August 25, 2022

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August 25, 2022

Einreise: Deutschland setzt 3G-Regel bis 30. September 2022 aus

Die aktuelle Corona-Einreiseverordnung der Bundesrepublik Deutschland läuft Ende August 2022 aus. Das Kabinett hat nun beschlossen, dass die Regelungen bis zumindest 30. September 2022 verlängert werden. Das bedeutet konkret, dass für die Einreise kein 3G-Nachweis notwendig ist. Grundsätzlich könnte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Einreisebestimmungen jederzeit verschärfen, indem er Gebiete und/oder Staaten auf die Virusvariantengebiete-Liste setzt. Derzeit befindet sich jedoch kein Eintrag auf der „roten Liste“. Deutschland hat Ende Mai 2022 die Einreiseregeln drastisch gelockert und die bis dahin praktizierte 3G-Pflicht fallen gelassen. In vielen Bundesländern gab es zu keinem Zeitpunkt systematische Kontrollen, denn das Vorhandensein von Einreiseanmeldung und/oder 3G-Unterlagen wurde allenfalls stichprobenartig kontrolliert. Gesundheitsminister Karl Lauterbach will nicht explizit ausschließen, dass wieder harte Corona-Einreisebestimmungen kommen könnten. Er vertritt die Ansicht, dass man „besonders gefährliche Virusvarianten“ im Auge behalten müsse und dann entsprechend reagieren muss, um „zu verhindern, dass diese sich schnell ausbreiten“. Eine Prognose für eine mögliche Regelung ab 1. Oktober 2022 gab das Regierungsmitglied nicht ab.

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Budapest: Wizz Air nimmt Dammam, Jeddah und Riyadh auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary erweitert ab der Homebase Budapest das Streckennetz um die Destinationen Dammam, Jeddah und Riyadh. Die drei Ziele in Saudi-Arabien sollen im Jahr 2023 aufgenommen werden. Laut Flughafen Budapest gibt es derzeit keine Nonstopflüge zwischen Ungarn und dem genannten arabischen Staat. Wizz Air hat vor einigen Wochen eine Absichtserklärung unterschrieben, die zur Gründung eines Ablegers in Saudi-Arabien führen soll. Seither hat man einige Strecken in dieses Land angekündigt. Beispielsweise will man Damman auch ab Wien-Schwechat anbieten. Von Budapest aus will man Jeddah und Riyadh ab Jänner 2023 zweimal pro Woche ansteuern. Damman soll ab April 2022 angeboten werden. Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport, erklärt dazu: „Ich freue mich über unsere erste Expansion nach Westasien, vor allem über die abwechslungsreiche Mischung von Städten, die unseren Passagieren zur Verfügung stehen werden. Die Hauptstadt Riad bietet einen Einblick in die kulturelle Einheit der größten Stadt Saudi-Arabiens, die Hafenstadt Dschidda bietet Verbindungen zum Handelszentrum, während Verbindungen nach Dammam den Zugang zum Küstenort am ruhigen Arabischen Golf ermöglichen. Dies ist sicherlich ein Markt, in dem wir Wachstumschancen sehen“.

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Aeroitalia flottet erste Boeing 737-700 ein

Die junge italienische Fluggesellschaft Aeroitalia will die Flotte um bis zu vier Maschinen des Typs Boeing 737 erweitern. Noch im August 2022 soll die erste B737-700 eintreffen. Diese soll ab Forli eingesetzt werden. Aeroitalia will mittelfristig auf die Langstrecke gehen. Man will das Drehkreuz weder in Rom-Fimicino noch in Mailand-Malpensa, sondern in Forli aufbauen. Eigenen Angaben nach baut man zunächst ein Streckennetz auf der Kurz- und Mittelstrecke ab diesem Airport auf. Ein weiteres Standbein ist momentan die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen. Geschäftsführer Gaetano Intrieri erklärte gegenüber dem lokalen Fachmedium Italia Vola, dass noch im August 2022 die erste Maschine des Typs Boeing 737-700 eintreffen soll. Der weitere Ausbau der Mittelstreckenflotte soll mit Hilfe von bis zu vier B737-800 erfolgen. Nebst Forli will man im norditalienischen Raum eine zweite Basis eröffnen. Die ersten beiden Ziele werden Catania (Sizilien) und die Homebase Forli sein. Man will somit die beiden Bases miteinander vernetzen, was auch ein kleiner Vorgriff auf die Langstreckenstrategie sein soll. Das italienische Luftfahrtunternehmen verfügt momentan über drei Boeing 737-800. Diese sind jedoch nur in untergeordnetem Ausmaß auf eigene Rechnung auf der Linie unterwegs. Derzeit sind die Maschinen überwiegend mit ACMI- und Charteraufträgen beschäftigt. Mittelfristig soll sich das aber ändern, kündigt Aeroitalia an.

