April 6, 2022

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April 6, 2022

Asiana Airlines erhöht die Frequenz nach Frankfurt

Asiana Airlines erhöht ab Juni 2022 ihre Frequenzen auf der Strecke Seoul – Frankfurt: Der Carrier fliegt die beiden Destinationen fünfmal wöchentlich an, jeweils am Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Ab Juli 2022 sei dann auch die Wiederaufnahme von täglichen Verbindungen geplant, wie das Schweizer Reiseblatt About Travel berichtet. Die Flüge werden mit einer Airbus A350-900 durchgeführt. Darüber hinaus nimmt Asiana im April wieder die Flüge nach Tokio/Narita, Osaka, Fukuoka, Nagoya und nach zwei Jahren Auszeit auch nach Honolulu auf. Zudem erhöht die koreanische Airline die Flugfrequenzen nach Hanoi und Saigon. Für die Einreise in Südkorea müssen vollständig gegen Covid-19 geimpfte Reisende einen negativen PCR-Test vorweisen. Des Weiteren ist die Beantragung eines QR-Codes vor Reiseantritt verpflichtend.

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Lufthansa Aviation Training nimmt Ausbildung junger Flugpiloten wieder auf

Lufthansa Aviation Training nimmt die Pilotenausbildung wieder auf. Die neu organsierte Lufthansa-Flugschule EFA startet mit 75 Plätzen – schon 2023 verdoppelt der Konzern diese Kapazität. Die Pandemie erwischte die Lufthansa-Flugschule mitten im Hochlauf – der Konzern zog im März 2020 die Reißleine und stoppte alle laufenden Schulungen. Nach zwei Jahren Pause steigt Lufthansa mit einem neuen Schulungskonzept wieder in die Ausbildung von jungen Piloten ein. Die wichtigste Änderung: „Die Schulung an der European Flight Academy führt zukünftig ausschließlich zum Erwerb einer EASA-zertifizierten ATP-Lizenz“, teilte Lufthansa Aviation Training am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die frühere MPL-Ausbildung mit Operator-Bindung gibt Lufthansa auf. Die viermonatige Theorieausbildung findet in Bremen oder Zürich statt, der Praxisteil in Goodyear (USA), Grenchen (Schweiz) und Rostock-Laage. Absolventen des neuen Programms werden im Zuge eines „Campus-Modells“ laut Lufthansa Aviation Training zwar „priorisiert“ auf offene Cockpitstellen innerhalb der Lufthansa-Gruppe verteilt – eine Jobgarantie bei Lufthansa gibt die mindestens 105.000 Euro teure Ausbildung aber nicht.

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Russische Flughäfen im Süden bleiben weiterhin geschlossen

Aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine haben die russischen Behörden ein Flugverbot für einige Flughäfen im Süden des Landes verhängt. Dieses wird nun bereits zum siebten Mal verlängert – diesmal bis zum 13. April 2022. Insgesamt elf Flughäfen würden weiterhin gesperrt bleiben, darunter der im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in Rostow am Don und in der Großstadt Krasnodar, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind demnach weiter von Luftraumbeschränkungen betroffen. Die Verbote, die eigentlich an diesem Donnerstag hätten enden sollen, gelten den Angaben zufolge bis zum 13. April 2022. In der bei Touristen beliebten Stadt Sotschi am Schwarzen Meer läuft der Flugbetrieb nach offiziellen Angaben weiter. Die Behörden empfahlen, für Reisen in die südlichen Regionen neben Sotschi die Flughäfen in Wolgograd und Mineralnyje Wody zu nutzen.

