Januar 17, 2022

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Januar 17, 2022

Wizz Air pausiert Ljubljana-Flüge erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air zieht sich abermals temporär vom slowenischen Haupstadtflughafen Ljubljana zurück. Die Verbindung nach London-Luton wird am 4. Februar 2022 vorläufig letztmalig bedient. Wizz Air bietet ab Ljubljana die Ziele Charleroi (Belgien) und Luton (UK) an. Die zuerst genannte Verbindung pausiert bereits seit einiger Zeit, soll jedoch voraussichtlich am 4. März 2022 reaktiviert werden. Zunächst wird unregelmäßig an verschiedenen Tagen geflogen und ab 31. März 2022 soll zweimal pro Woche (Verkehrstage: Donnerstag und Sonntag) bedient werden. Ob der Termin hält oder erneut nach hinten verschoben wird, ist noch unklar. Die Luton-Strecke wird nach dem 4. Februar 2022 ebenfalls in eine temporäre Flugpause geschickt. Dem aktuellen Informationsstand nach soll diese bis zumindest 29. März 2022 andauern. Anschließend sind drei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden sollen, geplant.

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Mali erhöht Druck auf Airlines: Nur 72 Stunden Zeit oder Slots weg

Die Behörden des westafrikanischen Staats Mali erhöhen den Druck auf die Fluggesellschaften, die ihr Land anfliegen bzw. im Besitz von Start und Landerechten sind. In nur 72 Stunden mussten die Carrier entscheiden, ob sie ihre Slots nutzen wollen oder nicht. Gab es keine oder eine negative Rückmeldung, werden die Start- und Landerechte entzogen. Möglicherweise sogar dauerhaft, jedoch ist kaum vorstellbar, dass das Regime auf Flugdienstleistungen diverser internationaler Fluggesellschaften verzichten kann. Die politische Lage in Mali gilt als äußerst instabil. Unter anderem gegenüber der Agentur Reuters erklärte Minister Dembele Madina Sissoko unter anderem, dass die Fluggesellschaften sicherstellen sollen, dass Mali angeflogen wird oder andernfalls werden die Start- und Landerechte entzogen. Für die Entscheidung, die der Zivilluftfahrtbehörde mitzuteilen war, wurden lediglich 72 Stunden eingeräumt. Air France war einst einer der größten Anbieter zwischen Frankreich und Mali. Das Flugangebot nach Bamako ruht bereits seit einiger Zeit und es gibt momentan keine Perspektive hinsichtlich einer möglichen Wiederaufnahme. Andere Carrier, darunter Air Cote d’Ivoire, Air Burkina und Air Senegal fliegen Mali ebenfalls nicht mehr an.

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FAA will FedEx mit Raketenabwehr-Systemen ausrüsten

Die U.S.-amerikanische Frachtfluggesellschaft FedEx könnte schon bald ihre Flotte mit Infrarot-Raketenabwehrsystem ausrüsten. Die Luftfahrtbehörde FAA hat eindringlich darauf hingewiesen, dass man dies bei kommerziellen Verkehrsflugzeugen – inklusive der Frachter von FedEx – für notwendig hält. Es handelt sich nicht um den ersten Anlauf, jedoch kam es bislang aufgrund der hohen Kosten zu keiner Umsetzung bzw. einer behördlichen Anordnung seitens der FAA. Man vertritt jedoch weiterhin die Ansicht, dass Verkehrsflugzeuge generell mit Abwehrmaßnahmen gegen Thermoraketen ausgerüstet werden sollten. Unter anderem ist in den Unterlagen der FAA, über die das Portal The Drive zuerst berichtete, zu lesen, dass in den letzten Jahren Angriffe auf zivile Verkehrsflugzeuge, die mit Hilfe mobiler Abschussvorrichtungen vorgenommen werden, stark zugenommen hätten. Um dieser Bedrohung entgegenzuwirken, fordert die FAA besondere Bedingungen für FedEx, um ein System zu installieren, „das Infrarot-Laserenergie als Gegenmaßnahme gegen wärmesuchende Raketen außerhalb des Flugzeugs aussendet“. Derzeit, so stellt die FAA fest, fehlen den Lufttüchtigkeitsvorschriften für Verkehrsflugzeuge Sicherheitsstandards für diese Systeme. Das spezielle Flugzeug in der Einreichung, der Airbus A321-200, ist eine Langstreckenversion des A321 und wird hauptsächlich als kommerzielles Passagierflugzeug eingesetzt. FedEx betreibt den A321-200 noch nicht, obwohl das Flugzeug von mehreren großen Frachtunternehmen als Anwärter auf den zukünftigen Frachtbetrieb angesehen wird.

