November 8, 2023

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November 8, 2023

Neue Plattform soll Weiterverkauf ungenutzter Zugtickets erleichtern

Eine von Rail Europe und Fairlyne angekündigte Plattform soll künftig den Weiterverkauf von Bahnfahrkarten, die man aus welchem Grund auch immer selbst nicht antreten kann, erleichtern. Dies wurde im Rahmen der World Travel Market 2023 in London angekündigt. Während die Weitergabe von Tickets, die am Schalter oder an Automaten gekauft wurden, vergleichsweise einfach ist, sind Handy- und Internettickets im Regelfall personalisiert. Die Deutsche Bahn verkauft neuerdings Billigkarten am Schalter auch nur noch gegen Angabe persönlicher Daten. Derzeit kann man noch auf die Automaten ausweichen, wenn man eine anonyme Fahrkarte haben möchte. Die Personalisierung der Tickets macht den Weiterverkauf oder aber das simple Verschenken an eine nahestehende Person kompliziert. Eigentlich darf die Karte nur von jener Person, die auf dem Fahrschein eingetragen ist, genutzt werden. Es hängt aber vom Kontrollpersonal ab, ob diese sich den Ausweis zeigen lässt oder nicht. Fährt man mit einem Ticket, das auf „Gerda Musterfrau“ ausgestellt ist und heißt „Max Mustermann“ kann man sogar wegen Schwarzfahrens belangt werden. Doch nicht alle Eisenbahngesellschaften setzen auf personalisierte Tickets. Beispielsweise verkaufen die österreichische Westbahn sowie die tschechische Regiojet ihre Einzelkarten prinzipiell ohne aufgedruckten Namen. In den Hinweisen ist auch zu finden, dass der Fahrschein nicht personalisiert ist. Bei Regiojet gilt dies auch auf den Fernbussen – im Gegensatz zum Konkurrenten Flixbus, der auf den Namensaufdruck setzt. Unabhängig davon mit welcher Eisenbahngesellschaft man reist, kommt es darauf an welchen Tarif man bucht, falls man nicht reisen kann. Im Regelfall sind die billigsten Karten im Fernverkehr nicht kostenfrei stornierbar. Karten zum Vollpreis

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Braathens hat ersten A320 eingeflottet

Die in Malmö ansässige Fluggesellschaft Braathens hat Ende Oktober 2023 ihren ersten Airbus A320 übernommen. Dieser trägt die Registrierung SE-RGG.  Es handelt sich um ein 16 Jahre altes Gebrauchtflugzeug. Bislang war Braathens hauptsächlich mit kleineren Maschinen unterwegs. Das änderte sich vor einiger Zeit mit der Einflottung von vier Airbus A319. Noch im November 2023 will der Carrier zwei weitere A320 übernehmen. Hintergrund ist, dass man einen lukrativen Charterauftrag eines größeren Reiseveranstalters an Land gezogen hat. 

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Fraport AG meldet stärkstes Quartal in der Firmengeschichte

Der Flughafenbetreiber Fraport AG konnte im dritten Quartal 2023 das Ebitda um 14 Prozent auf 478 Millionen Euro steigern. Damit hat man die bislang stärksten drei Monate in der langjährigen Firmengeschichte erzielt. Gegenüber dem dritten Quartal 2022 konnte man den Überschuss sogar verdoppeln. Auch liegt der Gewinn deutlich über dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie erzielen konnte. Als besonders stark haben sich die 14 Airports in Griechenland sowie der Flughafen Antalya erwiesen. Diese haben den Löwenanteil zu den starken Zahlen geleistet. Dies dürfte an der hohen Nachfrage zu Urlaubsdestinationen liegen. An den meisten Standorten konnte man das Vorkrisenaufkommen deutlich übertreffen. In Frankfurt am Main ist die Situation anders, denn Konzernchef Stefan Schulte rechnet damit, dass man im Gesamtjahr 2023 etwa 85 bis 90 Prozent des Aufkommens von 2019 erreichen wird. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres hat man lediglich 82 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen können. Im kürzlich abgelaufenen Oktober 2023 waren es 88 Prozent. Der Fraport-Konzern prognostiziert, dass man in Frankfurt am Main bis Jahresende 2023 zwischen 60 und 63,5 Millionen Fluggäste haben wird. Den konzernweiten Gewinn schätzt man zwischen 1,04 und 1,2 Milliarden Euro ein.

