August 2, 2023

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August 2, 2023

Deutsche buchen deutlich weniger Urlaube in Österreich

Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres hatten die österreichischen Beherbergungsbetriebe 75,3 Millionen Übernachtungen. Damit lag man um 18,8 Prozent über dem Vorjahreswert und laut Statistik Austria „nur noch knapp unter dem Niveau von 2019 mit 76,35 Millionen Nächtigungen“.  Allerdings konnte die Branche im Juni 2023 nur noch um 3,4 Prozent zulegen, denn besonders aus der Bundesrepublik Deutschland, einem wichtigen Quellmarkt, hat man erheblich weniger Buchungen bekommen. In den ersten sechs Monaten sanken die Nächtigungszahlen aus Deutschland gar um 2,4 Prozent auf 5,1 Millionen Übernachtungen.  Im Plus waren die Niederländer, denn diese buchten im Juni 2023 um 16,5 Prozent mehr in Österreich. Auch aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Tschechien, Polen, und Italien konnte ein zweistelliges Wachstum verzeichnet werden. 

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Marabu-Chef Paul Schwaiger wirft das Handtuch

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines steht seit der Aufnahme des Flugbetriebs im Kreuzfeuer der öffentlichen Medienkritik. Nun nimmt Firmenchef Paul Schwaiger den Hut und zwar „aus persönlichen Gründen“, wie in einer Medienmitteilung zu lesen ist.  Ad-interium hat mit sofortiger Wirkung der ebenfalls von Condor stammende Manager Axel Schefe den Marabu-Chefsessel übernommen. Seite Hauptaufgabe ist, dass er den Flugbetrieb stabiliseren und weiter vorantreiben soll. Allerdings kriselt es auch beim Hauptpartner Nordica, denn das staatliche Unternehmen scheint sich massiv verhoben zu haben und musste dieser Tage bekanntgeben, dass man im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust von über sieben Millionen Euro erwirtschaftet hat. Auch soll die Finanzlage mittlerweile angespannt sein.  Marabu Airlines wurde im Vorjahr durch den Condor-Mehrheitseigentümer Attestor gegründet und dürfte auch dazu dienen ein Flottenwachstumsverbot, das dem die deutsche Fluggesellschaft aufgrund von Staatshilfen unterliegt, umgehen zu können. Als Partner holte man Nordica ins Boot, die unter anderem einen Teil der Flotte betreiben soll und auch mit weiteren Dienstleistungen für Marabu aktiv ist. Ein weiterer Partner ist Heston Airlines. Für den Vertrieb ist Condor zuständig. Die Gesamtkombination funktioniert jedoch offensichtlich nur sehr kompliziert, denn Marabu Airlines ist seit der Betriebsaufnahme ein Stammgast in den Negativschlagzeilen. Schefe wird den Posten ab sofort übernehmen, während Schwaiger für eine Übergangszeit beratend für Marabu tätig bleiben wird, um den geordneten Übergang zu gewährleisten.  Paul Schwaiger, der zuvor Vertriebsleiter bei Condor war, fungierte von der Firmengründung an als Marabu-Geschäftsführer. In der offiziellen Medienmitteilung ist lediglich die Rede von „anfänglichen Schwierigkeiten, die unter anderem durch verspätet bereitgestellte

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Kreditkarten im Urlaub beliebt, aber inkludierte Versicherungen undurchsichtig

Die Kreditkarte war bei der Buchung des diesjährigen Sommerurlaubs das mit Abstand am häufigsten verwendete Zahlungsmittel der Österreicherinnen und Österreicher. Österreichs größtes Tarifvergleichsportal Durchblicker hat im Juli 1.250 Haushalte über deren Zahlungsgewohnheiten und Kreditkarten-Kenntnisse befragt. Demnach haben 57 Prozent Flug, Unterkunft und Mietauto mit Kreditkarte bezahlt.   Einer der Hauptgründe ist der Reiseversicherungsschutz. Tatsächlich verfügen nur sechs von zehn Kreditkarten über einen solchen – oft eingeschränkten – Zusatznutzen. Dennoch glaubt jede:r Zweite in Österreich, dass praktisch alle Kreditkarten einen solchen Versicherungsschutz beinhalten. Was der Versicherungsschutz genau abdeckt, wissen laut Umfrage die wenigsten. Drei Viertel geben an, den Umfang und die Voraussetzungen im Schadensfall nicht zu kennen. Dabei schlägt sich dieser Service meist deutlich in der Jahresgebühr für die Kreditkarte nieder.   Mehr als ein Viertel der Befragten glaubt fälschlicherweise, dass die Kreditkarte an die Hausbank oder das Girokonto gebunden ist. 40 Prozent wissen nicht, dass es mittlerweile auch Gratis-Kreditkarten am Markt gibt. Ein neuer Vergleich der Gebühren, Konditionen und Zusatzleistungen von Kreditkarten ist jetzt unter https://durchblicker.at/kreditkarte abrufbar. Laut Martin Spona, Leiter des Bereichs Consumer Finance bei Durchblicker, sollte man bei der Wahl der passenden Kreditkarte darauf achten, dass der Vertrag nur jene Leistungen beinhaltet, die man auch wirklich nützt, und die Kosten dafür genau vergleichen.   Kreditkarte – Fast jeder hat eine, wenige kennen sich aus  Nach der Durchblicker-Umfrage verfügen aktuell rund 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über eine Kreditkarte, 11 Prozent sogar über zwei oder mehrere. Jeder Dritte nutzt die Kreditkarte regelmäßig. 66 Prozent verwenden das Plastikgeld immer