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Norse Atlantic Airways erhält Genehmigung für USA-Flüge

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways hat seitens dem U.S.-amerikanischen Department of Transportation die notwendige Bewilligung für die Durchführung von Passagierflügen von Norwegen in die Vereinigten Staaten von Amerika erhalten. Damit ist der Carrier nach dem Erhalt von AOC und Betriebsgenehmigung einen weiteren Schritt vorangekommen. Im Frühjahr 2022 will man zunächst ab Oslo Transatlantik-Flüge zu sekundären Airports in den USA aufnehmen. In Fort Lauderdale richtet man das U.S.-Hauptquartier ein. Hier sollen auch Flugbegleiter und Piloten beschäftigt werden. „Wir sind begeistert von der Genehmigung des Verkehrsministeriums für unsere erschwinglichen Transatlantikflüge. Dieser bedeutende Meilenstein bringt Norse dem Start eines erschwinglichen und umweltfreundlicheren Dienstes für Kunden, die zwischen Europa und den Vereinigten Staaten reisen, einen Schritt näher. Wir schätzen den konstruktiven und schnellen Ansatz des U.S. DoT und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten“, so Bjørn Tore, CEO und Gründer von Norse.

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Paderborn: 39,7 Prozent mehr Passagiere als im „Coronajahr I“

Der deutsche Flughafen Paderborn/Lippstadt verzeichnete im Vorjahr 32.836 Flugbewegungen, die von 129.292 Passagieren genutzt wurden. Gegenüber dem Jahr 2020 konnte man einen Zuwachs im Ausmaß von 24,9 Prozent bzw. 39,7 Prozent verzeichnen. Man lag jedoch unter dem Wert des Jahres 2019. „Wir haben im Jahr 2021 alle Ziele erreicht und sogar übererfüllt, dafür gebührt der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern ein herzlicher Dank. Unser Flughafen genießt das volle Vertrauen der Gesellschafter sowie der Kunden aus der Wirtschaft und dem privaten Umfeld. Damit haben sehr gute Voraussetzungen für das weitere Wachstum“, erklärt Christoph Ruther, Aufsichtsratsvorsitzender. Bei den wichtigsten Indikatoren im operativen Geschäft konnte der heimische Airport in 2021 spürbar zulegen. Insgesamt verzeichnete der Heimathafen im abgelaufenen Jahr 32.836 Flugbewegungen (2020: 26.291) und 129.292 Passagiere (2020: 92.577). Damit hat der Flughafen ein zentrales Ziel, nämlich die 100.000er Marke bei den Passagieren zu knacken, sehr deutlich erreicht. „Unser Vorhaben, möglichst schnell in die Erfolgsspur zurückzukehren, ist gelungen. Jetzt kommt es darauf an, den positiven Trend zu verstetigen“, so Geschäftsführer Roland Hüser. Im Bereich der individuellen Geschäftsreisen konnte der Flughafen mit 2.155 Flugbewegungen das Vorjahr (1.580) klar hinter sich lassen und bereits das Niveau der Vor-Corona-Zeit (2019: 2.158) erreichen. Im touristischen Verkehr gab es einen erfreulichen Aufwind mit bereits vorhandenen Zielen: Das Passagieraufkommen stieg auf 110.864 Fluggäste (2020: 64.587) an. Sowohl im Segment des ethnischen Verkehrs (Aufnahme einer Verbindung nach Izmir zweimal pro Woche ab Juni 2022) als auch im Frachtbereich (Durchführung von Corona-Hilfsflügen nach Namibia) erzielte der heimische Airport erste bedeutende Erfolge. Für 2022

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Austrian Airlines setzt Zagreb erneut aus

