Juli 2, 2022

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Juli 2, 2022

Airbus A380: Emirates flog 13 Stunden lang mit Loch im Rumpf nach Australien

Der von Emirates Airline betriebene Airbus A380 mit der Registrierung A6-EVK ist am 1. Juli 2022 mit einer Beschädigung im Rumpf in Brisbane (Australien) gelandet. Im Rumpf befand sich ein Loch, das möglicherweise bereits während dem Start entstanden ist. Dem Carrier wird vorgeworfen, dass man 13 Stunden lang mit einem beschädigten Airbus A380 in der Luft war. Nach der Landung in Australien wurde festgestellt, dass ich im Bereich des Kastens des Hauptfahrwerks ein großes Loch befindet. Zu einem Druckabfall ist es während der Flugreise nicht gekommen. Vermutet wird, dass während dem Start oder kurz danach einer oder mehrere Reifen geplatzt sein könnten. Den Flugzeugführern war offensichtlich bekannt, dass es ein Problem in diesem Bereich des Airbus A380 gab, denn Flug EK430 informierte den Tower von Brisbane, dass man möglicherweise beim Start eine Reifenpanne erlitten hat. Wie in solchen Fällen üblich stand die Feuerwehr vorsorglich bereit. Benötigt wurden deren Dienste jedoch nicht. Wie das Loch entstanden ist, ist noch völlig offen. Techniker sowie die australische Flugunfalluntersuchungsbehörde nehmen den Airbus A380, der seither Downunder nicht verlassen hat, genau unter die Lupe. Die Piloten haben während dem Flug eine Warnanzeige, dass der Reifendruck niedrig sein soll, bekommen. Lokale Medien schreiben unter anderem, dass die Flugzeugführer angeblich keine weiteren Warnungen angezeigt bekommen haben und auch keinen Knall oder sonstiges beim Start gehört haben sollen. Da die betroffene Maschine in Dubai vollgetankt für den Langstreckenflug abgehoben ist, hätte man im Fall einer Rücklandung Treibstoff ablassen müssen oder aber stundenlang in der Golfregion kreisen müssen, um

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Amsterdam-Chaos: Einige Airlines weichen auf andere Flughäfen aus

Nach und nach wird bekannt wie verschiedene Fluggesellschaften mit den Kapazitätseinschränkungen am Flughafen Amsterdam-Schiphol umgehen. Beispielsweise verlegen Corendon, Transavia, Tuifly Netherlands und Royal Jordanian ihre Angebote teilweise auf andere Airports. Die staatliche Air Malta wird das Kurspaar KM386/387 an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch von/nach Rotterdam durchführen. Derzeit ist diese Verlagerung für den Zeitraum von 11. bis 27. Juli 2022 befristet, wobei man nicht ausschließen kann, dass diese Maßnahme verlängert werden muss. Royal Jordanian wird am 13., 20. und 27. Juli 2022 nicht in Amsterdam, sondern in Maastricht landen und starten. Der Carrier wird seinen Passagieren einen Busshuttle-Service zur Verfügung stellen. Auch dieser Carrier kann derzeit nicht ausschließen, dass weitere Flüge verlegt werden müssen. Bei Corendon Airlines sind deutlich mehr Flüge betroffen. Die Fluggesellschaft erklärte unter anderem, dass man 35 Verbindungen komplett streichen wird bzw. diese mit Angeboten ab kleineren niederländischen Airports zusammenlegen wird. Etwa 150 Flüge sollen von Schiphol nach Rotterdam verlagert werden. Es handelt sich um rund 25 Prozent des ab dem größten Flughafen der Niederlande geplanten Angebots. Transavia hat allein im Juli 2022 bereits etwa 200 Flüge ab Schiphol gestrichen. Man geht davon aus, dass etwa 70 Prozent der Reisenden auf eigene Flüge ab anderen niederländischen Flughäfen umgebucht werden können. Die Kapazität, die man in Amsterdam abziehen muss, wird auf die Airports Eindhoven, Rotterdam und Brüssel verlagert. Das Unternehmen räumte auch ein, dass man für etwa 30 Prozent der Betroffenen noch keine Ersatzflüge – auch nicht im KLM-Streckennetz – gefunden hat. Das Angebot teilweise nach Lüttich und

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GlobalX fliegt mit zwei A320 für Tuifly Netherlands

Der Ferienflieger Tuifly Netherlands hat sich Verstärkung aus den USA geholt: GlobalX fliegt im Juli und August 2022 mit zwei Airbus A320 für den Carrier. Mit Hilfe der Wetlease-Maschinen will Tuifly Netherlands auf die stark gestiegene Nachfrage reagieren. Die N276GX wurde bereits mit Zwischenstopps in Gander und Keflavik nach Amsterdam-Schiphol überstellt. Dieser Airbus A320 ist bereits im Auftrag von Tuifly im ACMI-Einsatz. Beispielsweise steuerte GlobalX mit dieser Maschine Bodrum, Antalya, Palma de Mallorca und Heraklion an. Die zweite Maschine soll in Kürze in die Niederlande überstellt werden. Die beiden Airbus A320 sind ein Novum bei Tuifly Netherlands, denn der Carrier betreibt selbst eine reine Boeing-Flotte.