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Vereinigung Cockpit: „Streiks bei Lufthansa ab sofort möglich“

Die jüngsten Verhandlungen zwischen Lufthansa und Vereinigung Cockpit haben zu keinem Ergebnis geführt. Nun kündigen die Arbeitnehmervertreter an, dass „Streiks ab sofort möglich“ sind. In der vergangenen Woche wurde verhandelt, jedoch ist man ab Freitag laut VC ohne Einigung auseinandergegangen. „Trotz intensiver Gespräche unserer Tarifkommission mit dem Arbeitgeber ließ sich kein Ergebnis über eine erfolgsversprechende Fortführung der Verhandlungen herbeiführen“, so Matthias Baier, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit. Am Donnerstagvormittag wurde seitens Lufthansa ein nachgebessertes Angebot an die VC übermittelt, jedoch ist die Tarifkommission der Ansicht, dass es zwar ein Schritt in die richtige Richtung sein soll, aber es wurde als „nicht ausreichend bewertet“. Im Juli 2022 bat die Pilotengewerkschaft ihre Mitglieder zur Urabstimmung über mögliche Streikmaßnahmen. 97,6 Prozent der Lufthansa-Flugzeugführer und 99,3 Prozent der Lufthansa-Cargo-Piloten haben für etwaige Arbeitsniederlegungen gestimmt. Bislang ist es aber zu keinem Streikaufruf seitens der Vereinigung Cockpit gekommen. „Aktuell liegen wir zu weit auseinander. Neben dem Ausgleich des Reallohnverlustes, brauchen wir jetzt vor allem eine zukunftsfähige Lösung für die Vergütungsstruktur in allen Berufsgruppen“, so Baier. Man erklärt auch, dass die „juristischen und organisatorischen Vorbereitungen für Streikmaßnahmen gestartet“ wurden. Dennoch steht man für weitere Verhandlungen zur Verfügung.

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EuGH: Deutschland darf Passagierdaten nicht mehr systematisch auswerten

Die Bundesrepublik Deutschland kassierte vor einigen Wochen vor dem Europäischen Gerichtshof in Sachen Überwachung der Fluggastdaten eine heftige Klatsche. Das Höchstgericht erklärte die bisherige Praxis für rechtswidrig. Nun müssen das Bundeskriminalamt, aber auch die Gesundheitsbehörden, die anlasslose Datenauswertung massiv einschränken. Seit dem Jahr 2018 werden die so genannten Passanger Name Records (PNR) von Passagieren gespeichert. Die entsprechende EU-Verordnung sieht zahlreiche Parameter vor, die enthalten sein müssen. Beispielsweise handelt es sich dabei um den Namen des Passagiers, die Flugstrecke, den Sitzplatz, aber auch die Art und Wiese wie der Flugschein bezahlt wurde. Vorgesehen ist, dass in konkreten Verdachtsfällen die PNRs ausgewertet werden, um beispielsweise Bewegungsprofile von Verdächtigten erstellen zu können. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass der Zugriff nur beim Verdacht auf schwere Verbrechen wie Terrorismus erfolgen darf. In Deutschland hat man dies aber gänzlich anders ausgelegt, was die Angelegenheit letztlich vor den Europäischen Gerichtshof gebracht hat. Ganz abgesehen vom Bundeskriminalamt haben auch die Gesundheitsbehörden Zugriff auf die Aufzeichnungen erhalten. Diese wurden systematisch weitergeleitet und das obwohl die EU-Kommission wiederholt darauf aufmerksam gemacht hat, dass es keine Rechtsgrundlage für das Vorgehen der deutschen Behörden gibt. Bundesrepublik hat Daten systematisch ausgewertet Deutschland hat die Daten aber auch für die allgemeine Strafverfolgung systematisch ausgewertet und die PNRs wesentlich länger gespeichert als in der EU-Verordnung vorgesehen. Gegenüber der Tageszeitung TAZ nennt das Bundeskriminalamt konkrete Zahlen. Zwischen August 2018 und April 2022 habe man die Datensätze von 145.821.880 ausgewertet und gespeichert. Das Bundeskriminalamt (BKA) muss die anlasslose Fluggastüberwachung nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juni