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EU verlängert Aussetzung der Roaminggebühren bis 2032

Die Abschaffung der Roaminggebühren in der EU wird bis 2032 verlängert. Somit fallen für das Surfen und Telefonieren im EU-Ausland keine sonstigen Gebühren an. Ursprünglich galt die Abschaffung von Roaminggebühren bis Juni. Auch nach Juni würden Menschen in der EU nun „ohne zusätzliche Kosten Anrufe tätigen, SMS versenden und im Internet surfen können“, teilte der Rat der EU mit. Beibehalten werden aber die Regeln zur „angemessenen Nutzung“. Diese sollen verhindern, dass es dauerhaft möglich ist, in anderen EU-Staaten ohne Extrakosten zu telefonieren oder im Internet zu surfen. Roaminggebühren werden für die Nutzung ausländischer Mobilfunknetze erhoben. Für Mobilfunkgespräche innerhalb der EU sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen wurden sie 2007 zunächst begrenzt und dann schrittweise gesenkt. Mit 15. Juni 2017 wurden sie dann vollständig abgeschafft.

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Emirates fliegt ab Juli zweimal täglich nach Mauritius

Die steigende Nachfrage lässt es zu: Der Golf-Carrier fliegt ab dem 1. Juli 2022 zweimal täglich mit dem Airbus A380 nach Mauritius. Derzeit fliegt Emirates einmal täglich mit der Boeing 777-300ER von Dubai nach Mauritius. Zwischen dem 9. April 2022 und Ende Juni 2022 wird der Flugplan auf neun wöchentliche Flüge und ab Juli 2022 auf zwei tägliche Flüge mit dem A380 ausgeweitet. Im Sommer werden auch die Verbindungen von Wien nach Dubai auf 11 wöchentliche Flüge ausgebaut, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt. Somit bietet Emirates auch eine Anbindung ab Wien nach Mauritius. Geflogen wird mit einer A380-Maschine. Das Emirates-Flaggschiff ist mit seinen 14 First Class-Suiten, 76 Liegesitzen in der Business Class und 426 Sitzen in der Economy Class nach wie vor bei Reisenden beliebt. Die Einreisebeschränkungen wurden in der Region des Indischen Ozeans mittlerweile gelockert. Geimpfte Reisende müssen keinen PCR-Test vor Einreise mehr vorweisen. Auch Ungeimpfte dürfen einreisen. Sie müssen sich jedoch direkt nach Ankunft in die gebuchte Unterkunft begeben und für mindestens sieben Tage absondern.

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Elbe Flugzeugwerke bekommen neuen CEO

Bei den Elbe Flugzeugwerken GmbH erfolgte ein Wechsel in der Unternehmensführung. Am 1. April hat Jordi Boto (52 Jahre) die Geschäftsführung der EFW als CEO übernommen, nachdem er seit November 2020 im Unternehmen als Chief Operations Officer das Hochfahren der Umrüstung von Passagier- auf Frachtflugzeuge vorangetrieben hat. Jordi Boto folgt damit dem scheidenden Geschäftsführer Andreas Sperl (74 Jahre), der das Unternehmen nach über 15 Jahren verlassen hat. „Dr. Sperl war Architekt der EFW Joint Ventures Lösung zwischen Airbus und ST Engineering“, sagt Jeffrey Lam, Präsident von ST Engineering Commercial Aerospace. „EFW ist seitdem gewachsen und hat viele Herausforderungen gemeistert. Mit Jordi Boto, der über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Luftfahrtbranche verfügt und nun von Dr. Sperl übernimmt, freuen wir uns darauf, dass das zukünftige Wachstum des Unternehmens von ihm weiter vorangetrieben und auf eine neue Stufe gehoben wird. Boto hat sich bisher in der Luftfahrtindustrie als Sanierer profiliert. Er steigerte unter anderem bei ATR die Produktionsrate von sechs auf 60 Turboprop-Regionalflugzeuge. Bei Airbus verantwortete er das „Power8“-Umbauprogramm und sorgte dort laut Unternehmensangaben für „deutliche Zeit-, Effizienz-, Kosten- und Qualitätsverbesserungen“. Ab 2012 führte Jordi Boto die „PFW Aerospace Speyer“ aus den Verlusten heraus und verkaufte sie 2020 an die die „Hutchinson Group“, eine Tochter des Ölkonzerns „Total“.

