März 29, 2022

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März 29, 2022

Sicherheitspersonal: Verdi und Arbeitgeber erzielen Tarifeinigung

Nach mehreren Warnstreiks, die beispielsweise in Hamburg zweimal zur Einstellung sämtlicher Abflüge geführt haben, konnten sich der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen und die Gewerkschaft Verdi einigen. Am Montag erzielte man einen Tarifabschluss. Sechs Verhandlungsrunden und einige Streiktage hat es gedauert bis sich die Vertragspartner auf einen Kompromiss einigen konnten. Dieser sieht vor, dass noch heuer die Löhne in drei Stufen zwischen 4,4 Prozent und 7,8 Prozent erhöht werden. Mit 1. Jänner 2024 sollen die „Löhne-Ost“ an jene im Westen angeglichen werden. Künftig soll es an allen deutschen Verkehrsflughäfen idente Gehälter für die gleiche Arbeit geben. Auch bei den Tätigkeiten, für die man eine behördliche Prüfung benötigt, gibt es mehr Lohn. Besonders die bislang niedrige Bezahlung während der Probezeit wird es in Zukunft nicht mehr geben. Gewerkschaftsangaben nach war unter anderem dieser Punkt besonders umstritten, jedoch habe man sich durchsetzen können.

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Expansion: Flynas will Orders auf 250 Flugzeuge aufstocken

Die Billigfluggesellschaft Flynas will in den nächsten Jahren stark expandieren und die bestehenden Neubestellungen auf 250 Maschinen erhöhen. Der Verwaltungsrat des Carriers mit Sitz in Riad gab für das Vorhaben der Geschäftsleitung grünes Licht. Derzeit besteht die Flotte von Flynas aus „nur“ 38 Verkehrsflugzeugen. Weiters wartet man auf die Auslieferung von 80 weiteren Maschinen. Die Orders sollen auf 250 Flugzeuge verschiedener Typen aufgestockt werden. Auch Bases außerhalb von Saudi-Arabien werden in Erwägung gezogen. „Die Entscheidung des Verwaltungsrats von Flynas, die Zahl unserer neuen Flugzeugbestellungen auf 250 zu erhöhen, unterstützt unsere Bemühungen zur Verwirklichung der Zivilluftfahrtstrategie und ist Ausdruck des Glaubens des Verwaltungsrats an die Wachstumschancen und die positiven Aussichten der nationalen und internationalen Märkte“, so Geschäftsführer Bander Almohanna. Bei den bereits bestellten Flugzeugen dominiert der Airbus A320neo mit 66 Maschinen, die zu den 21 Flugzeugen hinzukommen, die Flynas bereits im Einsatz hat. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft 10 A321XLR und vier A330-300 bestellt, wobei der letztgenannte Typ gebraucht bezogen wird. Wo man die zusätzlichen Maschinen bestellen wird, hat man noch nicht entschieden. Auch stehen die Muster noch nicht fest. Airbus dürfte ganz gute Karten haben, jedoch spricht man auch mit dem Mitbewerber Boeing. „Wir werden Flugzeuge mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen prüfen, um neue Ziele anzufliegen, die Anbindung der Welt an das Königreich zu verbessern, den Tourismus zu fördern und zur Beförderung von Pilgern und Umrah-Teilnehmern beizutragen. Flynas befindet sich derzeit in Gesprächen mit Flugzeugherstellern, um Vereinbarungen auszuarbeiten“, so Almohanna. „Wir sehen große Expansionsmöglichkeiten, die durch die strategische Lage des Königreichs und

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Eurowings nimmt Stockholm-Basis in Betrieb

Die vor einiger Zeit angekündigte Eurowings-Basis in Stockholm-Arlanda ist nun in Betrieb. Vor Ort sind Flugzeuge der österreichischen Eurowings Europe stationiert. Es handelt sich um den ersten Stützpunkt des Lufthansa-Ablegers im skandinavischen Raum. Am Sonntag führte Eurowings Europe den Erstflug der neuen Base in Richtung Barcelona durch. Angeboten werden Destinationen wie Düsseldorf, Mallorca, Malaga, Nizza und Alicante. Mit Eröffnung ihrer neuen Basis baut die deutsche Airline ihr Angebot im Norden Europas deutlich aus: Stockholm wird zum elften Eurowings Standort in Europa – und nach Palma de Mallorca, Prag, Pristina und Salzburg zur fünften Basis außerhalb des Heimatmarkts Deutschland. „Schweden ist ein Markt, der hervorragend zu unserer Ausrichtung als Value-Airline für Europa passt. Viele Reisende suchen in unsicheren Zeiten nicht mehr zuerst nach dem billigsten Ticket, sondern nach einer Airline, der sie in Sachen Sicherheit, Zuverlässigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung bedingungslos vertrauen können. Mit unserer Lufthansa-DNA, einem attraktiven Netz an preiswerten Direktflügen sowie kundenfreundlichen und innovativen Services können wir genau das anbieten“, erklärt Eurowings-Chef Jens Bischof.