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Winter 2023/24: Play nimmt Keflavik-Frankfurt auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play wird im Winterflugplan 2023/24 auch zwischen Frankfurt am Main und Keflavik fliegen. Damit erweitert man die Anzahl der Destinationen, die man in der Bundesrepublik Deutschland ansteuert.  Ab 14. Dezember 2023 will Play an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag auf der neuen Route fliegen. Birgir Jónsson, CEO von Play, erklärt wie folgt: „Frankfurt stand schon lange auf unserer Wunschliste: Mit dem Flugbetrieb an einem der größten Flughäfen Europas eröffnen sich für unsere Gäste und auch für uns ganz neue Möglichkeiten. Unsere Passagiere haben einen zentralen Anlaufpunkt für internationale Flüge und sehr gute Umsteigeverbindungen in die USA und nach Kanada, die natürlich auch den Geschäftsreisenden aus Frankfurt und Umgebung zugutekommt. Für uns bedeutet die neue Standort-Eröffnung in erster Linie nachhaltiges Wachstum. Eine schöne Fortsetzung der vergangenen Erfolgsmonate – diesen Kurs werden wir halten.“ 

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BermudAir hat AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen

Unter dem Namen BermudAir geht auf den Bermuda-Inseln eine neue Fluggesellschaft an den Start. Diese hat am 25. Juli 2023 AOC und Betriebsgenehmigung von der Zivilluftfahrtbehörde erteilt bekommen. Voraussichtlich ab 25. August 2023 will man Linienflüge in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika anbieten. Zunächst will BermudAir zwei Embraer E175, die mit 30 Sitzplätzen bestuhlt sind, einsetzen. Man positioniert sich als Premium-Anbieter, denn eigenen Angaben nach sollen die Maschinen über so genannte Executive-Ausstattungen verfügen. Zunächst will man ab dem L.F. Wade International Airport, der sich nahe der Inselhauptstadt Hamilton befindet, Kurs auf den Flughafen Westchester County, Boston und Fort Lauderdale nehmen. Später will man weitere USA-Ziele ins Streckennetz aufnehmen und die Flotte entsprechend erweitern. Auch kann man sich vorstellen, dass künftig größere Flugzeuge betrieben werden. Das Startup sieht auch kommerzielles Potential für Nonstopflüge zwischen den Bermuda-Inseln und Europa. Man hält den möglichen Bedarf für derzeit stark unterversorgt. Noch sind dies aber reine Überlegungen, denn zunächst will man mal die USA-Strecken etablieren. Doch es gibt noch einen „Hemmschuh“, denn die formelle Genehmigung, die seitens der Behörden der Vereinigten Staaten von Amerika notwendig ist, liegt noch nicht vor. Man habe bereits am 5. Mai 2023 den entsprechenden Antrag gestellt, jedoch noch keine Bewilligung bekommen. Nun hat man über einen Rechtsanwalt das nun vorliegende AOC nachgereicht und das DoT um dringende Bearbeitung des Anliegens ersucht.

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Corendon übernimmt B737-Max-8 ab Werk

Die türkische Billigfluggesellschaft Corendon hat in der vergangenen Woche eine Boeing 737-Max-8 direkt ab Werk übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung TC-MKG und ist die siebente Einheit dieses Typs in der Flotte des Carriers.  Die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 zählen seit dem Jahr 2018 zur Flotte des Konzerns, der in der Türkei, den Niederlanden auf auf Malta Flugbetriebe unterhält. Insgesamt verfügt man über 37 Flugzeuge, wobei die überwiegende Mehrheit des Typs B737-800 ist. Für das Jahr 2024 kündigte Corendon Airlines an, die Flotte weiter zu verjüngen und zugleich das Streckennetz weiter auszubauen. Pro Jahr befördert Corendon Airlines mehr als sechs Millionen Passagiere aus Ländern wie Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Polen sowie Großbritannien. 

