April 22, 2022

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April 22, 2022

Lugano: Silver Air fliegt heuer wieder nach Elba

Am schweizerischen Flughafen Lugano ist es seit einiger Zeit ruhig geworden, denn regelmäßige Linienflüge hat man seit der Einstellung der Inlandsverbindungen nach Zürich und Genf nicht mehr. Ab 19. Juni 2022 will die tschechische Silver Air die saisonalen Elba-Flüge reaktivieren. Der Carrier ist seit einigen Jahren mit dem Fluggerät Let 410 im Inselverkehr tätig. Aufgrund der Corona-Pandemie war das Angebot in den letzten beiden Jahren stark reduziert. Innerhalb Italiens bedient man subventionierte PSO-Strecken von Bologna, Florenz, Mailand-Linate und Pisa nach Marina di Campo (Elba). Derzeit ist man auch der einzige verbliebene Anbieter regelmäßiger Flugverbindungen von/nach Elba. Lugano ist die einzige internationale Destination, die von Silver Air ab der italienischen Insel bedient wird. Derzeit ist vorgesehen, dass zwischen dem 19. Juni und 25. September 2022 zweimal wöchentlich geflogen wird. Die Flugtickets werden über den Partner Flights and Travel angeboten. Elba soll ab dem Tessiner Airport an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag bedient werden. In der Vergangenheit gab es auch unter anderem ab Bern, Zürich, Friedrichshafen, Altenrhein und München saisonale Linienflüge auf die Insel Elba. Diese wurden unter anderem von den mittlerweile nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaften SkyWork und InterSky durchgeführt. Von Bern aus gibt es heuer wieder Charterflüge, die von Swiss Flight Services durchgeführt werden sollen.

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Basel: Easyjet nimmt Venedig und Chania auf

Die Fluggesellschaft Easyjet nimmt ab Basel zwei zusätzliche saisonale Strecken auf. Dabei handelt es sich um Venedig und Chania. Die Flüge in die italienische Stadt sollen am 22. Mai 2022 aufgenommen werden. Der Carrier beabsichtigt Venedig ab Basel bis zum 27. Oktober 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag anzubieten. Nach Kreta geht es zwischen 1. Juli und 2. September 2022. Chania soll jeweils an Freitagen bedient werden. In der Schweiz unterhält der orangefarbene Billigflieger unter dem Namen Easyjet Switzerland eine Fluggesellschaft, die über eigene Zertifikate verfügt. Der Firmensitz befindet sich in Genf. Derzeit besteht die Schweiz-Flotte aus drei Airbus A319, 22 A320 und vier A320neo.

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Vilnius: Heston beantragt Zulassung für USA-Flüge

Die in Vilnius ansässige Fluggesellschaft Heston Airlines will künftig auch Charterflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika anbieten. Man stellte in den USA einen entsprechenden Antrag für die Bereiche Passagiere und Cargo. Dabei beantragte man weiters die beschleunigte Bearbeitung. Zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es seit einigen Jahren ein Openskies-Abkommen. Dennoch müssen Fluggesellschaften im Zuge ihres Markteintritts ihre formelle Zulassung beantragen. Nachdem dies erteilt ist, dürfen Flüge zwischen jedem Punkt der EU und den USA durchgeführt werden. Unterschieden wird dabei zwischen Charter- und regulären Linienflügen. Heston Airlines hat auch beantragt, dass Zwischenstopps in den Vereinigten Staaten eingelegt werden dürfen. Dies könnte beispielsweise für Weiterflüge innerhalb der USA, aber auch in andere Länder genutzt werden. Dies wäre beispielsweise für ACMI-Dienstleistungen ab Deutschland notwendig, denn Heston Airlines wird seit einiger Zeit als möglicher Wetlease-Partner für einen deutschen Ferienflieger gehandelt. Das Unternehmen wollte zu möglichen Plänen keine Stellungnahme abgeben. Derzeit besteht die Flotte des Carriers aus drei Airbus A330-300 und drei A320. Die Flotte soll um zwei weitere Exemplare des zuletzt genannten Maschinentyps aufgestockt werden. Heston Airlines ist eine junge Fluggesellschaft, die erst im Vorjahr ihr AOC und ihre Betriebsgenehmigung erhalten hat.