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Norwegian fliegt wieder mit Boeing 737 Max 8

Norwegian Air Shuttle ist nun wieder mit dem Maschinentyp Boeing 737 Max unterwegs. Der Erstflug wurde auf der Strecke Kopenhagen-Barcelona durchgeführt. Derzeit hat der Carrier zwei Flugzeuge dieses Typs in der Flotte. Im Sommerflugplan 2022 wird die norwegische Fluggesellschaft, die sich unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie drastisch verkleinern musste, rund 270 Strecken anbieten. Flugzeuge hat man unter anderem in Oslo, Kopenhagen, Helsinki und Stockholm-Arlanda stationiert. Die Flotte wuchs in den letzten Monaten stetig an. Derzeit hat man 68 Boeing 737-800 sowie zwei B737-Max-8 in Betrieb. Ursprünglich hatte man 18 Flugzeuge des zuletzt genannten Typs, jedoch konnte man diese aufgrund des weltweiten Flugverbots lange nicht einsetzen. Später erklärte man auch, dass man sich von allen Max trennen wird. Nun bezieht man über Leasinggeber vorerst zehn Exemplare.

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Swiss feiert Comeback in Graz

Lange musste Graz warten, doch am Montag war es dann endlich soweit: Swiss hat die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Zürich reaktiviert. Geflogen wird vorerst an den Verkehrstagen Montag und Freitag. Teilweise gibt es auch an Donnerstagen Flüge. „Neben Frankfurt, Wien, Amsterdam und München bieten wir nun mit Zürich einen fünften wichtigen Umsteigeflughafen an“, freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Unsere Fluggäste können somit ihre Reisen im weltweiten Netz der Lufthansa-Gruppe noch flexibler an ihre Bedürfnisse anpassen“. Operativ kommen die von Swiss betriebenen Airbus A220-100/300 sowie Embraer E190-E2/E195-E2 von Helvetic Airways zum Einsatz. Diese Typen gelten derzeit als State of the Art auf der Kurzstrecke. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft setzt heuer erstmals den E195-E2 für Swiss ein.

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Oldtimer-Operator Buffalo Airways flottet Boeing 737-300SF ein

Die kanadische Oldtimer-Airline Buffalo Airways hat einen Mittelstreckenjet des Typs Boeing 737-300SF erworben. Dieser soll als Frachter ab Flughäfen Edmonton, Alberta und Yellowknife, Northwest Territories zum Einsatz kommen. Unternehmensangaben nach wird die Maschine derzeit im britischen Bournemouth bei der European Aviation Group überholt. Gleichzeitig macht sich Buffalo Airways, die unter anderem aufgrund einer TV-Reportage weltbekannt wurde, auf die Suche nach Piloten für diesen Maschinentyp. Eigenen Angaben nach handelt es sich um den ersten Jet in der Flotte des Operators, der unter anderem C-46 Curtis Commandos, Douglas DC-3s und DC-4s, L188 Electras und Basler BT-67 einsetzt. Der „Neuzugang“ hatte zuletzt die Registrierung 2-ESKA und wurde im Jahr 1986 ursprünglich an Piedmont Airlines ausgeliefert. Im Jahr 2006 erfolgte im Auftrag der spanischen Swiftair die Konvertierung in einen Frachter.

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf kippt Lauda-Kündigungen

Die Fluggesellschaft Lauda Europe Ltd. und ihr Vorgänger Laudamotion GmbH haben vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf eine juristische Schlappe erlitten. Die 13. Kammer kippte die Kündigungen von drei Beschäftigten. Laudamotion unterhielt in Stuttgart und Düsseldorf Stützpunkte mit vor Ort stationierten Flugzeugen und Personal. Im Jahr 2020 entschied man sich für die Schließung. In Baden-Württemberg erklärte das Unternehmen, dass die Basis nicht fortgeführt werden kann, weil zu wenige Beschäftigte die neuen Konditionen akzeptiert hätten. Den Stuttgarter Laudamotion-Mitarbeitern wurde dann die Kündigung zugestellt. In Düsseldorf war die Situation anders, denn hier haben die Mitarbeiter die gesenkten Löhne mehrheitlich angenommen. Somit wurde die Fortführung der Basis verkündet. Auch wurde der Wechsel auf den Nachfolger Lauda Europe Ltd. bereits eingeleitet. Doch dann überlegte man es sich anders und die Ryanair Group zog sich vollständig aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens zurück. Den Mitarbeitern schickte man die Kündigungen und zwar sowohl als Laudamotion GmbH als auch als Lauda Europe Ltd. Viele deutsche Mitarbeiter der Fluggesellschaft zogen vor das jeweils örtlich zuständige Arbeitsgericht. Einige Senate haben zu Gunsten der Fluggesellschaft entschieden, andere zu Gunsten der Arbeitnehmer. Letztlich ist davon auszugehen, dass einige Fälle vor dem Bundesarbeitsgericht landen werden. Zumeist geht es um die Fragestellungen, ob Laudamotion GmbH und/oder Lauda Europe Ltd. form- und fristgerecht gekündigt haben sowie darum, ob ein Betriebsübergang vorliegt oder nicht. Lauda Europe Ltd. und Laudamotion GmbH kündigen „vorsorglich“ erneut Die betroffenen Mitarbeiter, die vor Gericht gezogen sind, wurden nicht nur einmal pro Firma gekündigt, sondern haben mittlerweile mindestens vier Kündigungsschreiben zugestellt bekommen. Derzeit erhalten diese

