Januar 18, 2022

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Januar 18, 2022

Krisenjahr 2021 endet am Standort Wien knapp 10,4 Millionen Passagieren

Nach einem pandemiebedingt sehr passagierarmen ersten Quartal kam der Flughafen Wien erst danach so richtig in Fahrt. Unter dem Strich endet das Krisenjahr 202 am mit 10,4 Millionen Passagieren, einem Minus von 67,1 Prozent gegenüber dem Vorkrisen-Niveau 2019. Damit ist noch viel Luft nach oben. Gesunken sind im Vergleich zu 2019 sowohl das Passagieraufkommen im Transferverkehr (-65,0 Prozent) als auch die Anzahl der Lokalpassagiere (-67,7 Prozent). Die Anzahl der Starts und Landungen ging um 58,2 Prozent zurück und die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) sank um 14,8 Prozent auf 62,5 Prozent. Auch das Frachtaufkommen verzeichnete im Jahr 2021 ein Minus, allerdings fällt dieses lange nicht so gravierend aus wie bei den Passagierzahlen (-7,9 Prozent). Auch die internationalen Beteiligungen der Flughafen-Wien-Gruppe waren im Jahr 2021 noch stark von der Covid-19-Pandemie betroffen: Der Airport Malta verzeichnete im Jahr 2021 mit 2.540.335 Passagieren ein Minus von 65,2 Prozent im Vergleich zu 2019. Kosice Airport verzeichnete mit 166.515 Passagieren im Jahr 2021 ein Minus von 70,0 Prozent im Vergleich zu 2019. „Die Luftfahrt kommt langsam wieder zurück: 2021 verzeichneten wir mit 10,4 Mio. Passagieren in Wien immerhin ein Drittel mehr als im ersten Coronajahr 2020. Die ersten Monate des heurigen Jahres werden noch sehr herausfordernd, aber mit Start des Sommerflugplans Ende März 2022 erwarten wir einen deutlichen Aufschwung beim Passagieraufkommen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Aus derzeitiger Sicht erwarte der Airport im Gesamtjahr 2022 rund 17 Millionen Passagiere und damit eine deutliche Steigerung gegenüber 2021, so Jäger weiter. Außerdem werde man aus heutiger Sicht den

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Flüge und Fernzüge: Frankreich führt 2G mit vielen Ausnahmen ein

Nach Italien macht auch Frankreich Ungeimpften die Nutzung von Fernzügen und Flugzeugen kompliziert. Es wird die 2G-Regel eingeführt, was dazu führt, dass Personen ohne Genesungs- oder Impfzertifikat weder Bahn- noch Flugverbindungen nutzen dürfen. Im Gegensatz zu Italien ist aber der öffentliche Personennahverkehr (noch) nicht betroffen. In Frankreich sind auch einige wenige Ausnahmen vorgesehen, die Ungeimpften zumindest das Reisen im Inland ermöglichen können. Ziel der vom französischen Senat beschlossenen Maßnahme ist, dass der Bewegungsradius Ungeimpfter stark eingeschränkt werden soll. Auch der Zutritt zu Kultur und Gastronomie ist künftig an den 2G-Status geknüpft. Die neue Regelung hat allerdings auch komplizierte Ausnahmen, denn diese sind in erster Linie an die Belagszahlen in den Spitälern geknüpft. Liegen diese über 10.000 Corona-Patienten, soll die 2G-Regel. Doch auch davon gibt es eine Ausnahme, denn wenn man als Ungeimpfter einen wichtigen, unaufschiebbaren Grund zur Reise hat, so darf man Fernzüge und Flüge unter Vorlage des Nachweises und eines negativen Coronatests nutzen. Interessanterweise gibt es für Personen, die noch nicht geimpft sind, jedoch bereits einen Termin vereinbart haben, eine Sonderregelung. Diese dürfen mit ihrer Terminbestätigung und einem negativen Coronatest im Fern- und Flugverkehr reisen.