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Hotellerie in Wien spürt Rückenwind

„Ostern brachte eine Wiederauferstehung des Wiener Tourismus“, zieht Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien erstmals seit langem wieder eine positive Bilanz. Die Wiener Hotels waren am verlängerten Wochenende sehr gut gebucht, 85 bis 90 Prozent der Zimmer belegt. „Für den gesamten April werden wir nach aktuellen Prognosen rund 55 Prozent Auslastung erreichen. Das ist zwar noch immer nicht kostendeckend, aber ein Schritt in die richtige Richtung“, so Schmid. Verantwortlich für den Oster-Boom in der Wiener Hotellerie seien nicht zuletzt auch die Öffnungsschritte gewesen, ist Schmid überzeugt: „Dass Wien jetzt auch die Regeln gelockert hat, hat sich sehr schnell an konkreten Buchungszahlen messen lassen. Und auch an der Stimmung in den Häusern, Gäste und Mitarbeiter sind wieder entspannter und gelöster, der Spaß am Reisen ist wiedergekehrt“. Wobei auch zu merken ist, dass derzeit vor allem Freizeit- und Urlaubsreisende die Bundeshauptstadt besuchen, Geschäftsreisende bleiben noch aus. Schmid: „Wir sehen gute Reservierungen für die Wochenenden, unter der Woche ist die Auslastung noch immer gering“.  Schmid geht aber davon aus, dass die Geschäftsreisenden im Laufe der nächsten Monate wiederkehren werden: „Geschäftstourismus braucht Anlaufzeit und Planungssicherheit. Da wird es noch dauern, bis das Vertrauen wiederhergestellt ist. Manche Experten gehen davon aus, dass wir erst 2024 das Vor-Corona-Niveau bei Business-Reisenden erreichen werden“. Daher sind die Aussichten für die nächsten Monate auch noch etwas verhalten, für Mai und Juni geht man in der Branche von derzeit 60 bis 65 Prozent Auslastung aus. Schmid: „Bisher machte der Anteil der Geschäftsreisenden in Wien rund 45

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Osterwelle: FKB bewältigt ersten Passagieransturm

 Das vergangene Osterwochenende brachte erstmals nach Beginn der Corona-Pandemie wieder den lang ersehnten Passagieransturm am FKB. Allein im Zeitraum vom 14.04. bis zum 17.04. wurden 100 Starts und Landungen im Linien- und Charterflugverkehr mit fast 17.000 Passagieren ohne nennenswerte Probleme in der Abfertigung bewältigt, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Der erwartete Andrang trat zwar ein; das im Vorfeld oft befürchtete Gedränge blieb am FKB jedoch aus. Die Zahlen lagen  erfreulicherweise zum ersten Mal wieder über dem Niveau von 2019. „Die Professionalität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und entsprechende Vorarbeit“ sind laut Eric Blechschmidt, Bereichsleiter Luftverkehr am FKB, die Erfolgsgründe, warum es zu Beginn der Hauptreisezeit eben nicht hakte. „Wir haben bereits früh damit begonnen, uns auf die Zeit nach Corona einzustellen, und die veränderten Bedingungen in unsere Abläufe zu integrieren. Alle relevanten Prozesse wurden analysiert und auf die neuen Bedingungen – wie beispielsweise größere Abstände zwischen Fluggästen und ein erhöhtes Kontrollaufkommen von Dokumenten – hin angepasst. Als Folge wurden Veränderungen beim Check-In, in der Wegeführung und im Gate-Bereich umgesetzt. Diese Maßnahmen haben sich nun ausgezahlt.“, freut sich Blechschmidt über den wieder stark frequentierten FKB.

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Air Baltic verbindet Tampere mit Amsterdam

Die lettische Fluggesellschaft führt neu ab dem 1. Juni 2022 neue Linienflüge zwischen Tampere und Amsterdam durch. Die beiden Städte sollen mit zwei wöchentlichen Verbindungen verbunden werden, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. „Wir möchten unseren finnischen Passagieren die besten Reisemöglichkeiten und Verbindungen zu neuen Zielen bieten. Daher freuen wir uns, die bereits achte Destinationen ab Tampere – zu einem der verkehrsreichsten europäischen Drehkreuze – hinzuzufügen“, so Airline-Chef Martin Gauss über die neue Flugverbindung ab der finnischen Großstadt.