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Erster A350 von ITA Airways trägt die Livery

Ein ursprünglich für Hongkong Airlines gebauter Airbus A350 ist die erste Maschine dieses Typs, die für ITA Airways fliegen wird. Das Langstreckenflugzeug zeigte sich erstmals in der Livery der italienischen Fluggesellschaft. Dieses wird auf den Namen Marcello Lippi getauft werden. Die Lackierarbeiten wurden im französischen Toulouse vorgenommen. Das Farbenkleid entspricht jenem, das kurz nach dem Start des Alitalia-Nachfolgers vorgestellt wurde. Das Heckleitwerk und die Triebwerke sind in den Farben Grün, Weiß und Rot der italienischen Flagge gehalten. ITA Airways hat die Absicht bekundet, seine Flotte bis 2025 auf 105 Flugzeuge zu erweitern. Damit würde sich die Flotte der Fluggesellschaft von 55 Flugzeugen fast verdoppeln: 18 Flugzeuge vom Typ Airbus A319, 30 Flugzeuge vom Typ Airbus A320-200 und sieben Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200.

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Wien: Jet2 schickt saftige Rechnung an Randaliererin

Jene Passagierin, deren Verhalten vor wenigen Tagen zu einer außerplanmäßigen Landung eines Airbus A321 auf dem Flughafen Wien-Schwechat geführt hat, bekommt nun eine saftige Rechnung von Jet2. Das Unternehmen stellt der Dame die Kosten, die für die Zwischenlandung in Österreich entstanden sind, in Rechnung. Jet2 will von der Frau 5.000 Britische Pfund sehen. Auch wurde sie auf die „schwarze Liste“ gesetzt und wird von dieser Airline lebenslänglich nicht mehr befördert. Jet2 erklärte unter anderem, dass man das aggressive Fehlverhalten der Passagierin nicht duldet. Auf dem Weg von Manchester nach Antalya eskalierte die Frau an Bord eines Airbus A321 von Jet2. Der Kapitän entschied sich zur außerplanmäßigen Zwischenlandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat, wo die Dame von der österreichischen Polizei aus dem Flugzeug entfernt wurde. Anschließend wurde die Reise – ohne den Störenfried – fortgesetzt. Die Mehrkosten, die Jet2 ersetzt haben will, sind unabhängig von einer etwaigen Strafe, die ein Gericht aussprechen kann. Im Vereinigten Königreich können auch Freiheitstrafen von bis zu zwei Jahren verhängt werden. Derzeit ist noch unklar, ob die Frau in Österreich oder UK vor Gericht gestellt wird.

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Vienna Airport Lines reaktiveren Schwedenplatz-Strecke

Die von der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines sind seit Montag wieder auf allen drei Linien unterwegs. Aufgrund der Pandemie war bis zuletzt die Strecke zwischen Schwedenplatz/Morzinplatz und Flughafen Wien eingestellt. Die Linie VAL 1 verkehrt nun täglich im Stundentakt zwischen Wien Westbahnhof über Wien Hauptbahnhof zum Flughafen Wien-Schwechat und zurück. Laut Postbus sind die Betriebszeiten jeweils von 3 Uhr 30 bis 0 Uhr 30. Die Linie VAL 2 verkehrt stündlich zwischen 04 Uhr 15 und 04 Uhr 15 ab Schwedenplatz/Morzinplatz zum Flughafen Wien-Schwechat und zurück. Auf dieser Route gibt es keinen planmäßigen Zwischenhalt. Ab dem Donauzentrum verkehrt VAL 3 zu folgenden Abfahrtszeiten: 05:58 / 07:58 / 09:58 / 11:58 / 14:58 / 16:58 / 18:59 Uhr. Die Österreichische Postbus AG gewährt Fahrgästen im Zeitraum von 28. März 2022 bis 12. Juni 2022 einen Preisnachlass in der Höhe von 50 Prozent. Dazu muss dieser Gutschein beim Busfahrer abgegeben werden. Alternativ kann der Fahrschein auch online unter Eingabe des Rabattcodes „Neustart2022“ gekauft werden. Die einfache Fahrt ist mit dem Gutschein von acht Euro auf vier Euro vergünstigt. Return fallen 6,50 Euro statt 13 Euro an.

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