Mai 24, 2022

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Mai 24, 2022

Ab 1. Juni 2022: Österreich „pausiert“ die FFP2-Maskenpflicht in Flugzeugen und Öffis

Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2022 lässt Österreichs Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) die Maskenpflicht auch in öffentlichen Verkehrsmitteln fallen. Dies schließt auch Flughafen-Terminals und Flugzeugkabinen ein. Mund und Nase müssen nur noch dann bedeckt werden, wenn es eine entsprechende Anweisung der Regierung der Ziel-Destination gibt. Ursprünglich wollte Rauch eisern daran festhalten, dass bis mindestens 8. Juli 2022 FFP2-Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie im so genannten lebensnotwendigen Handel getragen werden müssen. Selbst zwei Anträge der Opposition auf Abschaffung wurden vergangene Woche von den Regierungsparteien ÖVP und Grüne im Nationalrat abgeschmettert. Der öffentliche Druck, der in den letzten Wochen unter anderem von Wirtschaftskammer, Handelsverband und einigen Experten, deren Empfehlungen von der Regierungslinie abgewichen sind, dürfte aber zu groß gewesen sein. Johannes Rauch will aber ausdrücklich nicht von einer endgültigen Abschaffung der FFP2-Maskenpflicht sprechen, sondern sein offizielles Wording lautet, dass es lediglich eine “Sommerpause” gibt. Er betonte während einer Pressekonferenz auch, dass er davon ausgeht, dass es zu einem Comeback der FFP2-Maskenpflicht kommen wird. Einen genauen Zeitpunkt nannte er nicht, jedoch kann man vermuten, dass es irgendwann im Herbst oder Winter 2022 soweit sein könnte. Ab 1. Juni 2022 muss man in Österreich nur noch in Krankenhäusern, Altersheimen und vergleichbaren medizinischen Einrichtungen die FFP2-Maske tragen. An Bord von Zügen, Flugzeugen, Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen und sonstigen öffentlichen Verkehrsmitteln benötigt man dann keine FFP2-Maske mehr. Selbiges gilt auch für Supermärkte, Banken, Postämter, Drogerien und sonstige Geschäfte, die bislang dem so genannten lebensnotwendigen Handel zugeordnet waren. Auch in Bahnhöfen, Bus- und Flughafenterminals entfällt mit 1. Juni

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Österreich: Bundesheer sucht fliegerische Mitarbeiter

Derzeit befindet sich der Fliegerbereich des österreichischen Bundesheeres auf der Suche nach Neuzugängen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums werden Piloten, Techniker, Lotsen, Meteorologen und viele weitere Berufsgruppen gesucht. Gleichzeitig bewirbt man die Tätigkeit beim Bundesheer mit einer neuen Homepage sowie einer Werbekampagne, die beispielsweise Plakate, Online-Banner sowie Kinospots beinhaltet. Im Web will man auch mit Hilfe von Videos und 360-Grad-Panorama-Details möglichst umfangreich über die einzelnen Tätigkeitsfelder informieren.   „In den Videos und Informationen kommen nur Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete zu Wort, die in diesen Aufgabenbereichen des Heeres tätig sind. Somit ist unsere Kernbotschaft für die Bevölkerung auch authentisch, empathisch und kompetent. Wir wissen am besten, was unseren Job bei den österreichischen Luftstreitkräften ausmacht, wo wir uns persönlich weiterentwickeln können und welche Vorzüge unser Arbeitsplatz bringt“, erklärt die Hubschrauberpilotin Hauptmann Eva Berginc zum Konzept hinter der Öffentlichkeitsarbeit des Heeres.  „Klar ist in diesen Tagen: Für die Sicherheit unseres Luftraumes muss Österreich in Zukunft mehr denn je gerüstet sein, dies zeigen wir aktuell mit unserer Kampagne. Und auch die Airpower 22  am 2. und 3. September wird uns Gelegenheit geben, zu zeigen, was wir zum Schutz des österreichischen Luftraumes sowie bei Inlands- und Auslandseinsätzen brauchen!“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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Zecken-Impfung sollte vor dem Urlaub überprüft werden