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Green Airlines sagt alle Flüge ab

Der Ticketverkäufer Green Airlines wirft „auf unbestimmte Zeit“ das Handtuch. Die „Aufrechterhaltung des Betriebs zum jetzigen Zeitpunkt ist weder wirtschaftlich noch ökologisch vertretbar“ teilte das Unternehmen mit. Man verspricht den offenbar wenigen Passagieren, die Flugscheine erworben hatten, eine vollständige Rückerstattung der bezahlten Ticketkosten. Am Vormittag hatte der Flughafen Weeze sämtliche Hinweise auf Green Airlines von seiner Homepage entfernt. Ein Sprecher des Airports erklärte gegenüber Aviation.Direct unter anderem, dass man am Dienstag darüber informiert worden wäre, dass die Green-Airlines-Flüge nicht durchgeführt werden. Einen neuen Starttermin hat man noch nicht kommuniziert bekommen. Dennoch konnte man über die Worldticket-Buchungsseite der Green Airlines noch bis kurz nach 7 Uhr 00 Flugscheine zum Preis von 389 Euro pro Richtung für den 6. April 2022 auf der Strecke Weeze-Westerland-Weeze buchen. Zwischenzeitlich wurde der Verkauf gänzlich eingestellt. Auch bewirbt Green Airlines auf der eigenen Homepage keine Strecken mehr. Der Ticketverkäufer schreibt in seiner Stellungnahme dazu: „Das Unternehmen will sich nun neu aufstellen und sich zunächst auf andere Projekte konzentrieren. Hierzu zählt unter anderem die Beantragung eines eigenen AOC (Air Operator Certificate, deutsch: Luftverkehrsbetreiberzeugnis). Sobald die Linienflüge wieder aufgenommen werden, wird Green Airlines dies rechtzeitig bekanntgeben“. Ob das Green Airlines für die Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung bewilligungsfähig ist oder nicht, wollte das LBA nicht kommentieren. Im weiteren Verlauf der Medienmitteilung hebt Green Airlines hevor, dass man „seit Ende März Linienflüge ab dem Airport Weeze nach München, Berlin und Sylt angeboten“ hatte. Verschwiegen wird, dass man mit Ausnahme von Caravan-Flügen nach Sylt die übrigen angekündigten Ziele nicht bedient

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Betriebliche Gesundheitsförderung: Flughafen Wien erhält BGF-Gütesiegel

Der Flughafen Wien ist der größte Arbeitgeber der Ostregion – und setzt zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit seiner Belegschaft. Für dieses Engagement hat das Österreichische Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) der Flughafen Wien AG nun das BGF-Gütesiegel verliehen. Und das bereits zum zweiten Mal: Nach 2019 bis 2021 darf der Airport das Zertifikat nun von 2022 bis 2024 tragen. Die Gesundheit seiner Beschäftigten ist dem Flughafen Wien ein großes Anliegen: So bietet das Unternehmen eine Vielzahl von Maßnahmen in den Bereichen Ergonomie am Arbeitsplatz, Arbeitssicherheit, verschiedene Teilzeitarbeitsmodelle, Papamonat, kostenlose Impfaktionen, Nichtraucher-Seminare, psychologische Betreuung und sogar ein eigenes Facharztzentrum. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität und gerade in der Pandemie hat dieser Aspekt noch größere Bedeutung erfahren. Dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war und ist der Flughafen Wien als kritische Infrastruktur immer verfügbar. Als größter Arbeitgeber der Region übernehmen wir Verantwortung für unsere Beschäftigten und unterstützen sie mit unseren Gesundheitsförderungsmaßnahmen.“, sagt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Ryanair fährt Präsenz in Lappeenranta stark zurück