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AMAG erhält mehrjährigen Großauftrag für A320-Komponenten

AMAG Components und Ruag Aerostructures haben einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben, wonach der größte österreichische Aluminiumkonzern Bauteile und Komponenten, vornehmlich für den Airbus A320, an Ruag liefert. Der Auftrag habe ein Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro, teilt das Unternehmen mit Sitz in Übersee am Chiemsee in einer Aussendung mit. Laut eigener Aussage werde die Reduktion des Rohmaterialeinsatzes in der Produktion in den Vordergrund gestellt. „Dieser wichtige Auftragserfolg mit unserem langjährigen Kunden Ruag Aerostructures in Oberpfaffenhofen in Deutschland ist eine erfreuliche Bestätigung unserer klaren Ausrichtung auf Spezialprodukte von hoher Qualität sowie unserer Zuverlässigkeit bei der Liefertreue und im Service. Die Kombination der Kompetenzen in der Zerspanung an den deutschen Standorten mit jenen der nachhaltigen Produktion von Aluminiumvormaterial und Recycling in Ranshofen macht unser Angebot einzigartig“, so Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG.

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ITA fliegt öfter von der Schweiz nach Italien

Die Alitalia-Nachfolgerin ITA Airways erhöht die Flugfrequenzen von der Schweiz nach Italien. Auf der Strecke Zürich – Rom (FCO) werde der italienische Carrier ab Juli 2022 zwölf wöchentliche Flüge anbieten. Zu den täglichen Flügen würden neu fünf Abendverbindungen hinzukommen – ideale Anschlüsse an die Langstreckenflüge Richtung Südamerika. Auch auf den Strecken Genf – Rom (FCO) und Genf – Mailand (LIN) biete ITA Airways wöchentlich je zwölf Flüge an. Zweimal täglich bediene die Airline, die bei der AUA-Mutter im Gespräch ist, dienstags, jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag die Strecke Genf – Rom und immer montags, dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags die Verbindung Genf – Mailand. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel.

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FRA: Condor fliegt im Sommer nach Faro und Alicante

Condor nimmt die Destinationen Faro in Portugal und Alicante in Spanien in den Sommerflugplan auf. Ab dem 29. Juli heben die Maschinen der Fluggesellschaft ab dem Flughafen Frankfurt immer freitags und samstags nach Faro und ab dem 31. Juli mittwochs und sonntags nach Alicante ab. Auf den Strecken will Condor Airbus A320-Maschinen einsetzen, wie der deutsche Ferienflieger in einer Aussendung mitteilt.

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Maribor: Wizz Air soll hohe Zuschüsse fordern

Slowenien will wieder Leben auf den Flughafen Maribor bringen und führt daher intensive Gespräche mit den Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air. Der zuletzt genannte Carrier erwartet sich einen Zuschuss in der Höhe von einer Million Euro für die Aufnahme einer Flugverbindung nach Skopje. Gegenüber Radio Maribor erklärte Flughafenchef Smiljan Kramberger, dass die Verhandlungen mit dem ungarischen Billigflieger weitergeführt werden, jedoch mit einem kurzfristigen Wizz-Air-Start in Maribor nicht zu rechnen ist. Vor ein paar Wochen hörte sich das von Seiten der Politik noch gänzlich anders an. Der Manager sagte gegenüber der Radiostation unter anderem, dass Wizz Air für die Aufnahme einer saisonalen Flugverbindung zwischen Skopje und Maribor einen Zuschuss von rund einer Million Euro haben will. Das scheint der slowenischen Politik offenbar zu teuer zu sein, weshalb man zeitgleich die Gespräche mit dem Mitbewerber Ryanair intensiviert hat. Wizz Air hat – im Gegensatz zum irischen Konkurrenten – den Flughafen Maribor noch nie angeflogen. Ryanair war kurzzeitig in den Jahren 2007 und 2008 mit einer Verbindung nach London-Stansted präsent. Mit dieser wurde auch der Grazer Airport unter Druck gesetzt. Letztlich scheiterte an beiden Flughäfen die Fortführung daran, dass der Billigflieger immer höhere „Marketingzuschüsse“ forderte. Dennoch bestätigte Ryanair, dass man die Möglichkeiten für ein Comeback in Maribor sowie eine mögliche Expansion in Slowenien intensiv prüfe. Gänzlich ohne Flüge wird der Flughafen Maribor im Sommer 2022 nicht dastehen. Zwischen Ende Juni und Mitte September 2022 werden Charterflüge, die unter der Marke Skyalps von Luxwing mit de Havilland Dash 8-400 durchgeführt werden, angeboten. Diese sind

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