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines setzt seit Montag mit Zagreb eine weitere Destination temporär aus. Derzeit ist vorgesehen, dass die ab Wien angebotene Strecke bis vorläufig 28. Feber 2022 pausieren soll. Hintergrund ist die momentan schwache Nachfrage. Es handelt sich nicht um die erste temporäre Einstellung, denn die Nonstop-Verbindung zwischen Wien und Zagreb wurde im bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie wiederholt eingestellt und reaktiviert. Der kroatische Star-Alliance-Partner Croatia Airlines hat derzeit keine Pläne die Flüge zwischen den beiden Hauptstädten in eine Pause zu schicken. Weiterhin will man zumindest dreimal pro Woche fliegen. Laut Ex-Yu-Aviation sollen die Ziele Pristina, Skopje, Podgorica und Belgrad seitens Austrian Airlines weiterhin bedient werden. Ein Sprecher des Flughafens Zagreb erklärte unter anderem: „Aufgrund der sich schnell entwickelnden Pandemiesituation wurden in der zweiten Januarhälfte und einem Teil des Februars bestimmte Flüge storniert, aber die meisten werden ab Februar zum Verkauf angeboten. Der Flughafen Zagreb steht in Kontakt mit Fluggesellschaften auf der ganzen Welt. Aufgrund des vertraulichen Charakters solcher Kontakte können wir derzeit jedoch keine weiteren Informationen weitergeben“.

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Gegenüber 2020: Smarwings mit fast 200 Prozent mehr Passagieren

Beim tschechischen Luftfahrtkonzern Smartwings ist es im Vorjahr deutlich besser gelaufen als im Coronajahr I (2020). Die Firmengruppe konnte die Anzahl der beförderten Passagiere um 199 Prozent auf 2.529.611 Fluggäste steigern. Ein interessantes Bild zeigt sich auch beim Blick auf die Wetleases: Im Jahr 2020 machten diese 33 Prozent der gesamten Beförderungsleistung aus. Im Vorjahr waren es nur noch sieben Prozent. Hintergrund ist, dass Smartwings das eigenwirtschaftliche Angebot wieder ausgebaut hat. Für den tschechischen Carrier, der auch in Nachbarländern wie der Slowakei und Ungarn Ableger mit eigenen Zertifikaten unterhält, war das Jahr 2020 ein regelrechtes Desaster. Man hatte nur rund 1,3 Millionen Reisende an Bord. Im direkten Vergleich mit 2019 musste man einen Rückgang um 83,7 Prozent verkraften und schnitt damit deutlich schlechter ab als andere europäische Fluggesellschaften. Im Jahr 2020 waren rund 451.00 Passagiere an Bord von im Rahmen von Wetlease-Aufträgen durchgeführten Flügen. Im Vorjahr waren es nur noch rund 159.000 Fluggäste. Die Zahlen des Carriers zeigen auch, dass das Auslandsgeschäft eine wichtige Rolle fliegen. So flogen rund 981.000 Reisende mit Flugzeugen ab Bratislava, Budapest sowie Airports in Israel, Deutschland, Frankreich, Polen und ab den Kanarischen Inseln. Im Auftrag zahlreicher Reiseveranstalter werden Charterflüge außerhalb der Tschechischen Republik durchgeführt. Derzeit hat man in Israel und den Vereinigten Staaten Flugzeuge im Wetlease-Einsatz.

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Japan: Peach Aviation brachte A321LR vorzeitig in die Luft

Die japanische Billigfluggesellschaft Peach Aviation hat den ersten Airbus A321LR vorzeitig in den aktiven Liniendienst gestellt. Ursprünglich plante man ab 1. Feber 2022 mit diesem langstreckentauglichen Muster ab Osaka nach Okinawa und Sendai zu fliegen. Peach Aviation ist eine Tochter der ANA Holdings und hat insgesamt vier Maschinen dieses Typs bestellt. Die erste Einheit wurde kurz vor Weihnachten nach Osaka überstellt. Der erste kommerzielle Linienflug mit A321LR wurde bereits am 28. Dezember 2021 durchgeführt. Das Premierenflugzeug trägt die Registrierung JA902P. Die Flotte von Peach Aviation besteht derzeit aus sechs A320neo, 28 A320 und neu einem A321LR. Der Carrier erwartet noch die Auslieferung von weiteren A321LR sowie von fünf A320neo. Derzeit fliegt man aufgrund der japanischen Restriktionen verstärkt im Inland.