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Prag: CSA konnte Insolvenzverfahren verlassen

Die Fluggesellschaft CSA Czech Airlines konnte am 28. Juni 2022 jenes Sanierungsverfahren, in dem man sich seit 10. März 2022 befunden hat, verlassen. Das zuständige Gericht erklärte dieses per Beschluss für abgeschlossen. Im Zuge des Verfahrens kam es zu zahlreichen Änderungen. Beispielsweise ist CSA keine Tochter der Smartwings mehr, sondern gehört nun über eine Holdinggesellschaft den Eigentümern der zuletzt genannten Airline. Somit ist man eine Konzernschwester geworden. Der Flugbetrieb ist allerdings weiterhin sehr stark eingeschränkt. Im Zuge des Insolvenzverfahrens musste sich CSA stark verkleinern. Man trennte sich von vielen Mitarbeitern und musste zahlreiche Flugzeuge abgegeben. Auch war man mit Airbus im Clinch, konnte jedoch die Unstimmigkeiten beilegen. Momentan verhandelt die Geschäftsleitung des SkyTeam-Mitglieds mit dem europäischen Flugzeugbauer über die Lieferung von vier A220. Diese sollen mit hoher Wahrscheinlichkeit über eine Leasinggesellschaft bezogen werden.

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Für lärmarme Flugzeuge: London City Airport will Betriebszeiten ausweisen

Der innerstädtische London-City-Airport unterliegt bereits seit seiner Eröffnung strengen Lärmvorschriften und darf aus diesem Grund zu gewissen Zeiten am Wochenende gar nicht angeflogen werden. Nun bemüht sich das Management um Ausnahmen für moderne, leise Flugzeuge. Start- und Landerechte am London-City-Airport sind besonders begehrt, denn kein anderer Flughafen in London kann eine so kurze Anreisezeit in die Innenstadt bieten. Der Airport wurde in den 1980er Jahren auf einem ehemaligen Dock in den Docklands errichtet. Das Finanzviertel Canry Wharf ist nur eine kurze Fahrt mit der DLR entfernt. Der London-City-Airport unterliegt seit seiner Eröffnung strengen Lärmvorschriften und darf – beispielsweise in der Nacht und zu bestimmten Zeiten am Wochenende – nicht angeflogen werden. Das schränkt die Entwicklungsmöglichkeiten des innerstädtischen Flughafens ein. Das Management versucht nun einen Kompromiss zu finden und hat beantragt, dass lärmarme Flugzeuge auch Samstagnachmittags und in den Abendstunden den Airport nutzen dürfen. Derzeit befindet man in sich in einer zehnwöchigen öffentlichen Konsultation. Die Entscheidung der verantwortlichen Aufsichtsbehörde soll danach bekanntgegeben werden. Gegen diese können dann sowohl der Airport als auch Anrainer ein Rechtsmittel einlegen, so dass es noch länger dauern wird bis endgültig klar ist, ob es zu Veränderungen kommen wird oder nicht. Der London City Airport will im Rahmen seiner stark eingeschränkten Möglichkeiten weiter wachsen. Vor der Corona-Pandemie hat man sich das Ziel gesetzt, dass man etwa neun Millionen Passagiere ohne Erweiterung der Infrastruktur – aufgrund der Lage ohnehin nur sehr schwer möglich – abfertigen will. Daran hält man fest, jedoch ist das ohne die Lockerung der Betriebszeiten

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Weltrekord: American-Flugbegleiterin seit 1957 im Dienst

Für manche ist Flugbegleiter eine Art Übergangsjob und für andere der absolute Traumjob. In den USA verzieht Bette Nash seit stolzen 65 Jahren ihren Dienst bei American Airlines und denkt gar nicht ans Aufhören. Die aus Boston stammende Flugbegleiterin fliegt seit 1957 als Stewardess, wie damals noch der Beruf genannt wurde. Seit 65 Jahren arbeitet sie für American Airlines und gilt als Urgestein des Unternehmens. Das ist nicht nur rekordverdächtig, sondern Weltrekord, denn sie wurde nun mit einem Eintrag in das Guinness Book of Records gewürdigt. Nash ist demnach nachweislich die älteste und am längsten dienende Flugbegleiterin der Welt. Zumeist ist die definitiv äußerst erfahrene American-Airlines-Mitarbeiterin als Purserin auf den Shuttle-Strecken New York-Boston und Boston-Washington D.C. im Einsatz. Aufgrund der langen Firmenzugehörigkeit und ihres hohen Alters hat sie von American Airlines das Privileg eingeräumt bekommen, dass sie sich die Strecken selbst aussuchen darf. Eigenen Angaben nach hat sie sich schon vor vielen Jahren für die Shuttle-Flüge entschieden, da sie im Regelfall jeden Abend nach Hause kommt. Dort greift sie ihrem Sohn, der aufgrund einer Behinderung eingeschränkt ist, unter die Arme. Wie lange wird Nash noch fliegen? Das weiß sie nicht, aber sie denkt definitiv nicht ans Aufhören und will ihrem Traumjob so lange sie kann nachgehen. Eigenen Angaben nach fühlt sie sich topfit und hat noch immer so viel Freude an ihrem Beruf wie bei ihrem Einstieg, der immerhin schon im Jahr 1957 war.