In den letzten Jahren ist das Thema Zecken und deren unliebsamen Begleiterscheinungen wie FSME wieder aktuell geworden. Der österreichische Verband der Impfstoff-Hersteller empfiehlt nun, dass man rechtzeitig vor dem Abflug in den Urlaub den Impfpass prüfen sollte. Man vertritt die Ansicht, dass FSME ein immer größeres Problem wird. Diese Krankheit wird hauptsächlich durch Zeckenbisse übertragen. Selbst im hohen Norden Europas oder auch in den beliebten südlichen Urlaubsländern ist das Virus schon angekommen. In Österreich entkommt man dem Risiko eines Zeckenstiches – und damit einer möglichen Infektion mit FSME – ohnehin nicht. Schließlich gilt das ganze Land als Endemiegebiet. Jetzt ist die Zeit, den Impfpass zu überprüfen und sich gegebenenfalls eine Auffrischungsimpfung zu holen, schließlich stehen die langen Wochenenden und damit bei vielen ein Aufenthalt in der Natur vor der Tür.   Die warmen Temperaturen und die bevorstehenden langen Wochenenden laden zu Freizeitaktivitäten im Grünen geradezu ein. Doch man sollte bedenken: Selbst beim Radfahren oder Golfen kann man von einer Zecke gestochen werden. Es reicht, wenn man beim Vorbeifahren im Gebüsch anstreift oder den Golfball aus dem hohen Gras holt. Zecken können sich ganz schnell „fallen lassen und festkrallen“, vor allem, wenn sie direkt in Kontakt mit der nackten Haut kommen.   Dass Wandern die eigene Zeckenexposition erhöht, erschließt sich ohnehin von selbst, besonders, wenn man in mittleren Lagen unterwegs ist. Allerdings können Zecken auch noch – etwas seltener – in höheren Lagen unterwegs sein, selbst in Seehöhen von über 1000 Meter. Besonders achtgeben sollte man beim Picknick beziehungsweise beim Genuss unpasteurisierter Milchprodukte

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In Abwesenheit: Ex-Aeroflot-Vorstand zu Haftstrafe verurteilt

Russland hat den ehemaligen Aeroflot-Manager Andrej Panow, der kurz nach dem Beginn des Krieges gegen die Ukraine das Handtuch geworfen und die Russische Föderation verlassen hat, in Abwesenheit vor Gericht gestellt. Vor dem Bezirksgericht Moskau-Choroschewski wurde der ehemalige stellvertretende Generaldirektor der größten staatlichen Fluggesellschaft Russlands in Abwesenheit zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Es ging allerdings nicht um seine Äußerungen, die er außerhalb der Russischen Föderation nach seiner Flucht getätigt hat, sondern ihm wird Betrug im Zusammenhang mit einem Beratervertrag mit einer U.S.-amerikanischen Marketingagentur vorgeworfen. Dieser wurde im Jahr 2019 unterschrieben und hat ein Volumen von rund 3,2 Millionen U.S-Dollar. Panow äußerte sich unter anderem gegenüber der Financial Times und sagte, dass er das Vorgehen und die Verurteilung in Abwesenheit für politisch motiviert hält. Er verweist darauf, dass das Strafverfahren unmittelbar nach seiner Ausreise aus der Russischen Föderation eingeleitet worden wäre.

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Weiterhin viele Streichungen in Amsterdam

Die niederländische Fluggesellschaft KLM musste in den letzten Tagen erneut aufgrund von Personalmangel zahlreiche Flüge streichen. Am vergangenen Wochenende waren es in Amsterdam-Schiphol rund 50 Verbindungen. Doch nicht nur KLM selbst hat zu wenige Mitarbeiter, sondern auch der Airport und vor Ort tätige Dienstleister. Anfang Mai 2022 bat der größte Flughafen der Niederlande gar die Fluggesellschaften die Anzahl ihrer Flüge zu reduzieren. Zuletzt ist das Ausmaß der Streichungen zwar geringer ausgefallen als noch Anfang dieses Monats, jedoch steht die große Reisewelle mit dem Beginn der Sommerferien noch bevor. Der Flughafen Amsterdam-Schiphol versucht nun mit Hilfe einer Art Ampelsystem das Passagieraufkommen zu steuern. Im Internet und über Apps informiert man Passagiere darüber wie viel gerade los ist. So sollen die Reisenden gegebenenfalls früher zum Airport kommen. Die Probleme, die man am Flughafen hat, löst das aber nicht. Lokale Medien erheben zumindest nicht ganz unberechtigte Zweifel, dass in den Sommerferien 2022 das richtig große Chaos ausbrechen könnte. Es gilt als unwahrscheinlich, dass Airport, Fluggesellschaften und Dienstleister so schnell zusätzliches Personal einstellen und -schulen können. Jobs in der Luftfahrtbranche gelten momentan – auch aufgrund der Vorgehensweise vieler Arbeitgeber während der Corona-Pandemie – als wenig begehrt.