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Maskenpflicht: Deutschland will verschärfen, Lufthansa abschaffen und Österreich will einen Plan haben

In Deutschland steht eine Verschärfung der Maskenpflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen bevor. Österreich hatte diese Anfang Juni 2022 in eine dreimonatige „Pause“ geschickt. Steht damit das FFP2-Maskencomeback in der Alpenrepublik bevor? Österreichs Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) sagte im Zuge der „Pausierung“ der FFP2-Maskenpflicht in vielen Bereichen, darunter auch öffentliche Verkehrsmittel, dass diese zurückkommen werde. Damals wurde verlautbart, dass das Bedecken von Mund und Nase nur für etwa drei Monate pausiert wird. Diese Zeitspanne läuft mit Ende August 2022 ab. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass es tatsächlich per 1. September 2022 zum FFP2-Comeback kommen wird. Das österreichische Gesundheitsministerium erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct, dass sich der weitere Fortgang am so genannten Variantenmanagementplan der Bundesregierung orientiert. Dieser sieht verschiedene Szenarien vor, wobei nur in den beiden höchsten Stufen vorgesehen ist, dass es zum flächendendeckenden Comeback der FFP2-Masken kommt. Bis inklusive Szenario 2 ist keine Rede von Maskenpflicht außerhalb so genannter vulnerabler Settings wie Krankenhäusern oder Altenheimen. Laut einer Sprecherin des Rauch-Ministeriums ist die momentan gültige Regelung wie folgt: „Die allgemeine FFP2-Maskenpflicht gilt aktuell in geschlossenen Räumen von: Kranken- und Kuranstalten, Alten- und Pflegeheimen und Orten an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden“. Das Maskencomeback per 1. September 2022 wird des dem aktuellen Informationsstand nach nicht geben. Hierzu schreibt das Bundesministerium für Gesundheit: „Eine Wiedereinführung der FFP2-Maskenpflicht in anderen Settings ist bei steigenden Fallzahlen möglich. Die Szenarien und die damit einhergehenden Maßnahmen sind im Variantenmanagementplan der Bundesregierung festgehalten“. Der von der Sprecherin erwähnte Plan umfasst 64 DIN-A4-Seiten und kann bei Interesse

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Lübeck Air nimmt Kurs auf den Scandinavian Mountains Airport

Im Winterflugplan 2022/23 von Lübeck Air findet sich mit Sälen/Trysil eine neue Destination. Geplant sind wöchentliche Flüge, die jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden sollen. Der schwedische Airport befindet sich in unmittelbarer Nähe zahlreicher Wintersportressorts. Derzeit plant Lübeck Air die neue Route saisonal während der Winterperiode 2022/23 anzubieten. Der Erstflug soll am 28. Jänner 2023 durchgeführt werden. Vorerst ist diese Strecke bis zum 8. April 2022 befristet. Der Flughafen Sälen/Trysil wird von den Eigentümern auch als Scandinavian Mountains Airport. Er befindet sich im Eigentum verschiedener Betreiber von Wintersportressorts und ging in der aktuellen Form im Dezember 2019 ans Netz. Aufgrund der Grenznähe sind auch norwegische Inhaber von Schigebieten involviert. Der Airport wurde ins Leben gerufen, um Wintersportlern während der kalten Jahreszeit die Anreise zu den Schiressorts vereinfachen zu können. Lübeck Air plant im Winter 2022/23 auch Bergen, München, Stuttgart und Salzburg anzusteuern. Den Verkauf für diese Destinationen hat man bereits aufgenommen. Die Planungen sind jedoch noch nicht endgültig abgeschlossen, so dass möglicherweise noch weitere Ziele folgen könnten. Die norwegische Stadt soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag angesteuert werden. Die bayerische Landeshauptstadt will man mit sieben wöchentlichen Umläufen mit der Hansestadt werden. Nach Salzburg soll es jeweils an Samstagen gehen. Stuttgart will Lübeck Air viermal pro Woche mit Lübeck verbinden.