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Air Serbia übernimmt erste ATR72-600

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat die erste ATR72-600 übernommen. Dabei handelt es sich um ein rund 6,6 Jahre altes Gebrauchtflugzeug, das zuletzt bei Amelia International als F-HIPY im Einsatz war. Das Turbopropflugzeug trägt bereites die Livery des serbischen Carriers. Air Serbia modernisiert heuer die in die Jahre gekommene ATR72-Flotte. Dabei ersetzt man die bestehenden 200er- und 500er-Modelle durch 600er. Man bedient sich dem Gebrauchtmarkt bzw. Lessoren. Der erste Neuzugang wird von Nordic Aviation Capital geleast. Dieser Leasinggeber befindet sich derzeit in den USA in einem Insolvenzverfahren. Derzeit besteht die Turboprop-Flotte von Air Serbia aus drei ATR72-200. Diese sind rund 31 Jahre alt und werden daher vorranging durch ATR72-600 ersetzt. Weiters hat man zwei ATR72-500, die 24 bzw. 23 Jahre alt sind. Auch diese sollen durch das Nachfolgemodell ersetzt werden. Das Erneuerungsprogramm war bereits vor der Corona-Pandemie beschlossen, jedoch wurde dieses temporär unterbrochen und nun wird es fortgesetzt. Die Einflottung von fünf ATR72-600 ist fix, jedoch überlegt man eventuell weitere Exemplare aufzunehmen.

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Einreisebestimmungen: Israel stellt neue Info-Page ins Web

Israel hat sich am 9. Jänner 2022 wieder für Touristen geöffnet. Es gelten jedoch strenge Einreisebestimmungen, über die nun auf einer neuen Homepage, die die Behörden ins Netz gestellt haben, informiert wird. Unter https://israelsafe.com/ wird nun umfangreich über die Voraussetzungen, die man für einen Aufenthalt in Israel erfüllen muss, informiert. Weiters ist hier so ziemlich alles zu finden, das man über lokale Sicherheitsmaßnahmen wissen sollte. Laut Erklärung des Tourismusverbands soll die Website laufend aktualisiert werden, so dass Reisende sich aus erster Hand informieren können. Da Israel je nach aktuellem Aufenthaltsort unterschiedliche Einreisebestimmungen praktiziert, ist es äußerst ratsam sich rechtzeitig vor dem Abflug zu informieren und alle notwendigen Dokumente zu erlangen.

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Spanische Regierung will IAG den Einstieg bei Air Europa schmackhaft machen

Die geplante Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group ist geplatzt, jedoch will die spanische Regierung einen neuen Anlauf unternehmen. Diesmal überlegt man, ob der Staat offiziell einsteigen könnte. Die spanische Regierung gewährte Air Europa unter anderem über den Sepi-Fonds wiederholt Notdarlehen. Diese könnten in eine Beteiligung von bis zu 40 Prozent umgewandelt werden. Damit will man der International Airlines Group den Einstieg schmackhaft machen, denn der Staat würde damit ins Risiko einsteigen. Offiziell wollen sich weder die IAG noch Air Europa und deren Eigentümer Globalia zu entsprechenden Medienberichten äußern. Seitens der Regierung ist man aber gesprächiger, denn ein Sprecher bestätigte, dass diese Möglichkeit derzeit evaluiert und mit den Stakeholdern besprochen wird. Der Regierungsplan sieht vor, dass Globalia mit einem kleinen Anteil an Bord bleiben soll, der Staat rund 40 Prozent halten wird und der Rest an die International Airlines Group gehen soll. Ob sich das umsetzen lässt, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Zuvor ist eine vollständige Übernahme durch die IAG geplatzt.