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Stuttgart: Fehlende Billigflieger sorgen für rote Zahlen

Der Flughafen Stuttgart hat während der Coronakrise aus unterschiedlichen Gründen gleich mehrere Lowcost-Carrier verloren. Das wirkt sich äußerst negativ auf die Erholung der Passagierzahlen aus, denn der baden-württembergische Airport erholt sich erheblich langsamer als vergleichbare Airports in Deutschland. Abgesehen der Palma-de-Mallorca-Strecke sowie Türkei- und Kosovo-Routen gibt es auf vielen Strecken ab Stuttgart kaum bis überhaupt keinen Wettbewerb. Die betroffenen Ziele werden nur von einem Carrier bzw. einer Firmengruppe bedient. Dies hat zur Folge, dass die Preise mitunter deutlich höher sind als ab vergleichbaren deutschen Airports, auf deren Route es Wettbewerb gibt. Bis kurz zum Beginn der Corona-Pandemie war in Stuttgart vieles anderes. Lowcoster wie Lauda, Easyjet, Blue Air und andere in diesem Segment tätige Anbieter sorgten auf vielen Routen für Wettbewerb, auf den sich Platzhirsch Eurowings einlassen musste. Das Resultat: Im Jahr 2019 hatte der Landesairport so viele Fluggäste wie noch nie. Der damalige Rekord konnte aber nicht lange gefeiert werden, denn ab März 2020 ging es mit der Luftfahrt generell steil bergab, denn binnen weniger Tage kam die Branche fast auf der gesamten Welt zum Quasi-Stillstand. Lowcoster haben sich zurückgezogen Lauda verabschiedete sich noch im Sommerflugplan 2020 vom Stuttgarter Flughafen. Die offizielle Begründung war damals, dass das Personal gegen Lohnkürzungen gestimmt habe. In Düsseldorf wurde dies zwar durchgewunken, jedoch die Jobs rettete das auch nicht, denn dort wurde die Schließung dann damit begründet, dass Airport bzw. Ground Handling dem irischen Lowcost-Konzern preislich nicht entgegengekommen wäre. Wesentlich stiller vertschüßte sich Easyjet vom Stuttgarter Flughafen. Man hatte vor der Pandemie beispielsweise

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Winter 2023/24: Eurowings nimmt Düsseldorf-Tel Aviv auf

Im Winterflugplan 2023/24 beabsichtigt Eurowings auch zwischen Düsseldorf und Tel Aviv zu fliegen. Die Route soll ab Anfang Dezember 2023 dreimal wöchentlich bedient werden.  Der Erstflug ist für den 2. Dezember 2023 angekündigt. Die Airbus-Jets von Eurowings sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag zwischen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und der Metropole in Israel unterwegs sein. 

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Frankreich: Betrunkener United-Pilot verliert Lizenz und kassiert bedingte Haftstrafe

Ein 63-jähriger Pilot der Pilot der United Airlines kassierte einen einjährigen Entzug seiner Lizenz, da er zum Dienstantritt in Frankreich alkoholisiert erschienen ist. Weiters wurde er zu einer Haftstrafe von sechs Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt. Am 23. Juli 2023 soll der Flugzeugführer in besagtem Zustand auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle erschienen sein. Von dort aus sollte er einen Langstreckenflug der United Airlines nach Washington-Dulles fliegen. Dazu ist es aber nicht gekommen, weil ein Polizist im Zuge einer regulären Ausreisekontrolle misstrauisch wurde. Die Verhandlung vor dem französischen Untersuchungsrichter fand bereits am 25. Juli 2023 statt. Jener Polizeibeamte, der den Piloten „aus dem Verkehr gezogen“ hatte, musste dort als Zeuge aussagen. Er gab unter anderem an, dass der United-Pilot offensichtliche Anzeichen von Trunkenheit gezeigt habe und daher soll der Polizist dann im Rahmen seiner Dienstpflicht zu einem Alkoholtest, der positiv ausgefallen ist, aufgefordert haben. Der betroffene Flugzeugführer stritt vor Gericht gar nicht ab, dass er alkoholisiert war. Er spielte aber das Ausmaß herunter und gab an, dass er vor dem Flug, der um 17 Uhr 00 Lokalzeit hätte abheben sollen, lediglich wie Gläschen zu sich genommen habe. Den Richter überzeugte das aber nicht. Da der Mann ansonsten geständig war, sprach das französische Gericht eine sechs Monatige Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, eine Geldstrafe in der Höhe von 4.500 Euro sowie den einjährigen Entzug der Pilotenlizenz auf. Der Flugzeugführer kann gegen die Entscheidung noch ein Rechtsmittel nach französischem Recht einbringen. United Airlines musste am Tag des Vorfalls den

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Charter: Smartwings verbindet Abu Dhabi mit Köln, Nürnberg und Leipzig

Im Auftrag eines deutschen Reiseveranstalters wird die tschechische Fluggesellschaft Smartwings im Winterflugplan 2023/24 von Köln/Bonn, Leipzig/Halle und Nürnberg aus Kurs auf Abu Dhabi nehmen. Die Flüge werden vom Auftraggeber selbst vermarktet.  Zwischen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag geflogen werden. Leipzig/Halle verbindet man an Dienstagen und Samstagen mit Abu Dhabi. An Donnerstagen und Sonntagen nimmt man Kurs auf Köln/Bonn.  Es handelt sich um exklusive Vollcharter Flüge von Etihad Holidays operated by Capital Holidays (Europe) GmbH, ein Tochterunternehmen von Tourism 365 als Teil der ADNEC Group und eigenständiger Reiseveranstalter mit Sitz in München. Dieser bietet die Flüge im Rahmen von Pauschalreisen an. Diese sind direkt beim Tour Operator und über Reisebüros erhältlich.

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