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Deutsche Umwelthilfe geht juristisch gegen Green Airlines vor

In den letzten Jahren sind immer mehr Unternehmen auf den “klimafreundlichen” Trend aufgesprungen. In vielen Fällen handelt es sich um schwer nachprüfbare Marketingversprechen und gelegentlich auch um pures Greenwashing. Die Deutsche Umwelthilfe plant nun juristisch gegen einige Anbieter vorzugehen. Man hat laut einem Bericht der Tagesschau insgesamt acht Unternehmen zur Unterlassung bestimmter Werbeaussagen betreffen so genannter Klimaneutralität aufgefordert. Wenig überraschend fehlt auf der Liste der Ticketverkäufer Green Airlines nicht. Bereits im Sommer 2021 war dieser öffentlich Greenwashing-Vorwürfen ausgesetzt. Der Flughafen Groningen kassierte wegen Werbesujets des Ticketverkäufers, die die angebliche Klimafreundlichkeit hervorgehoben haben, gar eine Geldstrafe. Mittlerweile hat Green Airlines den Verkauf von Flugscheinen eingestellt und gar die Homepage in den Dauerwartungsmodus gestellt. Aus Umweltsicht erfüllt man nun die Werbeversprechen, denn wo kein Flug, da kein Kohlenstoffdioxid. Als Begründung für die Aufgabe der Vermarktung von Charterflügen gab Green Airlines übrigens an, dass die Buchungszahlen zu schwach waren. Die Deutsche Umwelthilfe geht aber nicht nur gegen den Ticketverkäufer vor, sondern auch gegen Ölmultis wie Total, BP und Shell, die Drogerieketten DM und Rossmann sowie Beiersdorf und Mother Nature.  Green Airlines war und ist keine Fluggesellschaft, sondern ein formell an der Adresse eines Briefkastendienstleisters sitzendes Unternehmen, das Flugzeuge gechartert hat und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vertrieben hat. Die Auslastung der Flüge war so gut wie immer enorm schwach. So ganz und gar nicht zum klimafreundlichen Anspruch passten übrigens auch lange Positionierungsflüge kreuz und quer durch Europa, um eine einstellige Anzahl von Reisenden von Paderborn nach Sylt zu bringen.

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Apollo vor 500-Millionen-Euro-Investment in Air France-KLM

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verhandelt mit dem Fonds Apollo Global Management über eine Investition in der Höhe von 500 Millionen Euro verhandelt. Derzeit befindet man sich im Status so genannter “exklusiver Verhandlungen”. Die Finanzmittel sollen nicht direkt an Air France-KLM, sondern eine Wartungstochter. Mit dem Geld will man den Schuldenstand gegenüber dem französischen Staat reduzierten. Vereinfacht gesagt: Ähnlich wie der deutsche Mitbewerber Lufthansa beginnt man nun die Staatskredite auf alternative Finanzierungsmöglichkeiten umzuschulden. Air France-KLM hat im Zuge der Corona-Pandemie von den Regierungen der Niederlande sowie Frankreichs milliardenschwere Staatshilfe erhalten. Diese war indirekt auch an gewisse Umweltauflagen geknüpft. Besonders Paris versucht durchzusetzen, dass die Anzahl der Inlandsflüge stark reduziert wird. Dies betrifft aber alle Anbieter, auch jene, die überhaupt keine Staatshilfe bekommen haben.

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800 Millionen U.S.-Dollar: Ukraine rechnet mit hohen Kosten für neue An-225

Bereits kurz nachdem bekannt wurde, dass die weltweit einzige Antonow An-225 während der ersten Kriegstage in Hostomel zerstört wurde, kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, dass man eine neue Mrija bauen werden. Das Vorhaben wird ziemlich teuer. Derzeit geht man davon aus, dass das Projekt rund 800 Millionen U.S.-Dollar kosten wird. Wie die Finanzmittel aufgebracht werden können ist unklar. Laut der Agentur Interfax Ukraina soll es weniger ums Geld, sondern eher ums Prestige gehen. Das geplante Transportflugzeug solle jenen PIloten, die in der Schlacht um Mariupol gefallen sind, gewidmet werden. Die Zerstörung der weltweit einzigen An-225 könnte durchaus auch strategischer Natur gewesen sein, denn in der Ukraine galt das Flugzeug als Nationalstolz. Durch russische Angriffe wurde die Mrija irreparabel beschädigt. Ob die Ukraine in der Lage ist einen Neubau zu realisieren, wird die Zukunft zeigen,.

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