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist eine von wenigen Airlines, die das finnische Lappeenranta ansteuern. Ab Wien wurde dieses Ziel nach mehreren Verschiebungen erst im Herbst 2022 aufgenommen. Damit ist schon bald – zumindest vorläufig – wieder Schluss. Die finnische Stadt, die sich nahe der Grenze zur Russischen Föderation befindet, wird seitens Ryanair ab Berlin-Brandenburg, Wien, Memmingen, Bergamo und Budapest angeboten. Ab dem bayerischen Airport und der ungarischen Hauptstadt sind die Finnland-Flüge bereits eingestellt bzw. wurden erst gar nicht aufgenommen. Ab Wien wird das Ziel Lappeenranta am 27. April 2022 vorerst letztmalig bedient. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus fliegt man am 30. April 2022 zum vorläufig letzten Mal den finnischen Airport an. Lediglich ab Bergamo soll weiterhin zweimal pro Woche geflogen werden. Ein Ryanair-Sprecher erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass man jene Strecken, die ausgesetzt sind bzw. ausgesetzt werden zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufnehmen will. Als Ursache für die Einstellung der Flüge wurde die aufgrund der geografischen Lage eingebrochene Nachfrage angegeben. Dem Vernehmen nach wurde Lappeenranta bislang auch von Passagieren, die von/nach Russland gereist sind, als Abflugs- bzw. Landeort genutzt. Der kriegerische Überfall auf die Ukraine hat dazu geführt, dass die Einreise in die Europäische Union auch für einfache Bürger durchaus kompliziert geworden ist. Die Sanktionen haben auch zur Folge, dass Russen mit ihren Bank- und Kreditkarten nicht mehr bezahlen können, da beispielsweise Mastercard und Visa den russischen Markt nicht mehr bedienen.

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Bundesheer: Modernisiertes Ausbildungszentrum in Bruckneudorf eröffnet

Das österreichische Bundesheer verfügt mit dem Truppenübungsplatz Bruckneudorf über ein modernisiertes Ausbildungszentrum. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner übergab am Dienstag Kreuzbau und Infantenierie-Schießsimulator an die Truppe. „Es ist meine Pflicht, der Truppe im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten jene Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, die Ausbildungs- und Übungsvorhaben ermöglichen. Mit der Generalsanierung der Unterkünfte und der Übergabe des Schießsimulators an die Truppe, ist die Infrastruktur am Truppenübungsplatz Bruckneudorf, gemessen an internationalen Standards, ebenbürtig“, so das Regierungsmitglied. In der Jahren 1980 bis 1984 wurden sowohl das Wirtschaftsgebäude, als auch die vier markanten Kreuzbauten in der Benedek-Kaserne in Bruckneudorf generalsaniert. In knapp 40 Jahren intensiver Nutzung durch übende Verbände und diverser Kurse, war es notwendig, diese Objekte an zeitgemäße Anforderungen der übenden Truppe anzupassen. Beginnend mit 2008 wurde in einzelnen Bauabschnitten ein Kreuzbau nach dem anderen generalsaniert. Mit der Fertigstellung des Objektes 109 sind nun alle vier Kreuzbauten komplett saniert. Er bietet 104 Personen in vorwiegend Dreibettzimmern eine moderne Unterkunft. Die Gesamtkosten für die Sanierung, welche etwa ein Jahr dauerte, beliefen sich auf 4,1 Millionen Euro. Der Small Arms Tactical Trainer dient als Ausbildungsmittel zum Erlernen, Trainieren und Anwenden der Schieß- und Gefechtsausbildung im Trupp- bis Gruppen-Rahmen („Führen des Feuerkampfes mit Infanteriewaffen“) und zählt weltweit zu den modernsten seiner Art. Bei diesem System können „Grenz-Situationen“, die im Frieden aus Sicherheitsbestimmungen nicht möglich sind, trainiert und evaluiert werden. Nach jedem Szenario erhalten die übenden Soldaten ein qualitatives Feedback sowie eine Analyse zum Übungsverlauf, zur Effektivität der Trefferleistung und eine Fehlerkorrektur zur Verbesserung ihres Trainings. Mit dem

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