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Air Cairo lässt von Southwind russische Urlauber nach Ägypten fliegen

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo nimmt ab Mitte November 2023 eine von der türkischen Southwind Airlines betriebene Boeing 777-300 ins Wetlease. Das Flugzeug soll Urlauber aus Russland nach Hurghada und Sharm el Sheikh bringen.  Laut Southwind Airlines ist das Flugzeug, das im Rahmen eines ACMI-Auftrags für Air Cairo unterwegs sein wird, mit 550 Sitzplätzen in All-Eco bestuhlt. Das Langstreckenflugzeug soll ab Ekaterinburg, Sankt Petersburg, Kazan, Ufa und Moskau-SVO Urlauber nach Ägpyten fliegen. 

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Hamburg-Vorfall: Deutsche Politik diskutiert Flughafensicherheit kontrovers

Im Nachgang des Geiselnahme-Vorfalls, der sich am Wochenende am Flughafen Hamburg ereignet hat, werden in der deutschen Bundespolitik nun kontroverse Vorwürfe erhoben. Beispielsweise fordern CDU und CSU die Verbesserung des Schutzes deutscher Airports. Die Polizeigewerkschaft äußerte bereits erhebliche Kritik und verwies unter anderem darauf, dass bereits die Klimakleber gezeigt hätten wie einfach es ist in die Sicherheitsbereiche deutscher Flughäfen einzudringen und dort für Unfug zu sorgen. Allerdings hätten weder die Betreiber noch die Politik, die die Rahmenbedingungen vorgibt, etwas daraus gelernt. Vielmehr wurden die Aktivitäten der Klimakleber regelrecht heruntergespielt. Wohl gar nicht beabsichtigt haben die selbsternannten Aktivisten eklatante Sicherheitsmängel an den deutschen Airports aufgezeigt. Zwar ist deren Intention eine gänzlich andere und beschränkt sich auf Sachbeschädigungen und auf möglichst viel Wirbel, jedoch macht man damit auch potentielle Terroristen darauf aufmerksam wie einfach es in Deutschland ist auf Vorfelder und direkt zu Flugzeugen zu gelangen. Je nach Vorfall hatten die Klimakleber so einiges an Zeit zur Verfügung und konnten beispielsweise einen Privatjet mittels Farbe beschmutzen. In Sylt wurden die Triebwerke schwer beschädigt. Die Geiselnahme in Hamburg hat gezeigt, dass die Airports offenbar nicht darauf vorbereitet sind, wenn eine Person mit strafrechtlich relevanten Absichten mit Hilfe eines handelsüblichen Personenkraftwagens in das Areal eindringen möchte. Genau dies wird auch von der Polizeigewerkschaft kritisiert, denn diese führt an, dass es für die Bevölkerung schon fast absurd wirkt, dass Weihnachtsmärkte mit Betonbarrieren gesichert werden, jedoch an Airports allenfalls Schranken und Zäune, die offenbar keinen ausreichenden Schutz bieten, vorhanden sind. Wenig überraschend: In der Bundespolitik gibt

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Aer Lingus UK verlängert Bridgetown-Flüge bis Ende Mai 2024

Die Fluggesellschaft Aer Lingus UK wird die Strecke Manchester-Bridgetown länger als ursprünglich angekündigt bedienen. Die saisonale Flugverbindung soll bis 31. Mai 2024 fortgesetzt werden.  Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man bis zum genannten Datum zusätzliche Flüge geladen hat. Auf dieser Route sind Airbus A330-300 im Einsatz. Aer Lingus UK ist eine britische Fluggesellschaft, die als Tochter der irischen Aer Lingus geführt ist. Die momentan einzige Basis befindet sich in Manchester. 

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Ita-Übernahme: Lufthansa könnte Slots in München und Frankfurt verlieren

Die geplante Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa könnte für den deutschen Luftfahrtkonzern mit schmerzhaften Auflagen verbunden sein. Die EU-Kommission fordert, dass ab den Drehkreuzen Frankfurt und München das Angebot in Richtung Asien und Nordamerika reduziert wird. Konkret muss Lufthansa Start- und Landerechte an Mitbewerber abgeben. Dies würde den Kranich-Konzern durchaus hart treffen, denn genau diese Routen gelten aufgrund hoher Nachfrage als besonders lukrativ. Laut einem Bericht der italienischen Zeitung „Il Sole 24 Ore“ will die EU-Kommission die geplante Übernahme nur unter harten Auflagen bewilligen. Seitens Lufthansa will man die Vorgänge rund um die Prüfung nicht kommentieren. Man rechnet weiterhin mit grünem Licht gegen Jahresanfang 2024. Formell handelt es sich um ein so genanntes Pre-Notification-Verfahren, bei dem die Bedingungen ausgelotet werden. Offiziell angemeldet wurde die beabsichtigte Transaktion nämlich noch nicht. Bemerkenswert ist, dass Lufthansa in der offiziellen Kommunikation zuletzt davon sprach, dass man mit der Freigabe noch vor Jahresende 2023 rechnet. Nun spricht man von „Anfang 2024“. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man umfangreiche Unterlagen vorlegen muss. Diese umfassen auch die Planungen bezüglich dem Catering an Bord.

