu unschönen Szenen gekommen. Zahlreiche Ryanair-Passagiere, die Koffer am Check-in-Schalter aufgeben wollten, haben ihre Flüge verpasst. Die Warteschlange war enorm lang. „Das waren gefühlt ein paar Kilometer und nach zwei Stunden waren wir noch immer nicht dran“, erklären Betroffene gegenüber Aviation Direct. Auch soll die Stimmung irgendwann gekippt sein, so dass es zu lautstarken Diskussionen mit dem Bodenpersonal der Flughafen Wien AG gekommen ist. Dem Vernehmen nach soll auch das eine oder andere Schimpfwort gefallen sein. Ryanair hat auf Österreichs größten Airport die Bodentochter der Flughafen Wien AG mit Dienstleistungen wie Check-in, Boarding und Rampe beauftragt. Diese ist aber nur Dienstleister für den Billigflieger, der sehr exakt vorgibt wie der Hase zu laufen hat. Zum Beispiel gibt der Lowcoster auf den Boardingprozess vor und lässt Passagiere trotz Corona in Gangways, Stiegenhäusern und Bussen „parken“, so dass diese nach der Freigabe sofort ins Flugzeug einsteigen können. So kam es vergangene Woche auch dazu, dass Reisende während einem starken Gewitter mehr als eine Stunde in der Gangway bzw. im Stiegenhaus auf den Vorfeldbus warten mussten. Operativ wurde die Verbindung von Lauda Europe durchgeführt. Zu wenig Schalter gebucht Ryanair hat in Wien die Anzahl der Flüge stetig aufgestockt, aber offenbar hat man zu wenig Bodenpersonal bei der Flughafen Wien AG gebucht. Am Samstag standen zwischen kurz vor sechs Uhr und kurz nach acht Uhr rund 15 Verbindungen auf dem Flugplan. Viele waren stark ausgelastet und – eigentlich im Sinne von Ryanair – wollten viele Reisende

weiterlesen »

Blue Air baut Linate-Präsenz aus

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air konnte aus Alitalia-Beständen weitere Slots am Flughafen Mailand-Linate ergattern. Im Gegensatz zu Ryanair will man die Start- und Landerechte aktiv nutzen und kündigt vier neue Strecken an. Der innerstädtische Airport Linate ist bei Mailand-Reisenden aufgrund seiner Lage besonders beliebt. Die Anzahl der Slots ist aber gesetzlich limitiert. Dies hängt damit zusammen, dass Malpensa eigentlich als Ersatz für diesen Airport gebaut wurde. Linate hat man aber nie aufgegeben, sondern lediglich die Start- und Landerechte beschränkt. Auf den meisten saß bis zuletzt Alitalia, jedoch musste diese mangels Nutzung viele an den Regulator zur Neuvergabe zurückgeben. Blue Air wird ab 20. September 2021 drei wöchentliche Umläufe nach Prag anbieten. Weiters will man ab diesem Tag täglich nach Palermo fliegen. Lamezia Terme soll ab 21. September 2021 bis zumindest 28. Oktober 2021 dreimal wöchentlich bedient werden. Madrid, das viermal pro Woche angesteuert werden soll, ist derzeit von 21. September 2021 bis 30. Oktober 2021 geplant.

weiterlesen »

LX-LGU: Luxairs Street-Art-B737-800

Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Luxair trägt seit einiger Zeit eine spektakuläre Sonderlackierung. Diese wurde von Street-Art-Künstler Christian Pearson, der auch unter dem Pseudonym Sumo bekannt ist, gestaltet. Die Livery der LX-LGU sieht Eisenbahn-Waggons, an denen sich Sprayer ausgetobt haben, doch sehr ähnlich. Im Fall dieser Boeing 737-800 waren es aber keine illegalen „Arbeiten“, sondern der Künstler wurde von Luxair mit der Gestaltung beauftragt. Von der Entfernung aus könnte man meinen, dass Sumo die Spraydosen ausgepackt hätte, jedoch entstanden seine Entwürfe mit Bleistift und Papier bzw. am Computer. Luxair hat dann zertifizierte Klebefolien drucken lassen und diese am Rumpf anbringen lassen. Insgesamt wurden sage und schreibe 136 Folien aufgeklebt. Davon befinden sich 71 Stück auf der rechten Seite und 65 Stück links.

weiterlesen »

Spicejet setzt auf Cargo und Inlandsflüge

Die indische Billigfluggesellschaft ist gerade dabei sich neu aufzustellen. Den Frachtflugbereich, den man im Zuge der Corona-Pandemie neu aufgebaut hat, wird man in eine eigens dafür gegründete Tochtergesellschaft ausgliedern. Derzeit setzt man unter dem Brand SpiceXpress so genannte Preighter im Eigenbetrieb ein, setzt aber auch auf ACMI-Dienstleistungen der maltesischen Hi Sky Malta. Beispielsweise trägt die 9H-JAI die Titel des Auftraggebers. Zeitweise flogen auch die 9H-FOX und die 9H-SUN im Auftrag von Spicejet, jedoch haben diese nie die SpiceXpress-Beklebung erhalten. Sieben neue Domestic-Strecken Im Passagierbereich will sich der Carrier verstärkt auf Verbindungen innerhalb Indiens fokussieren. Im Zuge dieser Bestrebungen kündigte man insgesamt sieben neue Routen an. Davon sind sechs Stück gänzlich neu, denn diese werden derzeit von keiner anderen Fluggesellschaft bedient. Die meisten neuen Strecken werden ab der neuen Basis Bhavnagar, Gujrat aufgenommen. Von dort aus sollen Delhi, Mumbai und Surat angeboten werden. Es handelt sich um staatlich subventionierte Routen. Weitere neue Strecken sind: Pune-Tirupati, Varanasi-Dehradun, Gwalior-Jaipur und Kishangarh/Ajmer-Mumbai. Als Flugzeugtyp soll auf den neuen Routen, die fast alle staatlich subventioniert werden, die DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen. Je nach Nachfrage will man bei Bedarf auch Narrowbodies zum Einsatz bringen.

weiterlesen »