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ITA Airways nimmt Hamburg, Boston und Miami auf

Der Alitalia-Nachfolger ITA Airways will ab 27. März 2022 zwischen Mailand-Linate und Hamburg fliegen. Diese Route soll mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden. Ab Rom sollen zwei Langstreckenverbindungen aufgenommen werden. ITA Airways beabsichtigt ab dem 3. März 2022 dreimal wöchentlich zwischen Rom-Fiumicino und Boston zu fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass mit Wirksamkeit zum 1. April 2022 eine Aufstockung auf sechs wöchentliche Flüge erfolgen soll. Bereits ab dem 1. März 2022 soll ab der italienischen Hauptstadt nach Miami geflogen werden. Derzeit ist vorgesehen, dass zunächst drei Umläufe pro Woche angeboten werden. Für den 2. April 2022 ist eine Aufstockung auf fünf wöchentliche Rotationen geplant.

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Ultrakurzstrecke: Air Malta und Malta Air im Vergleich

Ultrakurzstrecken-Flüge stehen immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik und werden von immer mehr Staaten besonders hoch besteuert. Inseln können aus nachvollziehbaren Gründen im Regelfall nur auf dem See- oder Luftweg erreicht werden. Da liegt es in der Natur der Sache, dass es auch besonders kurze Flüge geben muss. So kurz, dass selbst Ryanair keinen Bordverkauf durchführt. Der irische Lowcoster und seine Töchter Lauda Europe, Buzz, Malta Air und Ryanair UK sind europaweit bekannt, dass man ein fliegender Gemischtwarenhändler ist. Von Getränken und Snacks über Parfums und Rubbellose bis hin zu Smartphone-Gadgets wird so ziemlich alles feilgeboten. Je nach diensthabender Crew mal dezent, mal regelrecht aufdringlich. Die Einnahmen aus dem Bordverkauf sind ein nicht unerheblicher Teil des Konzernumsatzes. Umso überraschender, wenn es überhaupt keinen Verkauf gibt. Die Inseln Sizilien und Malta verbindet traditionell sehr viel. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Malta Air (Ryanair) und die staatliche Air Malta gleich mehrere Städte Siziliens mit dem Flughafen Luqa verbinden. Vor der Corona-Pandemie wurde sogar äußerst hochfrequent geflogen, so dass von einer Art „Luftbrücke“ die Rede sein konnte. Derzeit ist das Angebot reduziert, was jedoch die beiden Player nicht daran hindert sich weiterhin einen harten Wettbewerb zu liefern. Am schärfsten ist dieser auf der Route Malta-Catania-Malta, denn dies ist quasi die Rennstrecke zwischen den beiden Inseln. Air Malta bietet weiters Flüge nach Palermo an und der Ryanair-Mitbewerber Malta Air fliegt auch nach Trapani. In der Vergangenheit gab es auch reguläre Flüge nach Comiso. Aufgrund der aktuellen Situation konzentriert sich im Winterflugplan 2022/21 das

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Salzburg: Wizz Air streicht auch Varna-Pläne

Im Sommer 2020 wurde der Billigflieger Wizz Air als großer Hoffnung am Flughafen Salzburg vorgestellt. Nach nur wenigen Flügen war aber schon wieder Schluss und seither verschiebt der Lowcoster sein Comeback in regelmäßigen Abständen. Nun sind nur noch zwei Strecken in die Mozartstadt geplant. Im Vorjahr wurde die Aufnahme der Varna-Flüge äußerst kurzfristig abgesagt und gleich um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben. Nun hat es sich Wizz Air gänzlich anders überlegt und die Bulgarien-Strecke komplett aus dem Reservierungssystem getilgt. Dieser Carrier wird im Sommerflugplan 2022 keine Flüge ans Schwarze Meer ab Salzburg anbieten. Derzeit verbleiben nur noch die geplanten Ziele Kiew und St. Petersburg. Beide Routen sollten bereits im September 2020 aufgenommen werden. Allerdings verschiebt Wizz Air die Erstflüge in regelmäßigen Abständen nach hinten. Derzeit ist geplant, dass diese ab Ende März 2022 bedient werden sollen. Ob es zu einer tatsächlichen Aufnahme oder einer neuerlichen Verschiebung kommt, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu Wien hat Wizz Air in der Mozartstadt keine Flugzeuge stationiert.

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