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Dan Air nimmt Flüge mit Zwischenstopps ab Bacau auf

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird sich – wie berichtet – aus Brasov zurückziehen. Zahlreiche Routen, darunter auch einige, die man bislang ab Bukarest angeboten hatte, verlegt man nach Bacau. Man plant auch drei Routen als so genannte Direktflüge zu bedienen.  Ab 13. November 2023 will Dan Air Direktflüge ab Bacau nach Nürnberg anbieten. Diese haben einen Zwischenstopp in Stuttgart. Von 14. November 2023 will man direkt nach Madrid fliegen, wobei es in Barcelona eine Zwischenlandung gibt. Brüssel soll ab 15. November 2023 mit Zwischenlandung in München bedient werden.  Im Gegensatz zu Nonstopflügen können Direktflüge eine beliebige Anzahl von Zwischenlandungen aufweisen. Maßgeblich ist, dass die Flugnummer gleich bleibt. Vielen Wenigfliegern ist dies nicht bewusst, denn fälschlicherweise nehmen viele an, dass ein Direktflug ein Flug ohne Zwischenlandung ist. Dem ist aber nicht so. 

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Braunwaldbahn-Sanierung: Schienenersatzflüge mit Helikoptern für 7,20 Franken

Wenn Eisenbahngesellschaften bekanntgeben, dass zum Beispiel wegen Bauarbeiten ein Schienenersatzverkehr eingerichtet wurde, dann wird dieser meist mit Autobussen durchgeführt. Nicht so auf der Braunwaldbahn, einer Standseilbahn in der Schweiz, denn hier kommt ein Helikopter zum Einsatz. Einen Aufpreis gibt es nicht, denn der normale Bahnpreis in der Höhe von 7,20 Schweizer Franken gilt. Seit 6. November 2023 werden auf der Baunwaldbahn Sanierungsarbeiten vorgenommen. Dies hat zur Folge, dass keine Züge zwischen Linthal und Braunwald vice versa verkehren können. Es kommen Helikopter als Schienenersatzverkehr zum Einsatz. Allerdings stehen pro Flug nur vier Sitzplätze zur Verfügung. Der Betreiber ist sich dieser Problematik bewusst und betont, dass Pendler sowie Schüler, die tagtäglich auf zuverlässiges Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen sind, bevorzugt einsteigen dürfen. Touristen müssen, sofern keine Plätze frei sind, gegebenenfalls auf den nächsten Schienenersatzflug warten. Gegenüber der Lokalzeitung „Südostschweiz“ äußern sich einige Einheimische regelrecht begeistert davon. Manche sprechen davon, dass sie sich für nur sieben Franken und zwanzig Rappen den Traum mal mit einem Helikopter mitzufliegen, erfüllen konnten. Besonders Schüler zeigen so richtig euphorisch über ihren ungewöhnlichen Schienenersatzverkehr, der noch bis zum 17. November 2023 Bestandteil ihres täglichen Schulwegs sein wird. Teure Angelegenheit für den Betreiber Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass ein Seilbahnbetreiber auf Hubschrauber setzt anstatt auf Autobusse? Nun, die Braunwaldbahn ist eine Standseilbahn, die die SBB-Haltestelle Linthal (Braunwaldbahn) mit der Ortschaft Braunwald, die sich in 1254 Metern Seehöhe befindet, verbindet. Es handelt sich um keine „Touristenbahn“; sondern um ein öffentliches Verkehrsmittel, das eine Betriebspflicht hat. Von Einheimischen

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Lufthansa nimmt Heathrow-Friedrichshafen nicht wie geplant auf

Lufthansa wird die geplante Flugstrecke zwischen London-Heathrow und Friedrichshafen nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen. Der Carrier hat mittlerweile alle Rotationen, ausgenommen zwei Umläufe, aus dem Verkauf genommen.  Sowohl Austrian Airlines als auch Lufthansa überraschten vor einigen Wochen mit Ankündigungen, dass man im Winterflugplan 2023/24 einige dezentrale Routen, die sich primär an Wintersportler richten, bedienen wird. Zumindest was Friedrichshafen anbelangt scheinen die Vorausbuchungszahlen nicht zufriedenstellend zu sein, dass Lufthansa hat alle geplanten Umläufe, ausgenommen zwei im Feber 2024, aus dem Verkauf genommen. 

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