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Wien: Längere Wartezeiten bei den Ausreisekontrollen

Am Freitagabend ist es am Flughafen Wien-Schwechat zu längeren Wartezeiten bei der Ausreise-Passkontrolle im Terminalkomplex 1/2 vor den D-Gates gekommen. Passagiere berichten von langen Warteschlangen und etwa eine Stunde Wartezeit bis zum Vorzeigen von Reisepass oder Personalausweis bei der Polizei. Immer wieder verwechseln gerade Wenigflieger das bloße Vorzeigen von Pass oder Ausweis beim Check-in-Schalter bzw. beim Boarding mit einer behördlichen Kontrolle. Airlines lassen sich gelegentlich die „Papiere“ der Reisenden zu zeigen, um lediglich abzugleichen, ob der Name im Ticketsystem bzw. der Boardkarte mit jenem im Ausweis übereinstimmt. Damit will man verhindern, dass Flugscheine unter falschem Namen genutzt werden. In erster Linie geht es um unzulässigen Weiterverkauf ohne kostenpflichtige Namensänderung. Eine echte Personenkontrolle kann weder von Airline- noch von Flughafenpersonal durchgeführt werden. Es handelt sich um eine hoheitliche Aufgabe, die in Österreich von der Polizei wahrgenommen wird. Am Flughafen Wien-Schwechat ist die Landespolizeidirektion Niederösterreich zuständig. Passagiere, die aus Non-Schengen-Staaten, beispielsweise USA, ankommen, müssen sich gegenüber der Polizei ausweisen. Selbiges gilt auch dann, wenn man den Schengen-Raum verlässt und zum Beispiel nach Kroatien fliegt. Wartezeiten bei der Grenzkontrolle sind prinzipiell an jedem Airport der Welt möglich und beispielsweise in den Vereinigten Staaten von Amerika, im Vereinigten Königreich und Israel gelegentlich mit längeren Wartezeiten verbunden. Das bedeutet nicht, dass man jedes Mal stundenlang anstehen muss, jedoch kann man Pech haben und eine regelrechte „Rush Hour“ erwischen. Am Flughafen Wien-Schwechat sind zumindest bei der Einreise nach Österreich längere Wartezeiten eher die Ausnahme, denn am Airport gibt es an verschiedenen Punkten Kontrollstellen der Polizei, so

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München: Lufthansa hat 3.000-Stück-Kofferberg angehäuft

Am Flughafen München ist es bei Lufthansa zu einem Rückstau von etwa 3.000 Gepäckstücken gekommen. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Koffer von Point-to-Point-Passagieren als auch jene von Umsteigern nicht in die Flugzeuge verladen wurden. Besonders hart trifft es Reisende, die der Aufforderung von Lufthansa ihr Handgepäck kostenfrei am Schalter abzugeben, nachgekommen sind. Beispielsweise hob am Freitag ein Kranich-Flug mit Ziel Budapest gänzlich ohne Gepäckstücke ab. Zuvor hatte Lufthansa per SMS und E-Mail ihre Fluggäste zur kostenlosen Abgabe ihres Handgepäcks am Check-in-Schalter aufgefordert. Hintergrund: Wenn eine Maschine sehr stark gebucht ist, lädt die Lufthansa Group ihre Fluggäste zur Abgabe von Handgepäckstücken am Check-in-Schalter ein. Hierfür fallen dann keine Extrakosten an. Man will so das Boarding beschleunigen, denn wenn jeder Passagier die Handgepäckfreimenge voll ausreizen würde, könnte der Stauraum rasch knapp werden. In Budapest sind dann weder normale Check-in-Koffer noch die abgegebenen Handgepäckstücke angekommen. Die Lufthansa-Maschine hob komplett ohne die Gegenstände der Passagiere ab. Dieses exemplarische Beispiel war kein Einzelfall, denn in München häufen sich derartige Vorfälle. Auch Umsteiger sind davon betroffen, denn immer häufiger bleibt der Koffer in Bayern zurück. Lufthansa bestätigte, dass sich seit dem vergangenen Wochenende allein in München etwa 3.000 Gepäckstücke von Passagieren angesammelt haben. Dazu kommen noch jene von Reisenden, die mit anderen Fluggesellschaften geflogen sind. Der Kranich-Konzern will die Koffer so rasch wie möglich nachliefern.

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