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Für Burgas-Umlauf: Smartwings nimmt erneut A350-900 ins Wetlease

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird Ende dieses Monats erneut einen Airbus A350-900 im Wetlease einsetzen. Dabei greift man wieder auf Fluggerät von Ethiopian Airlines zurück, das zwischen Prag und Burgas eingesetzt werden soll. Während der laufenden Sommerperiode 2022 hat Smartwings wiederholt punktuell auf die Wetlease-Dienstleistungen von Ethiopian Airlines zurückgegriffen und einige Ziele mit Airbus A350-900 bedienen lassen. Am 28. August 2022 wiederholt sich dies und zwar zwischen Prag und Burgas. Derzeit ist vorgesehen, dass das Kurspaar QS1178/1179 mit dem Langstreckenmuster bedient werden soll. Der Airbus A350-900 soll die tschechische Hauptstadt gegen 11 Uhr 10 verlassen und die bulgarische Küstenstadt um 14 Uhr 20 erreichen. Der Rückflug ist für 15 Uhr 40 angekündigt und soll gegen 16 Uhr 50 in Prag eintreffen. An diesem ist auch ein weiterer Umlauf geplant, jedoch soll dieser mit Boeing 737-800 von Smartwings selbst bedient werden. Hintergrund der Einmietung des Langstreckengeräts für eine einzelne Burgas-Rotation ist, dass in der Tschechischen Republik die Sommerferien enden und man im Auftrag von Reiseveranstaltern viele Urlauber nach Hause fliegen muss. Es soll günstiger kommen Großraumgerät einzumieten.

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Zürich: Swiss reduziert im Winter 2022/23 das Langstreckenangebot

Die Fluggesellschaft Swiss hat in den letzten Tagen im Bereich der Langstrecke einige Veränderungen in das Reservierungssystem eingepflegt. Es kommt auf manchen Routen zur Rücknahme von Frequenzen bzw. zum Einsatz kleineren Fluggeräts. Swiss fährt im Winterflugplan 2022/23 das Angebot auf einigen Langstreckenverbindungen, die ab der Homebase Zürich-Kloten angeboten werden, zurück. Beispielsweise reduziert man die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Los Angeles von täglich auf fünf bis sechs Umläufe pro Woche. In Richtung Mumbai wird man im Winter 2022/23 nicht mehr bis Airbus A340-300, sondern mit A330 fliegen. Es kommt zwar nicht zur Rücknahme von Frequenzen, denn derzeit ist geplant, dass weiterhin täglich geflogen werden soll, jedoch werden aufgrund des kleineren Maschinentyps weniger Sitzplätze angeboten. Die New-York-JFK-Verbindung wird von 14 wöchentlichen Umläufen per 8. November 2022 auf 11 Rotationen pro Woche zurückgefahren. Zwischen 1. Dezember und vorläufig 20. Dezember 2022 soll nur noch ein tägliches Kurspaar angeboten werden. Anschließend will man wieder schrittweise auf 14 Flüge pro Woche hochfahren. Tokio-Narita soll zwischen 30. Oktober und 2. Feber 2023 viermal pro Woche angesteuert werden. Per 3. Feber 2023 bis 25. März 2023 sind fünf Umläufe pro Woche buchbar. Ursprünglich war angekündigt, dass diese Route täglich bedient werden soll. Die Destinationen Shanghai und Peking (Daxing) sollen im Winter 2022/23 nicht angeboten werden. Die Dubai-Strecke soll ab 9. Jänner 2023 nicht mehr mit Boeing 777-300ER, sondern mit Airbus A330-300 bedient werden. Zu Reduktionen kommt es auch auf nachstehenden Routen: Montreal (sechsmal wöchentlich mit A330-300), San Francisco (sechsmal wöchentlich mit B777-300ER) und Singapur (sechsmal wöchentlich

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Uzbekistan Airways stockt Frankfurt-Flüge auf

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways beabsichtigt die Präsenz in Frankfurt am Main zu erhöhen. Im Winterflugplan 2022/23 will man dreimal wöchentlich zwischen Taschkent und dem größten Airport der Bundesrepublik Deutschland fliegen. Bislang bietet der Carrier zwei wöchentliche Umläufe an. Mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2022 stockt man um einen weiteren auf. Dieser soll überwiegend mit dem Maschinentyp Airbus A321LR bedient werden. Derzeit ist vorgesehen, dass am Verkehrstag Montag Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-8 eingesetzt werden sollen. An Donnerstagen und Samstagen will man unter anderem mit Airbus A321LR fliegen. Die Aufstockung wurde bereits ins Reservierungssystem von Uzbekistan Airways eingepflegt. Frankfurt-Flugplan auf einen Blick: HY231 TAS0615 – 0905FRA 788 1 HY231 TAS0615 – 0905FRA 32Q 46 HY232 FRA1105 – 2120TAS 788 1 HY232 FRA1105 – 2120TAS 32Q 46

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