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Hongkong bannt Zwischenstopps von Passagierflügen

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong hat am Sonntag abermals die Reiseregeln verschärft und nimmt nun Umsteigeverbindungen und Flüge mit Zwischenlandungen noch schärfer in den Fokus. Hongkong und China praktizieren besonders harte Einreise- und Quarantänebestimmungen. Die Sonderverwaltungszone listet derzeit 153 Staaten in der so genannten Gruppe A. Kommt man aus solchen Ländern muss man sich stolze 21 Tage in Quarantäne begeben. Es ist bereits ausreichend, wenn man sich innerhalb von drei Wochen vor der Einreise nach Hongkong in einem der 153 Staaten aufgehalten hat. Flugbesatzungen sind von dieser Regel ausdrücklich nicht ausgenommen. Das hat zur Folge, dass beispielsweise Cathay Pacific massive Personalprobleme hat. Nun geht Hongkong einen Schritt weiter: Seit Sonntag dürfen Flugzeuge, die in einem der 153 Länder gestartet sind oder dort eine Zwischenlandung hatten, keine Zwischenstopps mehr auf dem Flughafen der Sonderverwaltungszone einlegen. Die Regelung soll zunächst für rund vier Wochen gelten, wobei Verlängerung und Ausdehnung ausdrücklich nicht ausgeschlossen sind. Betroffen sind in erster Linie Passagierflüge, jedoch gibt es auch für bestimmte Frachtflüge Restriktionen. In Hongkong hat Cathay Pacific derzeit besonderen Ärger am Hals, denn Crewmitglieder, die sich eigentlich in dreiwöchiger Quarantäne befanden, sollen diese gebrochen haben. Offiziellen Angaben nach waren diese mit Omikron infiziert. Die Leitung der Sonderwirtschaftszone reagierte mit scharfen Maßnahmen und schließt auch Schadenersatzforderungen an die ohnehin finanziell stark gebeutelte Fluggesellschaft nicht aus. Sowohl Festland-China als auch Hongkong verfolgen die so genannte Null-Covid-Strategie und reagieren auch bei minimalen Fallzahlen mit äußerst scharfen Maßnahmen bis hin zu regionalen Lockdowns.

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Ukraine-Inlandsflüge: Wettbewerb in Kiew-Schuljany zeigt Auswirkungen auf Borispil

Die Coronapandemie brachte in der Ukraine einen bemerkenswerten Angebotszuwachs im Inlandsverkehr. Sowohl ab dem Flughafen Borispil als auch ab Kiew (Schuljany) sind deutlich mehr Anbieter im Domestic-Verkehr aktiv als noch vor der Pandemie. Die am häufigsten bediente Route ist zwischen der Hauptstadt und Lwiw. Diese wird von vier Fluggesellschaften, die gemeinsam 39 wöchentliche Umläufe anbieten, bedient. Windrose Airlines fliegt ab dem Borispil Airport während die Mitbewerber Air Ocean Airlines, Motor Sich Airlines und Bees Airline auf den innerstädtischen Flughafen Kiew (Schuljany) setzen. Die Schwarzmeerstadt Odessa ist mit 26 Rotationen im Inlandsverkehr die Nummer Zwei. Auch diese Stadt wird von der Hauptstadt aus von vier Carriern angesteuert. Dabei handelt es sich um Air Ocean Airlines, Motor Sich Airlines und Bees Airline, die jeweils den Flughafen Kiew (Schuljany) nutzen sowie um Windrose, die ab Borispil fliegt. Den dritten Stockerlplatz nimmt die Domestic-Strecke zwischen Borispil und Dnipro ein. Diese wird momentan ausschließlich von Windrose bedient. Angeboten werden bis zu 25 wöchentliche Umläufe. Konkurrenzkampf in Schuljany wirkt sich auf Borispil aus Wettbewerb herrscht auch auf anderen Strecken, jedoch werden diese nicht so häufig bedient wie die in den vorherigen Absätzen genannten Routen. Beispielsweise liefern sich Motor Sich Airlines und Air Ocean Airlines zwischen Kiew-Schuljany und Saporischschja einen Preiskampf. Bemerkenswert: Man arbeitet auf der Route nach Chernivtsi zusammen, denn auf dieser Route fliegt Motor Sich Airlines im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Ocean Airlines. Der sich verschärfende Wettbewerb zwischen Bees Airline, Motor Sich Airlines und Air Ocean Airlines am Flughafen Kiew-Schuljany hat mittlerweile dazu geführt,

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